La Veganista backt

Lang versprochen, jetzt ist es endlich soweit…Wir haben uns das neue Backbuch von Nicole Just La Veganista backt für Euch angeschaut. (Dieser Beitrag enthält Werbung)

La Veganista backt InhaltDie Rezepte gliedern sich in

  • Süsse kleine Sünden: Backen im Kleinformat
  • Endlich Kaffeepause: Kuchen für immer und jeden Tag
  • Besonders fein: Für die Tortenmomente im Leben
  • Herzlich gern herzhaft: Brot, Pizza, Quiche & Co.

Nach ein paar allgemeinen Backtipps werden Alternativen zu Ei- & Milchprodukten detailliert vorgestellt & Rezepte für veganes ‚Eiweiss‘ & ‚Sahnecreme‘ verraten.

la_veganista_backt_-4Besonders gut gefallen mir die Tipps bei den Rezepten. Für unterschiedliche Varianten, Zutaten Austausch, Zeitersparnis, etc.

Bei den süssen Sünden Rezepten findet man aktuelle Trend-Bäckereien wie Cake-Pops, Cronuts und Whoopie, aber auch Muffins & Mini-Törtchen.

Das Kapitel Kaffeepause punktet mit Klassikern à la Marmorkuchen genauso wie modernen Rezepten, z.B. Sharon-Walnuss-Kuchen und Cranberry-Streuselkuchen.

la_veganista_backt_-5Im Tortenkapitel überrrascht Nicole Just mit Pancake-Torte, Keks-Schichttorte mit Matcha & mehr.

Bei den herzhaften Rezepten gibt es neben Grundrezepten für Brot & Gebäck originelle Ideen wie Partybrot mit BBQ-Würze oder Windbeutel-Burger mit Räuchtertofu.

Abgerundet wird La Veganista backt mit einem Glossar veganer Back-Zutaten & natürlich dem Rezeptregister.

 

La Veganista backt

Fazit: Backen war für mich beim veganen Kochen von Anfang an die größte Herausforderung. Bisher haben meineBackwerke zwar recht gut geschmeckt, aber die Konsistenz ließ oft zu wünschen übrig. Zu trocken, zu kompakt, etc. Dank der Tipps von Nicole Just (nicht zu viel Rühren!!) gelingt es jetzt auch mir, vegane Bäckereien zu zaubern, die an Saftigkeit und Flaumigkeit herkömmlichem Gebäck um nichts nachstehen.

La Veganista backt* bietet eine große Bandbreite an unterschiedlichsten Rezepten, von klassisch bis trendy, genauso wie süß und pikant. Für mich ein tolles Grundbackbuch, das nicht nur Anfängern viel Freude bereiten wird.

Zum Ausprobieren gibt’s hier das Rezept der leckeren Donauwellen-Cupcakes.

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Bewusst kaufen

bewusstkaufen_beechange

bewusstkaufen.at – das Webportal für nachhaltigen Konsum in Österreich – startet heute die Schwerpunktaktion „Online Handel 2014“, um KonsumentInnen den bewussten Einkauf im Internet näher zu bringen. Die Aktion läuft vom 20. Oktober bis 7. November. Bewusst kaufen Partner, die Produkte mit ökologischem und sozialen Mehrwert anbieten und auch ressourcenschonden verpacken und verschicken werden im Rahmen der Aktion vorgestellt.

beechange.com ist als einer der Partner dabei. Daher haben wir für diesen Zeitraum alle Produkte im Shop, die nach den strengen Vorgaben von bewusst kaufen zertifiziert sind, gekennzeichnet.

Auch ein neuer Einkaufsführer für nachhaltiges Shopping wird im Rahmen der Aktion vorgestellt. KonsumentInnen haben außerdem die Gelegenheit, sich mit Nachhaltigkeits-ExpertInnen auszutauschen und bei verschiedenen Gewinnspielen und anderen Aktionen mitzumachen. Auch von Beechange wird es ein Gewinnspiel geben, näheres wird noch verraten 🙂

Die teilnehmenden Produzenten und Händler werden im Rahmen der Aktion auf bewusstkaufen.at/onlinehandel vorgestellt. Hier die Schwerpunktaktionen der einzelnen Wochen:

1. Woche: ‚Mode & Lifestyle,‘ mit dabei sind z. B. die super bequemen Bio-Slips von Erdbeerwoche
2. Woche: ‚Haushalt & Garten‘
3. Woche ‚Essen & Trinken‘, unter anderem mit dem tollen Bioveganversand

bewusst kaufen Partner Beechange

10 Tipps um Lebensmittelmüll zu vermeiden

Marmeladenbrot

Jedes Jahr landen in Österreich um die 157.000 Tonnen Lebensmittel und Speisereste im Restmüll. Die häufigsten Gründe, warum Lebensmittel im Müll landen sind, dass wir die eingekauften Produkte nicht rechtzeitig verarbeiten oder zuviel kochen. Wie man das vermeidet, erfahrt Ihr hier:

1. Im Voraus planen: Regelmäßig zuhause Vorratsregale und Tiefkühler durchschauen, was verbraucht werden muß. Mahlzeiten ein paar Tage im Vorhinein planen.

2. Regional & saisonal Meistens sind diese Produkte frischer und halten daher auch länger.

3. Einkaufen: An die  Einkaufsliste halten, um überflüssige Spontankäufe zu vermeiden. Besser mehrmals die Woche kleinere Mengen einkaufen.

4. Runtergepreiste Ware kaufen: Wenn man sowieso vorhat die Sachen gleich zu verwerten, einfach Produkte nehmen, die nicht mehr so lange halten, damit sie nicht im Müll landen.

5. Richtig lagern:

  • Blattgemüse in ein feuchtes Tuch wickeln & in die Gemüselade im Kühlschrank legen.
  • Beeren, Kohl- & Wurzelgemüse im Kühlschrank aufbewahren.
  • Sonstiges Obst kühl, aber nicht gemeinsam mit Gemüse lagern.
  • Getreide & Mehl kühl und trocken halten.
  • Nüsse möglichst kühl lagern, für den Kühlschrank unbedingt luftdicht verpacken.
  • Zwiebeln, Kartoffeln, Gurken & Paprika kühl lagern, nicht in den Kühlschrank geben.

6. Mindestens haltbar bis: Wenn ein Produkt das angegebene Datum überschritten hast, heißt das noch lange nicht, dass das Essen nicht mehr genießbar ist. Im Zweifelsfall einfach kosten. Besonders Sojaprodukte, Sirup oder eingelegtes Gemüse und Hülsenfrüchte halten sich meist weit länger.

7. Reste einfrieren: Fast alle Lebensmittel können tiefgefroren werden, Tofu wird so z.B. besonders bißfest. Tomatenmark und Kräuter in Eiswürfelbehälter portionsweise einfrieren. Übriges Gemüse vorschnippeln, einfrieren und bei Gelegenheit für Suppe oder Auflauf nutzen. Zum Tiefkühlen verwenden wir übrigens alte Schraubgläser. Achtung: Gläser nicht zu vollfüllen, den Inhalt durchfrieren lassen und dann erst den Deckel fest zuschrauben.

8. Verputzen statt verschwenden: Was macht man mit übrig gebliebenem Brot, Gemüse & Co? Wie wär’s mal mit Kürbisfaser-Chips oder du pflanzt Gemüsereste wieder ein.

9. Foodsharing nutzen: Wenn man es mal nicht schafft Lebensmittel rechtzeitig aufzubrauchen. Einfach online stellen und verschenken. Die Sachen können zuhause oder bei einem FairTeiler abgeholt werden. Eine Liste aller FairTeiler in Wien findest du auf foodsharing.

10. Im Restaurant: Bei wenig Hunger nach einer kleinen Portion fragen. Sollte es doch mal zu viel sein, Essensreste in einen mitgebrachten Behälter einfüllen lassen.

Kürbis-Kichererbsen-Masala

Hier ein einfaches, schnelles & vor allem super leckeres Rezept aus unserem derzeitigen veganen Lieblingskochbuch Vegan für Faule.

GU/Coco Lang

GU/Coco Lang

 Kichererbsen-Masala

Für 2 Personen

  • 200 g Hokkaidokürbis waschen, putzen, grob würfeln.
  • 1 Dose Kichererbsen (265 g Abtropfgewicht) in ein Sieb abgießen, abbrausen und abtropfen lassen. Achtung, siehe Tipp unten!
  • 1 Zwiebel schälen, in dünne Streifen schneiden. 2 EL Öl im Topf erhitzen, die Zwiebel darin andünsten.
  • 3 TL Garam masala, 2 TL gemahlene Kurkuma und 1 TL Rohrohzucker dazugeben, kurz andünsten.
  • Kürbis und Kichererbsen dazugeben, kurz anbraten.
  • 1 Dose stückige Tomaten (400 g), 2 EL Mangochutney und 400 ml Wasser hinzufügen.
  • Mit Kräutersalz würzen, aufkochen, bei geringer bis mittlerer Hitze 6  Min. köcheln lassen.
  • 1 Knochblauchzehe schälen, dazupressen und alles weitere 5-7 Min. garen, bis der Kürbis weich ist.
  • Masala mit Salz und Rohrohrzucker abschmecken.
  • Nach Belieben noch mit einigen Petersilien- oder Koriandergrünblättchen betreuen. Servieren.
  • Dazu passt Basmatireis oder Fladenbrot.
GU/Coco Lang

GU/Coco Lang

Wie immer empfehlen wir, statt Blechdosen möglichst Glasbehälter zu wählen bei den Kichererbsen und den Tomaten. Die Zubereitungszeit dauert ca. 30 Minuten. Hier geht’s zur Vorstellung des Kochbuchs Vegan für Faule.*

Dieses Rezept eignet sich auch ideal zum Mitnehmen ins Büro, z.B. in unserem Edelstahl-Isolierbehälter. So kann man das Masala zu Mittag warm genießen ohne aufwärmen und direkt aus dem Behälter essen.

Und jetzt viel Spaß beim Kochen & guten Appetit!

Tipp: Heb‘ die Kichererbsenflüssigkeit auf und mach‘ daraus ein ganz einfaches, cremiges Schokomousse!

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