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Bücher besser borgen….

Die meisten Bücher die ich lese, lese ich nur einmal. Mittlerweile versuche ich nur mehr Bücher zu kaufen, die ich oft als Nachschlagewerke benutze oder, die ich in der Bücherei nicht bekomme.

Deshalb bin ich schon seit Jahren begeisterter User und Fan der Büchereien Wien. Es überrascht mich immer wieder, wie viele der Bücher, die mich interessieren, ich dort finde. Die Auswahl ist riesig und die Jahresgebühr für Erwachsene beträgt nur: 30,- €.

Mittlerweile gibt’s auch schon eine umfangreiche virtuelle Bücherei Wien. Da ich sehr viel in Englisch lese, liebe ich die separate englischsprachige elibrary, die ebenfalls in der Mitgliedschaft inkludiert ist. Darüber hinaus borge ich mir gerne Reiseführer aus, da ich diese nach dem Urlaub sowieso nicht brauche.

In der Bibliothek gibt es auch eine große Auswahl an Zeitschriften, DVDs und CDs, die du dir ausleihen kannst.

Was sagt Ihr eigentlich zu E-Books? Sind sie die umweltfreundlichere Variante? Kein Druck- und Papieraufwand, bei Bestellungen über das Internet fällt der Versand weg und die E-Reader verbrauchen ziemlich wenig Strom. Persönlich lese ich seit sieben Jahren großteils auf meinem E-Reader und bin sehr zufrieden. Ich bin auf Eure Meinungen gespannt!

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Schweinehundfaktor: mittel

Kostenfaktor: niedrig, Ersparnis hoch!

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Frisch wie ein Fisch?

Von klein auf habe ich Thunfisch und Fischstäbchen geliebt. Warum das heute nicht mehr so ist, möchte ich Euch heute erzählen.

Zum Einen habe ich gelernt, dass sich im Fleisch von Fischen und Schalentieren extrem hohe Mengen an Giftstoffen ansammeln (das bis zu 9-Millionenfache der Giftstoffe des Wassers, in dem sie leben), z.B. Dioxin, Quecksilber und Blei. Diese Gifte können zu Nierenschäden, Entwicklungsstörungen und Krebs führen und sogar tödlich enden.*

Zum Anderen sind die Fischfang- und Züchtmethoden weder tier- noch umweltfreundlich. Dazu kommt, dass viele Arten mittlerweile extrem überfischt sind.

Sehr ausführliche und interessante Infos rund um das Thema Fisch könnt Ihr auf Fischen tut weh nachlesen.

Den Fischessern unter Euch möchte ich den Fischratgeber vom WWF ans Herz legen, den gibt’s auch als iPhone und Smartphone App.

Mir hat es sehr geholfen, alle meine Fischrezepte wegzuwerfen. Wenn ich jetzt meine Rezepte durchschaue, komme ich gar nicht in Versuchung. Ich esse soviele andere Sachen gern, sodass mir Fisch wirklich nur sehr selten fehlt.

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Schweinehundfaktor: hoch

*Quelle: PETA – Fischessen ist gefährlich.

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Pimp your Blech!

Ich gestehe, ich bin ein Upcycling Fan. Es erstaunt mich immer wieder, was für tolle Einfälle Leute haben, um aus Müll neue Produkte herzustellen. Upcycling macht Spaß, ist kreativ und das Grundmaterial ist gratis!

Heute möchte ich Euch mal zu einer ganz simplen Upcycling-Aktion motivieren:

Leere Blechdosen (z.B. von Dosengemüse) kann man ganz schnell in schöne Behälter umfunktionieren. Einfach Fotos Deiner Wahl, Papier oder Bilder aus Zeitschriften mit starkem doppelseitigen Klebeband um die Blechdose kleben…fertig. So einfach geht das und eignet sich auch ideal zum Basteln mit Kids.

Have fun! Über kreative Upcycling-Ideen von Euch würd‘ ich mich sehr freuen!

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Schweinehundfaktor: Null, macht einfach Spaß!

Kostenfaktor: Null, außer Ihr verwendet besonderes Dekomaterial.

Gib‘ dem Kalk keine Chance!

Wer so wie wir in einer Gegend mit sehr hartem Wasser wohnt, für den ist das Entkalken im Haushalt eine wöchentliche Aufgabe. Ganz ohne Chemie-Keule kann man das mit kristallierter Zitronensäure machen, die man im Drogeriemarkt sogar im Kartonbehälter bekommt.

Wir entkalken damit z.B. unseren Wasserkocher. Nachdem ich Wasser darin gekocht habe, streue ich einfach ein bisschen Zitronensäure auf den noch warmen Boden des Kochers. Nach ein paar Minuten hat sich der Kalk gelöst und man kann ihn mit einem feuchten Schwamm wegwischen.

Zum Entkalken von Armaturen und unserem Dampfgarer verwenden wir Essig.

Achtung bei weichem Gummiteilen, wie z.B. Schläuchen, die vertragen die Säure nicht!

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Auf den Essig gekommen…

Essig ist ein Allround-Haushaltshelfer. Heute möchte ich Euch mal ein paar Tipps geben, wie Ihr Essig in der Küche einsetzen könnt…

  • Zwiebelgeruch auf den Fingern vermeiden: Einfach vor und nach dem Zwiebel schneiden die Finger mit Essig einreiben.
  • Holzschneidbretter reinigen und desinfizieren: Einfach mit unverdünntem Essig abreiben.
  • Obstflecken von den Fingern entfernen: Die Flecken mit Essig einreiben.
  • Fett und Gerüche von Geschirr entfernen: Einfach zum Abwaschwasser einen Esslöffel Essig dazu geben.
  • Den Teekessel reinigen: Eine Mischung aus Wasser und Essig aufkochen und danach auswischen.
  • Den Kühlschrank reinigen: Auswischen mit einer 50:50 Mischung aus Wasser und Essig.
  • Verkrustete Reste von Pfannen entfernen: Die Pfanne mit 3 Esslöffeln Essig und 600ml Wasser befüllen. Einfach das Wasser aufkochen, bis sich die Essenrückstände lösen.
  • Die Mikrowelle putzen: 4 Esslöffel Essig und 250 ml Wasser in der Mikrowelle kochen. Löst Essenreste von den Wänden und desodoriert.
  • Schraubgläser reinigen und desodorieren: Einfach mit Essig ausschwemmen.
  • Plastikboxen desodorieren: Eine Scheibe Brot in Essig tränken und über Nacht in der Box lassen.

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Ab in die Energieferien!

Geräte im Standby-Betrieb machen 5% des Stromverbrauchs in einem österreichischen Haushalt aus. Pro Jahr kommen in Österreich so 125.000 Tonnen CO2 zusammen, die man ganz leicht einsparen könnte.

Aus diesem Grund hat die WWF Climate Group gestern die Stromspar-Inititiative Energieferien gestartet. Bis zum 24. Februar bekommt Ihr jetzt Produkte wie Steckdosenleisten mit Ausschaltfunktion und LED-Lampen günstiger, z.B. bei Spar und Ikea.

Wenn Du Deine Geräte vom Netz nimmst, tust Du nicht nur der Umwelt etwas Gutes, sondern auch Deinem Geldbörsel! Derzeit schmeissen wir durch Standby-Betrieb 150 Millionen Euro pro Jahr zum Fenster raus.

Viel Spaß beim Sparen!

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Schweinehundfaktor: niedrig

Kostenfaktor: mittel

 

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Wasser ist zum Waschen da…

In Österreich verbraucht jeder von uns täglich 150 l Wasser. Mehr als ein Drittel davon, nämlich 55 l, verbrauchen wir beim Baden und Duschen.

Bei uns zuhause braucht es ziemlich lange bis warmes Wasser aus der Leitung kommt. Das kalte Wasser, das vorher herauskommt, füllen wir in Glasflaschen. Das sind jedes Mal rund 3 Liter. Damit gießen wir unsere Blumen, trinken es oder kochen damit.

Um auch beim Duschen Wasser zu sparen, haben wir uns einen Duschkopf mit Durchfluss-Reduzierer zugelegt. Der kostet nicht viel, spart aber bis zu 70% Wasser im Vergleich zu einem normalen Duschkopf. Solche Wasserspar-Vorrichtungen gibt’s natürlich auch für den Wasserhahn

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Schweinehundfaktor: niedrig

Kostenfaktor: niedrig

Purple Haze & Co…

Ich bin ein Fan der lila-orangen Purple Haze Karotten. Es macht Spaß, neue Sorten zu entdecken und auszuprobieren.

Warum die Vielfalt von Kulturpflanzen so wichtig ist, erfahrt Ihr hier:

* Die Produktion innerhalb von Ökosystemen wird oft von nur wenigen Arten getragen, die übrigen Spezies scheinen „überflüssig“ zu sein. Das hat sich jetzt als Trugschluss kurzfristiger Studien herausgestellt.

Wie die aktuelle Studie eines deutschen Forscherteams zeigt, können nur artenreiche Gemeinschaften die langfristig nötigen stabilisierenden Austauschprozesse garantieren.

Eine höhere Artenvielfalt ist somit eine Art Versicherung für zukünftige Funktionen. In Zeiten des globalen Wandels ist die Artenvielfalt damit besonders schützenswert. Auch für die nachhaltige Nutzbarkeit der Funktionen von Lebensräumen durch den Menschen ist der Schutz der Diversität ausschlaggebend.

* Quelle: Standard, 29.09.2011

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ArcheNoahLogoDie Arche Noah in Schiltern (NÖ) hat sich der Erhaltung der Kulturpflanzenvielfalt verschrieben. Dort bekommst Du alles von der gestreiften ovalen Gurke bis zum gelben Paradeiser. Du kannst die Produkte auch gleich über den Webshop bestellen.

Was kannst Du sonst noch tun? Die Arche Noah kooperiert z.B. mit Ja! Natürlich. Im Supermarkt erhältst Du z.B. Paradeiser- und Erdäpfelraritäten, Einkornreis oder Saatgut. Halte einfach Ausschau nach dem Arche Noah Logo.

Schweinehundfaktor: niedrig

Kostenfaktor: mittel

Grün surfen…

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Wer – so wie ich – doch einige Zeit im Web verbringt und herumsucht, der braucht sie einfach…die Suchmaschinen. Warum es Sinn macht, grüne Suchmaschinen zu verwenden wird hier kurz und simpel erklärt:

[tube]http://www.youtube.com/watch?v=LclqS7pTHY8[/tube]

Bei Ecosia werden die CO2-Ausstösse der Suchanfragen ausgeglichen und mindestens 80% der Einnahmen an ein Regenwaldprojekt des WWF gespendet.

Im Zuge meiner Recherchen bin ich auch auf die Umweltlupe gestossen. Zum Einen bietet sie die Suchmaschinen-Qualität von Google, zum Anderen werden angeblich Produkte, Unternehmen oder Informationen, die umweltbewusst sind und den Richtlinien entsprechen, zuerst gelistet.

Happy green surfing 🙂

Schweinehundfaktor: niedrig

Kostenfaktor: gratis

Süße Fairlockung…

Ich bin süchtig nach diesen super einfachen, veganen Leckerbissen!

Nyukis faire Kraftbällchen

  • 50 g            Bio-Mandeln (am Besten aus Europa, z.B. von Rapunzel aus dem Bio-Supermarkt)
  • 50 Stk.        Bio-Datteln, entsteint
  • 100 g          Bio-Fairtrade Kakaopulver (z.B. erhältlich bei Interspar)
  • 100 ml        Bio-Agaven-Dicksaft
  • 100 g          Bio-Mandelmus (aus dem Bio-Laden)
  • 1 Msp.        vom Mark einer Bio-Vanilleschote (oder echtes Vanillepulver aus dem Weltladen)
  • 1/4 TL         feines Meersalz
  • 1                 Handvoll Bio-Mandeln
  • 50 g            Bio-Fairtrade Kokosraspeln (z.B. erhältlich in den Weltläden oder im Bio-Supermarkt)

Die Mandeln im Mixer grob zerkleinern. Dann die Datteln dazugeben und mixen, bis sie gut mit den Nüssen vermischt sind. Kakaopulver, Agaven-Dicksaft, Mandelmus, Vanillemark und Salz hinzufügen und solange mixen, bis die Mischung dick und glatt ist. Zuletzt die Handvoll Mandeln dazugeben und ein paar Mal mixen, bis alles gut durchgemischt ist, aber die Mandeln noch Biss haben. Mit den Händen Kugerl formen und in den Kokosraspeln wälzen. Wer will kann sie in einem verschlossenen Behälter kühl stellen, bis sie fest sind. Mmmmhh!

Das Originalrezept (das ich etwas abgeändert habe) stammt aus Alicia Silverstones Buch, Meine Rezepte für eine bessere Welt. Neben den veganen Rezepten bekommt man in dem Buch sehr viele fundierte Infos, wie sich unsere Essgewohnheiten auf die Umwelt auswirken. Auch wenn der Schreibstil gewöhnungsbedürftig ist, kann ich es sehr empfehlen!

Kraftbaellchen1

Schweinehundfaktor: niedrig

Kostenfaktor: mittel