Freiheit für grüne Zebras und Schafsnasen!

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Schon heute kontrollieren die 10 größten Konzerne 74% des Saatguts weltweit! Die Patentierung von Pflanzen, Tieren und natürlichen Prozessen zerstört die Artenvielfalt und treibt Bauern in eine Abwärtsspirale von Schulden und Abhängigkeit.* In Indien führt das, selbst in fruchtbaren Regionen, massenweise zu Selbstmord.

Heute möchte ich erklären, warum das jeden Einzelnen von uns hier in der EU angeht und wie Du Dich ganz einfach für die Freiheit von Saatgut einsetzen kannst.

2013 werden in der EU die Richtlinien für Saat- und Pflanzgut überarbeitet. Der Tausch von Knollen, Saatgut und Edelreisern könnte bei uns also schon bald illegal werden. Was bedeutet das?

Die Industrie setzt sich durch Lobbying dafür ein, dass in Zukunft jede Pflanze erst als Sorte zugelassen muß, bevor man sie weitergeben darf. Die dafür vorgeschriebenen teuren Tests sind für Industriesorten ausgerichtet. Weniger hochgezüchtete Sorten, also z.B. seltene alte Obst- und Gemüsesorten, können diese Tests nicht bestehen. Die Ausnahmeregelungen für alte Sorten sind nach dem jetzigen Entwurf sehr eingeschränkt und reichen nicht aus, um die Sortenvielfalt zu schützen.

Dieses neue EU-Saatgutrecht zwingt die Bauern in der EU noch mehr in die Abhängigkeit von der Saatgutindustrie. Die biologische Artenvielfalt und der Anbau biologischer Lebensmittel würden großen Schaden nehmen.**

Die Arche Noah – Gesellschaft für die Erhaltung der Kulturpflanzenvielfalt & ihre Entwicklung – hat daher die Aktion Kein Ende für die Samenspende ins Leben gerufen (ist mittlerweile abgeschlossen).

Eine tolle Art, sich für die Sortenvielfalt zu engagieren ist, selbst Saatgut zu vermehren. Dafür bietet die Arche Noah viele hilfreiche Infos ab. 

Damit wir auch morgen noch Grüne Zebras und Schafsnasen essen können!

(*Quelle: Fian, **Quelle: Arche Noah)

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Junk genius

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Heute habe ich mir wieder mal ein englischsprachiges Upcyclingbuch ganz genau für Euch angeschaut:

Junk genius – Stylish ways to repurpose everyday objects, with over 80 projects and ideas von Juliette Goggin und Stacy Sirk

Der Titel hat mich gleich angesprochen, denn ich bin immer auf der Suche nach Ideen, wie ich meinen Müll reduzieren und damit noch was Sinnvolles machen kann.

Das Hardcover, die genähte Seitenbindung, das dicke Papier, die vielen Fotos…bei der Aufmachung wurde hier wirklich auf gute Qualität geschaut, die anspricht.

Los geht’s mit einer kurzen Einleitung der beiden Autorinnen und 2 Seiten mit Tipps, wie man auf Flohmärkten und in Secondhandläden zu seinem ‚Junk‘ kommt.

Danach folgt eine Auflistung von 40 recht gebräuchlichen Gegenständen mit denen man einerseits viele der Projekte im Buch umsetzen kann, die einen aber auch dazu inspirieren soll, selbst kreativ zu werden.

Die Liste schaut vielversprechend aus: alte Fotos, Geschirrtücher, Münzen, Kleidung, Schlüssel, Maßbänder, Besteck, Tapeten, Bilderrahmen, etc. Alles Dinge, die man entweder selbst hat oder leicht auftreiben kann.

Das Buch ist in 7 Kapitel unterteilt:

  • Jewelry and Decoration
  • Fabric and Trims
  • Paper and Card
  • China and Wood
  • Glass and Mirror
  • Metal and Wire
  • Furniture and Furnishings

Am Schluß folgen noch 2 Seiten mit Adressen, wo man nach Upcylingmaterial stöbern kann, allerdings fast ausschließlich für Großbritannien und dann noch ein paar Tipps für Paris, Holland, Schweden und die U.S.A.

Je nach Schwierigkeit sind die Projekte mit den Schlagworten

  • simple (kurze Erklärung)
  • inspiration (Anregung, um selbst kreativ zu werden)
  • step-by-step (ausführlichere Anleitung)

gekennzeichnet. Jedes Projekt wird von mindestens einem Foto begleitet, allerdings nicht immer vom fertigen Produkt.

Ich schnuppere mal in das Kapitel ‚Metal and Wire‘ hinein. Als Erstes kommen 3 Projekte der Kategorie ’simple‘:

  • Alte Kastenbackformen, die man an die Wand montiert und dann eine Kerze hineinstellt.
  • Armaturgriffe, wie z.B. für Wasseranschlüsse im Garten, die man als Griffe auf eine Kommode schraubt.
  • Alte Blechdosen, die man zur Aufbewahrung von Kleinigkeiten an die Wand schraubt.

Als nächstes kommen ein paar Lampen, die aus Metallgerüsten alter Lampenschirme, Besteck, Ketten und Teilen von alten Kristalllustern hergestellt werden. Bei diesen Projekten gibt es eine Auflistung der benötigten Materialien und dann folgt die step-by-step Beschreibung.

Hier ein paar Projekte aus den anderen Kapiteln:

  • Armbänder und Ringe mit alten Knöpfen, Bettelarmbändern mit Metall-Monopoly-Spielfiguren und Fingerhüten
  • ein Lampenschirm aus alter Spitze, Kräutersäckchen aus Spitzentaschentüchern, Handyhüllen aus Pulloverärmeln
  • Geschenkverpackungen und Kuverts aus Notenpapier, Tapete und Landkarten
  • Holzspulen von Nähseiden als Wandhaken, Pflanzenschilder aus Porzellanscherben, Nadelkissen in Kaffeekännchen
  • Schraubgläser wiederverwertet zum Einkochen und als Windlichter mit Knöpfen verziert
  • ein Medizinschränkchen restaurieren, die Sitzfläche eines Sessels mit Krawatten beziehen.

Fazit: Gute Englischkenntnisse sind vorteilhaft, aber die einfacheren Projekte kann man sicher auch von den Fotos nachmachen, ohne die Anleitung versetehen zu müssen.

Wer moderne, peppige Projekte sucht, wird mit diesem Buch nicht glücklich werden. Junk Genius ist ein schön aufbereitetes Buch für all jene, die Flohmarkt- und Vintagestil lieben. Dann findet man hier viele Ideen aus ganz unterschiedlichen Bereichen und mit sämtlichen Schwierigkeitsgraden.

2. Veggie Planet in Salzburg vom 16.-17. März

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Nach dem erfolgreichen Start der Veggie Planet im letzten Jahr, gibt es heuer bereits 2 Messen. Den Anfang macht dieses Wochenende die Veggie Planet in Salzburg.

Auch heuer gibt es wieder ein spannendes Rahmenprogramm. Hier nur ein kleiner Auszug:

  • Kochshows mit Heather Mills, Christian Geiser, Sven Großhans und veganes Backen mit Claudia von Totally Veg!
  • einen Styling-Corner mit MissV
  • die Sportwissenschaftlerin Dr. Katharina Wirnitzer erzählt über vegane Sport-Ernährung und Gewichtsreduktion
  • der Ernährungsökologe Martin Schlatzer erklärt den Einfluss unserer Ernährung auf Umwelt und Klima
  • Dipl. Päd. Regina Baumgartner gibt Ihre Erfahrungen über vegetarische Ernährung in der Schwangerschaft weiter

Darüber hinaus erwarten Dich

Weitere Infos findet zur Veggie Planet findest Du hier. Die Veggie Planet kommt übrigens auch in viele andere Städte!

 

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Pop-Up Market im Freiraum

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Kommendes Wochenende findet nochmals der Pop-Up Market im Kellergewölbe des Café Freiraum auf der Mariahilferstraße 117 statt. Von 12-20 Uhr kannst Du bei den Verkaufsständen mit fairen und teils auch biologischen Produkten zuschlagen. Wir waren letztes Wochenende vor Ort und haben uns für Dich umgeschaut.

Unter Anderem sind folgende Labels vor Ort:

  • sorgsam mit bunten Taschen aus Moskitonetzen von Smateria und coolen Tablet- und Smartphonehüllen aus Fahrradschläuchen von Heidenspass – unser Lieblingsstand!
  • Biotiful mit Naturkosmetik. Unbedingt einen Konjac-Schwamm kaufen und ausprobieren!
  • Better B Good mit fairen Bio-Shirts (Update 2018: Das Label gibt es leider nicht mehr)
  • Süße Kindermode von Lou&dejlig und buntwäsche mit GOTS-Zertifizierung
  • Isabella von Gwandleichen macht alte Kleidungsstücke wieder stylish – super Idee!
  • Kopfarbeit stellt faire handgemachte Beanies her und unterstützt auch noch soziale Projekte – Hut ab!

Viel Spaß beim fairen shoppen!

Hirseauflauf mit Äpfeln aus La Veganista

Heute gibt’s noch ein sehr gutes süßes Rezept aus La Veganista. Ich hab den Auflauf schon viele Male gemacht und wir haben ihn jedes Mal am selben Tag noch aufgegessen. Schmeckt auch kalt sehr gut!

Ich habe die Äpfel übrigens geschält und die Form statt mit 4 EL Zucker mit 3 EL Xylit ausgestreut, sonst ist er mir zu süß. Mahlzeit!

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Foto: © René Riis

1 Dose Kokosmilch (400 ml)
180 g Hirse
4 EL Agavendicksaft
1/2 TL Zimtpulver
1 gestrichener TL Bourbon-Vanillepulver
1 Prise Salz
2 große Äpfel

AUSSERDEM
Auflaufform (ca. 25 x 15 cm)
vegane Margarine (z.B. Alsan) für die Form
4 EL Zucker

FÜR 4 PERSONEN
Zubereitungszeit: ca. 20 Min.
Kühlzeit: ca. 1 Std.
Backzeit: ca. 35 Min.
Pro Portion ca. 480 kcal, 7 g EW, 21 g F, 65 g KH

1 Die Dose Kokosmilch für mindestens 1 Std. in den Kühlschrank stellen.

2 Die Hirse in einem Sieb mit heißem Wasser abspülen, dann mit der doppelten Menge Wasser in einen Topf
geben und aufkochen. 2 Min. bei mittlerer Hitze offen kochen, danach die Hitze herunterschalten und die Hirse
zugedeckt ca. 15 Min. quellen lassen, bis sie das Wasser vollständig aufgesogen hat.

3 Die gekühlte Kokosmilch-Dose öffnen, das feste Kokosmus mit einem Löff el abheben und mit Agavendicksaft, Zimt, Vanille und Salz in einer Schüssel mit den Quirlen des Handrührgeräts verrühren. Sollte die Masse zu fest sein, kann sie mit der flüssigen Kokosmilch verdünnt werden, die in der Dose zurückgeblieben ist. Dann vorsichtig die gekochte Hirse unterrühren.

4 Den Backofen auf 200° vorheizen (Umluft 180° ohne Vorheizen). Die Äpfel waschen, das Kerngehäuse entfernen und das Fruchtfleisch in Scheiben schneiden. Die Auflaufform mit Margarine einfetten, mit dem Zucker ausstreuen und dachziegelartig mit den Apfelscheiben auslegen.

5 Die Hirse-Kokos-Masse darauf verteilen und den Auflauf im heißen Backofen (unten) in ca. 35 Min. goldbraun überbacken.

Hirseauflauf_Tipp

Noch mehr Rezepte von Nicole Just gibt’s hier:
Mousse-au-Chocolat-Cups mit Buchvorstellung von Vegan backen
Donauwellen-Cupcakes
Hirsetaler mit Tomaten und Vanille
Linseneintopf mit Buchvorstellung von La Veganista
Apfel-Birnen Essig selbst angesetzt mit Buchvorstellung von Mein selbstgemachter Power-Vorrat

 

Rezept mit freundlicher Genehmigung von GU

Interview mit ‚La Veganista‘ Nicole Just

Im letzten Post habe ich das Kochbuch ‚La Veganista‘ vorgestellt. Heute freue ich mich, Dir ein Interview mit der Autorin dieses leckeren veganen Kochbuchs, Nicole Just, präsentieren zu können!

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Karin: Anfang Februar 2013 ist Dein 1. Kochbuch ‚La Veganista’ im GU Verlag erschienen. Herzliche Gratulation! Mittlerweile gibt es viele vegane Kochbücher auf dem Markt. Was hat Dich dazu bewogen noch ein weiteres beizusteuern und was erhoffst Du Dir davon?

Nicole Just: Ich finde, es kann nie genug vegane Kochbücher auf dem Markt geben! Mein Kochbuch soll vegane Küche jedem interessierten Menschen zugänglich machen. Unabhängig davon, ober er schon einmal vegan gekocht oder gegessen hat, oder, ob er überhaupt kochen kann. Das Buch ist in seiner Rezeptauswahl darum sehr breit: Du findest neben Basics viele einfache Rezepte, aber auch solche, die für besondere Anlässe geeignet sind.

Karin: Dein Kochbuch gibt es auch als E-book mit ein paar ganz besonderen Features. Kannst Du die kurz beschreiben?

Nicole Just: Das E-Book enthält Videos zur Warenkunde und einige Video-Tutorials. Darüber hinaus findet man auch noch ein Zusatzrezept, das in der Printversion nicht erhältlich ist. Und natürlich gibt es unzählige Bildergalerien, Step-by-Step-Fotoanleitungen und eine interaktive Einkaufsliste.

Karin: Welche Tipps kannst Du, aus Deiner eigenen Erfahrung, den Lesern von lebeliebernachhaltig.com für den Start in einen veganen Lebensstil geben?

Nicole Just: Zunächst einmal: Ganz entspannt an die Sache herangehen. Ich bin zwar von einem Tag auf den anderen vegan geworden, aber ich habe die Veränderung als Experiment betrachtet. Und auch, wenn ich insgeheim schon wusste, dass ich für immer vegan sein werde, hat mir das eine Menge Druck erspart. Wem ein radikaler Umstieg zu drastisch ist, der kann sich einem veganen Leben auch Schritt für Schritt nähern: Ein veganer Tag in der Woche ist nicht schwer und kann leicht auf zwei oder drei Tage ausgedehnt werden. Zu Beginn ist es außerdem gut, die Vorratsschränke aufzuräumen und alle Produkte, die man in Zukunft nicht mehr essen möchte, zu verschenken.  Und dann beginnt das Abenteuer erst richtig: Als ich vegan wurde, habe ich viel Zeit im Supermarkt verbracht. Es gibt so viel Neues zu entdecken!

Karin: Du bist mit einer stark fleischlastigen Ernährung aufgewachsen (Dein Opa war ja Fleischhauer und Jäger). Was hat Dir in der Anfangszeit geholfen, wenn Du ganz stark Gusto auf Fleisch oder z.B. Käse hattest?

Nicole Just: Ich habe sehr viele Familienrezepte veganisiert. Das ging bei einigen Rezepten so gut, dass ich es selbst kaum glauben konnte. Der Gulasch und die Rouladen nach Rezepten meiner Großeltern sind wunderbar vegan herzustellen und auch im Buch vertreten.  Darüber hinaus habe ich mich durch sämtliche Sorten veganen Käses probiert. Mittlerweile brauche ich aber nur noch selten pflanzlichen Käse. Und wenn, dann meistens nur selbstgemachten Frischkäse aus Cashewnüssen und Mandeln. Das Rezept ist ebenfalls im Buch zu finden.

Karin: Wie hat Deine Familie Deine Ernährungsumstellung aufgenommen und womit hattest Du da zu kämpfen bzw. was hat Dir geholfen Deinen Veganismus durchzusetzen?

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Nicole Just: Meine Familie war geschockt. Sie konnten sich nicht vorstellen, dass ich das überleben werde. Fragen wie „Woher bekommst du die nötigen Nährstoffe?“ und „Was isst du jetzt überhaupt noch?“ waren vorprogrammiert. Viel Überzeugungsarbeit leistete nicht zuletzt mein Blog vegan-sein.de, den auch meine Eltern regelmäßig lesen. (Tipp von LLN: Auf Nicoles Blog findest Du auch viele leckere Rezepte!)

Karin: Das Vorurteil, dass man sich vegan nicht ausgewogen ernähren kann hält sich hartnäckig. Worauf man bei veganer Ernährung achten muß, um rundum gut versorgt zu sein würde den Rahmen Deines Kochbuchs sprengen. Hast Du diesbezüglich hilfreiche (Literatur-) Tipps?

Nicole Just: Das Internet war am Anfang diesbezüglich eine wertvolle Stütze. Man findet bei PETA, auf den Seiten des Vegetarierbunds Deutschland und auf vielen anderen Seiten sehr wertvolle Tipps zum Thema „Mangelerscheinungen“. Und ich kann die Seite der Albert Schweitzer Stiftung empfehlen.

Wer humorvoll in das Thema einsteigen will, sollte Karen Duves „Anständig essen“ lesen. Und sehr zu empfehlen ist das Buch „Kein Fleisch macht glücklich“ von Andreas Grabolle, das erst kürzlich vom VEBU zum Sachbuch des Jahres ausgezeichnet wurde.

Karin: Wie funktioniert das, wenn Du als Veganerin bei Nichtveganern zum Essen eingeladen bist oder ein Business-Meeting hast?

Nicole Just:  Das ist eine gute Frage, denn zu Beginn meiner Ernährungsumstellung war das nicht einfach, weil viele nichts damit anfangen können. Ich habe auch sehr gute Erfahrungen gemacht: Viele Freunde und Bekannte lassen sich gern auf ein Experiment ein. Da ich aber selbst gern Gäste bekoche, lassen sich die meisten Menschen auch sehr gern von mir zu Essen einladen. Und glücklicherweise findet man in fast jedem Restaurant mindestens ein veganfreundliches Gericht. Und wenn nichts mehr geht, gibt es überall Salat.

 Karin: Wie versorgst Du Dich unterwegs, wenn Du spontan Hunger hast oder essen gehen willst, wenn Du in einer Stadt bist in der es keine so gute vegane Versorgung wie in Berlin gibt? Hast Du da ein paar Tipps?

Nicole Just:  Wenn man unterwegs ist und nichts dabei hat, reicht ein Gang in den Supermarkt oder Bioladen: Dort gibt es Nüsse, Datteln, vegane Kekse und mittlerweile auch oft vegane Snacks aus Weizeneiweiß. Und in vielen Restaurants gibt es Salate oder Beilagen als vegane Option. Hier ist es ganz hilfreich, den Salat ohne Dressing zu bestellen und nach Essig und Öl extra zu fragen. Ganz besonders veganfreundlich sind zudem asiatische Restaurants. Hier wird allerdings sehr oft Fischsauce verwendet. Bisher konnte man diese auf mein Nachfragen hin aber immer Weglassen, was ganz nebenbei ein gutes Zeichen dafür ist, dass frisch gekocht wird. Und nachfragen lohnt sich generell: Mein Lieblingsinder hier in Berlin bereitet mir mein Essen immer und sehr gern ohne Milchprodukte zu. Und viele Restaurants sind bei einer freundlichen Nachfrage sehr aufgeschlossen, was das Bereitstellen einer veganen Option angeht. Wenn ich mich mit Freunden oder Kollegen zum Essen treffe, versuche ich vorab bereits durch Internetrecherche herauszufinden, ob ein Restaurant möglicherweise vegane Optionen auf der Karte hat. Wenn sich abzeichnet, dass es schwierig werden könnte, esse ich vorab immer eine Kleinigkeit um nicht vor lauter Hunger in schlechter Laune zu versinken.

 Karin: Es gibt viele Gründe vegan zu sein, wobei der Tierschutz in der Öffentlichkeit meist im Vordergrund steht. Veganismus ist jedoch auch ein besonders umwelt- und klimafreundlicher Lifestyle. Kannst Du den Lesern von lebeliebernachhaltig.com  diesen Aspekt ein bißchen näher erläutern?

Nicole Just: Sehr gern, obwohl ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll. Unser Hunger nach Fleisch- und Milchprodukten ist so groß, dass er nur durch die Massentierhaltung gestillt werden kann. Diese wertet Tiere zu „Nutztieren“, zu Produkten, ab und ist alles andere als nachhaltig: Der CO2-Ausstoß ist dabei enorm, ganz zu schweigen von den Wassermengen, die verbraucht werden. Ein gutes Beispiel ist Rindfleisch. Um ein Kilogramm zu produzieren, werden um die 15.000 Liter Wasser verbraucht. Mit der selben Menge könnte ich ein ganzes Jahr lang täglich duschen. Wer sich einen umfassenden Eindruck machen möchte, sollte die oben erwähnten Bücher „Anständig  essen“ und „Kein Fleisch macht glücklich“ lesen und zusätzlich einen CO2-Rechner im Internet befragen. Das ist sehr aufschlussreich.

Karin: Hast Du für die Leser von onecoveganlife.com einen persönlichen Nachhaltigkeitstipp?

Nicole Just:  Fleisch – wenn überhaupt – dann nur hin und wieder und vor allem bewusst zu konsumieren ist ein guter Anfang. Wer sowieso schon vegan oder vegetarisch lebt, kann auf regionale Produkte setzen: Bio-Gemüse und Obst kann man oft direkt aus dem Umland beziehen. Das stärkt auch nachhaltig wirtschaftende Bauern.

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 Karin: Du betreibst mit Deiner Freundin Felicia Meyer-Jendro in Berlin den Supperclub Mundart. Was kann man sich darunter genau vorstellen?

Nicole Just: Der Supper Club hat ein ganz besonderes Konzept: Weil Felicia und mir eine gute Esskultur sehr wichtig ist, versuchen wir die bei Mund|Art|Berlin zu pflegen. Das heißt, alle Gäste sitzen an einem großen Tisch. Die Gäste buchen oft allein oder in kleineren Grüppchen bis zu 4 Personen und lernen sich so im Laufe des Abends kennen. Wir servieren immer vier Gänge, die aus saisonalen und – wenn möglich – regionalen Bio-Produkten bestehen. Dabei achten wir verstärkt auf Erzeuger, die besonders nachhaltig wirtschaften. Die meisten unserer Gäste sind zudem weder Vegetarier, noch Veganer. Sie kommen zu uns, weil sie die Geselligkeit, die Atmosphäre und das Essen zu schätzen wissen.

Karin: In veganen Kochkursen gibst Du Dein umfangreiches Wissen an Interessierte weiter. Wo kann man die nächsten Termine erfahren und wann kommst Du mal mit einem Kochkurs nach Österreich?

Nicole Just: Wenn in Österreich Bedarf besteht, gern sofort! Ich plane derzeit einige Kurse. Sobald die Termine feststehen, erfährt man diese auf meiner Homepage.

Karin: Veganerin sein ist mehr als nur vegan essen. Was sind Deine Shoppingtipps für vegane Schuhe und Kleidung?

Nicole Just:  In Berlin ist es sehr einfach, auch vegane Fairtrade-Kleidung und Schuhe einzukaufen. Glücklicherweise haben meine Lieblingsläden auch einen Onlineversand: Im Dear Goods Webshop kann man tolle Shirts  von Armed Angels, Bleed und Rebello kaufen und es gibt einige wunderschöne Lifestyle-Produkte, Taschen von Matt&Nat und Schuhe. Im Avesu-Onlineshop kann man nach Herzenslust vegane Schuhe shoppen. Ich liebäugle gerade mit einem Paar von „Good Guys“. In Österreich gibt es übrigens mit Muso Koroni eine vegane Boutique samt Onlineshop!

Herzlichen Dank für das Interview Nicole und weiterhin viel Erfolg mit Deinen Projekten!

Foto der Autorin: © René Riis

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La Veganista – Das Kochbuch

3310_La Veganista_UM.indd, page 2 @ PreflightEine Ernährungsumstellung ist eine der größten Schritte, die Du Richtung Nachhaltigkeit machen kannst. Besonders klima- und natürlich tierfreundlich ist veganes Essen. Deshalb möchte ich Dir heute das brandneue Kochbuch ‚La Veganista‚ vorstellen.

Das Layout ist wunderschön und den Untertitel – Lust auf vegane Küche – kann ich nur bestätigen. Ich habe schon einige Rezepte nachgekocht, mit Verzicht haben diese leckeren Speisen bestimmt nichts zu tun! Zuerst geht es mit einer Einführung in die vegane Küche und ihre Zutaten los. Als AnfängerIn erfährst Du hier wie Du auf verschiedene Arten Gelatine, Eier und andere tierische Produkte ersetzt.

Dann geht’s mit den Rezepten los. Von jedem gibt es ein tolles Foto, von manchen sogar Step-by-Step Bilder. Besonders gut gefallen mir auch Nicoles zusätzliche Tipps, wie man z.B. ein Grillgewürz und einen Kräuteressig selber macht oder die Ideen für Rezeptvarianten.

Die Rezepte sind eine Mischung aus deftiger Hausmannskost, Speisen mit unbekannteren Gemüsen wie Mairübchen, Einflüssen aus der mediterranen und asiatischen Küche, Süßem und Snacks. Das Kochbuch ist eher für Neueinsteiger geeignet, da es großteils einfache Rezepte enthält. Klassiker wie Chili sin Carne oder Lasagne finde ich persönlich überflüssig, weil sie schon in vielen anderen veganen Kochbüchern vertreten sind.

La Veganista gibt es auch als E-Book über den iTunes-Store zu kaufen. Hier hast Du zusätzlich noch Kochvideos, Videos mit Warenkunde und interaktive Einkaufslisten.

Für mich hat La Veganista schon einen fixen Platz unter meinen veganen Lieblingskochbüchern eingenommen. Man muß ja nicht gleich, wie Nicole, von einem auf den anderen Tag Veganerin werden. Jedes Essen zählt und Du kannst Dich langsam vortasten, eine leckere Mahlzeit nach der anderen.

Demnächst folgt noch ein Interview mit Nicole und das Rezept für den tollen Hirseauflauf mit Äpfeln!

Zum Ausprobieren heute:

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350 g braune Linsen (oder Berglinsen)
2,5 l Gemüsebrühe
1 große Zwiebel
250 g (vorwiegend) festkochende Kartoffeln
250 g Möhren
150 g Knollensellerie
200 g Räuchertofu
4 EL neutrales Pfl anzenöl
1 EL Tomatenmark
1 EL Weizenmehl
1/2 TL getrockneter Thymian
1/2 TL getrockneter Rosmarin
1 TL Senf
3 EL Agavendicksaft (oder Reismalz)
3 EL Sojasauce | 1 Prise Zimtpulver
5 EL Weißweinessig (oder Kräuteressig, siehe Tipp)
Salz | schwarzer Pfeffer aus der Mühle
1 gestrichener TL RauchsalzFÜR 4 PERSONEN
Zubereitungszeit: ca. 20 Min.
Garzeit: ca. 20 Min.
Pro Portion ca. 595 kcal, 35 g EW, 17 g F, 80 g KH
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  Foto: © René Riis

1 Die Linsen mit der Brühe aufkochen und ca. 15 Min. kochen. Die Linsen durch ein Sieb abgießen und die Brühe auf- fangen.

2 Inzwischen die Zwiebel schälen und fein würfeln. Kartoffeln, Möhren und Sellerie putzen, schälen und in ca. 1 cm kleine Würfel schneiden. Den Räuchertofu ebenfalls in Würfel dieser Größe schneiden.

3 Das Öl in einem weiteren Topf erhitzen und den Räuchertofu bei mittlerer Hitze ca. 3 Min. anbraten. Die Zwiebelwürfel hinzugeben und in ca. 1 Min. glasig dünsten.

4 Anschließend das Tomatenmark hinzufügen und 2–3 Min. mitbraten. Das Mehl über die Mischung stäuben und 1 weitere Min. unter Rühren anschwitzen.

5 Alles mit der aufgefangenen Brühe ablöschen. Linsen, Gemüsewürfel, Kräuter, Senf, Agavendicksaft und Sojasauce hinzugeben. Die Suppe aufkochen und ca. 20 Min. bei kleiner Hitze köcheln lassen.

6 Die fertige Suppe mit Zimt, Essig, Salz und Pfeffer und nach Belieben Rauchsalz würzen.

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Rezept mit freundlicher Genehmigung von GU

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Grün heiraten

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Bald ist es 2 Jahre her, daß mein Schatz und ich geheiratet haben. Höchste Zeit also, dass ich ein paar Tipps aus meinem Erfahrungsschatz weitergebe. (Dieser Beitrag enthält Werbung)

Eine Hochzeit mit rund 60 Gästen verbraucht nur für die Feier (d.h. exklusive Brautkleid, Ringen, etc.,) ca. 8.100 Tonnen CO2, eine grüne ungefähr 2.084 Tonnen*. Jede Menge Einsparungspotential also. Viele der Vorschläge kann man natürlich genauso gut für andere Feiern anwenden [*Quelle: www.oekologisch-feiern.net]

Als allererstes kann ich den Kauf des Büchleins von Perfect Day Grün heiraten! 100 Tipps für die umweltfreundliche Hochzeit* wärmstens empfehlen. Die knappen 8,- € sind gut angelegt, auch wenn der Ratgeber eigentlich für Deutschland erstellt wurde. In 10 Kapiteln findet man hier viele gute Ideen, Checklisten und Adressen, die mir bei der Planung sehr geholfen haben. Von der Location, dem Polterabend, den Ringen, der Kleidung, den Einladungen, der Deko, etc. wird hier alles abgedeckt.

Hier mal erste praktische Tipps:

Brautkleid & Anzug:

  • In der Nähe von Wien kann ich für Secondhand-Kleider z.B. Mimitolu empfehlen.
  • Wenn man einen Anzug kauft, einen wählen, denn man später für andere Anlässe verwenden kann.
  • Weste und Plastron einfach mieten oder Secondhand besorgen, z.B. auf willhaben.
  • Schmuck z.B. aus der Familie leihen.

Blumen & Deko:

  • Die Menge an Schnittblumen reduzieren, z.B. mit Hilfe von Zweigen, Treibholz, getrockneten Gräsern. Toll sind kleine Topfpflanzen als Tischschmuck, die die Gäste mit nach Hause nehmen können.
  • Für den Brautstrauß saisonale Blumen aus der Region wählen.
  • Blumenschmuck wiederverwenden: Das Arrangement von der Kirche haben wir für die Tafel mitgenommen. Die Sträußchen für die 1. Bankreihen in der Kirche haben dann unsere Kutsche geschmückt.
  • Kerzen: Paraffinhaltige Kerzen meiden. Am Besten sind Kerzen aus Sojawachs oder Stearin (besteht meist aus Palmöl, daher unbedingt aus zertifiziertem Anbau wählen), z.B. von Bio-Kerzen.
  • Dekomaterial wählen, das man wieder verwenden kann: Wir haben z.B. Glaswindlichter mit Teelichtern (ohne Alu, in Glasbehältern) gewählt.
  • Auf Blumensträuße der Gäste verzichten. Meist fährt man eh gleich in die Flitterwochen und hat nichts davon. Eine Alternative: Blumensamen oder Topfpflanzen, die man dann einpflanzen kann.
  • Bäumchen zur Deko kann man auch mieten. Wir haben für den Kircheneingang 2 Buchsbäumchen gemietet.

Einladungen:

  • Drucksachen reduzieren: Als Einladung eine einfache Karte im Kuvert verschicken. Das Kirchenblatt kurz halten. Pro Tisch 1 Menükarte.
  •  Eine Hochheitshomepage anlegen: Für Zusagen, Geschenkauswahl, Bildung von Fahrgemeinschaften, Anfahrtsbeschreibung u.v.m. Nach der Hochzeit Fotos online stellen, die sich die Gäste runterladen können.
  • Recycling- oder Naturpapier für Einladungen, Namenskärtchen, Kirchenblatt, etc. verwenden. Wir haben das blühende Papier verwendet und selbst bedruckt. Das bedeutet, das im Papier Blumensamen eingelassen sind und die Gäste das Papier nach der Hochzeit einpflanzen können.

Location & Transport:

  • Einen Ort wählen, der für die Anreise der Gäste günstig liegt.
  • Trauung und Tafel in Locations abhalten, die sehr nah beisammen sind.
  • Zu Fahrgemeinschaften anregen, evt. für den Transport von der Trauung zur Tafel einen Bus mieten.
  • Bei einem Empfang/einer Agape nach der Trauung auf Wegwerfgeschirr verzichten.
  • Als umweltfreundliche Locations bieten sich Bio-Hotels und Restaurants an, aber z.B. auch Weingüter. Wir hatten unsere Tafel im Demeter-Weingut des Nikolaihofes in der Wachau.
  • Beim Essen Alternativen zu Fleisch anbieten.
  • Saisonales und regionales Bio-Essen und Getränke anbieten.
  • Für übrig gebliebenes Essen vom Buffet Behälter mitnehmen. Wer will kann das Essen auch an eine karitative Einrichtung spenden.
  • Essen mit Maß & Ziel: Was von den Vorspeisen übrig geblieben ist, kann zu später Stunde nochmal serviert und notfalls ergänzt werden. Wenn es eine große Hochzeitstorte gibt, braucht man keine zusätzliche Nachspeise.

Ringe:

  • Ein Ehering wiegt 10 Gramm. Die giftigen Abfallstoffe, die bei der Produktion entstehen, beträgt 3 Tonnen.
  • Faire, ökologische Ringe wählen. Mehr Info auf fairgold.
  • Ideal ist z.B. Schmuckstücke aus der Familie einschmelzen und daraus neue Ringe schmieden lassen.
  • Auf Diamanten verzichten (Blutdiamanten!) oder auf einwandfreie Herkunft achten.
  • Alternative Eheringe wählen, z.B. aus Silber und Holz.

Viel Spaß bei der Planung und einen unvergesslichen Hochzeitstag!

*Dieser Beitrag enthält Affiliate Links. Wenn du über einen dieser Links etwas kaufst, zahlst du keinen Cent mehr,  aber ich bekomme eine kleine Provision. Damit ermöglichst du mir das Betreiben des Blogs. Herzlichen Dank! 🙂

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Gummiringerl selbst gemacht

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Ich kann mich gar nicht mehr daran erinnern, wann ich das letzte Mal Gummiringerl gekauft habe. Schon lange sammle ich die Gummiringerl, die auf Radieschen, Schnittlauch, etc. drauf sind. Damit bin ich meistens gut über die Runden gekommen.

Vor Kurzem habe ich noch eine weitere Quelle für Gummiringerl ganz anderer Art entdeckt. Wenn meine Putzhandschuhe reißen oder ein Loch haben, schneide ich sie einfach in ca. 1 cm breite Gummringe. Diese selbst geamchten Gummiringerl halten nicht so viel aus wie die dünnen gekauften, daher eher etwas breiter schneiden.

Aus den Fingerteilen bekommt man ganz viele kleine Gummringerl, von dem Teil von der Handfläche schöne große Gummiringe.

Übrigens, mehr Infos zu den umweltfreundlichen Putzhandschuhen findest Du in meinem Artikel  Mach‘ Dir nicht die Hände schmutzig!

Nein zu Elfenbein!

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Heute möchte ich Euch auf eine ganz wichtige Kampagne aufmerksam machen: iWorry – Say NO to ivory.

Seit Dezember unterstützen mein Mann und ich den David Sheldrick Wildlife Trust mit 2 Patenschaften für Elefantenbabies, deren Mütter von Wilderern wegen ihres Elfenbeins auf brutale und grausame Weise abgeschlachtet wurden.

Im März 2013 findet ein CITES Meeting statt. CITES steht für ‚Convention on International Trade in Endangered Species of wild Fauna and Flora‘. Bei uns ist CITES besser bekannt als das Washingtoner Artenschutzübereinkommen. Mit den Unterschriften der iWorry Kampagne soll verhindert werden, dass der Elfenbeinhandel wieder legalisiert wird.

Warum soll Elfenbeinhandel nicht legalisiert werden?

  • Der Bestand an afrikanischen Elefanten ist von 5 Millionen in den 1930ern bereits in den 1980ern auf 690.000 geschrumpft.
  • Es wird angenommen, dass z.B. Tansania in den letzten 3 Jahren 50% seiner Elefanten verloren hat
  • Mit dem Verbot von Elfenbeinhandel durch CITES 1989 konnte die Wilderei vorübergehend eingedämmt werden.
  • Im letzten Jahrzehnt ist die Wilderei jedoch wieder stark angestiegen. Laut CITES wurden allein 2009 in Afrika 38.000 Elefanten gewildert.
  • Einige der bekanntesten Rebellengruppen in Afrika, wie die Lord’s Resistance Army nützen den Verkauf von Elfenbein zur Finanzierung ihrer Waffen.
  • Durch die Legalisierung des Elfenbeinhandels steigt die Nachfrage an Elfenbein und damit auch die Wilderei an.

Wenn Du mehr zu dem Thema lesen möchtest, empfehle ich Dir:

Wenn Du Dich für den Schutz der Elefanten einsetzen willst, dann unterschreibe bitte die  iWorry Kampagne, teile diesen Artikel, zeige Deine Unterstützung durch einen Like, mach‘ einen Tweet auf Twitter. Je mehr Leute davon erfahren, umso besser.

Vielen lieben Dank!