,

Statt Plastik – ein DIY-Buch für die Praxis + Mundwasser-Rezept

Photocredit: (C) Hanna Rudolf

Photocredit: (C) Hanna Rudolf

Manche Bücher machen nicht nur Freude beim Anschauen und Lesen, sondern sind auch überaus sinnvoll. Eines davon ist Statt Plastik – Schöne Sachen zum Selbermachen – Das Ideenbuch für Einfälle statt Abfälle* von Jutta Grimm. Das Buch ist eine gelungene Kombination aus fundierten Infos, hübschen Fotos, gelungenem Layout und zahlreichen spannenden Selbermach-Anleitungen.

Nach einer kurzen Einführung in die Plastik-Problematik folgen Tipps zu den Projekten. Der Rest des Buches ist in folgende Kapitel gegliedert:

  • Einkauf
  • Bad
  • Wäsche
  • Haushalt
  • Baby

Zum Schluß folgen Schnittmuster, Literaturhinweise und ausgewählte Bezugsquellen. Die DIY-Projekte reichen vom gehäkelten Topfkratzer über selbst gerührten Lippenbalsam und Fleckenstift bis zur genähten Tasche für den Fahrradkorb und Spülmaschinenmittel. Die Anleitungen der Handarbeitsrezepte werden mit hilfreichen Illustrationen verdeutlicht.

Leider sind die Rezepte nicht alle vegan, unter anderem kommen Bienenwachs und Gallseife zum Einsatz. Gut finde ich hingegen die Infoboxen, wo verschiedenen Zutaten oder Anwendungen erklärt werden. Das Buch ist im Pala-Verlag erschienen, gedruckt in Deutschland auf 100% Recyclingpapier, was ich sehr gut finde!

Fazit: Ein wunderschön gestaltetes Praxis-Buch mit tollen Infos und Projekten. Wir hätten uns ausschließlich vegane Rezepte gewünscht, aber abgesehen davon ist Statt Plastik* definitiv sehr empfehlenswert. Zum Ausprobieren gibt’s hier im Anschluß gleich das Rezept für Mundwasser.

Mundwasser

Photocredit: (C) Hanna Rudolf

Photocredit: (C) Hanna Rudolf

Viele Menschen nutzen Mundwasser nur für einen frischen Atem. Mit diesem Mundwasser können Sie außerdem ein gesundes, kariesfeindliches Mundklima erzeugen und die Zähne remineralisieren. Es ist gut fürs Zahnfleisch und kann bei regelmäßiger Anwendung Zahnstein vorbeugen. Die ätherischen Öle sind neben dem Geschmack auch noch entzündungshemmend, antiviral und gut bei kleineren Verletzungen der Schleimhaut. Ach ja, und frischen Atem macht es auch noch …

Das wird benötigt

500 ml lauwarmes Wasser

3 EL Xylit 

2 TL Natron 

7 Tropfen ätherisches Pfefferminzöl 

5 Tropfen ätherisches Myrrhenöl

So wird’s gemacht

  • Wasser, Xylit und Natron in eine Flasche geben. Flasche schließen und so lange schütteln, bis alles gelöst ist. Nun noch die ätherischen Öle dazugeben.
  • Vor der Anwendung die Flasche schütteln, damit sich die nichtwasserlöslichen ätherischen Öle wieder gut verteilen. Wie gewohnt morgens und abends etwa 1 Minute mit dem Mundwasser die Zähne spülen. Ausspucken und nicht nachspülen.
  • Wer den Geschmack nicht so mag oder auf Pfefferminzöl verzichten will, kann auch andere ätherische Öle verwenden: zum Beispiel Manuka, Geranie, Salbei, Teebaum, Zitrone.

Mundwasser für Kinder?

Kinder sollten Mundwasser erst verwenden, wenn sie es zuverlässig wieder ausspucken können und nicht herunterschlucken. Das ist etwa im Alter von sechs Jahren der Fall. Dann kann man sie an die Benutzung von Mundwasser heranführen (bis dahin außer Reichweite stellen, weil Verwechslungsgefahr aufgrund der Ähnlichkeit der Flasche zu Getränkeflaschen besteht). Bei älteren Kindern, vor allem wenn sie eine feste Zahnspange tragen, hat die regelmäßige Verwendung von Mundwasser eine hervorragende Wirkung.

Auch bei den anderen Zahnpflege-Produkten sollte man natürlich auf Nachhaltigkeit achten, z.B. mit biologisch abbaubaren Zahnbürsten* oder Zahnkreide.*

*Dieser Beitrag enthält Affiliate Links. Wenn du über einen dieser Links etwas kaufst, zahlst du keinen Cent mehr,  aber ich bekomme eine kleine Provision. Damit ermöglichst du mir das Betreiben des Blogs. Herzlichen Dank! 🙂

Fröhliche Weihnachten!

Winterzauber im Waldviertel

Ich wünsche dir
ein fröhliches und friedliches Weihnachtsfest!

Schön, dass du mich hier auf one eco vegan life begleitest 🙂

Hoffnung ist überall

sonnenuntergang-hoffnung-001

Ilona von Für eine bessere Welt hat mich zur Blogparade zum Thema Glaube-Hoffnung-Zuversicht eingeladen.

Das wird heute mal ein vollkommen anderer Blogpost als sonst von meiner Seite. Immer wieder habe ich bei meinem Blog überlegt, wie schwer die Themen sein können/dürfen, die ich anspreche. Wir sind ständig umgeben von negativen Schlagzeilen und Hiobsbotschaften und ich bin sicher nicht die Einzige, die sich davon manchmal erschlagen und ohnmächtig fühlt. Oft kommt dann der Gedanke auf: Was kann ich als Einzelne schon bewirken?

Meine Erfahrung ist, dass jeder von uns sehr viel bewirken kann und umso mehr, wenn wir uns zusammentun. Der Beweis dafür ist überall, wenn wir die Augen dafür offen halten. Hier möchte ich – völlig willkürlich von der Reihenfolge her – ein paar Erlebnisse aufzählen, die mir Hoffnung geben:

  • Kennt Ihr diese Seiten, die nur positive Nachrichten bringen? Eine tolle Idee und so tröstlich an Tagen, wo sonst einfach nichts paßt.
  • Oder die Mutmacherei? Ebenfalls eine tolle inspirierende und motivierende Seite.
  • Was dieser Tage viele gemeinsam schaffen, um den Flüchtlingen zu helfen, hat wohl jeder von uns schon mitbekommen. Ich bin von diesen Menschen unheimlich beeindruckt und gerührt, wieviel Nächstenliebe in unserem Land vorhanden ist. Ein riesiges Dankeschön an Train of Hope, um nur eine Initiative von vielen zu nennen und all‘ die anderen, die sich so engagieren.
  • Diesen Sommer in Rom hat uns jemand beim Fahrkartenautomaten die Fahrscheine geschenkt, weil wir kein Wechselgeld hatten. Einfach so…das Geld hatten wir eigentlich, aber die Geste hat uns unheimlich viel Freude bereitet.
  • An dieser Stelle möchte ich auch mal meinen Schwiegereltern und meinem wunderbaren Mann ein riesiges Dankeschön sagen, weil sie mich immer – ganz selbstverständlich – unterstützen und mir täglich vorleben was es heißt, Füreinander da zu sein. Ohne ihre Hilfe wäre Beechange nicht das, was es ist.
  • Hier in Zwettl haben wir den Verein Willkommen Mensch, der Flüchtlingen hilft. Viele, die mitarbeiten bewundere ich für Ihr selbstloses Engagement. Besonders beeindruckt mich Tamer, der für alle hier untergebrachten Flüchtlingsfamilien aus dem arabischen Raum dolmetscht. Einfach großartig!

Egal, womit man anfängt, ob kleine oder große Taten. Es liegt in unserer Hand, Teil der Veränderung zum Besseren zu sein. Deshalb auch das Motto, das ich mir für Beechange ausgesucht habe: Sei Du selbst die Veränderung, die Du in der Welt sehen willst! Be(e) the change 🙂

,

Buchvorstellung: Vegane Versuchung

Cover_Vegane_Versuchung_web

Das wunderschön gestaltete Cover hat mir sofort Gusto auf die Rezepte gemacht. Im Innenteil geht es mit einem liebevoll gestalteten Layout & (großteils) tollen Fotos weiter.

Schon das Inhaltsverzeichnis klingt vielversprechend:

  • Selber schlemmen
  • Süßes zum Verschenken
  • Geschenkverpackungen (Kopiervorlagen für Geschenkanhänger & -schachteln)
  • Info (zu den Zutaten, Kochutensilien & dem Thema Veganismus)

Zu Weihnachten konnten wir bereits mit den äußerst dekorativen & genauso leckeren Nougat-Cups punkten. Bei den Männern in der Familie kamen die Whisky-Sahne-Trüffeln besonders gut an.

Alle Rezepte sind frei von Soja & Weizen, auch für Rohkost-Fans ist einiges dabei. Die Bandbreite reicht von Banoffee-Pie, Mandel-Kastanien-Hörnchen mit Quinoa über Pistazien-Cranberry-Marzipan-Konfekt und Mohnschnecken am Stiel bis zu Blaubeer-Eis auf Ananas.

Fazit: Wer ein hübsch gestaltetes Kochbuch für kreative süße Köstlichkeiten sucht und auch gerne ein bißchen bastelt, der wird mit Vegane Versuchung* sehr viel Freude haben. Definitiv eines meiner Lieblings-Kochbücher!

P.S.: Hier geht’s zum Rezept für die schokoladigen Karamellriegel zum ausprobieren!

*Dieser Beitrag enthält Affiliate Links. Wenn du über einen dieser Links etwas kaufst, zahlst du keinen Cent mehr,  aber ich bekomme eine kleine Provision. Damit ermöglichst du mir das Betreiben des Blogs. Herzlichen Dank! 🙂

Buchvorstellung: Lunchbox Revolution

Lunchbox Revolution Cover

 Die gebürtige Italienerin Micaela Stermieri wuchs mit frischgekochten Speisen ohne Zusatzstoffe und Geschmacksverstärker auf. Auch in Ihrem Kochbuch Veggie to go – Lunchbox Revolution* sucht man ungesundes Fastfood vergeblich. Neben leckeren Rezepten propagiert die Autorin auch Food-Sharing unter Kollegen: Abwechselnd kochen macht weniger Arbeit und zusammen essen  mehr Spaß 🙂

Kartoffeln & Reis werden am Abend vorgekocht , Zutaten auf Vorrat in größerer Menge produziert. So sind die Gerichte in der Früh schnell fertig gestellt. Die Rezepte sind großteils vegetarisch, haben aber fast alle schon Ideen zum Veganisieren dabei.

Zum Mitnehmen der Speisen empfiehlt Stermieri Thermosbehälter, Schraubgläser oder Bento-Boxen. Zur kompletten müllfreien Lunchbox-Ausstattung gehört natürlich auch das eigene Besteck und eine Stoff-Serviette.* Damit das Essen auch gut für Gesundheit & Umwelt ist, empfehlen wir auf herkömmliches Plastik zu verzichten und Alternativen wie Edelstahl-Behältern & Co. den Vorzug zu geben.

So, aber jetzt zu den Rezepten! Den Anfang machen Grundrezepte wie Tofu-Marinaden, Barbecue-Sauce und Erbsenpesto. Im Kapitel ‚Auf die Hand‘ gibt’s leckeres Fingerfood, von Reispapierröllchen bis zu Spinat-Calzone. Als nächstes locken Gemüse-, Pasta- & Reisgerichte, von Pennette in Zitronensauce bis zu Sushi in der Schale.

Auch im Salate- und Suppen-Kapitel ist für Abwechslung gesorgt mit Orangen-Avocado-Seitan-Salat oder indischer Linsensuppe. Natürlich darf auch was Süßes in der Lunchbox nicht fehlen, z.B. Energiebällchen oder Kürbis-Cupcakes. Den Abschluß machen noch ein paar Notfall-Rezepte, wenn die Zeit wirklich knapp ist.

Einen Minuspunkt gibt’s von uns dafür, dass das Buch in China gedruckt wurde 🙁 Zumindest wurde FSC Papier verwendet. Ansonsten ist Lunchbox Revolution ein schön gestaltetes Buch, das mit seinen Rezepten sicher Abwechslung in die Jausenbox bringt.

Das Rezept für Blumenkohlburger zum Ausprobieren gibt’s hier.

*Dieser Beitrag enthält Affiliate Links. Wenn du über einen dieser Links etwas kaufst, zahlst du keinen Cent mehr,  aber ich bekomme eine kleine Provision. Damit ermöglichst du mir das Betreiben des Blogs. Herzlichen Dank! 🙂

,

Schilllingers Swing Kitchen – veganes Fastfood

Ein neues veganes Fastfood-Restaurant, mit dem klingenden Namen, „Swing Kitchen“ hat vor kurzem seine Türe in Wien eröffnet. Hinter diesem neuen Fastfood-Restaurant steht Karl „Charly“ Schillinger, der schon in Großmugl ein sehr gut gehendes Gasthaus mit reiner veganer Küche betreibt. Fokus liegt dort auf sonst typischen Fleischspeisen, die mit rein veganen Zutaten gekocht werden.

Swing Kitchen - vegan in Wien

In seiner „Swing Kitchen,“ die sich in der Schottenfeldgasse 3 in Wien ganz in der Nähe des Westbahnhof befindet, führt er diesen veganen Ansatz konsequent weiter und serviert 3 unterschiedliche vegane Burger, die man entweder einzeln oder in der Menü-Kombi nehmen kann. Beim Menü wählt man zwischen Pommes oder Cole Slaw oder Garden Salad und dann gibt’s noch einen kleines Getränk dazu. Man kann hier auch einen frisch gepressten Orangensaft nehmen, der kostet dann noch mal 80 Cent extra.

Neben Burgern gibt es auch 2 Wraps und Salate zur Auswahl. Als Sides stehen  Pommes, Vegan Nuggets und Onion Rings zur Auswahl. Für Naschkatzen gibt es natürlich auch vegane Nachspeisen  und Kaffee & Bio-Softdrinks fehlen ebenfalls nicht auf der Speisekarte. Extra zu erwähnen ist die eigens kreierte Swing-Cola, die wir aber erst beim nächsten Besuch verkosten werden.
Genial finden wir auch die „Fantastic without plastic“ Einstellung. Alles an Verpackung, Gabeln,  Löffeln, etc. ist kompostierbar oder aus Recycling-Material.

Essen in der Swing Kitchen
Vom Bestellvorgang funktioniert es ähnlich wie in anderen Fastfoodlokalen. Man stellt sich an, macht seine Bestellung, bezahlt und muss dann einige Minuten auf seinen Burger warten.

Veganer Burger in der Swing Kitchen in Wien
Aber jetzt mal zum Essen in der „Swing Kitchen“. Wir haben uns für den Swing Burger entschieden, einmal mit Pommes und einmal mit Cole Slaw. Der Burger selbst war überraschend groß, mit leckerem Brötchen, knackigem Salat, köstlicher Gurke, Tomatenscheibe und schmackhafter – von Charly selbst ausgetüftelter – BBQ-Sauce. Der Burger war sehr lecker und kann uneingeschränkt empfohlen werden.

Pommes in der Swing Kitchen

Die Pommes waren genau richtig und die Portion war mehr als ausreichend.

Cole Slaw in der Swing KitchenMeister Cole Slaw war ebenfalls ein voller Erfolg.

Natürlich haben wir für Euch auch die Nachspeisen verkostet und uns hierbei auf den Cheesecake und das Tiramisu konzentriert. Natürlich alles vegan und da muss man sagen, dass die Latte schon sehr hoch liegt. Wir hatten vorab speziell schon sehr viel Gutes über das Tiramisu gehört. Hier wurden unsere Erwartungen dann nicht ganz erfüllt. Es schmeckt gut, aber nicht wie ein herkömmliches Tiramisu mit Mascarpone-Creme und Biskotten.
Veganer Cheesecake in der Swing Kitchen in WienDer vegane Cheesecake war gut, hat aber noch Potential nach oben.
Alles in Allem waren wir vom Burgermenü sehr angetan und können dies uneingeschränkt empfehlen. Auch mit den Nachspeisen kann man nicht wirklich was falsch machen.

Sehr toll fanden wir auch, dass einem Mädel am Nebentisch, der ihr Tablett mit dem Essen durch ein Mißchgeschick auf den Boden fiel, alles gratis ersetzt wurde. Es war sofort ein Mitarbeiter da, der den Boden aufgewischt hat, fragte, was sie bestellt hatte und sofort alles neu zubereiten hat lassen. Das war wirklich top Kundenservice!!

Ambiente in der Swing Kitchen
Einrichtung und Aufmachung sind sehr stimmig. Sitzmöglichkeiten sind vorhanden, wobei beim abendlichen Ansturm gestern dann doch zu wenig. Aufgrund der Menge an hungrigen Kunden war es auch ziemlich laut im Lokal. Grundsätzlich lädt das Lokal deshalb eher zum kurzen Verweilen ein, was perfekt zum Fastfood Konzept paßt.

Uns hat es sehr gefallen und super geschmeckt, Schillingers Swing Kitchen wird uns sicher wiedersehen.

Daten & Fakten Swing Kitchen:

Schottenfeldgasse 3,
1070 Wien
www.swingkitchen.com

,

Attilas Ciabatta Salat mit Kirschtomaten

@ Becker Joest Volk Verlag

@ Simon Vollmeyer

Ciabattasalat mit Tomaten

Zutaten für 2 Personen
2 rote Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
60 g Pinienkerne
6 EL Olivenöl
1 kleines Ciabatta (ca. 240 g)
350 g Kirschtomaten
2 Avocados
1 Handvoll Basilikumblättchen
2 EL frisch gepresster Zitronensaft
Meersalz
Schwarzer Pfeffer aus der MühleAH! Diesen Salat kannst du idealerweise zubereiten, wenn du etwas trockenes Brot wie Ciabatta übrig hast. So ähnlich war früher ein typisches Resteessen italienischer Bauern. Das Brot wird durch die Tomaten und das gute Öl wieder etwas weicher. Die Avocado verleiht dem Salat eine cremige Textur.
Zubereitung ca. 20 Minuten
Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze (180 °C Umluft) vorheizen. Zwiebeln & Knoblauchzehen schälen & fein hacken. Die Pinienkerne in einer kleinen Pfanne ohne Fett 3-4 Min. rösten. Aus der Pfanne nehmen, 2 EL Olivenöl in der Pfanne erhitzen & die Zwiebeln darin ca. 2 Min. bei mittlerer Hitze anschwitzen. Dann den Knoblauch dazugeben & weitere 2 Min. anschwitzen.
In der Zwischenzeit das Ciabatta in 1,5 cm große Würfel schneiden, auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen & im Backofen auf der mittleren Schiene ca. 7 Min. backen.Die Tomaten waschen & halbieren. Die Avocado längs halbieren, den Kern entfernen & das Fruchtfleisch mit einem Löffel herauslösen. Anschließend in Würfel schneiden. Die Basilikumblättchen waschen und abtropfen lassen.Die Brotwürfel mit Avocado, Tomaten, Pinienkernen, Zwiebeln, Knoblauch, Basilikum, restlichem Olivenöl & Zitronensaft in eine Schüssel geben, alles vermischen & mit Salz & Peffer abschmecken.
© Justyna Krzyzanowska

© Justyna Krzyzanowska

Das Rezept stammt aus Attila Hildmanns Buch Vegan to go aus dem Becker Joest Volk Verlag, das wir hier ausführlich vorgestellt haben.

Zum Transportieren empfehlen wir das ovale Edelstahl-Lunchbox-Set mit einem auslaufsicheren Behälter für das Dressing.

Just vegan – Vegane Süßigkeiten

© Katja Langanke/Edition Fackelträger

© Katja Langanke/Edition Fackelträger

Als Süßigkeiten-Süchtige mußte ich dieses Buch natürlich haben! Nach einem kurzen Intro zu veganen Alternativen und zur Pralinenherstellung geht es in Just vegan – vegane Süßigkeiten* schon mit den Rezepten los.

Den Anfang machen die Pralinen von Fruchlollies mit Holundersaft über Mandel-Safran-Trüffeln bis zu Chili-Erdnuß-Pralinen.

Weiter geht’s mit Früchte Rezepten wie weißen Erdbeer-Rumkugeln, Cranberry-Konfekt und Biskuit-Ingwer-Talern.

Im Schokolade-Kapitel locken Nougatwürfel mit Mandeln oder Schokoladetafeln mit Gewürzen und Balsamico.

Unter dem Punkt Nuss & Kern machen die Cashew-Cake-Pops und die Haselnuss-Hirse-Knusperriegel neugierig.

Bei den Cerealien-Rezepten reicht die Bandbreite von Vanille-Doppeldecker mit Cremefüllung über Früchte-Power-Müsli bis zu Erdnuss-Sesam-Riegeln.

Hier findet Ihr das Rezept Sahne-Kokos-Trüffeln mit Vanille.

Schade finde ich, dass nicht alle Rezepte bebildert sind. Aufgefallen ist mir auch der Hinweis ‚Printed in China‘.  Auch auf einen nachhaltigen Druck, z.B. auf FSC-Papier wurde hier leider nicht geachtet. Ansonsten finde ich, dass das Buch hübsch aufgemacht und für diejenigen geeignet ist, denen die Konfektherstellung Spaß macht.

*Dieser Beitrag enthält Affiliate Links. Wenn du über einen dieser Links etwas kaufst, zahlst du keinen Cent mehr,  aber ich bekomme eine kleine Provision. Damit ermöglichst du mir das Betreiben des Blogs. Herzlichen Dank! 🙂

Gastbeitrag: Backen mit Vegan X-mas

Edition Facktelträger/Foto Maria Brinkop

Edition Facktelträger/Foto Maria Brinkop

Passend zur vorweihnachtlichen Zeit, haben wir für Euch das Buch Vegan X-mas von Stina Spiegelberg, etwas genauer unter die Lupe genommen. Das Buch hat ein Hardcover und das Layout ist sehr ansprechend gestaltet. Sehr schön ist auch, dass es zu jedem Rezept ein Foto gibt und man somit gleich noch mehr Gusto aufs Kekse backen bekommt.

Den Anfang des Buches macht das Kapitel Warenkunde dann folgen Tipps zu Ausrüstung, Aufbewahren und Verpacken, sowie 10 Tipps für die Weihnachtsbäckerei. In diesem allgemeinen Teil wird beschrieben, wie man z.B. Ei im Teig ersetzen, die Rezepte glutenfrei umsetzen und eigene Gewürzmischungen zubereiten kann. Weiters findet man Infos zur Haltbarkeit und Lagerung der Bäckereien.

Anschließend beginnt der Rezeptteil, welcher sich in folgende Kapitel gliedert:

  • Die Klassiker
  • Die Schokoladigen
  • Die Fruchtigen
  • Kuchen und Kleingebäck
  • Pralinen und Konfekt
  • Einmal um die Welt

Bei den Rezepten ist für jeden Geschmack etwas dabei – von ausgefallen (Marmorkipferl mit Tonka, Sesam-Kakao-Plätzchen,..) über klassisch (Florentiner und Kokosmakronen) bis hin zu international (bûche de noel, christmas pudding), ist alles vertreten. Besonders gut gefallen mir die Tipps bei den Rezepten für Zutatenaustausch und Dekorationsmöglichkeiten. Die Zutaten sind großteils überschaubar und in gut sortierten Supermärkten oder Bioläden erhältlich. Den Abschluss bilden das Glossar, nützliche Online-Shop Adressen, Deko-Kopiervorlagen und das Rezeptregister.

Fazit: Vegan X-mas* ist ein sehr gelungenes Weihnachts-Backbuch mit abwechslungsreichen Rezepten für Backanfänger sowie Fortgeschrittene. Mit diesem Buch ist man bestens für die Weihnachtszeit gerüstet.

Hier gibt’s das Rezept Fruchtige Johannisbeerlebkuchen zum Probieren, das mittlerweile eines unserer Lieblings-Keks-Rezepte geworden ist!

Gastbeitrag von Dagmar von Homemade Charms

*Dieser Beitrag enthält Affiliate Links. Wenn du über einen dieser Links etwas kaufst, zahlst du keinen Cent mehr, aber ich bekomme eine kleine Provision. Damit ermöglichst du mir das Betreiben des Blogs. Herzlichen Dank! 🙂

6 Tipps für umweltfreundliche & faire Weihnachten

WeihnachtsbaumUnsere Tipps für ein nachhaltiges Weihnachtsfest fernab von Konsumrausch- und Wegwerf-Orgien:

Geschenke:

Anzahl der Geschenke reduzieren. Innerhalb der Familie kann man z.B. wichteln. Das Los entscheidet dann, wer wen in diesem Jahr beschenkt. Im nächsten Jahr wird neu ausgelost.

Den Beschenkten nach Wünschen fragen, um Brauchbares zu schenken.

Gutscheine für gemeinsame Unternehmungen vergeben oder Zeit schenken.

Beim Neukauf umweltfreundlichen & fairen Geschenken den Vorzug geben.

Geschenk-Verpackung:

Altes wiederverwerten, z.B. alte Tapete oder Wellpappe zum Einpacken.

Stoff-Geschenkverpackungen sind eine elegante, immer wiederverwendbare Alternative zu Papier mit zahlreichen Verpackungsmöglichkeiten.

Recycling-Bänder verwenden oder aus alten T-Shirts mit einer Zackenschere Streifen schneiden, um das Ausfransen zu vermeiden.

Eingepackte Geschenke mit Naturmaterial wie Tannenzweigen und Beeren verzieren.

Christbaum & Schmuck:

Einen lebenden Christbaum mieten, der nach Weihnachten wieder eingepflanzt wird.

Die zweitbeste Alternative ist ein Bio-Christbaum.

Fairer Holz-Deko und Strohsternen den Vorzug vor Kunststoff geben.

Toll ist auch Upcycling-Baumschmuck, Kreative können ihn auch selber machen.

Weihnachtskarten:

Weihnachtskarten aus vorhandenen Materialien selber machen.

Weihnachtsgrüße per Mail verschicken und Papier & Porto sparen.

Festessen:

Realistische Essensmengen planen & mit Familie oder Freunden absprechen, um Überschuß zu vermeiden.

Der Umwelt und den Tieren zuliebe zu Weihnachten ein leckeres veganes Menü auftischen.

Weihnachts-Beleuchtung:

Auf elektrische Beleuchtung draußen & drinnen verzichten oder nur gezielt anschalten.

Baum-Kerzen aus Paraffin (Erdöl) und Stearin (meist aus Palmöl) meiden. Eine gute Alternative sind die in Wien handgemachten Kerzen aus Rapswachs.

Tipps für einen nachhaltigen Advent gibt es hier.