Frohe Weihnachten!

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Liebe Lebe-lieber-nachhaltig-Leser und Leserinnen!

Heute möche ich Euch einfach ein wunderschönes Weihnachtsfest mit Euren Lieben wünschen und alles erdenklich Gute für das neue Jahr!

Dieses Zitat von Ghandi möchte ich Euch dabei mitgeben:

“The difference between what we do and what we are capable of doing would suffice to solve most of the world’s problems.”

Für’s neue Jahr wünsche ich mir, dass ich noch viel mehr Menschen erreichen kann und, dass wir gemeinsam viele kleine Schritte tun, die etwas verändern.

Wenn Ihr meinen Blog gut findet, dann empfehlt ihn hier weiter. Wenn ihn jeder von Euch nur einer Person weiterempfiehlt, sind wir schon doppelt so viel.

Vielen lieben Dank,

Karin

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Es war einmal ein Hemd…

Hemd_Cover1Die Idee, alte Textilien umzufunktionieren ist nicht neu. Schon in ‚Vom Winde verweht‘ nähte sich Scarlett O’Hara in ihrer Not ein Kleid aus einem Samtvorhang. Im 2. Weltkrieg, als Kleidung rationiert war, wurden nach dem Motto ‚Make do and mend‘ Pullover aufgetrennt und die Wolle neu verstrickt, Hemden zu Kinderkleidung umgenäht uvm. (Dieser Beitrag enthält Werbung).

Jetzt ist die Idee der Wiederverwertung von Textilien als Upcyling wieder in Mode gekommen und ich bin ein absoluter Fan davon. Früher habe ich Sachen, die ich nicht mehr tragen wollte einfach aussortiert. Jetzt bekommen alte Stoffe wieder einen neuen Wert und regen meine Kreativität an.

Um Euch auch auf den Geschmack zu bringen, möchte ich Euch heute das Buch Es war einmal ein Hemd aus dem Christophorus Verlag vorstellen. Es beginnt mit der interessanten Entstehungsgeschichte des Hemds. Danach startet gleich der praktische Teil und Juliet Bawden zeigt, welchen Teil eines Hemds man für welche Projekte verwenden kann. Hier wird von Manschetten bis Knopfleiste, Brusttaschen und Krägen alles verwertet.

Insgesamt finden sich in Es war einmal ein Hemd 30 Projekte: Von ganz einfach (z.B. Kräuterkissen) bis  etwas schwieriger (z.B. Bezüge für Klappsessel). Nicht nur Businesshemden kommen zum Einsatz, sondern auch Outdoor-Hemden, Freizeithemden und Polo-Shirts.

Neben ausführlichen Erklärungen der Arbeitsschritte und Vorlagen helfen auch die zahlreichen Detailfotos und Zeichnungen die Anleitungen zu verstehen.

Die Bandbreite der Projekte, von Lampenschirm über Patchworkdecke bis Strandtasche, regt zum Ausprobieren an und inspiriert selbst kreativ werden.

Durch die hochwertige Aufmachung und die vielen stimmungsvollen Fotos macht das Buch wirklich Lust auf’s Durchblättern und Losstarten und ist den Preis von rund 20,- € wert.

Fazit: Empfehlenswert! Einfach Buch besorgen, Kleiderschrank von Mann, Bruder, Vater und Opa ausmisten und ab an die Nähmaschine 🙂

*Dieser Beitrag enthält Affiliate Links. Wenn du über einen dieser Links etwas kaufst, zahlst du keinen Cent mehr,  aber ich bekomme eine kleine Provision. Damit ermöglichst du mir das Betreiben des Blogs. Herzlichen Dank! 🙂

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Oh Bio-Tannenbaum, wie schön sind Deine Blätter!

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Weihnachten naht mit großen Schritten, deswegen habe ich mich heute für das Thema Bio-Christbäume entschieden.

Derzeit gibt es für Bio-Christbäume noch keine eigene Kennzeichnung. Ihr könnt Euch aber an den normalen Bio-Zeichen orientieren, die auch für andere Produkte aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft stammen.

Was spricht für einen Bio-Christbaum?

  • Bäume aus dem Ausland werden oft schon Anfang Oktober geschnitten und dann in energieintensiven Kühlhäusern gelagert. Dazu kommt der lange Transportweg zum Verkaufsort, im Durchschnitt 1000 km, im Vergleich zu 40 km bei einem regionalen Baum.
  • Konventionelle Bäume werden in Intensivkulturen mit Pestiziden behandelt und unerwünschtes Gras wird, unter anderem, mit dem Total-Herbizid Glyphosat vernichtet, das in Zusammenhang mit Gentechnik in Verruf geraten ist.
  • In Deutschland hat der Umweltverband BUND 2011 sogar verbotene Pestizide in den Nadeln der Bäume gefunden. Dass Rückstände der Pestizide in geheizten Räumen entweichen können ist nicht ausgeschlossen.
  • In biologischen Christbaumkulturen werden statt Herbiziden, Insektiziden und Pestiziden Nützlinge eingesetzt. Das Gras wird entweder abgemäht oder von Schafen beweidet.

Wo bekommt man Bio-Christbäume?

Verkaufsadressen für Wien, Nieder- und Oberösterreich findet Ihr auf dem Infoblatt der Umweltberatung. Einen regionalen Baum erkennt Ihr an der Herkunftsschleife. Empfehlenswert sind z.B. die gemeine Fichte (oder Rotfichte) oder die Weißtanne, deren Nadeln lange halten.

Wo es in Deutschland Verkaufstellen gibt, erfahrt Ihr bei

  • Naturland und
  • Bioland gleich auf der Startseite unter Ökologische Weihnachtsbäume.

Solltet Ihr in Eurer Gegend keine Möglichkeit haben, einen Bio-Christbaum zu bekommen, dann ist ein heimischer Christbaum aus der Region die beste Wahl.

Viel Erfolg und vor allem viel Spaß beim Christbaumkauf!

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Weihnachtskarten selber machen

Adventzeit ist Bastelzeit. Daher möchte ich Euch heute ein paar Ideen geben, wie man aus allen möglichen Resten schöne Weihnachtskarten machen kann, die nichts kosten und Ressourcen sparen.

Das braucht Ihr dazu:

  • Einen Papierschneider, notfalls geht’s auch mit einer Schere und einem Lineal
  • Motivlocher Tannenbaum und Stern
  • Wellpappe Reste
  • Altes buntes Papier in weiß, rot und grün (ich habe alte Karton-Registerblätter verwendet)
  • Bänderreste (ich schneide z.B. die Satinbänder aus meinen Shirts, weil ich sie nicht aufhänge)
  • Klebestift (ich verwende den von Tesa Eco)
  • Nadel und bunten Faden

Karte 1:

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  •  Aus weißem Karton Karte in der gewünschten Größe zuschneiden und der Breite nach in der Mitte falten.
  • Aus Wellpappe einen Baum ausschneiden.
  • Mit dem Motivlocher 3 rote Sterne ausstanzen.
  • Die Sterne mit grüner Nähseide am Baum festmachen. Den Faden auf der Rückseite der Wellpappe mit Tixo fixieren.
  • Baum auf die Karte aufkleben.

Karte 2:

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  • Aus weißem Karton Karte zuschneiden und der Länge nach in der Mitte falten.
  • Aus rotem Karton ein Rechteck schneiden, dass rundherum ca. 1 cm kleiner ist als die Karte.
  • 6 Bäume aus grünem Karton ausstanzen und auf roten Karton aufkleben.
  • Mit rotem Satinband eine Masche um den roten Karton binden.
  • Roten Karton auf die Karte aufkleben.

Karte 3:

weihnachtskarte_2

  • Aus rotem Karton Karte ausschneiden und der Breite nach in der Mitte falten.
  • Aus Wellpappe ein Quadrat ausschneiden.
  • Aus rotem Karton 2 Bäume ausstanzen.
  • Aus grünem Karton 2 Bäume ausstanzen und den Karton mit den ausgestanzten Bäumen zu Rechtecken zuschneiden.
  • Rote Bäume in die grünen Rechtecke einsetzen.
  • Rotes Satinband der Länge nach um die Wellpappe legen und auf der Rückseite mit Tixo fixieren.
  • Baum-Rechtecke auf der Wellpappe ankleben.
  • Wellpappe auf der Karte festkleben.

Viel Spaß beim Nachbasteln und beim Entwerfen eigener Kartenkreationen!