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Die Akte Aluminium

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Innerhalb eines Jahrhunderts hat sich Aluminium von einem wenig bekannten, exotischen Material zum Metall mit der rasantesten Wachstumskurve entwickelt.
 
Aluminium hat viele Vorteile: es rostet nicht, ist einfach zu verarbeiten und zählt auf Grund seines Gewichts zu den Leichtmetallen. Heutzutage ist Aluminium im unserem täglichen Leben allgegenwärtig: Der Einsatz geht von der Lebensmittelindustrie, zur Automobilindustrie, über Werkstoffe für Fassaden bis hin zur Kosmetik.
 
Doch immer mehr kritische Stimmen werden laut: Aluminium verschlingt in der Herstellung große Mengen an Energie und Rohstoffen und kann, wie letztes Jahr in Ungarn, zu Umweltkatastrophen führen. Darüber hinaus zeigen immer mehr Studien, dass die toxische Wirkung von Aluminium einen direkten Einfluß auf moderne Zivilisationskrankheiten wie Allergien und Alzheimer hat.
 
Wer mehr über das Thema wissen möchte, dem sei der Film „Die Akte Aluminium“ ans Herz gelegt. Am Mittwoch, 12. Juni 2013, ist der Film im Burgkino in Wien um 20 Uhr zu sehen. Im Anschluß findet ein Podiumsgespräch mit dem Regisseur Bert Ehgartner, sowie Vertretern von Gobal 2000, der Umweltberatung und der Wiener Umwelträtin, Andrea Schnattinger, statt.

Weitere Termine für die Filmvorführung für ganz Österreich findest Du hier.

Hier der Trailer zum Reinschnuppern:

[tube]http://www.youtube.com/watch?v=IDE2INGwge0[/tube]

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Wien wird vegan…

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Vegan sein oder werden? Für mich vor ein paar Jahren noch absolut unvorstellbar. Die vegane Lebensweise erschien mir viel zu kompliziert, zu wenig genußvoll und zu extrem. Ich hatte mich damals auch nicht mit den vielen guten Gründen beschäftigt, die für Veganismus sprechen.

Erst als ich bewußt anfing, nachhaltiger zu leben, habe ich auch meine Ernährung kritischer unter die Lupe genommen und angefangen sie zu verändern. Ich bin (noch) keine 100%ige Veganerin, aber ich nähere mich schrittweise an. Selbst vegan zu kochen und zu essen hat mich auch völlig davon überzeugt, dass mir damit nichts fehlt und, dass veganes Essen super lecker schmeckt.

Das Tolle ist auch, dass es immer einfacher wird, vegan zu essen, weil das Angebot in Restaurants und Supermärkten immer größer wird. Diesmal habe ich 4 Tipps, wo man in Wien mal ganz einfach und genußvoll in die vegane Welt hineinschnuppern kann:

  • Ende Mai hat in Wien Österreichs erster veganer Eissalon eröffnet: Veganista. In der Neustiftgasse 23 im 7. Bezirk kann man bei dem veganen Schwesternpaar Blochberger & Paller, die schon Lush nach Österreich brachten, leckere Sorten wie Mandel-Kokos, Cookies oder Maple Pecan ausprobieren.
  • Am Donnerstag, 13. Juni 2013, findet in der Buchhandlung Erlkönig in der Strozzigasse um 20.30 Uhr, die Präsentation des Buches …Aber Vegan von Michaela und Jochen Russmann mit leckeren Kostproben statt.Tolle Fotos aus dem Buch, die gleich Gusto machen, seht Ihr oben.

Damit wünsche ich Euch allen viel Spaß beim veganen Schlemmen!

P.S.: Wer Besitzer einer Animal Fair Card oder Vegan Card ist, immer vorzeigen. In einigen der oben genannten Geschäfte bekommt man damit Rabatt!

 Fotocredit: Russmann & Sohn

Tipps & Aktionen rund um den Weltumwelttag

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Morgen, am 5. Juni, findet wieder der Weltumwelttag statt. Dieser wurde 1972 beim 1. UN-Gipfeltreffen zum Thema Umwelt ins Leben gerufen und wird mittlerweile mit Aktionen in über 100 Ländern begangen.

Schon heute gibt es dazu auf ORF2 unter dem Motto „Unsere Erde“ einen Schwerpunkttag zum Thema Nachhaltigkeit und „Ökologischer Fußabdruck“.

Die Plattform Footprint und das Lebensministerium haben zu diesem Anlaß auch den Fußabdruck-Rechner überarbeitet. Die neue Version ist seit heute hier online und Du kannst gleich mal Deinen persönlichen Fußabdruck berechnen.

Österreichweit finden anläßlich des Weltumwelttages ab heute zahlreiche Veranstaltungen statt. Die Auflistung der Veranstaltungen gibt es einerseits nach Datum und andererseits nach Postleitzahlen geordnet. Die Auswahl an Angeboten reicht von einem Flashmob für Artenvielfalt, fairen Verkostungen und Heilkräuterwanderungen, bis zu Müllsammlungen über Filmvorführungen.

Darüber hinaus gibt es auch ein Gewinnspiel vom österreichischen Umweltzeichen, an dem man noch bis 5. Juni teilnehmen kann und zahlreiche Angebote für Produkte oder Betriebe mit dem österreichischen Umweltzeichen.

Mit dem Weltumwelttag wird auch der Aufruf für Einreichungen zum Österreichischen Klimaschutzpreis 2013 gestartet. Mitmachen kann man noch bis 16. August.

Fotocredit: ORF/BBC/Jeff Wilson

Geschenke aus der Natur

geschenke_aus_der_natur-1Wie versprochen, stelle ich Euch heute das Buch vor, aus dem das Rezept vom Birkenpeeling stammt: Geschenke aus der Natur aus dem Kosmos Verlag. Das Erste, was mich bei dem Buch sofort angesprochen hat, waren die wunderschönen, stimmungsvollen Fotos. Einziges Manko: Nicht für alle Geschenkideen gibt es auch Fotos, leider! So kann man teilweise nur ahnen, wie das fertige Geschenk ausschaut.

Um je nach Jahreszeit das passende Geschenk zu finden, ist das Buch in die Kapiteln Frühling, Sommer, Herbst und Winter unterteilt. Pro Jahreszeit werden rund 15 Geschenkideen vorgestellt.

Im Frühling sind das neben dem Birkenpeeling z.B. eingelegte Ahornkapern, Eierbecher aus Ästen & Rinde, handgeschöpftes Papier mit Blüten und Gänseblümchenöl für die Körperpflege.

Im Sommer findet man eine Mohnseife mit Peeling-Effekt, Spitzwegerich-Öl gegen Gelsenstiche, Walderbeerzucker und schöne Kleiderhaken aus Astgabeln, etc.

Im Herbst warten ausgefallene Rezepte wie süß-sauer eingelegte Nachtkerzen-Wurzeln und wilder Pfeffer aus Wasserpfeffer-Samen, aber auch Anleitungen für ein Briefkarten-Set mit Herbstblättern und Teelichthalter aus Birkenholz.

Das Winter Kapitel schließt mit einem Erkältungstee, Badekugeln mit Fichtenduft, Kaminanzündern aus Kiefernzapfen und Glühweinsirup ab. In diesem Teil des Buches werden Geschenke vorgestellt, für die man eigentlich keine Anleitung braucht, wie Barbarazweige schneiden oder Mistelzweige aufhängen. Das wirkt ein bißchen so, als wären für den Winter die Ideen ausgegangen.

Ansonsten steckt das Buch aber voller netter, kreativer und teils wirklich ungewöhnlicher Geschenkideen. Die Anleitungen sind gut beschrieben, bei manchen Rezepten findet sich sogar noch eine zusätzliche Variante. Zusätzlich zum alphabetischen Index gibt es auch ein praktisches thematisches Register mit den Kategorien Kulinarisches, Dekoratives und Zum Wohlfühlen.

Fazit: Wer wie ich gerne in der Natur unterwegs ist, Freude am Sammeln hat und auch noch gerne was selber macht, dem kann ich das Buch auf jeden Fall empfehlen 🙂

Photo Credit: Rogge & Jankovic Fotografen/Kosmos Verlag
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Birkenpeeling selbst gemacht

Ich habe mal wieder ein ganz tolles Buch für Euch aufgestöbert: Geschenke aus der Natur von Anne Rogge aus dem Kosmos Verlag. Zum Gusto holen, hier eines der kreativen Rezepte mit einer Abwandlung. Das Buch selbst werde ich in Kürze in einem eigenen Post vorstellen.

Körperpeeling aus Birkenblättern & Zuckerbirkenpeeling

Zutaten für ca. 200 ml

  • 1 Handvoll junge Birkenblätter
  • 8 EL Zucker
  • 1 EL feines Meersalz
  • 80 ml Mandel-, Jojoba- oder Reiskeimöl

Besonderes Werkzeug
Mixer oder Pürierstab

Zeitbedarf
10 Minuten

Zubereitung

  1. Die Birkenblätter sauber verlesen, aber nicht waschen.
  2. Zusammen mit Zucker und Salz im Mixer fein pürieren. Durch die in den Blättern enthaltene Feuchtigkeit bekommt die Mischung eine weiche Konsistenz.
  3. Nach und nach mit einem Löffel das Öl unter die Zuckermischung rühren,
    bis eine pastöse Konsistenz erreicht ist.

birkenpeeling_2Beim Pürieren werden die Zellstrukturen zerstört und die Inhaltsstoffe der Blätter freigesetzt, so dass sie ihre glättende und hautstraffende Wirkung entfalten können.

Anwendung
Das Birkenpeeling ist ein Körper-Peeling zum Duschen. Reiben Sie Ihren Körper unter der Dusche mit kreisenden Bewegungen damit ein. Die Reste können mit warmem Wasser einfach abgespült werden.

Die Variante

Fuß-Peeling mit Wasserminze

Pürieren Sie 1 Handvoll frische Wasserminze (Bachminze) mit 4 EL Zucker und 5 EL feinem Meersalz. Rühren Sie nach und nach etwa 80 ml Mandelöl unter diese Mischung. Falls Sie möchten, können Sie das Peeling noch mit ein paar Tropfen ätherischem Pfefferminzöl stärker aromatisieren. Das Fuß-Peeling pflegt die Füße und die Minze kühlt dabei angenehm, etwa nach einer langen Wanderung. Gründlich einmassieren und dann unter fließendem Wasser gut abwaschen.

Würde mich freuen wenn Ihr mich wissen laßt, wie es Euch bei der Herstellung & der Anwendung ergangen ist!

 Fotocredit: Rogge & Jankovic Fotografen/Kosmos Verlag

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Schmuckes Recyceln

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Diesmal habe ich mir mal wieder ein Upcycling Buch geschnappt und genauer angeschaut. Schmuckes Recyceln von Katharina Krammer aus Niederösterreich ist im Herbst 2012 im Christophorus Verlag erschienen.

Bei der Aufmachung des Buches gibt es nichts zu meckern: Strapazierfähiges Hardcover, gute Papierqualität, viele ansprechende Fotos und klare, nachvollziehbare Erklärungen.

Am Anfang gibt es eine Einführung in Materialkunde und Arbeitstechniken. Da werden auch einige potentielle Upcycling-Materialien vorgestellt, zu denen es im Buch keine konkreten Projekte gibt, wie z.B. Joghurtbecher, Schallplatten, Uhren, usw. Katharina Krammer gibt außerdem Infos zu Werkzeugen und Hilfsmitteln, sowie der notwendigen Grundausstattung, um die Schmuckstücke herstellen zu können.

Bei den Projekten wird Recyclingmaterial mit Perlen- und Schmuckelementen zu einer Mischung aus Alt und Neu kombiniert. Es werden 17 Schmuckideen konkret vorgestellt. Dabei kommen, unter Anderem, Tastaturteile, Papier, Nespressokapseln, Lego, CD-Hüllen, Buntstifte, Korken, Spielfiguren, Bunte Drähte, Chipspackungen, Plastikflaschen, Dosenverschlüsse, Plastikschraubverschlüsse, Kronkorken und Kabeln zum Einsatz.

Hilfreich fand ich dabei die Angaben zu Zeitaufwand, Schwierigkeitsgrad, Material, Werkzeug und sonstigen Tipps.

Fazit: Die Idee des Buches finde ich toll, die Projekte haben mich persönlich leider nicht so angesprochen. Das liegt zum Einen daran, dass ich viele der verwendeten Materialien in meinem Haushalt von Vornherein meide (z.B. Nespresskokapseln, Aludosen & PET-Flaschen) und zum Anderen, das bei den Projekten oft nur ein kleiner Teil aus Recyclingmaterial besteht und man einiges dazu kaufen muß.

Schmuck, der zum Teil aus recyceltem Material gemacht wird, ist für mich nicht automatisch nachhaltig. Plastik beispielweise bleibt Plastik und ein Problem-Abfallstoff, an dem auch die Wiederverwendung in einem Schmuckstück leider nichts ändern kann.

Foto credit: Christophorus Verlag

Bio-Jungpflanzenmärkte von Arche Noah, Adamah und Ochsenherz

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Wenn Du einen Garten, einen Balkon oder zumindest ein Fensterbankerl hast, dann lege ich Dir den Besuch einer der Bio-Jungpflanzenmärkte ans Herz. In den nächsten Tagen hast Du eine große Auswahl:

Der Demeter-Betrieb Ochsenherz in Gänserndorf startet mit einem Saisoneröffnungsfest mit Bio-Jungpflanzen und Bio-Saatgut Verkauf am Sonntag, dem 28. April, von 10-16 Uhr. Wenn Du nicht nach Gänserndorf kommst, kannst Du die Jungpflanzen von Ochsenherz auch jeden Freitag am Naschmarkt Bauernmarkt kaufen. Am 1. Mai bekommst Du das Ochsenherz Sortiment auch bei der Arche Noah.

Heute und morgen, also am 27. und 28. April, finden im Schaugarten der Arche Noah in Schiltern von 10-18 Uhr die Pflanz-die-Vielfalt-Tage statt. Hier wird ein großes Sortiment an Bio-Jungpflanzen geboten, Du kannst Dich aber auch über verschiedene Sorten, den Anbau und Kulturführung beraten lassen. Natürlich werden auch Führungen durch den Schaugarten angeboten. Der Veranstaltungsbeitrag liegt für Erwachsene bei 6,-€.

Wenn Du dieses Wochenende keine Zeit hast, gibt es am 1. Mai nochmal die Gelegenheit bei der Arche Noah beim Bio-JungpflanzenMARKT von 10-18 Uhr vorbeizuschauen, dem größten Bio-Raritätenmarkt Österreichs. Neben dem Pflanzenmarkt sorgen auch ein Kunsthandwerksmarkt, eine Schmankerlstraße mit Köstlichkeiten von Biobauern und Familienführungen mit Mitmachprogramm für Unterhaltung. Für die klimafreundliche Anreise gibt es ein Shuttlebus-Service von Blaguss ab/bis Wien. Der Eintritt kostet für Erwachsene wieder 6,-€.

Weitere Bio-Jungpflanzenmärkte finden am Biohof Adamah in Glinzendorf satt. Zum Einen heute, 27. April, von 9-16 Uhr und nächstes Wochenende am Freitag, 3. Mai, von 9-18.30 Uhr und am  Samstag, 4. Mai, von 9-16 Uhr. Eine Liste der erhältlichen Pflanzen, darunter auch viele Kräuter und Blumen, findest Du hier. Die Hofführungen und Feldrundfahrten können wir sehr empfehlen. Als Adamah-Kistlkunden fanden wir den Einblick in den Hofbetrieb sehr spannend! Ein Kinderprogramm mit Bastelstation und Familien-Kräuterführungen, sowie leckeres Essen vom Adamah Catering runden das Programm ab. Wenn Du nichst selbst nach Glinzendorf kommst, kannst Du die Jungpflanzen auch über Dein Biokistl beziehen oder bei einem der Marktstände von Adamah in Wien und Umgebung kaufen.

Besuche bei Ochsenherz und Adamah lassen sich recht gut kombinieren, da die beiden Höfe nicht so weit auseinanderliegen.

So, jetzt hast Du die Qual der Wahl! Viel Spaß beim Pflanzen aussuchen und einpflanzen 🙂

Foto credit: Ochsenherz
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Die greenEXPO13 steht vor der Tür

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Vom 19.-21. April findet wieder die greenEXPO13 statt. Täglich von 10-18 Uhr kannst Du Dich im Messezentrum rund um die folgenden 5 großen Themenbereiche informieren:

  • Green Lifestyle
  • Green Technology & Energy
  • Green Mobility
  • Healthy Food
  • Environment und Values

Hier ein paar Highlights, die Dich erwarten:

  • Die Earth Models Fashion Show mit Mode von Anzüglich, Göttin des Glücks, Zerum, Anukoo, etc.GreenExpo2012__513__2__aa1355d4e5
  • Kochshows mit Herbert Hofer vom Biorestaurant 3Klang, Margit Stolzlechner von Die Hollerei und vielen anderen.
  • Erfahre mehr über Deinen ökologischen Fußabdruck mit Hilfe der Experten der Plattform Footprint.
  • Schau‘ Dir das Tesla Model S an, das Elektroauto, das zum ‚Green Car of the Year 2013‘ gewählt wurde.

Vom 18.-19. April findet auch dieses Jahr wieder parallel das Green World Forum statt. Dabei handelt es sich um ein globales Netzwerk, dessen Ziele soziale Gerechtigkeit und der Einhalt von Umweltzerstörung und Klimawandel sind.

Foto Credits: Prima Vista Media

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Auf den grünen Faden gekommen

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Seitdem ich unter die Upcycler gegangen bin, habe ich angefangen wieder mehr Handarbeiten zu machen und zu nähen. Dabei nehme ich meine Bastel- und Handarbeitsutensilien jetzt genau unter die Lupe.

Naiv dachte ich früher, dass Nähseiden immer aus Baumwolle hergestellt werden. Der Blick in die Nähkassette belehrte mich eines Besseren. Der Großteil meiner Nähseiden ist aus 100% Polyester 🙁

Also habe ich mich nach Alternativen umgeschaut und bin auf den Allesnäher rPET von Gütermann gestossen. Seit 2010 produziert Gütermann Nähseiden, die aus PET-Flaschen hergestellt werden. Aus einer einizgen recycelten Flasche kann man beachtliche 1.000 m Faden herstellen!

Bei der Produktion, die zur Gänze in Deutschland erfolgt, werden die PET Flaschen gewaschen, geschreddert und geschmolzen. Aus den daraus entstandenen Mikrofilamenten wird dann der Nähfaden hergestellt. Die Erzeugung erfordert weniger Energie als die Herstellung herkömmlicher Nähfäden, wodurch die CO2 Emissionen deutlich reduziert werden können. So wird die Umwelt geschont und natürliche Ressourcen gespart.

Mittlerweile umfasst die rPET Nähseidenpalette 50 Farben. Auf einer Spule sind 100 m Nähfaden. Die Spulen bestehen aus 100% recyclingfähigem Polystyrol. Wo Du die Fäden bekommst, erfährst Du hier. Einfach bei der Retailersearch Ort oder PLZ eintragen und auswählen, ob Du nach Onlineshops oder Nähfadenhändlern suchen willst.

Fazit: Prinzipiell bevorzuge ich stets natürliche Materialien und versuche Produkte zu verwenden, die möglichst nah an das cradle-to-cradle Ideal herankommen. Daher wäre für mich ein Baumwollfaden, der möglichst umweltfreundlich produziert wird, die 1. Wahl.

Der rPET ist jedoch definitiv die bessere Alternative zu herkömmlichen Polyesterfäden. Ich habe den Faden selbst schon mehrmals getestet und war sehr zufrieden. Im Vergleich zu Baumwollfäden ist der rPET immer gleichmäßig dick, es lagern sich keine Fasern beim Nähmaschinenfüßchen ab und auch der Faden dreht sich nicht auf.

Wichtig ist, meiner Meinung nach, dass man die Alternativen kennt und sich dann bewußt für ein umweltfreundlicheres Produkt entscheiden kann, sei es nun der Baumwollfaden oder der rPET.

Du willst die Allesnäher rPET Nähfäden selbst mal testen?

Lebe lieber nachhaltig verschenkt ein Set mit 5 Spulen Allesnäher rPET von Gütermann unter all denen, die diesen Beitrag auf Facebook teilen und liken.

Die GewinnerIn/der Gewinner wird am 14. April 2013 ausgelost und auf Facebook verständigt. Die Nähseiden werden zugeschickt 🙂

Copyright Illustration/Foto: Gütermann GmbH

 

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Bewußt kaufen

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Das Lebensministerium macht mit ‚Bewußt kaufen in Aktion‘ den ganzen April über wieder auf umweltfreundliche und energieeffiziente Produkte aufmerksam.

Folgende grüne Marken helfen Dir beim Einkauf:

Echt bio-LogoLogo Energie sparenGut zur Umwelt
Für Pflanzen, Saatgut und Garten-produkte, die nach kontrolliert bio- logischen Richtlinen erzeugt wurden.Für energieeffiziente Lampen, Leuchtmittel oder Haushaltsgeräte.Für Haus- und Gartenprodukte,
die schadstoffgeprüft und umwelt-schonend sind.
Wohn gesund - logoRegionale QualitätEinfach Fair - Logo
Für schadstoffgeprüfte Teppiche, Farben, Lacke, Tapeten, Boden-
beläge, etc. für den Innenraum.
Für Blumen und Pflanzen, die saisonal in Österreich wachsen,
also zu natürlichen Anbau- und Erntezeiten.
Teppiche und Textilien, die unter menschenwürdigen, sozial gerechten Arbeitsbedingungen hergestellt und zu fairen Preisen gehandelt wurden.

Folgende Firmen beteiligen sich an der Aktion:

Zusätzlich findest Du in dieser Zeit auf bewußtkaufen.at viele Infos und Serviceangebote rund um die Themen Haus & Garten. Es gibt auch ein Gewinnspiel, bei dem Ökostrom-Jahrespakete und Biohotel-Urlaube als Preise winken.

Umweltbewußt kaufen ist natürlich eine gute Sache. Noch besser ist jedoch, wenn Du Dir vorher überlegt hast:

  • Brauche ich das wirklich?
  • Kann ich es gebraucht kaufen?
  • Kann ich es leihen?

In diesem Sinne wünsche ich Dir frohe Ostern!

(Quelle: bewußtkaufen.at)