Zero Waste kochen mit And Soy

Seit einiger Zeit beschäftige ich mich jetzt schon mit den Themen Minimalismus und Zero Waste. Denn ich habe festgestellt, dass ich weniger Besitz unglaublich befreiend finde. Deswegen habe ich lange mit mir gehadert, ob ich mir wirklich einen Kochmixer anschaffen soll, denn schließlich kann man Suppen, Pflanzendrinks oder Apfelmus auch ohne so ein Gerät zerkleinern, kochen und pürieren. Welche Gründe mich dazu bewegt haben, den AndSoy Kochmixer letztendlich doch zu kaufen, möchte ich Euch heute erzählen:

1. Müll sparen:

Die Zutaten für Pflanzendrinks, Suppen, Obstmus, Porridge & Smoothie bekommt man alle unverpackt. Obst, Gemüse und Nüsse im Bioladen oder am Markt. Getreide kann man direkt beim Bauern oder in unverpackt Läden besorgen, wo man auch gleich die benötigten Gewürze offen kaufen kann.

2. Zutaten selbst wählen & nach eigenen Vorlieben kochen:

Beim Kochen verwende ich – soweit wie möglich – biologische, regionale und saisonale Zutaten. Bei gekauften Getränken kann man die Herkunft der Zutaten oft nicht nachvollziehen. Außerdem habe ich so die Möglichkeit Drinks herzustellen, die man im Handel nicht bekommt, wie z.B. aus Hirse oder Amaranth. Super finde ich auch, dass ich entscheiden kann, wie dick oder dünn ich die „Milch“ haben möchte, ob ich sie süße oder nicht. Mengenmäßig muß man immer mindestens 1,3 l herstellen, was für einen kleineren Haushalt eine Herausforderung sein könnte. Auf Website und Facebook von AndSoy findet man immer wieder spannende Rezeptideen. 

wirklich einfach zu bedienen

3. Zeitersparnis:

Besonders bei der Herstellung von „Sojamilch“ kann man mit dem AndSoy wirklich Zeit sparen. Das hilft vor allem wenn der Sojadrink für die Weiterverarbeitung zu anderen Produkten wie Tofu, Topfen (= Quark) oder Joghurt gedacht ist und man auch mal größere Mengen braucht. Die Bedienung ist total simpel, der Mixer läßt sich schnell und leicht reinigen und ist vielseitig verwendbar.

Andere Funktionen, die das Gerät beherrscht, wie z.B. Obstmus oder Congee machen, habe ich noch gar nicht probiert. Es gibt also noch einiges auszuprobieren! Gestern habe ich mich zum 1. Mal an eine Suppe mit dem Kochmixer gewagt. Praktisch ist es schon, die Zutaten einfach nur schnell klein zu schneiden, Wasser dazu zu geben, anzuschalten und fertig. Kein am Herd herumstehen, um zu schauen, dass nichts anbrennt, kein extra pürieren mehr. Jetzt kann ich die Zeit für andere Sachen nützen 🙂

4. Material & soziales Engagement:

Der Kochmixer besteht innen – mit Ausnahme des Überlaufsensors – aus Edelstahl und sowohl der Meßbecher als auch der Behälter sind aus biologisch abbaubarer Bambusfaser hergestellt. AndSoy propagiert biologische und regionale Lebensmittel und ihre Produkte werden in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Hilfswerk für Taubbline verpackt.

5. Sparpotenzial: 

Die Anschaffung des Kochmixers schlägt sich vorerst mit rund € 220. zu Buche. Im Paket sind Reinigungszubehör, Sieb, Meßbecher, Behälter und ein kleines Rezeptheft enthalten. Wenn man ihn häufig im Einsatz hat, macht sich das Gerät aber schnell bezahlt. Denn 1 l Sojadrink im Supermarkt kostet zwischen 1,50-2 €, selbstgemacht geht das um 0,30 €. 

80 g Nüsse reichen für 1,3 – 1,5 l

Fazit: Ein Kochmixer ist natürlich kein Must-have. Wenn man aber – so wie ich – ohne so ein Gerät dann doch immer wieder zu Pflanzen-Drinks in Tetrapacks zurückgreift, weil die Herstellung sonst zu umständlich oder langwierig ist, macht so ein Gerät durchaus Sinn. Umso eher, je mehr man ihn einsetzt und da gibt es wirklich viele Möglichkeiten. Für diesen Artikel wurde ich nicht bezahlt, der Inhalt stammt von mir und wurde von And Soy nicht beeinflußt. Den Kochmixer habe ich mir privat angeschafft. 

P.S.: Wenn Ihr jetzt auch einen AndSoy Kochmixer haben möchtet, habe ich ein Goodie für Euch. Mit dem Gutscheincode „oneecoveganlife“ bekommt Ihr gratis ein 4-er Teller Set aus Bambus dazu (und ich bekomme ein paar Cent für den Affiliate-Verkauf – Danke!). Die Teller eignen sich – unter Anderem – super für den Einsatz im Garten und zum Mitnehmen auf Picknicks.

Selber machen macht Freude und spart Müll & Geld

3 Kommentare
  1. Elisabeth
    Elisabeth says:

    Liebe Karin,
    vielen Dank für die ausführliche Review! Mich lacht der Mixer auch schon sehr an seit du ihn mir empfohlen hast. Jetzt hoffe ich, dass das Christkind meinen Wunsch zur Kenntnis genommen hat ^^ Ich glaube, dass ich mit dem Mixer endlich von den vielen Tetrapaks wegkomme weil die Bedienung ja echt einfach zu sein scheint. Und die Suppenfunktion finde ich auch toll!
    Liebe Grüße,
    Elisabeth

    Antworten
    • Karin
      Karin says:

      Liebe Elisabeth,
      freut mich, wenn ich Dir damit weitergeholfen habe. Dann drück‘ ich Dir die Daumen für ein braves Christkind. Die Bedienung ist wirklich sehr einfach und man kann eben daneben andere Sachen machen, was ich besonders gerne mag 🙂
      Liebe Grüße retour,
      Karin

      Antworten
  2. Valerie
    Valerie says:

    Liebe Karin,

    Bei mir ist der AndSoy mittlerweile auch schon täglicher Begleiter in der Küche!
    Am besten schmeckt mir Cashewmilch, wegen des dezenten Geschmacks und weil sie nicht so eindickt, wie Reismilch oder Hafermilch.
    Bin aber begeistert von dem Tipp mit der Hirsemilch – muss ich unbedingt einmal testen! 😀

    Alles Gute,
    Valerie

    Antworten

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