Ab in die Energieferien!

Geräte im Standby-Betrieb machen 5% des Stromverbrauchs in einem österreichischen Haushalt aus. Pro Jahr kommen in Österreich so 125.000 Tonnen CO2 zusammen, die man ganz leicht einsparen könnte.

Aus diesem Grund hat die WWF Climate Group gestern die Stromspar-Inititiative Energieferien gestartet. Bis zum 24. Februar bekommt Ihr jetzt Produkte wie Steckdosenleisten mit Ausschaltfunktion und LED-Lampen günstiger, z.B. bei Spar und Ikea.

Wenn Du Deine Geräte vom Netz nimmst, tust Du nicht nur der Umwelt etwas Gutes, sondern auch Deinem Geldbörsel! Derzeit schmeissen wir durch Standby-Betrieb 150 Millionen Euro pro Jahr zum Fenster raus.

Viel Spaß beim Sparen!

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Schweinehundfaktor: niedrig

Kostenfaktor: mittel

 

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Wasser ist zum Waschen da…

In Österreich verbraucht jeder von uns täglich 150 l Wasser. Mehr als ein Drittel davon, nämlich 55 l, verbrauchen wir beim Baden und Duschen.

Bei uns zuhause braucht es ziemlich lange bis warmes Wasser aus der Leitung kommt. Das kalte Wasser, das vorher herauskommt, füllen wir in Glasflaschen. Das sind jedes Mal rund 3 Liter. Damit gießen wir unsere Blumen, trinken es oder kochen damit.

Um auch beim Duschen Wasser zu sparen, haben wir uns einen Duschkopf mit Durchfluss-Reduzierer zugelegt. Der kostet nicht viel, spart aber bis zu 70% Wasser im Vergleich zu einem normalen Duschkopf. Solche Wasserspar-Vorrichtungen gibt’s natürlich auch für den Wasserhahn

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Schweinehundfaktor: niedrig

Kostenfaktor: niedrig

Purple Haze & Co…

Ich bin ein Fan der lila-orangen Purple Haze Karotten. Es macht Spaß, neue Sorten zu entdecken und auszuprobieren.

Warum die Vielfalt von Kulturpflanzen so wichtig ist, erfahrt Ihr hier:

* Die Produktion innerhalb von Ökosystemen wird oft von nur wenigen Arten getragen, die übrigen Spezies scheinen „überflüssig“ zu sein. Das hat sich jetzt als Trugschluss kurzfristiger Studien herausgestellt.

Wie die aktuelle Studie eines deutschen Forscherteams zeigt, können nur artenreiche Gemeinschaften die langfristig nötigen stabilisierenden Austauschprozesse garantieren.

Eine höhere Artenvielfalt ist somit eine Art Versicherung für zukünftige Funktionen. In Zeiten des globalen Wandels ist die Artenvielfalt damit besonders schützenswert. Auch für die nachhaltige Nutzbarkeit der Funktionen von Lebensräumen durch den Menschen ist der Schutz der Diversität ausschlaggebend.

* Quelle: Standard, 29.09.2011

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ArcheNoahLogoDie Arche Noah in Schiltern (NÖ) hat sich der Erhaltung der Kulturpflanzenvielfalt verschrieben. Dort bekommst Du alles von der gestreiften ovalen Gurke bis zum gelben Paradeiser. Du kannst die Produkte auch gleich über den Webshop bestellen.

Was kannst Du sonst noch tun? Die Arche Noah kooperiert z.B. mit Ja! Natürlich. Im Supermarkt erhältst Du z.B. Paradeiser- und Erdäpfelraritäten, Einkornreis oder Saatgut. Halte einfach Ausschau nach dem Arche Noah Logo.

Schweinehundfaktor: niedrig

Kostenfaktor: mittel

Grün surfen…

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Wer – so wie ich – doch einige Zeit im Web verbringt und herumsucht, der braucht sie einfach…die Suchmaschinen. Warum es Sinn macht, grüne Suchmaschinen zu verwenden wird hier kurz und simpel erklärt:

[tube]http://www.youtube.com/watch?v=LclqS7pTHY8[/tube]

Bei Ecosia werden die CO2-Ausstösse der Suchanfragen ausgeglichen und mindestens 80% der Einnahmen an ein Regenwaldprojekt des WWF gespendet.

Im Zuge meiner Recherchen bin ich auch auf die Umweltlupe gestossen. Zum Einen bietet sie die Suchmaschinen-Qualität von Google, zum Anderen werden angeblich Produkte, Unternehmen oder Informationen, die umweltbewusst sind und den Richtlinien entsprechen, zuerst gelistet.

Happy green surfing 🙂

Schweinehundfaktor: niedrig

Kostenfaktor: gratis

Süße Fairlockung…

Ich bin süchtig nach diesen super einfachen, veganen Leckerbissen!

Nyukis faire Kraftbällchen

  • 50 g            Bio-Mandeln (am Besten aus Europa, z.B. von Rapunzel aus dem Bio-Supermarkt)
  • 50 Stk.        Bio-Datteln, entsteint
  • 100 g          Bio-Fairtrade Kakaopulver (z.B. erhältlich bei Interspar)
  • 100 ml        Bio-Agaven-Dicksaft
  • 100 g          Bio-Mandelmus (aus dem Bio-Laden)
  • 1 Msp.        vom Mark einer Bio-Vanilleschote (oder echtes Vanillepulver aus dem Weltladen)
  • 1/4 TL         feines Meersalz
  • 1                 Handvoll Bio-Mandeln
  • 50 g            Bio-Fairtrade Kokosraspeln (z.B. erhältlich in den Weltläden oder im Bio-Supermarkt)

Die Mandeln im Mixer grob zerkleinern. Dann die Datteln dazugeben und mixen, bis sie gut mit den Nüssen vermischt sind. Kakaopulver, Agaven-Dicksaft, Mandelmus, Vanillemark und Salz hinzufügen und solange mixen, bis die Mischung dick und glatt ist. Zuletzt die Handvoll Mandeln dazugeben und ein paar Mal mixen, bis alles gut durchgemischt ist, aber die Mandeln noch Biss haben. Mit den Händen Kugerl formen und in den Kokosraspeln wälzen. Wer will kann sie in einem verschlossenen Behälter kühl stellen, bis sie fest sind. Mmmmhh!

Das Originalrezept (das ich etwas abgeändert habe) stammt aus Alicia Silverstones Buch, Meine Rezepte für eine bessere Welt. Neben den veganen Rezepten bekommt man in dem Buch sehr viele fundierte Infos, wie sich unsere Essgewohnheiten auf die Umwelt auswirken. Auch wenn der Schreibstil gewöhnungsbedürftig ist, kann ich es sehr empfehlen!

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Schweinehundfaktor: niedrig

Kostenfaktor: mittel

Fair schmeckt’s besser!

Bei Fairtrade geht es um Armutsbekämpfung durch fairen Handel. So können Kleinbauern, Plantagen- und andere ArbeiterInnen in den Ländern des Südens ein nachhaltiges, menschenwürdiges Leben führen. In Österreich sind bereits über 600 Produkte mit dem Fairtrade Gütesiegel erhältlich. Davon stammen 80% aus biologischem Anbau. Nicht alle davon sind Lebensmittel. Natürlich gibt es auch faire Kleidung, Handtücher, Fußbälle, Schmuck, Kosmetik und vieles mehr.

Auf der Seite von Fairtrade Österreich findet Ihr

  • eine Datenbank mit allen Produkten, die bei uns mit dem Fairtrade-Siegel erhältlich sind.
  • einen Gastro- und Floristenfinder
  • Einkaufsführer für die verschiedenen Supermarktketten
  • und leckere Rezepte

Eine tolle Auswahl an fair gehandelten Handwerksprodukten, Kleidung und Lebensmitteln findet man in den knapp 100 Weltläden – den Fachgeschäften für fairen Handel – österreichweit. Happy shopping!

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Schweinehundfaktor: niedrig

Kostenfaktor: mittel

Der kleine, feine Unterschied…

Heute geht’s um Wattestäbchen.

Auch bei solchen Kleinigkeiten wie Wattestäbchen gibt es umwelfreundliche Alternativen:

  • aus (Bio-)Baumwollwatte ohne Chlorbleiche
  • mit Stäbchen aus leicht verrottbarem Papier (statt Plastik)
  • in einer Schachtel aus 100% Recylingkarton

Folgende Auswahl haben wir gefunden: Wattestäbchen Isabelle naturel von Rauscher (Erhältlich z.B. in Bio-Supermärkten). Bei Bipa gibt es sie unter dem Namen Bellawa Natural von Rauscher. Unseren Favoriten gibt es bei dm von ebelin nature, aus 100% Biobaumwolle und FSC-Papierstäbchen. Die sind noch dazu die Günstigsten.

wattestaebchen

Schweinehundfaktor: niedrig

Kostenfaktor: niedrig

Again and a-gain…

re-sack_marktJeder Österreicher verbraucht im Schnitt 60 Obst-/Gemüseplastiksackerl pro Jahr. Das kommt Dir nicht so viel vor? Bei rund 8.380.000 Einwohnern in Österreich sind das pro Jahr immerhin 502.800.000 Obstsackerl pro Jahr (Alle anderen Plastikeinkaufssackerln gar nicht mitgerechnet). Also eine ganze Menge Müll, die ewig lange zum Verrotten braucht.

Wir haben das jetzt anders gelöst. Mit den praktischen, waschbaren und wieder verwendbaren take5nets Sackerln von Again and a-gain.

Update Februar 2014: Obwohl uns die take5nets Beuteln gute Dienste geleistet haben, waren wir mit dem Material nie zufrieden. Wir hatten uns immer etwas Natürliches gewünscht.

Jetzt haben wir endlich eine noch umweltfreundlichere Alternative entdeckt. Die GOTS-zertifizierten Bio-Baumwoll-Beutel von Re-Sack. Die gibt’s als Netze in 2 Größen und eine geschlossene Stoff-Variante für’s Brot. Noch dazu werden die Arbeiter fair entlohnt.

Ab sofort bekommt Ihr die verschiedenen Varianten der Re-Sack-Beutel in unserem Webshop.

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Wenn Ihr Euch durch das Mitnehmen von eigenen Sackerln in Zukunft öfter für unverpacktes Obst und Gemüse entscheidet, spart Ihr noch zusätzlich Verpackung 🙂

Schweinehundfaktor: niedrig

Kostenfaktor: niedrig

Du willst mehr zum Thema Plastik wissen?

Dann schau’ Dir den Film Plastic Planet an.

Foto credit: Re-sack

Lebensmittel sind kostbar…

heißt eine Initiative des Lebensministeriums, über die ich heute erzählen möchte.

  • 2010 landeten in Österreich rund 96.000 Tonnen Lebensmittel im Restmüll.
  • Im Durchschnitt wirft jeder Österreicher 12 kg Lebensmittel pro Jahr in den Müll (in Städten sogar bis zu 22 kg!).
  • Das entspricht Lebensmitteln im Wert von ca. 300 € pro Person pro Jahr.
  • Nicht eingerechnet sind dabei Speise- und Zubereitungsreste wie Bananenschalen, Kaffeesud, etc. oder Lebensmittel, die im Biomüll landen.

Was kannst Du dagegen tun?

Richtig einkaufen:

  • Einkäufe planen und gezielt einkaufen (Impulskäufe meiden!)
  • Vorräte überprüfen und Einkaufslisten erstellen
  • Nicht zum Kauf größerer Mengen verleiten lassen.

Richtiger Transport:

  • Selbst eine Einkaufstasche mitnehmen
  • Im Geschäft aktiv nach Alternativen zu Plastiksackerln fragen

Richtige Lagerung im Kühlschrank:

  • Obst und Gemüse in die Schubfächer am Boden
  • Direkt darüber Fleisch, Wurst oder Fisch (kältester Bereich)
  • Milchprodukte ins mittlere Fach
  • Marmeladen, Senf, Ketchup, etc. ins oberste Fach

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Du willst noch mehr über das Thema wissen?

Schweinehundfaktor: niedrig

Sparschweinfaktor: Ersparnis mittel

Mit Apfel-Power ins neue Jahr

Willkomen im neuen Jahr!

Nachdem heute wahrscheinlich die wenigsten von uns ausgeschlafen sind, starte ich mit einer ganz einfachen Challenge.

Hier mein Rezept für die Verwertung von Apfelresten (von Apfelmus, -kompott, -kuchen, etc.):

Apfelschalen-Saft

  • Apfelschalen und Kerngehäuse mit etwas Wasser ca. 5 Minuten kochen.
  • Apfelreste ausdrücken und Saft abseihen.
  • Nach Belieben mit Zimt, Vanille, Zitronensaft, Honig, etc. würzen oder pur trinken.
  • Schmeckt kalt oder auch als Tee sehr lecker.
  • Ich dünste meine Äpfel in einem Dampfgarer. Der Saft, der sich dabei in der Auffangschale sammelt, schmeckt genauso lecker.

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Schweinehundfaktor: niedrig

Sparschweinfaktor: gratis Vitamine