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Mailand: Ein eco-veganer Städtetrip, denn Du Dir gönnen solltest!

Ist Dein nächster großer Urlaub noch in weiter Ferne? Hast Du das Gefühl, dass Du mal für ein paar Tage aus Deinen vier Wänden raus musst? Dann gönn‘ es Dir und zisch‘ einfach mal für ein Wochenende nach Mailand…ganz ohne zu fliegen! Wenn Du dann vor Ort auch noch Müll vermeidest und vegan isst, kannst Du Dir mit gutem Gewissen ein Stück nachhaltige Mailänder Mode mit nachhause nehmen, aber alles der Reihe nach!  

Umweltfreundliche Anreise 

Am Bequemsten ist es natürlich, wenn man nicht selbst hinter dem Steuer sitzen muß, sondern sich chauffieren läßt 😉 Eine nachhaltige Alternative ist da auf alle Fälle der Zug. Persönlich reisen wir gerne mit den Nightjets der ÖBB. So kommst Du billig und bequem über Nacht in rund 10 Stunden nach Mailand. Eine Strecke gibt’s ab € 39,-. Einsteigen kannst Du in verschiedenen Bahnhöfen entlang der Strecke von Wien über Niederösterreich, Steiermark und Kärnten. Eine andere Möglichkeit ist die Strecke von München über Rosenheim und Salzburg. Genaue Infos und Tickets bekommst Du hier. Natürlich kannst Du auch untertags fahren, wenn Du gerne die Gegend anschaust und mehr Zeit hast!

Auch Fernbusse haben eine erstaunlich gute Klimabilanz! Wenn Du lieber Bus fährst, findest Du hier verschiedene Anbieter und Infos. 

Sightseeing, Schlafen und Shoppen

Wir sind große Fans von AirBnB! Einerseits, weil wir keine anonymen Hotelzimmer mögen und andererseits, weil man dann oft in spannenden Gegenden wohnt, wo sonst nur Einheimische sind. Als Veggie & Veganerin finden wir es auch praktisch eine Küche zur Verfügung zu haben, um uns selbst versorgen zu können. 

Sichere Dir hier € 35,- Reiseguthaben bei AirBnB für Deine erste Übernachtung (das natürlich auch für andere Destinationen als Mailand gilt!).

Wenn Du nachhaltig und grün unterwegs sein willst, findest Du viele tolle und hilfreiche Tipps auf milanorganica, angefangen von Fahrradtouren, Eco-Hotels, Bio-Märkten und nachhaltigen Fashion-Labels.  

Zero Waste Einkaufen in Mailand

In Mailand gibt’s da ein großartiges Geschäft dafür vom Effecorta Netzwerk, denn 90% aller Produkte kommen aus einem Radius von 70 km und sind unverpackt! Hier bekommst Du frisch gebackenes Brot und Gebäck, offene Pasta und jede Menge trockene Lebensmittel aus Spendern. Als Urlaubs-Mitbringsel habe ich mir hier schwarze Kichererbsen gegönnt, die ich vorher noch nie gesehen hatte. Selbst Henna und Olivenöl kann man sich hier selbst abfüllen!

Wir wohnen meistens in AirBnB Unterkünften mit eigener Küche. Dann sind solche unverpackt Läden ideal zum selbst versorgen. Manche Sachen lassen sich auch super mit nachhause nehmen, wie z.B. offene getrocknete Tomaten, die ich einfach in wiederverwendbaren Bio- Stoffbeutel (Affiliate Link) stecke. Wer das Leitungswasser in Italien nicht trinken mag, hat bei Effecorta auch die Möglichkeit, sich das Trinkwasser beim Automaten in eigene Flaschen abzufüllen, auch außerhalb der Öffnungszeiten. 

In Mailand gibt es außerdem noch einen Zero Waste Laden von Negozio Leggero. Wir haben uns die Filialen in Turin näher angeschaut und auch bei Negozio Leggero gibt es viele spannende Sachen zu entdecken, denn jedes unverpackt Geschäft ist anders!

Vegan Essen in Mailand

In Mailand hat man als VeganerIn die Qual der Wahl. Wir haben uns eine bunte Mischung aus fine dining, Fast Food und Süßem gegönnt. 

Bist Du ein Fastfood-Junkie? Dann wirst Du Flower Burger lieben! Du hast die Wahl zwischen dem ungewöhnlichen schwarzen Burgerbun mit Kohle, einem gelben mit Kurkuma oder einem 7-Korn-Laibchen. Die Patty Basis besteht Kichererbsen oder Seitan. Abgerundet werden die Burger mit leckerem Veggie-Käse, Saucen, Gemüse und großen Pommes Frittes. Auch die Nachspeise – in unserem Fall ein Schokokuchen – hat sehr gut geschmeckt.

Wenn man in Italien ist, führt einfach kein Weg am Eis vorbei. Gleich in der Nähe von Flower Burger mussten wir daher bei der Gelateria Latte Neve Halt machen. Hier gibt es ein paar wenige, aber leckere vegane Eis-Sorten, wie Schoko und Haselnuss. 

Wenn Du Dir etwas Besonderes gönnen möchtest, dann können wir Dir das Restaurant Ghea definitiv empfehlen. Am Besten Du reservierst einen Tisch im Vorhinein, zu Mittag geht das relativ einfach. Die Präsentation der Speisen ist wunderschön und das Essen war ein echtes Geschmackserlebnis. Für das 5-Gänge Menü haben wir € 40,- pro Person bezahlt, aber sieh‘ selbst! 

Carob-Haselnusskuchen mit Zitronen-„Butter“-Creme – das Dessert des veganen 5-Gang-Menüs im Ghea

Leider war unsere Zeit in Mailand viel zu kurz, aber es gibt noch jede Menge anderer Veggie Lokale zu entdecken. Ich recherchier immer gerne schon vorab auf Happy Cow, wo ich hingehen möchte, denn Vorfreude ist die schönste Freude!

Warst Du schon in Mailand? Was ist Dein Geheimtipp für die Modemetropole Italiens?
Du kennst Mailand schon? Dann fahr‘ doch nach Rom, ein weiteres City Highlight für Veganer

Vegan in London – Teil 2

So, hier geht’s weiter mit unserem veganen Verkostungs-Marathon…Zum Vergrößern einfach auf die Fotos klicken! 

Sonntag Abend sind wir dann noch ins 222veggievegan eingekehrt. Obwohl das Lokal gute Bewertungen hat, hat es mich persönlich nicht so überzeugt. Zum Einen ist es klein und wenn es voll ist, wird es recht laut und der Charme entspricht der einer Kantine. Die Hauptspeisen waren ganz gut, die Nachspeisen konnten leider keinen von uns 3 überzeugen.

Weiter ging’s mit dem Testessen am Montag mit einem Mittagessen im Farm Girl Café gleich in der Nähe des Portobello Markets. Am Besten reserviert man hier vor, um einen der wenigen Tische drinnen zu ergattern. Hier wird auch Fleisch serviert, trotzdem wollte ich gerne herkommen, um das Coconut BLT zu probieren. Der Kokos-Speck hatte zwar nichts mit dem tierischen Pendant gemeinsam, geschmeckt hat’s mir trotzdem sehr gut. Die veganen Desserts waren leider aus, aber mein Mann kann die vegetarischen Pancakes wärmstens empfehlen!

Ich nahm das als Ausrede um direkt ins kleine Lokal Nama – Artisan Raw Foods zu gehen und ein Stück rohe Schoko-Karamell-Torte zu schlemmen. Auch die Haselnuss-Mokka-Torte am Tisch unserer Nachbarin sah sehr verlockend aus 😉 Rohkost vom Feinsten!

Für das Abendessen haben wir uns einen Tisch im Manna reserviert, das zu den gehobeneren veganen Lokalen in London gehört. Das Ambiente ist schön, die Gerichte sind kreativ und mit viel Liebe angerichtet. Wir fanden das Essen gut, hätten uns aber etwas mehr erwartet. 

Im zentral gelegenen Tibits empfehlen wir Dir am Dienstag vorbeizuschauen, denn da sind alle Gerichte vegan! Die Abrechnung der Speisen vom Buffet erfolgt nach Gewicht. Wir fanden die Auswahl toll und es hat alles super geschmeckt. Definitiv eines unserer Favoriten!

Mittlerweile bieten sogar Ketten wie Pret a manger, Starbucks und Wetherspoon Pubs vegane Mahlzeiten an. Hungern mußt Du hier also sicher nicht. 

Außer Essen gehen gibt es natürlich noch jede Menge andere Dinge, die man in London tun kann. Wenn Du – so wie wir – gerne fotografierst, dann haben wir hier noch ein paar Tipps für coole Foto-Locations für Dich. 

Brick Lane street art, London

street art, Brick Lane

Hier geht’s zu Teil 1 mit den veganen Restaurant-Tipps für London, falls Du die noch nicht gesehen hast 🙂

P.S. Noch ein Zero Waste Tipp zum Schluß: Wir haben immer eine Lunchbox, Stoffserviette, Besteck und einen To-Go-Becher dabei. So können wir Essensreste einpacken, wenn wir nicht alles aufessen können oder auch spontan bei einem Foodtruck essen, ohne Müll zu produzieren. 

London vegan – Teil 1

Endlich konnte ich mal wieder einige Tage in London verbringen – einer meiner Lieblingsstädte. Meistens recherchiere ich schon vorab, wo ich essen gehen möchte, manches ergibt sich aber auch spontan. Ach ja, zum Vergrößern der Fotos einfach draufklicken 😉

Zero Waste Pancakes am Borough Market

Zero Waste Pancakes am Borough Market

Am Samstag waren wir am Borough Market in Hackney und haben Benny’s Pancakes entdeckt, die nicht nur vegan, sondern auch glutenfrei sind. Die mussten wir natürlich verkosten und haben sie uns im „Zero Waste Stil“ gleich in unsere Lunchbox geben lassen, was anstandslos funktioniert hat. Ausgerüstet mit unserem Bambus-Reisebesteck und einer Stoffserviette haben wir uns die fluffigen Pfannkuchen gleich munden lassen. 

Danach ging’s weiter zur Boilerhouse Food Hall bei Brick Lane. Hier gibt’s jede Menge Auswahl für Veganer, ob äthiopisch, karibisch oder Burger. Jeder kann sich aussuchen, worauf er Lust hat und dann kann man sich gemütlich auf einem Tisch zusammensetzen. 

Am Abend sind wir dann gleich bei meinem derzeitigen Lieblingslokal in Notting Hill eingekehrt. dem Farmacy. Hier paßt nicht nur die Atmosphäre und die freundliche Bedienung, das Essen ist einfach großartig! Spannend fand ich, dass hier keine Softdrinks ausgeschenkt werden. Ich habe mich für einen Rote-Rüben-Tee (= Rote Bete) mit Zimt entschieden, den ich lecker und kreativ fand. Die vegane Pizza mit hausgemachtem Sauerteig und Macadamia Kräuterkäse war mit Abstand die beste vegane Pizza, die ich je gegessen habe. Unbedingt probieren! Den leckeren Farmacy Burger mit schwarzen Bohnen und Goji Ketchup kann man auch in glutenfreier Variante bestellen. Zu Begeisterungsstürmen hat mich auch das Nice Cream Brownie Sundae hingerissen. 

Den Sonntag haben wir dem Besuch des Vegfests (worüber ich in einem späteren Post mehr erzähle) gewidmet. Dort konnten wir die Cupcakes von Miss Cupcake probieren (gut, aber super süß!), die man normalerweise in ihrem Café Brixton bekommt. Noch besser haben uns  allerdings die Cupcakes von Rubys of London geschmeckt, deren Backwerk man an Wochenenden am Greenwich Market erstehen kann. 

Nachdem ich die glutenfreien, clean eating Rezepte von Deliciously Ella gerne mag, wollte ich unbedingt in Ellas Lokal Mae Deli gehen, von dem es bereits zweit Standorte gibt. Mir gefällt hier besonders, wie kreativ und nachhaltig mit den Küchenabfällen umgegangen wird! Das Essen hat uns auch gut geschmeckt, allerdings ist es recht teuer. 

Noch mehr Lokale verrate ich Dir im zweiten Teil Vegan in London

Wenn du, so wie wir, gern fotografierst, dann schau‘ dir doch mal unsere Foto-Location Tipps für London auf unseren Foto-Reise Blog Fotonomaden.com an 🙂

Im Waldviertel vegan Essen gehen

Bis vor kurzem sah es ziemlich traurig aus wenn man hier bei uns im nördlichen Waldviertel vegan essen gehen wollte. Doch so langsam haben sich ein paar Lokale vorgewagt und vegane Speisen auf die Karte gesetzt, juhu! Pflichtbewußt kosten wir uns also jetzt brav durch das vegane Angebot und teilen gerne unsere Erkenntnisse hier mit Euch 😉 Die Reihenfolge der Aufzählung ist willkürlich.

Im Desperados in Schwarzenau, das sich der mexikanischen Küche und der österreichischen Hausmannskost verschrieben hat, stehen Gerichte mit Fleischersatzprodukten im Vordergrund.

Veganes Tofu-Gemüseragout im Desperados

Veganes Tofu-Gemüseragout im Desperados

Wir haben das Tofu-Gemüseragout auf knusprigen Reisnudeln und den Schweinsbraten vom Seitan mit Waldviertler Knödeln und Salat verkostet.

Veganer "Schweinsbraten" mit Waldviertler Knödeln in Schwarzenau

Veganer „Schweinsbraten“ mit Waldviertler Knödeln in Schwarzenau

Besonders lecker fanden wir die Linzertorte zum Abschluß 🙂

Vegane Linzertorte im Desperados

Vegane Linzertorte im Desperados

Im Sonnentor eigenen Restaurant Leibspeis in Sprögnitz gibt es eine verhältnismäßig große Auswahl. Jeweils ein Gericht aus den unterschiedlichen Kategorien wie Vorspeise, Hauptspeise und Nachspeise ist mindestens vegan.

Leibspeis Sonnentor Restaurant

Leibspeis Sonnentor Restaurant

Typisch für das Essen in der Leibspeis ist, dass die meisten Gerichte mit eigenen Sonnentor-Mischungen wie Chai Küsschen oder Habeshas Berbere-Gewürz abgeschmeckt werden.

Vegan essen in der Leibspeis

Vegan essen in der Leibspeis

Bevor man in die Leibspeis einkehrt locken allerdings viele nette Unternehmungen wie die Betriebsführung, der Kräuterwanderweg oder eine Führung beim Freihof, der sich der Permakultur verschrieben hat. Im Sonnentor-Shop im Nebengebäude kann man noch die Gelegenheit nutzen und sich z.B. vegane Mohnzelten, Gummibärlchen oder Waldviertler Mohngenuss-Kekse zum Naschen mitnehmen. Besonders gut finden wir, dass alle Sonnentor Produkte mittlerweile palmölfrei sind!

In Gmünd gibt’s im Goldenen Stern eine eigene vegane Speisekarte. Leider ist die Speisekarte nicht in die allgemeine Karte integriert und wird auch nicht automatisch mit angeboten. Man muß speziell danach fragen, was wir schade fanden 🙁 Ansonsten hat es uns hier sehr gut geschmeckt.

Vegane Paprika-Kokos-Suppe

Vegane Paprika-Kokos-Suppe

Wir haben die Paprika-Kokos-Suppe, die Falafel mit Ratatouille und den Bananenkuchen mit hausgemachtem Erdbeersorbet probiert.

Veganer Bananenkuchen mit Erdbeersorbet - Goldener Stern

Veganer Bananenkuchen mit Erdbeersorbet

Das Burgstüberl in Heidenreichstein überrascht mit einer großen Anzahl an veganen Fleischersatz-Gerichten. Perfekt zum Einkehren nach der Besichtigung der Wasserburg oder einem Spaziergang durchs Moor.

Das Faulenzerhotel in Friedersbach bietet immer eine vegane Hauptspeise an.

Im gemütlichen Wirtshaus Demutsgraben steht mittlerweile zumindest ein, manchmal auch zwei, vegane Sachen auf der Karte. Oft sind es Fleischersatzgerichte, aber wir hatten auch schon mal ein gutes Eierschwammerlgulasch. Bei der Bestellung unbedingt ausdrücklich dazu sagen, dass man das Gericht vegan haben möchte, damit keine Mißverständnisse aufkommen!

Update:
Im Café Bistro Leutold in Zwettl wird eine vegane Flade angeboten. Außerdem gibt es hier die leckeren Suppen des Vereins Flotte Lotte, die fast immer vegan sind. Ziel es Vereins ist es, Lebensmittel vor der Mülltonne zu bewahren.

Wir halten die Augen weiterhin für neue Optionen offen und freuen uns, wenn Ihr einen Tipp für uns habt!

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Vegan essen in Rom Teil 1

Es liegt wohl an meinen italienischen Wurzeln, dass ich Italien und seine Küche schon immer geliebt habe. Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich bei unserem letzten Rom-Besuch festgestellt habe, dass man hier als Veganerin sehr lecker und abwechslungsreich essen kann!

Eisgeschäft Rom vegan

Ich bin ein Süßigkeiten-Junkie und widme mich im 1. Teil daher mal mal den süßen Sachen 🙂 Seit 2015 gibt es in Rom zwei rein vegane Eisdielen. Das Eis hat in beiden Geschäften sehr lecker geschmeckt und war unheimlich cremig, so wie ich es liebe. Das liegt wohl an der Basis aus Olivenöl, aus dem es gemacht wird. Für mich das beste vegane Eis, daß ich je gegessen habe, da es frei von jedem Beigeschmack ist (im Vergleich zu anderen Sorten auf Pflanzenmilch- oder Kokosbasis).

Eis vegan Rom
Eis vegan RomDas kleinere Geschäft ist das Gelato Giulivo in der Via Archiano 45/47. Bei 24 Eissorten wird man hier auf alle Fälle fündig.
Bei der 2. Eisdiele handelt es sich um das Olive Dolci in der Via Emanuele Filiberto 140. Dieses Lokal ist zentraler gelegen und hat auch einen großen, hellen Raum wo man in Ruhe sein Eis löffeln kann. Neben dem Eis werden auch verschiedene Mehlspeisen angeboten, die wir allerdings nicht gekostet haben. Schade finden wir, dass die Eisbehälter mit Deckeln verschlossen sind, sodaß man die Sorten leider nicht sehen kann. Ansonsten hat es uns auch hier sehr gut geschmeckt. Die Auswahl ist mit über 30 Sorten noch größer als im Gelato Giulivo, darunter auch so ausgefallene Varianten wie schwarzer Sesam.

 

Eisdiele Rom vegan

Auch viele andere Eisgeschäfte bieten zumindest 2-3 vegane Sorten an. Für alle, die glutenfrei essen habe ich gute Nachrichten: Die meisten Eislokale bieten glutenfreie Stanitzel an, allerdings zu einem Aufpreis.

Grezzo Raw Chocolate Rom

Wenn Dein Herz für Schokolade schlägt, dann bist Du bei Grezzo Raw Chocolate in der Via Urbana 130 richtig. Hier ist alles bio, roh, vegan und sogar gluten- und sojafrei. Das kleine Geschläftslokal ist edel in Schokoladenbraun und Gold gehalten und die Auswahl in der Vitrine läßt einem das Wasser im Mund zusammenlaufen. Neben Konfekt werden hier auch Smoothies und Eis angeboten. Unsere Desserts im Glas, eins davon ein Tiramisu, haben uns gut geschmeckt, das Eis bei Gelato Giulivo und Olive Dolci hat uns allerdings noch besser geschmeckt. Grezzo bietet übrigens auch Kochkurse an!

Ganz tolle Nachspeisen gibt’s auch im Romeow, im Katzenbistro, aber davon mehr in Teil 2… 🙂

Rohe Schokokonfekt Rom

Rohe vegane Desserts Rom

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Schilllingers Swing Kitchen – veganes Fastfood

Ein neues veganes Fastfood-Restaurant, mit dem klingenden Namen, „Swing Kitchen“ hat vor kurzem seine Türe in Wien eröffnet. Hinter diesem neuen Fastfood-Restaurant steht Karl „Charly“ Schillinger, der schon in Großmugl ein sehr gut gehendes Gasthaus mit reiner veganer Küche betreibt. Fokus liegt dort auf sonst typischen Fleischspeisen, die mit rein veganen Zutaten gekocht werden.

Swing Kitchen - vegan in Wien

In seiner „Swing Kitchen,“ die sich in der Schottenfeldgasse 3 in Wien ganz in der Nähe des Westbahnhof befindet, führt er diesen veganen Ansatz konsequent weiter und serviert 3 unterschiedliche vegane Burger, die man entweder einzeln oder in der Menü-Kombi nehmen kann. Beim Menü wählt man zwischen Pommes oder Cole Slaw oder Garden Salad und dann gibt’s noch einen kleines Getränk dazu. Man kann hier auch einen frisch gepressten Orangensaft nehmen, der kostet dann noch mal 80 Cent extra.
Swing Kitchen - Auswahl

Neben Burgern gibt es auch 2 Wraps und Salate zur Auswahl. Als Sides stehen  Pommes, Vegan Nuggets und Onion Rings zur Auswahl. Für Naschkatzen gibt es natürlich auch vegane Nachspeisen  und Kaffee & Bio-Softdrinks fehlen ebenfalls nicht auf der Speisekarte. Extra zu erwähnen ist die eigens kreierte Swing-Cola, die wir aber erst beim nächsten Besuch verkosten werden.
Genial finden wir auch die „Fantastic without plastic“ Einstellung. Alles an Verpackung, Gabeln,  Löffeln, etc. ist kompostierbar oder aus Recycling-Material.

Essen in der Swing Kitchen
Vom Bestellvorgang funktioniert es ähnlich wie in anderen Fastfoodlokalen. Man stellt sich an, macht seine Bestellung, bezahlt und muss dann einige Minuten auf seinen Burger warten.

Veganer Burger in der Swing Kitchen in Wien
Aber jetzt mal zum Essen in der „Swing Kitchen“. Wir haben uns für den Swing Burger entschieden, einmal mit Pommes und einmal mit Cole Slaw. Der Burger selbst war überraschend groß, mit leckerem Brötchen, knackigem Salat, köstlicher Gurke, Tomatenscheibe und schmackhafter – von Charly selbst ausgetüftelter – BBQ-Sauce. Der Burger war sehr lecker und kann uneingeschränkt empfohlen werden.

Pommes in der Swing Kitchen

Die Pommes waren genau richtig und die Portion war mehr als ausreichend.

Cole Slaw in der Swing KitchenMeister Cole Slaw war ebenfalls ein voller Erfolg.

Natürlich haben wir für Euch auch die Nachspeisen verkostet und uns hierbei auf den Cheesecake und das Tiramisu konzentriert. Natürlich alles vegan und da muss man sagen, dass die Latte schon sehr hoch liegt. Wir hatten vorab speziell schon sehr viel Gutes über das Tiramisu gehört. Hier wurden unsere Erwartungen dann nicht ganz erfüllt. Es schmeckt gut, aber nicht wie ein herkömmliches Tiramisu mit Mascarpone-Creme und Biskotten.
Veganer Cheesecake in der Swing Kitchen in WienDer vegane Cheesecake war gut, hat aber noch Potential nach oben.
Alles in Allem waren wir vom Burgermenü sehr angetan und können dies uneingeschränkt empfehlen. Auch mit den Nachspeisen kann man nicht wirklich was falsch machen.

Sehr toll fanden wir auch, dass einem Mädel am Nebentisch, der ihr Tablett mit dem Essen durch ein Mißchgeschick auf den Boden fiel, alles gratis ersetzt wurde. Es war sofort ein Mitarbeiter da, der den Boden aufgewischt hat, fragte, was sie bestellt hatte und sofort alles neu zubereiten hat lassen. Das war wirklich top Kundenservice!!

Ambiente in der Swing Kitchen
Einrichtung und Aufmachung sind sehr stimmig. Sitzmöglichkeiten sind vorhanden, wobei beim abendlichen Ansturm gestern dann doch zu wenig. Aufgrund der Menge an hungrigen Kunden war es auch ziemlich laut im Lokal. Grundsätzlich lädt das Lokal deshalb eher zum kurzen Verweilen ein, was perfekt zum Fastfood Konzept paßt.

Uns hat es sehr gefallen und super geschmeckt, Schillingers Swing Kitchen wird uns sicher wiedersehen.

Daten & Fakten Swing Kitchen:

Schottenfeldgasse 3,
1070 Wien
www.swingkitchen.com

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Auf dem Ökotrip…in Berlin

berlin_1Umweltfreundlich reisen – geht das überhaupt? Manchmal ist es ganz einfach, wie bei unserem Trip nach Berlin zum Beispiel. Hier ein paar Tipps und Eindrücke von unserer Reise:

Mit einem  Sparschiene Europa Ticket um 39,- € (pro Richtung) im 6-er Liegewagen geht es in rund 12 Stunden in die deutsche Bundeshauptstadt. Ausgerüstet mit einem Buch vergeht die Zeit schnell. Wir kommen zwar nicht 100% ausgeschlafen, aber zumindest mit dem, im Prei inkludierten, Frühstück im Magen an.

Schnell eine 7-Tage-VBB-Umweltkarte für die Öffis gekauft und schon sind wir unterwegs zu unserer Unterkunft. Über die Zimmerdatenbank Berlin haben wir eine kleine, zentral gelegene Wohnung gebucht. Um 215,- € für 6 Nächte für 2 Personen eine tolle Sache.

Auch die voll ausgestattete Küche nutzen wir, um ein paar Dinge aus den vielen Bioläden und von den Biowochenmärkten zu verkosten. Besonders spannend finden wir die Idee der LPG Biomärkte. Viele interessante Infos findet man auch auf dem Blog Berlin is(s)t Bio.

Wer mal in den veganen Lebensstil reinschnuppern will, für den ist Berlin ideal.Schon vor der Reise kann man sich auf dem Blog Berlin Vegan schlaumachen.

Zahlreiche Lokale stellen einen vor die Qual der Wahl. Fest steht, daß wir zumindest 2 Brunches testen müssen, mehr geht sich leider nicht aus 🙁 Im Ohlàlà Tartes Shop (leider mittlerweile geschlossen 🙁 Okt. 2016) kann ich vom Bananenkuchen mit Erdbeeren einfach nicht genug bekommen. Im Café Vux dagegen begeistert mich die Auswahl an pikanten Speisen.

Auf jeden Fall vorbeischauen sollte man auch im Lucky Leek. Ohne die typischen Fleischersatzprodukte kann man hier sehr gute, vegane Küche genießen, die auf voller Linie überzeugt. Über das Kochbuch Vegan Genial, daß die Besitzerin Josita Hartanto vor kurzem veröffentlicht hat, werde ich demnächst berichten.

Beim veganen Supermarkt Veganz (der im Juni 2014 in Wien eröffnet) haben wir gleich mal einen Rohkostkuchen vernascht, um uns für’s Shopping zu stärken.

Denn gleich nebenan gibt‘ s umweltfreundliche, fair produzierte vegane Schuhe bei Avesu und die passende Ökomode bei DearGoods. Wer jetzt noch nicht genug hat, der kleidet sich mit noch mehr grüner Mode bei Wertvoll ein oder sucht nach Schätzen in Europas größtem Second Hand Kaufhaus, dem Humana Shop in Friedrichshain mit 30.000 Teilen auf 5 Etagen.

Auch die Markthalle IX in Kreuzberg ist einen Besuch wert, besonders wenn gerade wieder ein Handmade Supermarket stattfindet. Und wenn man zwischendurch Hunger bekommt, lohnt sich ein Besuch in der Kantine NEUN. Hier werden ausschließlich Produkte, die rund um Berlin und Brandenburg angebaut und erzeugt werden, aufgetischt.

Bei Siebenblau kann man sich mit Bio-Stoffen, -Stickgarn und -Borten für die nächsten Handarbeits-DIY-Projekte eindecken.

Nach all dem Treiben in der Großstadt sollte man sich einen Ausflug ins schöne und viel ruhigere Potsdam gönnen. Am Sonntag bietet sich als Start der Brunch im vegetarischen Biocafé Kieselstein an, gefolgt von einem Spaziergang durch die schöne Parkanlage von Sanssouci.

Wart Ihr schon in Berlin? Was habt Ihr für nachhaltige Tipps für die deutsche Bundeshauptstadt?

Übrigens, Fotos von unserem Berlin-Trip findet ihr auf unserem Foto-Reiseblog Fotonomaden.com 🙂 Wir freuen uns, wenn du mal vorbeischaust!