Vortrag Plastik-Müll reduzieren

  • 1 Milliarde Plastiksackerl verbrauchen die Österreicher jährlich.
  • Über 1 Million Seevögel und Meeressäugetiere verenden jährlich durch Plastik.
  • Plastik ist nicht biologisch abbaubar und braucht bis zu 450 Jahre, bis es zerfällt.
  • Mikro-Plastik versteckt sich in der Zahnpasta und in Ihrem Essen.

Haben auch Sie die Nase voll von diesem Plastikwahnsinn?
Möchten Sie Ihren Plastikmüll reduzieren, wissen aber nicht wie?

Karin Haffert verrät Tipps und Tricks, wie Sie Plastik im Alltag drastisch reduzieren. Aus ihrem Onlineshop für umweltfreundliche Haushaltsprodukte, www.beechange.com, stellt sie plastikfreie Alternativen wie kompostierbare Zahnbürsten, Edelstahl-Jausenboxen und wiederverwendbare  Strohhalme.

Wann: Dienstag, 26. Mai 15, 19.30 Uhr,
Wo: 3911 Neustift 1, Fa. Bau & Putz, Eintritt frei

Der Kneipp Aktiv Club Rappottenstein & Umgebung und ich freuen uns auf Ihr Kommen!

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© JMacPherson

© JMacPherson

Dinkel-Nuss-Brot

© Alexander Walter/GU

© Alexander Walter/GU

Dinkel-Nuss-Brot

Zutaten für 1 Laib
(ca. 15 Scheiben):

400 g Dinkel-Vollkornmehl
100 g helles Dinkelmehl
(+ etwas mehr zum Arbeiten)
1 gestr. EL Salz
1 Würfel Hefe (ca. 40 g)
1 TL Zucker
2 EL Nußöl
150 g Nüsse und/oder Kerne
(eine Sorte oder gemischt: z.B. Walnüsse, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne)

Zubereitungszeit:

+1 1/4 Std. Ruhen
+1 1/4 Std. Backen
Kalorien pro Scheibe: 215 kcal

Basic-Tipps:
Auf Hefebrote können – wie Brote mit Sauerteig – aus Vollkornmehl zubereitet werden & gehen sehr schön auf.Frische Hefe läßt sich gut einfrieren, sodass man sie so immer im Vorrat haben kann. Dann einfach noch gefroren mit dem lauwarmen Wasser anrühren & stehen lassen, bis sie darin aufgetaut istWer das Brot abwandeln mag, hier ein paar Ideen dazu: Statt der Nüsse schmecken auch Trockenfrüchte im Teig, besonders fein sind Feigen & Rosinen (So ein Brot passt dann aber trotzdem nicht nur zu Süßem, sondern auch zu Pikantem). Oder auch einmal zusammen mit den Nüssen Kräuter wie Oregano oder rosmarin oder Gewürze wie Koriander mit unter den Teig kneten.
Zubereitung
1. Die beiden Mehlsorten mit dem Salz in einer Schüssel mischen & in der Mitte eine Mulde formen. Die Hefe fein zerkrümlen & mit dem Zucker & 100 ml lauwarmem Wasser verrühren. Hefewasser in die Mulde gießen und mit wenig Mehl bestäuben. Diesen Vorteig ca. 10 Minuten gehen lassen.
2.
Dann noch ca. 175 ml lauwarmes Wasser und das Öls zum Mehl geben & alles mit einem Kochlöffel gründlich vermischen. Die Mischung auf die leicht mit Mehl bestäubte Arbeitsfläche geben & mit den Händen so lange kräftig durchkneten, bis ein geschmeidiger, glatter Teig entstanden ist. 
3.
Den Brotteig wieder in die Schüssel legen. Ein Küchentuch unter den kalten Wasserstrahl halten & auswringen. Das Tuch über die Schüssel legen. Den Teig an einem warmen und zugfreien ort ca. 1 Stunde gehen lassen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat.
4.
Die Walnußkerne in grobe Stücke brechen, mit den Sonnenblumen- & Küriskernen zu dem Teig geben & gründlich durchkneten.
5.
Backblech mit Backpapier auslegen. Aus dem Brotteig einen länglichen Laib formen & aufs Blech legen. Den Teig mit dem Tuch bedecken & weitere 15 Minuten gehen lassen. Inzwischen den Backofen auf 230 Grad vorheizen. 
6.
Den Teiglaib gleichmäßig dünn mit Wasser einpinseln & im Ofen (unten) ca. 1 Min. backen. Dann die Ofentemperatur auf 180 Grad runterschalten & das Dinkelbrot in ca. 1 Stunde fertig backen. Dabei immer wieder mal mit Wasser einpinseln.
7.
Zum Gartest das Brot mit den Topflappen oder einem dicken Tuch aus dem Ofen nehmen, umdrehen & mit den Fingerknöcheln nleicht auf die Unterseite klopfen. Klingt es hohl, ist das Brot durchgebacken. auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Das Rezept stammt aus dem GU Buch Vegan Basics* von Cornelia Schinharl. Mehr zu dem Buch erfährst Du hier.

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Buchvorstellung: Vegan Basics

©Thomas Jankovic

Dieses vegane Kochbuch kommt im altbekannten Stil der GU Basics-Reihe daher: Quadratformat, peppiges Layout & schöne Fotos, die Gusto machen. Im Buch verstreut finden sich Infoboxen mit Tipps, welche Speisen aus welchem Land vegan sind, wie man sich mit Kalzium & Co. versorgt oder was eigentlich vegane Margarine ist.

In der Einführung werden neben 17 veganen Lieblings-Lebensmitteln verschiedene typische Zutaten der veganen Küche wie Eiweißprodukte, Hülsenfrüchte, Getreide, Nüsse & Kerne ausführlich vorgestellt.

Die Rezepte teilen sich in

  • Frühstück & Snacks
  • Vorspeisen, Mezze, Antipasti
  • Salate & Suppen
  • Zum Sattessen
  • Süßes

Die Bandbreite reicht von mediterran und orientalisch über asiatisch bis bodenständig. Neben Klassikern, die sich in zahlreichen veganen Kochbüchern finden, wie z.B. Pancakes, Spaghetti mit Sugo & Schoko-Nußcreme finden sich aber auch viele neue Rezept-Ideen wie Mango-Kokos-Mus mit Amaranth, Rote-Beete-Tramezzini, Dattel-Tamarinden-Chutney oder Toast mit Nori-Gurken-Tatar.

Ganz zum Schluß gibt es noch ein paar Tausch-Tipps zum Veganisieren von alten Lieblingsrezepten.

Fazit: Vegan Basics* ist ein hübsches Buch mit vielfältigen Rezepten & hilfreichen Tipps, mit dem auch Neulinge problemlos vegane Köstlichkeiten auf den Tisch zaubern können.

Zum Ausprobieren gibt’s das Rezept für ein Dinkel-Nuss-Brot.

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