Schlauer Schulstart

Buntstifte One eco vegan life

Die Schule geht wieder los! Jetzt heißt es Schultasche, Hefte & Co. besorgen. Bei der großen Auswahl ist es gar nicht einfach, die Produkte auszuwählen, die für Kinder & Umwelt am besten sind.

Eine tolle Hilfe ist da die Broschüre Check the Bag von Lebensministerium & WKO. Auf der Checkliste werden die verschiedenen Siegel erklärt und Auswahl-Kriterien für Schul-Rucksack, Radiergummi, Filzstifte, Malkasten und mehr gegeben.

Auf schuleinkauf.at findet man noch mehr Tipps. Darüber hinaus gibt es Produktlisten mit einer Auswahl an Vorzeige-Produkten und auch Händler, die besonders auf umweltfreundliche Produkte achten.

Mindestens genauso wichtig wie ökologische Papier-Waren ist das Einpacken einer gesunden Jause. Denn auch hier können sich schnell Schadstoffe einschleichen.

Hier ein paar Tipps zur Vermeidung von Weichmachern und Co. in der Schuljause:

  • Keine Produkte mit starkem Plastikgeruch verwenden.
  • Dosen aus PVC und PC (Polycarbonat) komplett meiden.
  • Behälter ohne Weichmacher (Phatalate) und BPA (Bisphenol A) wählen, z.B. aus Edelstahl oder schadstoff-freiem Kunststoff.
  • Keine in Plastik eingeschweißte, fetthaltige Lebensmittel verwenden. Diese nehmen Weichmacher aus der Verpackung besonders stark auf.

Guten ‚grünen‘ Schulbeginn!

Ran an die Jungpflanzen

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Wenn Ihr dieser Tage noch schmackhafte Grünpflanzen für Balkon oder Garten sucht, dann heißt es jetzt zuschlagen. Denn momentan finden allerorts Jungpflanzenmärkte statt.

Hier eine feine Auswahl aus Niederösterreich – natürlich alles bio 🙂

Fr. 25. & Sa. 26.4. sowie am Fr.2. & Sa.3.5. findet Ihr bei Adamah im Marchfeld eine Fülle an Gemüse- und Kräuterpflanzen. Geöffnet ist am Freitag von 9-19 Uhr und am Samstag von 9-18 Uhr. Sehr empfehlenswert sind auch die Hof-Führungen und die Leckeren vom Adamah Catering.

Gleich in der Nähe von Adamah ist Ochsenherz zuhause. Hier findet man besonders auch Raritäten. Bis 31.5. hat der Ab-Hof-Verkauf von Mo-Fr von 14-18 Uhr und Sa von 10-16 Uhr geöffnet. Nach Vorbestellung kann man die Pflanzen auch am Naschmarkt Bauernmarkt in Wien abholen!

Sa 26.- So. 27.4. von 10-18 Uhr findet das Frühlingsfest bei ReinSaat in St. Leonhard im Waldviertel statt. Hier erwarten Euch Demeter-Jungpflanzen und Biosaatgut, Musik, Kunstandhwerk, regionalen Schmankerln und Puppentheater für die kleinen Besucher.

Den Abschluß macht die Arche Noah in Schiltern am 1. Mai von 10-18 Uhr. Hier findet der größte Bio-Jungpflanzenmarkt Österreichs statt und Mitglieder können auch nach Herzenslust Beeren, Kräuter, Stauden, Saatgut & Gemüse tauschen. Abgerundet wird das Programm mit Kunsthandwerk, kulinarischen Leckerbissen und Gartenführungen. Toll ist auch, dass es eine eigene Mitfahrbörse gibt, sowie einen Shuttlebus ab Wien. Achtung: Eure treuen vierbeinigen Gefährten dürfen hier leider nicht mitkommen!

Dem Fußabdruck auf die Finger geschaut

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Wieso werden denn im Bio-Laden frühe Kartoffeln aus Ägypten angeboten? Unsere heimischen Erdäpfel, die über den Winter eingelagert wurden müssen doch eindeutig besser für die Umwelt sein, oder?

So klar, wie man manchmal denken sollte, sind die Antworten oft gar nicht. Die Plattform Footprint hat zu diesem komplexen Thema einen Wettbewerb ausgeschrieben, an dem vom Kind bis zum Erwachsenen jeder noch bis 7. Juli 2014 teilnehmen kann.

Bei den Footprint-Fragen geht es darum festzustellen, was eigentlich im Alltag die besseren Entscheidungen sind: E-Reader oder klassisches Buch? Konventionelles Gemüse vom Bauern nebenan oder extra weiter weg zu einem Bio-Anbieter fahren?

Messen kann man die Fußabdrücke, die bei dem Konsum dabei entstehen auf unterschiedliche Weise:

  • Mit dem CO2 Fußabdruck, der zeigt, wie stark die Atmosphäre belastet wird
  • mit dem Wasser-Fußabdruck, der den Wasserverbrauch aufzeigt
  • oder auch mit dem ökologischen Fußabdruck, der die Beanspruchung der Ressourcen aufzeigt.

Wie wichtig es ist zu wissen, welchen Fußabdruck man mit seinen Konsumverhalten hat zeigt der Earth Overshoot Day oder Welterschöpfungstag. An diesem Tag haben wir die Ressourcen, die für ein Jahr zur Verfügung stehen aufgebraucht, danach leben wir auf Pump. Der Earth Overshoot Day ist jedes Jahr etwas früher, 2013 fiel er bereits auf dem 22. August! Nach unserem jetzigen Lebensstil bräuchten wir fast 3 Planeten Erde, um auf Dauer so weitermachen zu können.

Also höchste Zeit, sich zu informieren und Taten zu setzen. Stellt Eure Fragen und staunt über die Antworten. Die besten Fragen werden prämiert. Unter Anderem winkt auch ein toller Preis von Beechange im Wert von 81,- €, den Ihr oben auf dem Foto sehen könnt: Eine große Bio-Fairtrade Einkaufstasche, eine stylishe Edelstahl-Isoliertrinkfasche, eine 3-in-1 Edelstahl-Lunchbox, ein Spork & Kork, 2 große GOTS zertifizierte Re-Sack Obst- & Gemüsesackerl und 2 Stück Re-Sack Baumwollbeutel.

Hier könnt Ihr mitmachen. Viel Glück!

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Weg mit dem Plastikmüll!

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PULS4 widmet diese Woche vom 27.-31.01.2014  „Guten Abend Österreich“ dem Themenschwerpunkt Plastikmüll neben den aktuellen Nachrichten. Die Sendung wird von Mo-Fr um 18.45 Uhr gezeigt.

Fünf Abende lang wird dem enormen Plastik-Problem auf den Grund gegangen. Allein in Österreich werden jährlich über 1,2 Millonen Tonnen (!!!) an Plastikmüll-Verpackungen hergestellt. Jeder Österreicher und jede Österreicherin produziert pro Jahr durchschnittlich 17,37 kg Plastikmüll.

Tatsache ist: Plastik verrottet nicht. Welche schwerwiegenden Auswirkungen das hat, könnt Ihr z.B. auf der Seite des absolut empfehlenswerten Films ‚Plastic Planet‘ nachlesen. Unter anderem sind Plastikteilchen in unserer Nahrung und in den Meeren ein Teil dieser Problematik. In den speziellen Beiträgen zum Schwerpunkt-Thema kommt auch Werner Boote, der Regisseur von Plastic Planet, zu Wort.

Wichtig und positiv finde ich, dass auch Lösungsvorschläge gebracht werden, wie jeder selbst Plastik vermeiden kann. Absolut empfehlenswert zu diesem Thema ist der Blog Kein Heim für Plastik der Steirerin Sandra Krautwaschl, die mit ihrer Familie konsequent seit Jahren das Plastik in ihrem Haushalt fast auf Null reduziert hat. Hier kann man sich viele praktische Tipps holen.

Auch wir haben nach dem Film ‚Plastic Planet‘ angefangen in unserem Haushalt das Plastik nach und nach zu reduzieren. Deshalb gibt es im Beechange Webshop auch viele Plastik-Alternativen geben, wie z.B. Obst- und Gemüse-Einkaufssackerl aus GOTS-zertifizierter Bio-Baumwolle statt den Einweg-Sackerln im Supermarkt, Zahnputzbecher aus Akazienholz und mehr. Ihr dürft gespannt sein.

Hier auch noch frühere Posts zu dem Thema Plastik:

Plastik in Kosmetikprodukten

Tipps zur Vermeidung von Plastik & mehr über Plastic Planet

Wiederverwertete Schraubgläser als Plastik-Alternative

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Fotorecht: Thomas Kohler

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Auf Safari in Lunzers Maß-Greißlerei

Wir waren schon dort! Nämlich in Lunzers Maß-Greißlerei, die eigentlich erst übermorgen eröffnet. Im Rahmen der ‚urban & unpackaged‘ Biorama Leser-Safari haben wir die Chance genutzt, uns selbst einen 1. Eindruck von der neuen müllfreien Wiener Einkaufs-Möglichkeit zu machen.

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Man fühlt sich gleich beim Betreten wohl. Die helle Beleuchtung und die weiß gestrichenen Wände bilden einen schönen Kontrast zu den dunklen Holzmöbeln. In angenehmer, überschaubarer Runde erzählt Andrea Lunzer, die Besitzerin, von Ihren Herausforderungen auf der Suche nach passenden Lebensmitteln und Herstellern und beantwortet geduldig die zahlreichen Fragen der interessierten Zuhörer.

Andrea Lunzer läßt uns auch gleich mal leckere gebrannte Mandeln & Waldviertler Schoko-Granetti in Lunzer-Gläser runterrieseln und verkosten. Für diejenigen, die ohne eigene Behälter einkaufen kommen oder denen die Gläser zu schwer sind, hängen auch schon braune Papier-Sackerln mit dem schlichten roten Stempel-Aufdruck der Maß-Greißlerei bereit.

In den Auslagen wartet schon eine Auswahl an Marmeladen vom Biohof Lunzer und essig-saures Gemüse in Pfand-Gläsern auf die Kundschaft. An verschiedensten Stellen im Shop findet man auch nette kleine Zetteln zum Mitnehmen: Mit Tipps zur Lebensmittel-Aufbewahrung, Rezepten oder einfach Dingen zum Schmunzeln.

Äpfel, Zwiebel und Erdäpfel liegen schön arrangiert in Stoffsäcken und erinnern an längst vergange Zeiten.  Vor der kleinen Café-Bar erwarten uns leckere Snacks & Getränke, darunter auch die Edelbiere der butterflyconnection, einem Tochterbetrieb des Biohofs Lunzer.

Gleich neben der Theke geht es ein paar Schritte in einen kleineren Raum, wo die tollen Putzmittel der Vorarlberger Firma Uni Sapon stehen. Außerdem finden sich hier neben Bier, Wein und Säften in einem Kühlregal die abgefüllten Milchprodukte, wie Joghurt, Topfen und Schlagobers von den Hoflieferanten und lose Eier.

Ein sehr netter, gelunger Abend und ich freu‘ mich schon auf meinen ersten Einkauf bei meinem nächsten Wien-Besuch.

Wenn Euch jetzt die Neugier gepackt habt, dann kommt doch einfach am Samstag zur Eröffnung. Die Details dazu und weitere Infos zur Maß-Greißlerei findet Ihr in unserem Artikel von letzter Woche. Der reguläre Verkauf startet nächsten Montag, am 27. Jänner.

Und noch ein paar wichtige Sachen zum Schluß:

Das Pack-Service der Maß-Greißlerei: Einfach in der Früh die Einkaufsliste und die eigenen Behälter abgeben und am Abend den fix und fertig eingepackten Einkauf abholen.

Wer am Samstag mit den eigenen Behältern einkauft, bekommt ein Heiß-Getränk gratis 🙂

Die Maß-Greißlerei findet Ihr in der Heinestraße 35, im 2. Bezirk.

Öffnungszeiten sind: Mo-Fr von 9-20 Uhr und Sa von 9-18 Uhr

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Müllfrei einkaufen!

Einladung

Diesen Samstag ist es soweit. Im 2. Bezirk eröffnet der 1. Zero-Waste Bio-Greißler Wiens.

Was früher beim Greißler selbstverständlich war, findet man heute kaum mehr. Einkaufen nach Maß mit selbstgebrachten Behältern oder Stoff-Beuteln. Lunzers Maß-Greißlerei bietet eine wohltuende Alternative zu Lock-Angeboten à la ‚Nimm 3 zahl 2‘, die dazu verführen zuviel zu kaufen und dann wegzuwerfen. Es geht aber nicht nur darum, die für einen passenden Mengen zu kaufen, sondern vor allem auch um die Vermeidung von Müll.

Der Einkauf funktioniert ganz simpel: Entweder man bringt selbst Gefäße mit oder man greift auf die Gläser und Papier-Sackerln der Maß-Greißlerei zurück.

Angeboten werden ausschließlich biologische und vegetarische Produkte:

  • Obst und Gemüse
  • Brot & Gebäck
  • Käse
  • Nudeln, Reis, Mehl, Grieß und Flocken
  • Tee & Kaffee
  • Gewürze
  • Essig & Öl
  • Marmeladen & bald auch Honig
  • Milchprodukte
  • Säfte, Bier, Wein und hochprozentige Alkoholika
  • Putzmittel

Diesen Samstag findet die große Eröffnung mit Bio-Wein und hausgemachten Snacks statt. Für die musikalische Unterhaltung sorgen die Jungs von Tingel Tangel.

Wann: Samstag, 15. Jänner 2014 von 12-18 Uhr

Wo: Lunzers Maß-Greißlerei, Heinestraße 35, 1020 Wien

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Schraube 14 – Wiens coolstes Reparatur-Café

Sujet-schraube14-Reparatur-Café-300x300Dem einprogrammierten Ablaufdatum von Fön, Bügeleisen und anderen Elektrogeräten wird hier ein Schnippchen geschlagen. Mit Hilfe der Profis vom Reparatur- und Service-Zentrum R.U.S.Z. könnt Ihr Eure defekten Kaffee-Maschinen, Toaster, etc. wieder zum Laufen bringen. Aber auch mit Elektronik-Geräten mit fest verbauten Akkus (wie z.B. von Apple) oder wenn Ihr ein Display austauschen müsst, seid Ihr hier an der richtigen Stelle.

Das Schraube 14 Reparaturcafé ist die ideale Lösung, um Geräte, die man auf Grund von zu hohen Arbeitskosten nicht wirtschaftlich repararieren könnte, selbst wieder zum Laufen zu bringen. Das große Plus, im Vergleich zu anderen Repair-Cafés, wie sie sich in Holland, Frankreich und Deutschland schon länger durchgesetzt haben, ist die professionelle und noch dazu kostenlose Unterstützung von gelernten Mechatronikern. Neben dem technischen Know-How und den Räumlichkeiten, die vom R.U.S.Z. zur Verfügung gestellt werden, gibt es auch Kaffee und Kuchen, die die Bäckerei Ströck beisteuert.

Mit dem Reparatur-Café möchte das R.U.S.Z. Konsumenten helfen, sich gegen die geplante Obsoleszenz zur Wehr zu setzen und andererseits die Müllberge an Elektro-Schrott zu verringern. Mehr Infos und Tipps rund um das Thema geplante Obsoleszenz findet Ihr hier.

Dem Gründer und Geschäftsführer von R.U.S.Z., Sepp Eisenriegler, ist es ein Anliegen andere Menschen anzuregen, sich von der vorherrschenden Konsum- und Wegwerfgesellschaft wegzubewegen in Richtung überlegtem und wertschätzendem Umgang mit den uns noch verbleibenden Ressourcen. Die Ausbeutung der Rohstoffe aus den Ländern des Südens und die Herstellung kurzlebiger Billig-Produkte unter menschenunwürdigen Bedingungen sollen ein Ende nehmen.

Meiner Meinung nach geht es auch darum, dass sich die westlichen Konsumenten dieser Produkte klarwerden, dass sie für die Berge von Elektroschrott, die unter Anderem in Ghana abgelagert werden, mitverantwortlich sind. Genauso wie für die Auswirkungen auf die Gesundheit der Menschen, die mit diesem Müll leben müssen, als auch für die Auswirkungen auf die Umwelt.

Nicht gleich einen neuen Fön zu kaufen, nur weil er einen Defekt hat, sondern ihn zu reparieren ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Wenn Ihr jetzt Lust bekommen habt, selbst Hand anzulegen, habt Ihr schon morgen die nächste Gelegenheit herumzuschrauben:

Wo: R.U.S.Z., Lützowgasse 12-14,1140 Wien

Wann: jeden Donnerstag von 14-17 Uhr (nur an Werktagen)

Anfahrt: U3 bis “Hütteldorfer Straße”, dann 3 Stationen mit der Straßenbahnlinie 49 bis “Lützowgasse – Hanuschkrankenhaus” oder Straßenbahnlinie 52 bis “Lützowgasse”

Viel Spaß und viel Erfolg beim Reparieren!

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Weihnachtsgeschenke give away

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Die Pfeffermühle, die das Christkind gebracht hat ist zwar schön, aber wer braucht schon eine dritte? Das giftgrüne Windlicht von Tante Anni war zwar gut gemeint, paßt aber einfach nicht ins blaue Wohnzimmer.

Nächste Woche habt Ihr die Gelegenheit alle gut gemeinten, aber unpassenden oder überflüssigen Weihnachtsgeschenke bei einem Give-Away-Fest weiterzugeben.

Da der Platz begrenzt ist, bitte unbedingt anmelden und nur kleine, funktionstüchtige und saubere Sachen mitbringen!

Wo: Hecher Art Gallery, Kreuzgasse 33, 1180 Wien

Wann: Sonntag, 12. Jänner 2014, 14-18 Uhr

Wie: Freier Eintritt, Anmeldung bis spätestens 10. Jänner bei Reinhard Urban

Anreise: U6 AKH – Michelbeuern und dann ca. 3 Häuserblocks zu Fuß oder mit dem 42iger bis Station Hildebrandgasse (Kreuzgasse)

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Das war der Fesch’Markt Winter 2013

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Schon von weitem sahen wir die Besucher in die Ottakringer Brauerei strömen. Obwohl wir pünktlich zur Eröffnung um 11 Uhr dort waren, hatte sich schon eine lange Schlange vor der Kasse gebildet. Drinnen ließ der Andrang um nichts nach. Wir kämpften uns trotzdem tapfer von Stand zu Stand weiter. Die vielen kreativen, handgefertigten und individuellen Produkte machten die Anstrengung aber wieder wett.

Hier ein paar Sachen, die uns besonders gut gefallen haben:

  • Die wunderschönen Stempel, Papeteriewaren und fairen GOTS zertifizierten Strampler von Fräulein Rotfux. 
  • Die coolen Upcycling Taschen aus Canvas, Leder und Männerhemden von Gazur.
  • Die faire Biomode von Nullkommasiebenprozent.
  • Die Lampen in alten Sodaflaschen von der Kabel Fabrik.
  • Die witzigen Tassenlampen von 2ungrad.
  • Die fair produzierten iPad-Sleeves und Clutches aus alten Zementsäcken von Refished.

Frisch gestärkt mit Cake Pops von Isabella Schenz und veganen Burritos von Gorilla Kitchen ging’s dann weiter ins Atelier Peph zum Kleidertausch. Zu Gunsten Ute Bocks Flüchtlingshilfe konnte man hier Kleider spenden oder nach Lust und Laune eigene Teile mitbringen und andere mitnehmen. Eine tolle Sache! Leider war die Location viel zu klein, das Gedränge groß und es gab keine Garderoben zum Probieren. Wir würden uns wünschen, dass die Kleidertauschbörse nächstes Mal wieder dabei ist, aber viel mehr Platz bekommt!

Alles in allem war der Fesch’Markt aber auch diesmal wieder eine sehr gelungene, coole Veranstaltung, die ähnlichen Events in trendigen Städten wie Berlin um nichts nachsteht. Wir freuen uns auf jeden Fall schon auf’s nächste Mal!

 

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Für immer jung?

VFY_CoverEin großes Versprechen, das Attila Hildmann mit seinem heute erscheinenden Buch Vegan for Youth abgibt. Diesmal geht es um eine 60 Tage Challenge. Mit Hilfe einer Triät – einer Kombination aus pflanzlicher Ernährung mit Superfoods, Bewegung und Meditation soll jeder von uns schlanker, gesünder und messbar jünger werden können.

Alles fing mit der Challenge in Attilas letztem Buch, Vegan for fit, an. Viele Challenger berichteten, dass sie sich fitter und jünger fühlten. Als angehender Physiker wollte Attila diesem Phänomen auf den Grund gehen. Zwei Jahre dauerten die Recherchen. Dabei wurde er von Wissenschaftlern der renommierten Berliner Charité mit neuen Messverfahren zur Bestimmung der Alterungsprozesse auf der Haut und in der Atemluft unterstützt.

Herausgekommen ist auch diesmal wieder ein sehr schönes Buch, das weit mehr ist als nur ein Kochbuch. Attila erklärt die verschiedenen Superfoods und nimmt uns mit auf seine Reisen nach Japan und Italien. Nach dem wissenschaftlichen Teil über das Altern geht es dann los mit den Vorbereitungen für die Challenge.

Die verwendeten Super-Foods, wie Acai-Pulver oder Matcha bekommt man leider nicht an jeder Ecke. Hier ist das Internet eine gute Quelle, wo man auch Challenger-Starterpakete angeboten bekommt. Wer die Challenge machen will, braucht dafür unbedingt auch einen Entsafter, eine elektronische Küchenwaage und ein Stabmixerset mit Pürieraufsatz und einem Behälter zum Häckseln.

Empfehlenswert ist sicher auch, sich mit anderen Challengern zu vernetzen, um Erfolge und Motivationstiefs gemeinsam zu durchleben. Wie bei Vegan for Fit gibt es auch diesmal wieder ein Beiheft mit Berichten von Test-Challengern, im Netz gibt es auch YouTube-Tagebücher dazu.

Natürlich kann man Vegan for Youth einfach auch als Kochbuch verwenden. Die 70 Rezepte sind abwechslungsreich, großteils einfach und die Fotos machen richtig Gusto. Speisen wie Funky-Monkey-Banana-Muffins, Skinglow-Sushi mit Hirse und Tomaten-Paprika-Dip oder Coleslaw mit Kürbiscreme und Sesamtofu machen nicht nur satt, sondern schmecken sicher auch super.

Obwohl das Buch erst heute erscheint, ist die 1. Auflage schon vollständig vorreserviert. So muß man auf die Druckausgabe teils 5-8 Wochen warten. Sofort und auch wesentlich günstiger könnt Ihr das e-Book um knappe 10 € herunterladen.

Bis jetzt waren mein Mann und ich immer von Attilas Rezepten begeistert und auch unseren nicht-vegangen Gäste haben seine Speisen sehr gut geschmeckt. Deshalb traue ich mich, Vegan for Youth jetzt schon uneingeschränkt zu empfehlen. Über Challenger-Berichte von Euch würde ich mich sehr freuen!

So und hier jetzt mal eines der Rezepte zum Ausprobieren:

Auberginen-Tower „Granate“

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Zutaten für 2 Personen:
400 g Süßkartoffeln
110 g Auberginen
2 EL Olivenöl
jodiertes Meersalz
1 kleine weiße Zwiebel (brutto 50 g)
30 g weißes Mandelmus
½ TL gehackter Thymian
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
120 g Brokkoliröschen
½ GranatapfelFür die Creme:
60 g weißes Mandelmus
70 ml stilles Mineralwasser
1 TL frisch gepresster Zitronensaft
jodiertes Meersalz
schwarzer Pfeffer aus der MühleAH! Um die Zubereitungszeit möglichst effektiv zu nutzen, kümmere dich um Zwiebel, Granatapfel und Brokkoli, während Süßkartoffel und Aubergine im Ofen sind. Bei gutem Timing sind die anderen Komponenten fertig, sobald das Gemüse aus dem Ofen kommt, und du kannst anrichten. Das Gericht enthält mehrere wichtige Anti-Aging-Substanzen aus Granatapfel, Brokkoli und Süßkartoffel und ist mit einem der Kräuter, die den höchsten ORAC-Wert aufweisen, Thymian, verfeinert.
Ein optisches Highlight ist dieses Gericht sowieso!
Zubereitung ca. 40 Minuten
Backofen auf 220 °C Umluft vorheizen.
Die Süßkartoffeln schälen und in kleine Würfel
schneiden. Auberginen waschen, in 1,25 cm
dicke Scheiben schneiden, mit 1 EL Olivenöl
und 1 Prise Salz in einer kleinen Schüssel vermengen. Beides auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und ca. 10 Minuten
im Ofen auf der mittleren Schiene backen.Währenddessen die Zwiebel schälen und feinhacken. Restliches Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln bei mittlerer Hitze ca. 3 Minuten andünsten. Anschließend mit Süßkartoffelwürfeln und Mandelmus mischen. Thymian unterheben und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Brokkoliröschen waschen, in Salzwasser ca. 3 Minuten kochen und in einem Sieb abtropfen lassen.Aus dem Granatapfel mit einem Kochlöffel die Kerne herausklopfen. Die Zutaten für die Creme mit einem Schneebesen verrühren, kurz in einem kleinen Topf
unter Rühren aufkochen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.Auberginenscheiben mit der Süßkartoffelfüllung
schichten, dann Brokkoli und die Creme darüber- geben und mit Granatapfelkernen toppen.
 Foto: © Simon Vollmeyer