Just vegan – Vegane Süßigkeiten

© Katja Langanke/Edition Fackelträger

© Katja Langanke/Edition Fackelträger

Als Süßigkeiten-Süchtige mußte ich dieses Buch natürlich haben! Nach einem kurzen Intro zu veganen Alternativen und zur Pralinenherstellung geht es in Just vegan – vegane Süßigkeiten* schon mit den Rezepten los.

Den Anfang machen die Pralinen von Fruchlollies mit Holundersaft über Mandel-Safran-Trüffeln bis zu Chili-Erdnuß-Pralinen.

Weiter geht’s mit Früchte Rezepten wie weißen Erdbeer-Rumkugeln, Cranberry-Konfekt und Biskuit-Ingwer-Talern.

Im Schokolade-Kapitel locken Nougatwürfel mit Mandeln oder Schokoladetafeln mit Gewürzen und Balsamico.

Unter dem Punkt Nuss & Kern machen die Cashew-Cake-Pops und die Haselnuss-Hirse-Knusperriegel neugierig.

Bei den Cerealien-Rezepten reicht die Bandbreite von Vanille-Doppeldecker mit Cremefüllung über Früchte-Power-Müsli bis zu Erdnuss-Sesam-Riegeln.

Hier findet Ihr das Rezept Sahne-Kokos-Trüffeln mit Vanille.

Schade finde ich, dass nicht alle Rezepte bebildert sind. Aufgefallen ist mir auch der Hinweis ‚Printed in China‘.  Auch auf einen nachhaltigen Druck, z.B. auf FSC-Papier wurde hier leider nicht geachtet. Ansonsten finde ich, dass das Buch hübsch aufgemacht und für diejenigen geeignet ist, denen die Konfektherstellung Spaß macht.

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Sahne-Kokos-Trüffeln mit Vanille

 

© Katja Langanke/Edition Fackelträger

© Katja Langanke/Edition Fackelträger

Sahne-Kokos-Trüffel mit Vanille

Zutaten für 30 Trüffeln:

  • 150 g vegane weiße Schokolade
  • 130 g Sojasahne (alternativ eine andere pflanzliche Sahne)
  • 50 g Pflanzenfett
  • 50 g Puderzucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • Mark von 1/2 Vanilleschote
  • 120 g Kokosraspel zzgl. 80 g für die Dekoration

So wird es gemacht:

  • In einem kleinen Topf die Schokolade bei mittlerer Temperatur im Wasserbad schmelzen und etwas abkühlen lassen.
  • In einem weiteren Topf die Sahne mit dem Pflanzenfett, dem Puderzucker und dem Vanillezucker bei mittlerer Temperatur erwärmen.
  • Das Vanillemark und die Schokolade unter die Sahnemischung rühren. Wenn alles gut vermischt ist, die Kokosraspeln gleichmäßig unterheben.
  • Die Pralinenfüllung über Nacht im Kühlschrank erkalten lassen.
  • Am nächsten Tag mit einem Löffel kleine Mengen abnehmen und mit kühlen Händen kleine Kugeln formen, bis der Teig aufgebraucht ist.
  • Die Kokosraspeln für die Dekoration auf einen Teller geben und die Pralinen rundherum darin wälzen.
  • Die Pralinen kühl aufbewahren, sie halten sich bis zu 4 Wochen.

Dieses leckere Rezept stammt aus dem Buch Just Vegan – vegane Süßigkeiten,* das wir Euch hier näher vorstellen.

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Gastbeitrag: Backen mit Vegan X-mas

Edition Facktelträger/Foto Maria Brinkop

Edition Facktelträger/Foto Maria Brinkop

Passend zur vorweihnachtlichen Zeit, haben wir für Euch das Buch Vegan X-mas von Stina Spiegelberg, etwas genauer unter die Lupe genommen. Das Buch hat ein Hardcover und das Layout ist sehr ansprechend gestaltet. Sehr schön ist auch, dass es zu jedem Rezept ein Foto gibt und man somit gleich noch mehr Gusto aufs Kekse backen bekommt.

Den Anfang des Buches macht das Kapitel Warenkunde dann folgen Tipps zu Ausrüstung, Aufbewahren und Verpacken, sowie 10 Tipps für die Weihnachtsbäckerei. In diesem allgemeinen Teil wird beschrieben, wie man z.B. Ei im Teig ersetzen, die Rezepte glutenfrei umsetzen und eigene Gewürzmischungen zubereiten kann. Weiters findet man Infos zur Haltbarkeit und Lagerung der Bäckereien.

Anschließend beginnt der Rezeptteil, welcher sich in folgende Kapitel gliedert:

  • Die Klassiker
  • Die Schokoladigen
  • Die Fruchtigen
  • Kuchen und Kleingebäck
  • Pralinen und Konfekt
  • Einmal um die Welt

Bei den Rezepten ist für jeden Geschmack etwas dabei – von ausgefallen (Marmorkipferl mit Tonka, Sesam-Kakao-Plätzchen,..) über klassisch (Florentiner und Kokosmakronen) bis hin zu international (bûche de noel, christmas pudding), ist alles vertreten. Besonders gut gefallen mir die Tipps bei den Rezepten für Zutatenaustausch und Dekorationsmöglichkeiten. Die Zutaten sind großteils überschaubar und in gut sortierten Supermärkten oder Bioläden erhältlich. Den Abschluss bilden das Glossar, nützliche Online-Shop Adressen, Deko-Kopiervorlagen und das Rezeptregister.

Fazit: Vegan X-mas* ist ein sehr gelungenes Weihnachts-Backbuch mit abwechslungsreichen Rezepten für Backanfänger sowie Fortgeschrittene. Mit diesem Buch ist man bestens für die Weihnachtszeit gerüstet.

Hier gibt’s das Rezept Fruchtige Johannisbeerlebkuchen zum Probieren, das mittlerweile eines unserer Lieblings-Keks-Rezepte geworden ist!

Gastbeitrag von Dagmar von Homemade Charms

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6 Tipps für umweltfreundliche & faire Weihnachten

WeihnachtsbaumUnsere Tipps für ein nachhaltiges Weihnachtsfest fernab von Konsumrausch- und Wegwerf-Orgien:

Geschenke:

Anzahl der Geschenke reduzieren. Innerhalb der Familie kann man z.B. wichteln. Das Los entscheidet dann, wer wen in diesem Jahr beschenkt. Im nächsten Jahr wird neu ausgelost.

Den Beschenkten nach Wünschen fragen, um Brauchbares zu schenken.

Gutscheine für gemeinsame Unternehmungen vergeben oder Zeit schenken.

Beim Neukauf umweltfreundlichen & fairen Geschenken den Vorzug geben.

Geschenk-Verpackung:

Altes wiederverwerten, z.B. alte Tapete oder Wellpappe zum Einpacken.

Stoff-Geschenkverpackungen sind eine elegante, immer wiederverwendbare Alternative zu Papier mit zahlreichen Verpackungsmöglichkeiten.

Recycling-Bänder verwenden oder aus alten T-Shirts mit einer Zackenschere Streifen schneiden, um das Ausfransen zu vermeiden.

Eingepackte Geschenke mit Naturmaterial wie Tannenzweigen und Beeren verzieren.

Christbaum & Schmuck:

Einen lebenden Christbaum mieten, der nach Weihnachten wieder eingepflanzt wird.

Die zweitbeste Alternative ist ein Bio-Christbaum.

Fairer Holz-Deko und Strohsternen den Vorzug vor Kunststoff geben.

Toll ist auch Upcycling-Baumschmuck, Kreative können ihn auch selber machen.

Weihnachtskarten:

Weihnachtskarten aus vorhandenen Materialien selber machen.

Weihnachtsgrüße per Mail verschicken und Papier & Porto sparen.

Festessen:

Realistische Essensmengen planen & mit Familie oder Freunden absprechen, um Überschuß zu vermeiden.

Der Umwelt und den Tieren zuliebe zu Weihnachten ein leckeres veganes Menü auftischen.

Weihnachts-Beleuchtung:

Auf elektrische Beleuchtung draußen & drinnen verzichten oder nur gezielt anschalten.

Baum-Kerzen aus Paraffin (Erdöl) und Stearin (meist aus Palmöl) meiden. Eine gute Alternative sind die in Wien handgemachten Kerzen aus Rapswachs.

Tipps für einen nachhaltigen Advent gibt es hier.

Fruchtige Johannisbeer-Lebkuchen

Edition Fackelträger/Foto Maria Brinkop

Edition Fackelträger/Foto Maria Brinkop

Fruchtige Johannisbeerlebkuchen

 Ergibt 50 Stück mit 5 cm Durchmesser

Für den Teig:
80 g Dinkelvollkornmehl
100 g blanchierte und gemahlene Mandeln
150 g gemischte und gemahlene Nüsse
250 g Marzipanrohmasse
180 g Rohrohrzucker
1 Pck. Bourbon-Vanillezucker
1/2 TL Backpulver
4 EL dunkle Johannisbeermarmelade
60 ml Wassr
50 Backoblaten mit 5 cm DurchmesserFür das Dekor:
200 g Zartbitterkuvertüre
bunte Zuckerstreusel
Das Original: Elisenlebkuchen
Johannisbeer- durch Aprikosenmarmelade ersetzen, je 1 Msp. gemahlenen Zimt und Koriander hinzufügen. Die Lebkuchen mit Kuvertüre und blanchierten Mandelhälften verzieren.
Zubereitung:
Den Backofen auf 180° C Umluft vorheizen.Mehl, Mandeln und Nüsse in eine große Rührschüssel geben, die Marzipanrohmasse mit den Händen hineinbröseln. Zucker, Backpulver, Marmelade und Wasser zugeben und mit den Knethaken zu einem Teig verarbeiten. Es dürfen noch kleine Marzipanstückchen zu sehen sein.Jeweils 1 TL Teig auf eine Backoblate geben und mit feuchten Fingern andrücken. Die Lebkuchen 12-15 Minuten backen, dabei öfter in den Ofen sehen, damit nichts anbrennt.Die Lebkuchen über Nacht auskühlen lassen. Anschließend mit der Kuvertüre im Wasserbad erwärmen und die Lebkuchen damit bestreichen. Wer mag, kann sie bunt verzieren, z.B. mit Zuckerstreuseln.

Das Rezept stammt aus Vegan X-mas* von Stina Spiegelberg. Die Buchvorstellung von Vegan X-mas gibt es hier.

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Pure Skin Food im Interview

PSFLisa Dobler ist Co-Gründerin des Online-Magazins VeganBlatt. Im November hat sie die vegane Naturkosmetik-Linie Pure Skin Food gelauncht. Wir haben mit ihr über das Layering-System, Unterschiede in der Bio-Kosmetik & vegane Etiketten geplaudert:

BC (Beechange): Lisa, gratuliere zum Start der Pure Skin Food Kosmetika! Was hat Dich dazu bewegt, vegane Bio-Pflege-Produkte auf den Markt zu bringen?

Lisa: Vielen Dank! Ich begann mich intensiv mit Kosmetik auseinanderzusetzen, als ich erfuhr, dass alles, was wir uns auf die Haut schmieren in 20 Min. direkt in unseren Blutkreislauf gelangt. Bis dahin habe ich mich durch jegliche Naturkosmetik getestet, auf der Suche nach etwas, was gegen meine trockene Haut hilft, fand aber nichts. So begab ich mich auf die Suche nach wirklich 100% natürlicher, veganer und effektiver Kosmetik in Bio-Qualität und ohne unnatürliche Zusätze wie Konservierungsmittel & Co. Da die Suche erfolglosen blieb, entstand die Idee, selbst Naturkosmetik nach meinen eigenen, hohen Ansprüchen zu entwickeln und das haben wir mit PURE SKIN FOOD auch verwirklicht. Nun bin furchtbar stolz, dass wir Euch das Ergebnis präsentieren können.

BC: Das Layering-Prinzip von Pure Skin Food ist bei uns noch nicht so bekannt. Was ist dabei anders?

Lisa: Layering bedeutet, dass man verschiedene Pflegeprodukte miteinander kombiniert und die Haut dadurch rundum versorgt wird. Der Vorteil der PURE SKIN FOOD Pflegeserie liegt darin, dass man mit nur 2 Produkten, dem Toning Moisturiser und dem Beauty Öl, auskommt und damit auch alle möglichen Anwendungsbereiche abdeckt: vom Abschminken, Peelen (indem man etwas Zucker dazugibt) bis hin zum Aftershave. Durch die Kombination der beiden Produkte entsteht eine individuell abstimmbare Frischekosmetik, die die Haut mit allen wichtigen Nähr- und Wirkstoffen versorgt.
Mit der Layering Methode bekommt man wirklich einen wundervoll natürlich strahlenden Teint. Probiert es aus, das kann ich wirklich jedem empfehlen. Die Anleitung dazu gibt es hier.

BC: Wie lange kommt man ungefähr mit einem Layering-System aus?

Lisa: Die Produkte sind sehr ergiebig. Für die Tagespflege benötigt man beispielsweise 4 Spritzer Toning Moisturiser und 3 Tropfen Beauty Öl. Es kommt aber natürlich ganz darauf an, für was man die zwei Multitask-Produkte noch verwendet. Dafür spart man sich dann aber eine Menge anderer Produkte.

BC: Pure Skin Food besteht zu 100% aus Bio-Inhaltsstoffen. Das ist bei Bio-Kosmetik ja nicht selbstverständlich. Kannst Du kurz erklären, was es da für Unterschiede gibt?

Lisa: Das ist leider überhaupt nicht selbstverständlich. Bio- und Naturkosmetik-Zertifikate lassen einen gewissen Anteil (meist 3-5%) an synthetischen Stoffen wie Konservierungsmittel zu. Solche Kompromisse gibt es bei uns nicht!

BC: Eure Produkte sind durch und durch vegan sogar bis zum Etikett. Welche tierischen Komponenten können sich eigentlich in Verpackungen verstecken?

Lisa: Fast alle Etikettenkleber enthalten Kasein oder andere tierische Produkte (ausführlichere Info auf Veganblatt). Auch Druckfarbe und Papierbeschichtungen können unvegan sein. Auch hier ist PURE SKIN FOOD ganz kompromisslos vegan und auch Peta zertifiziert cruelty free and vegan.

BC: Wo werden Eure Hautpflegeprodukte hergestellt?

Lisa: Hergestellt werden die Produkte von meiner Partnerin, einer Naturkosmetik-Expertin, in Wien.

BC: Kann man sagen, dass Pure Skin Food Produkte Müll & Ressourcen einspart, z.B. weil auf Füllstoffe verzichtet wird?

Lisa: Wegen dem Verzicht auf Füllstoffe ist die Kosmetik besonders effektiv und ausgiebig. Für mich gehen ein veganer und nachhaltiger Lebensstil Hand in Hand. Daher verwenden wir zum Beispiel auch nur recycle- und wiederverwendbare Glasfläschchen, die Etiketten sind aus schnell abbaubarer Öko-Folie, die Flyer mit umweltfreundlicher Druckfarbe auf Recycling-Papier gedruckt und auch beim Versand setzen wir auf Recycling-Karton und klimaneutrale Optionen.

BC: Herzlichen Dank für die spannende Info & viel Erfolg mit PURE SKIN FOOD!

Hier noch ein Tipp von uns:

Ein tolles Geschenk zum Verwöhnen ist übrigens das edle Set Let Love Shine mit dem Layering-Pflegesystem und den wiederverwendbaren Bio-Baumwoll Reinigungs-Pads.

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Vegan X-mas 

Am Freitag 5. Dezember sind wir mit einem Stand beim 1. Ökologischen Weihnachtsdorf vertreten. Mit dabei sind auf alle Fälle unsere veganen Geschenk-Sets. Wir freuen uns sehr, dass wir unseren Stand gemeinsam mit Pure Skin Food und ihren tollen neuen Naturkosmetik-Produkten teilen.

Alle Beechange.com KundInnen haben die Möglichkeit, vorab Einkäufe über den Webshop zu machen und dann portofrei beim Stand im Weihnachtsdorf abzuholen.

Bestellfrist im Webshop: Do. 04.12. um 12 Uhr mittags

Einfach beim Checkout Selbstabholung eingeben und Abholung Vegan X-mas angeben. Da wir zum Weihnachtsdorf nur eine Auswahl unserer Produkte mitbringen, könnt Ihr so aus dem vollen Sortiment auswählen.

Wir freuen uns auf Euren Besuch!

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Gastbeitrag: Vegan Daily

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Vegan Daily – Vegane Küche für jeden Tag. So lautet der Titel des beim AT Verlag neu erschienen Buches von Surdham Göb, langjährigem Chefkoch in diversen veganen Restaurants und heutigem Betreiber einer eigenen Catering-Firma.

Nach einem kurzen Vorwort und einem Aufruf zum gemeinschaftlichen Kochen samt drei exemplarischen
Wochenplänen mit jeweils Frühstück, Mittag- und Abendessen, welche eine ausgewogene Ernährung ergeben,
geht’s auch schon los mit den Rezepten gegliedert in Frühling, Sommer, Winter und Kuchen, Kekse & veganes
Eis. Von bodenständiger Küche wie Karotten-Sauerteigbrot, über Mediterranes wie Gebackene Risottobällchen und Asiatisches wie Reispäckchen mit Kokosflocken und Bananen ist für jeden etwas dabei.

Das Buch besticht durch seine appetitlich aussehenden Fotos und abwechslungsreichen Gerichte, die garantiert
keine Langeweile auf dem Teller aufkommen lassen. Die Zutatenlisten bei den Rezepten sind oft sehr umfangreich
und einige Zutaten sind doch eher ausgefallen und in regulären Supermärkten nicht erhältlich (z.B. Kakaonibs, Zitronengras oder Pak Choi).

Bei allen Gerichten verzichtet der Autor auf die Verwendung von Zwiebeln, Knoblauch, Schnittlauch und Lauch, da
diese oft den Grundgeschmack von Speisen übertünchen und nicht so bekömmlich sind.

Zur schnellen Übersicht sind bei jedem Rezept Symbole angegeben, z.B. für die verschiedenen Kochzeiten, längere Wartezeiten, Rohkost, glutenfrei, zuckerfrei, sojafrei und nussfrei.

Etwas ungewöhnlich ist bei Speisen mit mehreren Komponenten die Beschreibung der Zubereitung jeder einzelnen Komponente für sich statt dem zeitlichen Ablauf des Gesamtgerichtes, was für ungeübte Köche nicht so einfach erscheint.

Fazit: Vegan Daily* ist – meiner Meinung nach – nur  für den Alltag geeignet, wenn man viel Zeit hat. Die Rezepte enthalten umfangreiche Zutatenlisten und bestehen oft aus mehreren Elementen, deren Zubereitung aber immer separat beschrieben wird. Das Buch eignet sich eher für erfahrene Köche oder für gemütliche Sonntagsessen im Kreise der Familie, wenn man sich Zeit nehmen kann. Alles in allem aber ein liebevoll gestaltetes Buch, welches zeigt, dass vegane Küche lecker und abwechslungsreich ist.

Hier findet Ihr das Rezept Seitan mit Auberginen zum Ausprobieren.

Gastbeitrag von Dagmar von Homemade Charms

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Seitan mit Auberginen

AT Verlag/Oliver Brachat

AT Verlag/Oliver Brachat

Seitan mit Auberginen
Schwarzwurzeln, Grünkohlgemüse und Quinoa

Für 4 Personen

  • 300 g Quinoa
  • 300 ml Wasser
  • 2 EL Olivenöl
  • Meersalz
Quinoa
Das Quinoa waschen, abtropfen lassen und mit dem Wasser zum Kochen bringen. Im geschlossenen Topf 10 Minuten leise kochen lassen. Von der Herdplatte nehmen und 10 Minuten quellen lassen. Mit Olivenöl und Salz abschmecken, mit einer Gabel auflockern und ohne Deckel ausdampfen lassen.
  • 400 g Schwarzwurzeln
  • 8 EL Apfelessig
  • 30 g Ingwer
  • 2 Stängel Zitronengras
  • 4 EL Sesamöl
  • Meersalz
Gebackene Schwarzwurzeln
Den Backofen auf 220°C vorheizen. Die Schwarzwurzeln unter fließendem Wasser schälen und in eine Schüssel mit Essigwasser legen. Den Ingwer mit einem kleinen Löffel schälen und fein hacken. Das Zitronengras mit dem Messerrücken klopfen, bis er aufspringt. Eine Backform mit dem Zitronengras auslegen. Die Schwarzwurzeln in 5 cm lange Stücke schneiden und in die Form geben. Ingwer, Öl und Salz hinzufügen. Im Ofen 12 Minuten garen.
  • 2 Auberginen
  • 2 EL Sesamöl nativ
  • 50 ml Weißwein
  • 30 ml Wasser
  • Meersalz
  • 400 g Seitan in Stücken (Yakso)
  • 4 EL Olivenöl
  • 5 EL Shoyu (Sojasauce)
  • 1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • 1/2 TL Paprikapulver edelsüß
Seitan mit Auberginen
Die Auberginen waschen und in 3 cm dicke Scheiben schneiden. In einer beschichteten Pfanne in Sesamöl, Weißwein und einem Schuss Wasser mit geschlossenem Deckel 5 Minuten garen. Wenden und weitere 4 Minuten ohne Deckel braten lassen, bis die Flüssigkeit verdampft ist und die Auberginen leicht Farbe bekommen haben. Zum Auskühlen auf einen Teller legen.
Den Seitan grob zerkleinern und in der gleichen Pfanne mit heißem Olivenöl zusammen mit dem Shoyu scharf anbraten. Kreuzkümmel und Paprika beifügen und die Auberginenscheiben unterheben. Von der Herdplatte nehmen.
  • 350 g Grünkohl
  • Meersalz
  • 1 Msp. Natron
  • 50 g frischer Meerrettich
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • Saft von 1/2 Zitrone
Grünkohl-Meerrettich-Gemüse
Den Grünkohl waschen, abtropfen lassen und die Blätter mit Daumen und Zeigefinger von den Rispen ziehen. In reichlich kochendem Salzwasser mit Natron 4 Minuten garen. Abgießen, kurz abschrecken, abtropfen lassen und den Grünkohl mit den Händen auspressen. Den Meerrettich schälen und über den Grünkohl reiben. Mit Öl, Zitronensaft und Salz würzen und gut vermengen.

vegan_daily_cover-1Das Rezept stammt aus dem neuen Kochbuch von Surdham Göb Vegan Daily.* Die ausführliche Buchvorstellung von Vegan Daily findest du hier.

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Vegan für Faule

GU/Coco Lang

GU/Coco Lang

Wir haben ein neues Lieblingskochbuch! Ideal für alle, die wirklich schnell, aber trotzdem sehr gut essen wollen. Noch dazu bekommt man praktisch alle Zutaten in jedem besseren Supermarkt. Daher eignet es sich besonders auch für diejenigen, die keinen Zugang zu speziellen Vegan- und Asialäden haben. Auch das spart Zeit!

Wir haben schon viele Rezepte ausprobiert. Die Zubereitung hat bei allen problemlos geklappt und es hat uns super gemundet.

Die Rezepte teilen sich in folgende Kategorien auf:

  • Frühstück: Bayrische Tofusemmel bis Chai-Bircher-To-Go
  • Heimatküche: Zwiebelkuchen mit Weintrauben bis bayrischer Kartoffelkäs
  • Mediterranes: Himbeer-Gazpacho-Shots bis Djuvec-Reistopf
  • Asiatisches & Orientalisches: Süßkartoffel-Paprika-Gemüse bis Linsendal mit Tofu
  • Grillen: Leckere Bohnen-Mais-Patties bis gefüllte Grilltomaten
  • Desserts & Gebäck: Schoko-Kirsch-Kuchen bis Aprikosen-Kokos-Lassi

Damit die Zubereitung wirklich schnell geht, kommen in manchen Rezepten fertiger Pizza- oder Blätterteig, Salat-Mischungen oder Tiefkühl-Gemüse zum Einsatz. Wenn man mehr Zeit hat, kann man diese Zutaten natürlich auch selbst zubereiten.

Abgerundet wir das Buch durch Menü-Vorschläge für verschiedene Anlässe, eine Einkaufsliste und Infos zu verschiedenen Lebensmitteln.

Zum Ausprobieren haben wir Euch das Kichererbsen-Kürbis-Masala Rezept ausgewählt.

Fazit: Für uns ist Vegan für Faule* ein absolut gelungenes Buch, dass sich im Alltag voll bewährt hat und mit den schönen Fotos sofort Gusto zum Kochen macht. Der Preis mit rund € 15,- ist völlig ok. Bei uns ist es schon ein Dauerbrenner im Kochbuch-Regal.

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