Buchvorstellung: Bio Kosmetik – vegan, frisch, naturbelassen

Sven Falk © 2015 Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern

Sven Falk © 2015 Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern

Wenn ich die Zutatenliste von herkömmlichen Kosmetik-Produkten lese, verstehe ich meist nur Bahnhof. Kein gutes Gefühl, nicht zu wissen, was die unzähligen enthaltenen Stoffe eigentlich sind 🙁 Deshalb gibt’s bei uns zuhause nur mehr bio-vegane Körperpflege-Produkte, am Liebsten selbst gerührt.

Mit Bio Kosmetik der bekannten Kräuterpädagogin Gabriela Nedoma gibt es endlich ein Buch, dass dafür jede Menge Rezepte liefert. Bevor es mit den konkreten Anleitungen losgeht, kärt ein ausführlicher Info-Teil auf: Von den Vorzügen lebendiger Frische-Kosmetik über versteckte nicht-vegane Rohstoffe bis zu Problemstoffen in herkömmlichen Produkten.

Ab Seite 30 geht es mit praktischen Tipps los: Was für eine Zutaten-Grundausstattung brauche ich, welche Arbeitsgeräte und wie bereite ich Biokosmetik sicher zu?

Danach geht es los mit Basis-Rezepten für Feuchtigkeitscreme, Rosskastanienpulver & Co. Die Rezepte sind in die Kategorien Reinigung, Zahnpflege, Deodorants und Hautpflege eingeteilt. Viele der Zutaten kann man selbst plastikmüllfrei sammeln oder kaufen, wie Efeu, Roggenmehl, Lindenblüten und Rosskastanien.

Schwieriger wird es wohl schon die Shampoo-Grundlage oder Isländisch Moos zu besorgen. Da hätte ich mir persönlich konkrete Bezugsquellen gewünscht.

Wenn ich von Apfelstrudel-Salbe, Ingwerzucker für die Zähne und Waschmilch mit roten Johannisbeeren lese, bekomme ich Lust darauf, einfach mal den Finger in die Kosmetik zu stecken und zu kosten…was man bei den natürlichen Zutaten tatsächlich machen kann. Wie toll!

Alles in allem finde ich das Buch sehr hübsch gestaltet und die Rezepte kreativ & vielfältig. Wer gerne selbst in der Natur Zutaten sammelt und Spaß am selber mixen & rühren hat, dem kann ich Bio Kosmetik* wärmstens empfehlen.

Hier gibt’s das Salbei-Zahnpulver Rezept zum Ausprobieren.

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Mach‘ Dir nicht die Hände schmutzig!

Für viele Dinge des täglichen Lebens gibt es umweltfreundlichere Varianten, wenn man erst mal weiß, wo man sie bekommt. Beim Putzen bleiben unsere Hände z.B. sauber mit Gummihandschuhen aus fair gehandeltem FSC*-Naturlatex.* Hier kommen bei der Kautschuk-Erzeugung keine Agrargifte zum Einsatz, wie es in der konventionellen Herstellung üblich ist. So ist die Gesundheit der Arbeiter geschützt und es gibt keine problematischen Rückstände im Gummi.

Die FSC (Forest Stewardship Council) Zertifizierung stellt darüber hinaus sicher, dass der Kautschuk von einer verantwortungsvoll wirtschaftenden Plantage stammt. Außerdem wird für jedes Kilo Kautschuk zusätzlich eine Fair Trade Prämie gezahlt, die in einen Sozialfond geht, um die Lebensbedingungen der Gummizapfer und ihrer Familien in Sri Lanka zu verbessern. So konnten z.B. schon 20 Häuser mit sauberem und damit sicherem Trinkwasser versorgt werden.

Gummibäume absorbieren übrigens mehr CO2 als tropischer Regenwald!

Hier geht’s zu den natürlichen Putztipps. In diesem Sinne wünsche ich Euch allen frohes Putzen 🙂

 

umwelfreundliche_Putzhandschuhe1

Schweinehundfaktor: niedrig

Kostenfaktor: niedrig

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Plastikfreier Juli

Plastikalternativen

Im Jahr 2011 wurde die Idee der plastic-free July Challenge in Westaustralien geboren. Jedes Jahr im Juli sollen Menschen motiviert werden, auf die Verwendung von Einweg-Plastik zu verzichten. Gleichzeitig soll das Bewußtsein für die Mengen an Plastik, die uns umgeben, erhöht werden.

Den Gedanken von Re-use – also von Wiederverwendung – weiter zu verbreiten, war anfangs nur eine lokale Initiative. Die Idee wurde jedoch so gut aufgenommen, dass zahlreiche Anfragen eintrudelten, die Challenge für jedermann zugänglich zu machen. Seit 2013 können sich Schulen, Organisation und Einzelpersonen weltweit anmelden.

Ob man auf die TOP 4 (Plastiktüten, Getränkeflaschen, Take away Becher & Strohhalme) oder komplett auf Wegwerf-Plastik verzichtet, ob für eine Woche oder einen Monat, ist jedem selbst überlassen. Auf der englischsprachigen Website findet man jede Menge hilfreiche Tipps, Rezepte und Ideen dazu. Wie wär’s z.B. mit einem Plastic free morning tea mit Deinen Arbeitskollegen diesen Freitag?

So kann Dich Beechange.com bei Deiner Challenge unterstützen:

– Entdecke Alternativen zu Einweg-Plastikprodukten, wie z.B. wiederverwendbare Strohhalme, Coffee-to-go Becher aus Glas, Edelstahl-Trinkflaschen & -Lunchboxen und biologisch abbaubare Bambus-Zahnbürsten.

 

Wir hoffen, dass Du bei der plastic-free July Challenge mitmachst und freuen uns, wenn Du möglichst vielen Menschen davon erzählst.

Viel Erfolg und laß uns wissen, wie’s läuft! 🙂

Umweltfreundlich Grillen & Picknicken

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Speisen ‚al fresco‘ macht jedes Essen zu etwas Besonderem. Wir haben für Dich ein paar Ideen zusammengetragen, wie Du Dein Schlemmen im Grünen klimafreundlich und (fast) Zero Waste genießen kannst.

Kohle: Achte bei Holzkohle auf das FSC-Siegel, damit kein Tropenholz auf Deinem Griller landet. Noch besser sind schwefelfreie Kokos-Kohle oder Briketts aus Abfällen der Olivenölpressung (erhältlich in den Biomärkten denn’s & basic).

Grillanzünder: Reisig, Holzspäne oder FSC zertifizierte Grillanzünder sind eine gute Wahl. Bloß kein Papier, Kiefernzapfen oder chemische Zündhilfen verwenden, da werden krebserregende Stoffe frei!

Weg mit dem Alu: Einweg-Grilltasssen aus Aluminium schaden der Umwelt & der Gesundheit. Leiste Dir stattdessen eine wiederverwendbare Grilltasse aus emailliertem Stahl. Auch Schiefer- oder Specksteinplatten eignen sich perfekt.

Essen: Nimm‘ zum Einkaufen & zum Transportieren der Speisen eigene Schraubgläser, Lunchboxen und Beutel für Obst, Gemüse & Brot* mit, um Müll zu vermeiden. Mach‘ einen Bogen um Convenience-Produkte und koche frische, vegetarische Speisen aus regionalen Bio-Lebensmitteln. Hier findest Du ein paar leckere Rezeptideen zum Grillen.

retaptwistGetränke: Wie wär’s mit selbst gemachtem Obstwasser statt picksüßen Softdrinks in der Einwegflasche? Einfach Lieblingsobst und -Kräuter klein schneiden, in eine schadstoff-freie Glas-Trinkflasche* stecken und mit Wasser auffüllen. Die Möglichkeiten sind endlos, z.B. Basilikum-Orange, Erdbeer-Gurke-Zitrone oder Heidelbeer-Lavendel…Laß Deiner Kreativität freien Lauf 🙂

Geschirr, Besteck & Co.: Gib‘ Mehrweg-Produkten den Vorzug! Bio-Bambus-Besteck ist super robust und federleicht. Stoffservietten* eignen sich auch gut um etwas  für den Transport einzuwickeln. Statt Plastikgeschirr auf Erdölbasis sind wiederverwendbare Teller & Becher aus Pflanzenfasern* eine super Alternative. Wenn es doch mal Einweg-Geschirr sein Muß, dann gibt es auch da umweltfreundlichere Alternativen, wie die Teller aus Palmblatt.*

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