Weihnachten…

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Auf zum Repair-Café für Kids

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Wenn Ihr mit Euren Kindern noch etwas Besonderes an den letzten beiden Adventwochenenden unternehmen wollt, dann kann ich Euch die Winterwerkstatt im Zoom Kindermuseum im Wiener Museumsquartier ans Herz legen. Kaputte Spielsachen zusammenpacken und los geht’s!

Am 14. und 15. Dezember 2013 werden Spielsachen aus Textilien repariert oder was Neues daraus gemacht und am 21. und 22. Dezember sind dann alte Schätze aus Holz dran. Hilfe bekommt Ihr von den Profis vom Recycling Kosmos.

Was müßt Ihr sonst noch wissen?

Zeit: jeweils von 14-16.30 Uhr

Kosten: 6,- € pro Person

Alter: Für Kinder ab 7 und Erwachsene

Viel Spaß beim Tüfteln 🙂

Bildnachweis: Zoom Kindermuseum

 

Backen mit Nicole und Liebe

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Bevor ich Euch verrate, wie man diese leckeren Mousse au Chocolat Cups macht, möchte ich Euch kurz was über das Buch erzählen, aus dem das Rezept stammt. Vegan backen – Mit Liebe, aber ohne Ei ist das zweite Werk von Nicole Just. Nicoles 1. Buch, La Veganista, habe ich ja schon ausführlich vorgestellt.

vegan_backen_just-1In Nicoles Backbuch findet Ihr 40 Rezepte: Vom Rohkost-Mangotörtchen über Schwedische Apfeltorte bis zur Süßkartoffel-Pilz-Quiche. Für Neulinge beim veganen Backen ist die Zutaten-Tauschbörse sicher eine gute Hilfe, genauso wie die Infos zu Spezialzutaten wie Hefeflocken, Misopaste und Co.

Am Anfang des Buchs geht es mit Grundrezepten für Rührteig, Germteig und Quicheteig los. Weiter geht es mit leckeren Kleinigkeiten gefolgt von Kuchen und Torten. Den Abschluß macht das Kapitel Brot und Quiche.

Ach ja, alle Smartphone User können sich auch die kostenlose GU Kochen Plus App herunterladen. Damit kann man die Lieblingsrezepte aus dem Buch sammeln, Einkaufslisten verschicken oder den Rezept-Planer nutzen.

Wie alle Bücher aus dem GU  Verlag ist auch dieses Buch schön aufgemacht und die Fotos machen Gusto und Lust zum Nachkochen. Der Preis von rund 8,- € ist absolut fair. Ich kann Euch das Buch definitiv empfehlen. So und hier endlich das versprochene Rezept:

 Mousse-Au-Chocolat-Cups

Cupcakes
50g vegane Margarine
125g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 Prise Salz
2 TL Ei-Ersatzpulver
(oder Sojamehl oder 80 g Apfelmus)
120 ml Sojamilch
1 TL Apfelessig
200 g Mehl (Type 405)
1 Pck. Backpulver
12 Papier- oder SilikonförmchenEinfaches Grundrezept

Für ein 12-er Muffinblech
35 Min. Zubereitung – 20 Min. Backen

TIPP:
Sie mögen es lieber schokoladiger? Dann rühren Sie doch noch 80 g Kakaopulver unter den hellen Grundteig. Falls der Teig dann zu fest wird, verdünne ich ihn mit etwas Sojamilch.

1. Den Backofen auf 180° vorheizen. Bei Verwendung von Papierförmchen diese in die Mulden des Muffinblechs setzen.2. Für den Cupcakes-Grundteig die Margarine, den Zucker, den Vanillezucker und das Salz in eine Rührschüssel geben und mit den Quirlen des Handrührgeräts schaumig schlagen. Nach und nach das Ei-Ersatzpulver, Sojamilch und Essig unter Rühren dazugeben. Mehl und Backpulver in einer separaten Schüssel mischen und unter die Zuckermasse heben, bis ein zäher Teig entsteht.3. Den Teig in die Mulden des Muffinblechs oder in die Silikonförmchen füllen. Die Cupcakes im Backofen (Mitte) in ca. 20 Min. goldbraun backen. Dann die Stäbchenprobe machen! Dafür ein Holzstäbchen in die Mitte der Cupcakes stecken. Wenn kein Teig am Stäbchen hängen bleibt, sind die Törtchen fertig. Sonst noch einige Minuten weiterbacken. Eventuell die Oberfläche der Cupcakes mit Alufolie oder Backpapier abdecken, damit sie nicht zu braun werden.

4. Die Cupcakes aus dem Backofen nehmen und kurz in der Form abkühlen lassen, dann aus der Form lösen und vollständig auskühlen lassen. Die abgekühlten Cupcakes mit der Creme verzieren.

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400 g kalte vegane aufschlagbare Sahne
150 g vegane Zartbitterschokolade
(oder vegane Nugatschokolade)
Agavendicksaft
1 gestr. TL Agar-Agar
Spritzbeutel mit Sterntülle

Für Schokoholics!

20 Min. Zubereitung – 12 Std. Kühlen

1. Die Sahne steif schlagen und kalt stellen. Schokolade klein hacken, in einer Schüssel über dem Wasserbad schmelzen, etwas abkühlen lassen. Agavensirup nach Geschmack unterrühren. Schokolade vorsichtig unter die Sahne heben.

2. 50 ml Wasser erwärmen. Agar-Agar unterrühren und ca. 1 Min. köcheln, dann unter gelegentlichem Rühren handwarm abkühlen lassen. Unter die Schokosahne mixen. Die Mousse über Nacht kalt stellen. Am nächsten Tag die Mousse üppig auf die Cupcakes spritzen.

Bildnachweis: Gräfe und Unzer Verlag / Fotografie: Thorsten Suedfels

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Das war der Fesch’Markt Winter 2013

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Schon von weitem sahen wir die Besucher in die Ottakringer Brauerei strömen. Obwohl wir pünktlich zur Eröffnung um 11 Uhr dort waren, hatte sich schon eine lange Schlange vor der Kasse gebildet. Drinnen ließ der Andrang um nichts nach. Wir kämpften uns trotzdem tapfer von Stand zu Stand weiter. Die vielen kreativen, handgefertigten und individuellen Produkte machten die Anstrengung aber wieder wett.

Hier ein paar Sachen, die uns besonders gut gefallen haben:

  • Die wunderschönen Stempel, Papeteriewaren und fairen GOTS zertifizierten Strampler von Fräulein Rotfux. 
  • Die coolen Upcycling Taschen aus Canvas, Leder und Männerhemden von Gazur.
  • Die faire Biomode von Nullkommasiebenprozent.
  • Die Lampen in alten Sodaflaschen von der Kabel Fabrik.
  • Die witzigen Tassenlampen von 2ungrad.
  • Die fair produzierten iPad-Sleeves und Clutches aus alten Zementsäcken von Refished.

Frisch gestärkt mit Cake Pops von Isabella Schenz und veganen Burritos von Gorilla Kitchen ging’s dann weiter ins Atelier Peph zum Kleidertausch. Zu Gunsten Ute Bocks Flüchtlingshilfe konnte man hier Kleider spenden oder nach Lust und Laune eigene Teile mitbringen und andere mitnehmen. Eine tolle Sache! Leider war die Location viel zu klein, das Gedränge groß und es gab keine Garderoben zum Probieren. Wir würden uns wünschen, dass die Kleidertauschbörse nächstes Mal wieder dabei ist, aber viel mehr Platz bekommt!

Alles in allem war der Fesch’Markt aber auch diesmal wieder eine sehr gelungene, coole Veranstaltung, die ähnlichen Events in trendigen Städten wie Berlin um nichts nachsteht. Wir freuen uns auf jeden Fall schon auf’s nächste Mal!

 

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Für immer jung?

VFY_CoverEin großes Versprechen, das Attila Hildmann mit seinem heute erscheinenden Buch Vegan for Youth abgibt. Diesmal geht es um eine 60 Tage Challenge. Mit Hilfe einer Triät – einer Kombination aus pflanzlicher Ernährung mit Superfoods, Bewegung und Meditation soll jeder von uns schlanker, gesünder und messbar jünger werden können.

Alles fing mit der Challenge in Attilas letztem Buch, Vegan for fit, an. Viele Challenger berichteten, dass sie sich fitter und jünger fühlten. Als angehender Physiker wollte Attila diesem Phänomen auf den Grund gehen. Zwei Jahre dauerten die Recherchen. Dabei wurde er von Wissenschaftlern der renommierten Berliner Charité mit neuen Messverfahren zur Bestimmung der Alterungsprozesse auf der Haut und in der Atemluft unterstützt.

Herausgekommen ist auch diesmal wieder ein sehr schönes Buch, das weit mehr ist als nur ein Kochbuch. Attila erklärt die verschiedenen Superfoods und nimmt uns mit auf seine Reisen nach Japan und Italien. Nach dem wissenschaftlichen Teil über das Altern geht es dann los mit den Vorbereitungen für die Challenge.

Die verwendeten Super-Foods, wie Acai-Pulver oder Matcha bekommt man leider nicht an jeder Ecke. Hier ist das Internet eine gute Quelle, wo man auch Challenger-Starterpakete angeboten bekommt. Wer die Challenge machen will, braucht dafür unbedingt auch einen Entsafter, eine elektronische Küchenwaage und ein Stabmixerset mit Pürieraufsatz und einem Behälter zum Häckseln.

Empfehlenswert ist sicher auch, sich mit anderen Challengern zu vernetzen, um Erfolge und Motivationstiefs gemeinsam zu durchleben. Wie bei Vegan for Fit gibt es auch diesmal wieder ein Beiheft mit Berichten von Test-Challengern, im Netz gibt es auch YouTube-Tagebücher dazu.

Natürlich kann man Vegan for Youth einfach auch als Kochbuch verwenden. Die 70 Rezepte sind abwechslungsreich, großteils einfach und die Fotos machen richtig Gusto. Speisen wie Funky-Monkey-Banana-Muffins, Skinglow-Sushi mit Hirse und Tomaten-Paprika-Dip oder Coleslaw mit Kürbiscreme und Sesamtofu machen nicht nur satt, sondern schmecken sicher auch super.

Obwohl das Buch erst heute erscheint, ist die 1. Auflage schon vollständig vorreserviert. So muß man auf die Druckausgabe teils 5-8 Wochen warten. Sofort und auch wesentlich günstiger könnt Ihr das e-Book um knappe 10 € herunterladen.

Bis jetzt waren mein Mann und ich immer von Attilas Rezepten begeistert und auch unseren nicht-vegangen Gäste haben seine Speisen sehr gut geschmeckt. Deshalb traue ich mich, Vegan for Youth jetzt schon uneingeschränkt zu empfehlen. Über Challenger-Berichte von Euch würde ich mich sehr freuen!

So und hier jetzt mal eines der Rezepte zum Ausprobieren:

Auberginen-Tower „Granate“

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Zutaten für 2 Personen:
400 g Süßkartoffeln
110 g Auberginen
2 EL Olivenöl
jodiertes Meersalz
1 kleine weiße Zwiebel (brutto 50 g)
30 g weißes Mandelmus
½ TL gehackter Thymian
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
120 g Brokkoliröschen
½ GranatapfelFür die Creme:
60 g weißes Mandelmus
70 ml stilles Mineralwasser
1 TL frisch gepresster Zitronensaft
jodiertes Meersalz
schwarzer Pfeffer aus der MühleAH! Um die Zubereitungszeit möglichst effektiv zu nutzen, kümmere dich um Zwiebel, Granatapfel und Brokkoli, während Süßkartoffel und Aubergine im Ofen sind. Bei gutem Timing sind die anderen Komponenten fertig, sobald das Gemüse aus dem Ofen kommt, und du kannst anrichten. Das Gericht enthält mehrere wichtige Anti-Aging-Substanzen aus Granatapfel, Brokkoli und Süßkartoffel und ist mit einem der Kräuter, die den höchsten ORAC-Wert aufweisen, Thymian, verfeinert.
Ein optisches Highlight ist dieses Gericht sowieso!
Zubereitung ca. 40 Minuten
Backofen auf 220 °C Umluft vorheizen.
Die Süßkartoffeln schälen und in kleine Würfel
schneiden. Auberginen waschen, in 1,25 cm
dicke Scheiben schneiden, mit 1 EL Olivenöl
und 1 Prise Salz in einer kleinen Schüssel vermengen. Beides auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und ca. 10 Minuten
im Ofen auf der mittleren Schiene backen.Währenddessen die Zwiebel schälen und feinhacken. Restliches Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln bei mittlerer Hitze ca. 3 Minuten andünsten. Anschließend mit Süßkartoffelwürfeln und Mandelmus mischen. Thymian unterheben und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Brokkoliröschen waschen, in Salzwasser ca. 3 Minuten kochen und in einem Sieb abtropfen lassen.Aus dem Granatapfel mit einem Kochlöffel die Kerne herausklopfen. Die Zutaten für die Creme mit einem Schneebesen verrühren, kurz in einem kleinen Topf
unter Rühren aufkochen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.Auberginenscheiben mit der Süßkartoffelfüllung
schichten, dann Brokkoli und die Creme darüber- geben und mit Granatapfelkernen toppen.
 Foto: © Simon Vollmeyer
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Recht haben ist nicht genug

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Neben mir steht gerade ein leckeres Stück Mohnkuchen und wartet darauf, von mir verzehrt zu werden. Nichts Besonderes? Ich finde schon, denn für 1.000.000.000 Hungernde weltweit existiert das Recht auf Nahrung nur auf dem Papier.

Die Filmtage Hunger.Macht.Profite.6 widmen sich auch heuer wieder diesem wichtigen Thema. Die Bandbreite der Themen reicht von Nahrungsmittelspekulation über Lebensmittelverschwendung bis zur Sinnhaftigkeit von Emissionszertifikaten für die Aufrechnung von Schadstoffbelastungen.

In Wien finden die Filmtage diese Woche von Donnerstag, 14.11., bis Sonntag, 17.11.2013, statt. Als Location hat sich dafür das Top-Kino in der Rahlgasse bewährt. Den kompletten Programmfolder für Wien findet Ihr hier. Im Anschluß an die Filme finden spannende Expertengespräche statt, unter Anderem mit Vertretern von AgrarAttach und Fian.

Hier findet Ihr auch alle Infos für Hunger.Macht.Profite.6 in Vorarlberg, Niederösterreich, Kärnten, Steiermark und Oberösterreich.

SetWidth240-Mier2013-logo-websmallOb vor oder nach dem Kinobesuch, irgendwann knurrt sicher der Magen. Dann kann ich Euch ein Essen im Rahmen der tollen Aktion  Mir isst es Recht empfehlen. Bis 10. Dezember werden dabei in über 30 Lokalen in Wien, Steiermark, Oberösterreich und Kärnten speziell ausgewiesene Speisen serviert.

Für jede dieser Mahlzeiten, die Ihr bestellt, spenden die Gastwirte 1-1,50 € an FIAN, die internationale Menschenrechtsorganisation für das Recht auf Nahrung.

Im Oben in Wien habe ich die FIAN-Speise schon verkostet: geschmorte rote Rüben mit Buchweizengröstel, Jus & Apfelchutney, hmmm!

Bild copyrights: thurnfilm.de und fian

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Tauschen ist das neue Kaufen

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Immer wieder was Neues zum Anziehen? Kaum Geld dafür ausgeben? Und die Umwelt dabei schonen?

Ja, das geht – und einfach noch dazu! Im November habt Ihr in Wien gleich bei 3 Swap-Events wieder die Gelegenheit, neue Lieblingsstücke zu ergattern.

Den Anfang macht Top Swap am Samstag, 16. November von 11-22 Uhr im Novomatic Forum gegenüber der Sezession:

  • Kinder unter 14 Jahren dürfen kostenlos in der eigenen Kids-Area tauschen!
  • Für alle Erwachsenen gilt ein Unkostenbeitrag von 5,- €.
  • Vorher unbedingt anmelden
  • Achtung: Diesmal ist die Stückzahl auf 5 beschränkt!
  • Was Ihr tauschen könnt und was nicht, Infos zu alten Kilopässe, etc., findet Ihr hier.
  • Ein Rahmenprogramm mit DIY Workshops, Musik und Bar sorgen für nettes Flair!
  • Es werden noch Helferleins gesucht – Als Dankeschön winkt ein Goodiebag!
  • Kleidung, die nicht eingetauscht wird, bekommt ein soziales Hilfsprojekt.

Am Sonntag, 17. November, geht’s dann gleich im Atelier Peph mit der Fesch Kleidertauschbörse weiter:

  • In der Location im 16. Bezirk könnt Ihr von 11-20 Uhr swappen.
  • Hier könnt Ihr mitbringen und eintauschen so viel Ihr wollt!
  • Die Stücke werden gewogen und Ihr bekommt Kilopässe.
  • Unkostenbeitrag ist auch bei diesem Event 5,- €
  • Übrig gebliebene Kleidung geht an die Flüchtlingshilfe von Ute Bock!

Der Feschmarkt hat natürlich viel mehr als die Kleidertauschbörse zu bieten und startet schon am Freitag. Ich schau‘ sicher in der Ottakringer Brauerei beim Food-Market bei den Standln von Müslibrikett und dazu vorbei. Neben Delikatessen findet Ihr aber auch Mode, Produkt-Design und Kunst.

Und last, but not least das Swap-Event von Kleiderkreisel am Samstag, 23. November, im Gasometer:

  • freier Eintritt, keine Anmeldung notwendig
  • von 11-13 Uhr könnt Ihr bis zu 10 Kleidungsstücke (keine Hosen!), Taschen und Schuhe abgeben
  • für jedes mitgebrachte Stück gibt es einen Stempel im Tauschpaß
  • von 13-20 Uhr wird dann eingelöst, was das Zeug hält
  • Natürlich wird auch hier die nicht getauschte Kleidung einer wohltätigen Organisation gespendet

Auf über 2.000 m2 macht Kleiderkreisel an diesem Tag gemeinsame Sache mit Lieblingsflohmarkt, Tingel Tangel und Mädelsflohmarkt gemeinsame Sache. Vor oder nach dem Tauschen könnt Ihr also auch noch nach Vintage, second hand und Design Schätzen stöbern. Mehr Infos zu den Flohmärkten findet Ihr hier und zum Kleiderkreisel-Tausch-Event hier.

So und jetzt heißt’s für alle Kleiderkasten durchstöbern, Termine eintragen und vorfreuen!

 

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T-Shirt, Teppich, Topflappen

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Eine seltsame Kombination? Ganz und gar nicht! Diese 3 und rund 60 weitere kreative Upcycling-Projekte  findet Ihr in dem Buch Das war doch meine Lieblingsjeans – Sachen für Kids aus gebrauchten Materialien.

Die finnisch-deutsche Textildesignerin Laura Sinnika Wilhelm verwandelt auch in ihrem zweiten Buch alte Sachen in neue Lieblingsstücke. Da werden aus Jeans und Gürtel ein praktischer Ordnungskorb mit bunten Henkeln, die Socken zum Teddybär-Outfit und der Pulli zur coolen Mütze. Alte Kleidung ist aber längst nicht das Einzige, was mit ein bißchen Geschicklichzeit und Zeit eine ganz neue Verwendung findet. Ob Holzstiele vom letzten Eis des Sommers, die Blechdose von der Kokosmilch oder die Bausteine aus der eigenen Kindergartenzeit – Sinnika haucht den verschiedensten Alltagsgegenständen ein neues, oft ganz anderes zweites Leben ein.

Dank der zahlreichen extra gekennzeichneten Kann-Ich-Doch-Selbst-Projekte zum Nähen, Basteln, Bohren und Sägen finden hier nicht nur Mamis, sondern auch Opas und LehrerInnen wertvolle Ideen.

Ich bin begeistert von Wilhelms tollen Projekten und kann auch ihr erstes Buch, Es war einmal ein Hosenbein – Kleider und Wohnideen aus gebrauchten Textilien, wärmstens empfehlen. Für die Nähprojekte sollte man allerdings ein bißchen Erfahrung mitbringen, da es eher selten erläuternde Zeichnungen zum Text gibt.

 

Damit keiner von uns mehr seine Schlüssel verlegt, habe ich dieses Projekt zum Vorstellen ausgesucht:

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Mit freundlicher Genehmigung vom Haupt Verlag, Bern

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10 Energiespartipps für die Heizsaison

Die Temperaturen fallen und auch in unserem Haus wird es langsam ziemlich frisch. Höchste Zeit also, sich dem Thema Heizen zu widmen, denn in Österreich macht die Heizung ca. 50% der gesamten Energiekosten aus. Hier gibt es also viel Einsparungspotential!

Hier sind 10 einfache Energiespartipps für eine gemütlich warme Heizsaison:

  1. Türen und Fenster prüfen: Mit der Hand den Rahmen entlangfahren und darauf achten, ob man einen Luftzug spürt. Wenn ja, ist es an der Stelle undicht. Dann heißt es, Dichtungsstreifen erneuern.*
  2. Mauerrisse ausbessern: Risse zwischen Fensterrahmen und Mauerwerk mit dauerelastischer Fugendichtmasse schließen.*
  3. Türen dicht machen: Bürstendichtungen am Türblatt stoppen kalte Luftströme.*
  4. Abends die Rollbalken herunterlassen.*
  5. Nachttemperatur auf 12-15°C stellen, damit die Räume nicht völlig auskühlen.*
  6. Heizkessel 1x jährlich kontrollieren und warten lassen und regelmäßig den Wasserdruck kontrollieren.
  7. Heizkörper regelmäßig entlüften, so kann man bis zu 20% Heizkosten sparen!
  8. Mehrmals täglich Stoßlüften, um die Feuchtigkeit abzuleiten, also die Fenster öfters mal kurz ganz aufmachen.
  9. Heizkörper nicht durch Möbel oder Vorhänge verdecken.
  10. Raumtemperatur um 1°C senken spart bis zu 5% Heizkosten.

Was habt Ihr für Tipps, um die Heizkosten zu reduzieren?

*Quelle: Die besten Öko-Tipps für zu Hause. Das ist ein Affiliate Link. Wenn du über diesen Link etwas kaufst, zahlst du keinen Cent mehr,  aber ich bekomme eine kleine Provision. Damit ermöglichst du mir das Betreiben des Blogs. Herzlichen Dank! 🙂

 

 

Wear Fair 2013

71d9784fd5 Vom 27.-29. September findet die WearFair in Linz bereits zum 6. Mal statt. Wer dieses Wochenende noch nichts vorhat, sollte unbedingt bei DER österreichischen Messe für nachhaltige Mode und Lifestyle vorbeischauen.

Wir waren letztes Jahr vor Ort und begeistert, unseren Bericht uns Fotos von 2012 findet ihr hier.

Auf der Homepage von WearFair findet Ihr sämtliche Infos, angefangen von den Öffnungszeiten, über Preise, eine Liste der Aussteller, das gesamte Programm von der Hauptbühne bis zu den Workshops und mehr.

Hier ein paar Programmtipps von mir:

  • Die Filmvorführung von The hands that sew your shirts am Samstag um 13.45 Uhr
  • das Repair-Café von Otelo und
  • am Sonntag um 11.30 Uhr die Gesprächsrunde Freiheit für die Vielfalt, unsere Sorten in Gefahr!

Die Bandbreite und Anzahl an Ausstellern ist dieses Jahr größer denn je. Über 140 Messestände auf mehr als 8.000 m2. Neben Mode sind auch Vertreter aus den Bereichen Ernährung, Kosmetik, Mobilität und Lifestyle vor Ort.

Besonders spannend finde ich auch die Möglichkeit sich bei der ersten österreichischen Ethik-Bank, der Steyler-Bank, über nachhaltige Geldanlagen zu informieren.

..und natürlich gibt es auch dieses Jahr nach der Eröffnungs-Modenschau am Freitag die Möglichkeit zum Late Night Shopping bis 23 Uhr.

Also auf nach Linz und viel Spaß!

Foto Copyright: Christina Diwold