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10 Energiespartipps für die Heizsaison

Die Temperaturen fallen und auch in unserem Haus wird es langsam ziemlich frisch. Höchste Zeit also, sich dem Thema Heizen zu widmen, denn in Österreich macht die Heizung ca. 50% der gesamten Energiekosten aus. Hier gibt es also viel Einsparungspotential!

Hier sind 10 einfache Energiespartipps für eine gemütlich warme Heizsaison:

  1. Türen und Fenster prüfen: Mit der Hand den Rahmen entlangfahren und darauf achten, ob man einen Luftzug spürt. Wenn ja, ist es an der Stelle undicht. Dann heißt es, Dichtungsstreifen erneuern.*
  2. Mauerrisse ausbessern: Risse zwischen Fensterrahmen und Mauerwerk mit dauerelastischer Fugendichtmasse schließen.*
  3. Türen dicht machen: Bürstendichtungen am Türblatt stoppen kalte Luftströme.*
  4. Abends die Rollbalken herunterlassen.*
  5. Nachttemperatur auf 12-15°C stellen, damit die Räume nicht völlig auskühlen.*
  6. Heizkessel 1x jährlich kontrollieren und warten lassen und regelmäßig den Wasserdruck kontrollieren.
  7. Heizkörper regelmäßig entlüften, so kann man bis zu 20% Heizkosten sparen!
  8. Mehrmals täglich Stoßlüften, um die Feuchtigkeit abzuleiten, also die Fenster öfters mal kurz ganz aufmachen.
  9. Heizkörper nicht durch Möbel oder Vorhänge verdecken.
  10. Raumtemperatur um 1°C senken spart bis zu 5% Heizkosten.

Was habt Ihr für Tipps, um die Heizkosten zu reduzieren?

*Quelle: Die besten Öko-Tipps für zu Hause. Das ist ein Affiliate Link. Wenn du über diesen Link etwas kaufst, zahlst du keinen Cent mehr,  aber ich bekomme eine kleine Provision. Damit ermöglichst du mir das Betreiben des Blogs. Herzlichen Dank! 🙂

 

 

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Aufregend anders kochen…

vegan genial cover

Ran an den Herd! Ich hab‘ wieder mal ein besonderes Rezept für Euch: Zucchini-Marillen-Köfte mit Weißer Bohnen Hummus und Tomatenbulgur…

…aber bevor es mit dem Kochen losgeht, möchte ich Euch kurz das Buch vorstellen, aus dem das Rezept stammt.  Vegan Genial ist das 1. Kochbuch von Josita Hartanto. Unser Besuch in ihrem Restaurant Lucky Leek während unseres Berlin-Trips hat uns vorab schon großen Gusto gemacht.

Die fast 100 Rezepte sind großteils wirklich ungewöhnlich, oft asiatisch inspiriert. Veganisierte Hausmannskost sucht man hier vergeblich. Laut Josita Hartanto soll das Kochbuch sowohl für Anfänger, als auch fortgeschrittene Köche geeignet und die Zutaten leicht erhältlich sein.

Persönlich glaube ich eher nicht, dass sich Anfänger an die doch recht komplexen Rezepte herantrauen würden. Für mich fallen die meisten Rezepte eher in die Kategorie was Besonderes kochen oder Aufkochen für Gäste und nicht unter schnelle, simple Alltagsküche. Für Zutaten wie Galgantwurzel, Sambal oder getrocknete Shiitakepilze muß man wohl auch einen Besuch im Asia-Laden einplanen.

Ansonsten ist das Buch sehr übersichtlich aufgemacht. Im Glossar werden unbekanntere Zutaten vorgestellt. Auch der wichtigste Ausrüstung ist ein eigener Abschnitt gewidmet. Für die Umsetzung sind vor allem eine Küchenmaschine und ein Pürierstab hilfreich.

Auch die Tipps zum Garnieren lassen schon ahnen, dass es sich hier nicht um die 08/15 Alltagsküche handelt, wenn Servierring, Spritzbeutel und Tropffläschen für Farbtupfer vorgeschlagen werden.

Infos zu nützlichen Vorräten runden das Einstiegskapitel ab. Dann geht es mit den Rezepten los.

Als kleines Manko finde ich das Fehlen von Zeitangaben für die Zubereitung der Rezepte. Gut gefällt mir, dass sich die Autorin und Köchin als Person nicht in den Vordergrund drängt, sondern den Rezepten den Vorrang läßt.

Fazit: Vegan genial ist ein tolles Buch für motivierte und geübte Hobbyköche, die mal etwas ganz Neues ausprobieren möchten und auch wert auf eine schöne Präsentationen der Speisen legen.

Und jetzt viel Spaß beim Kochen und vor allem beim Essen!

Zucchini-Aprikosen-Köfte, Weißer Bohnen-Hummus, Tomaten-Bulgur

Koefte_fotoZutaten Köfte:

  • 2 mittlere Zucchinis
  • 2 kleine Möhren
  • 2 kleine Zwiebeln
  • 15 getrocknete Aprikosen
  • 1 TL Salz
  • 3 Scheiben Weißbrot (Toast)
  • 2 TL Koriander
  • 1/2 TL Cumin
  • 1/4 TL Zimt
  • 1 TL Sambal
  • 4 EL Sesam
  • 4 EL Maisstärke
  • Öl zum Braten

Zutaten Bohnen-Hummus:

  • 1 kleine Dose Bohnen
  • 1/2 Tasse Olivenöl
  • 1/2 TL Salz
  • 2 EL Tahin
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 kleine Knoblauchzehe

Zutaten Tomaten-Bulgur:

  • 12 Kirschtomaten
  • 1 Zwiebel
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 TL Zucker
  • 1 Tasse (200 ml) Wasser oder Brühe
  • 1/2 Tasse Orangensaft
  • 2 EL Weißwein- oder heller Balsmicoessig
  • 1 1/2 Tassen feiner Bulgur
  • 1/2 TL Salz
  • Je 2 Zweige Minze, Petersilie und Basilikum
  • 1 Handvoll Oliven
  • 5 getrocknete Tomaten (in Öl, abgetropft)
  • 6 EL Pinienkerne
  • 2 EL Olivenöl
  • Pfeffer

Die Zucchini-Aprikosen-Köfte:

Möhren schälen. Zucchinis und Möhren grob raspeln. Zwieblen und Aprikosen in feine Würfel schneiden. Weißbrot fein reiben (Schnellzerkleinerer/Mixer) oder zerbröseln. Mit den restlichen Zutaten zu einer formbaren Masse verarbeiten. (Eventuell noch ein paar Brotkrümel oder Paniermehl dazugeben). Mit angefeuchteten Händen zu kleinen Röllchen formen.

Öl etwa 1 cm hoch in einer Pfanne erhitzen. Die Köfteröllchen darin ca. 4-5 Minuten knusprig braten. Zwischendurch wenden.

Der Bohnen-Hummus:

Alle Zutaten fein pürieren, mixen oder mit der Gabel zerdrücken. Lecker abschmecken.

Der Bulgur:

Kirschtomaten vierteln, Zwiebeln fein würfeln. In einem Topf beides in Olivenöl mit Zucker kurz anschwitzen. Wasser, Salz, Orangensaft und Essig dazugeben. Kurz aufkochen. Vom Herd nehmen. Bulgur hineinrühren. Deckel aufsetzen und ca. 10 Minuten quellen lassen.

Getrocknete Tomaten in feine Streifen, Oliven in Scheiben schneiden. Kräuter fein hacken. Pinienkerne in einer kleinen Pfanne ohne Fett goldbraun rösten (Achtung, sie brennen sehr schnell an), alles mit Olivenöl unter den Bulgur heben und gut vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Mahlzeit…und laßt mich wissen, wie es Euch geschmeckt hat!

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Problemstoff Plastik…

Am Sonntag ist Fernsehen angesagt. Egal, ob man ihn schon gesehen hat oder ihn zum 1. Mal sieht. Der Film Plastic Planet ist Pflichtprogramm. Auf ORFII wird er diesen Sonntag, 15.09.2013 um 23.05 Uhr Sonntag gezeigt.

Jeder, der mit Plastik lebt – und das betrifft wohl uns alle – sollte über seine Auswirkungen Bescheid wissen:

  • Was macht Plastik in meinem Blut?
  • Wieso schwimmt im Pazifik die größte Müllhalde der Welt?
  • Wie schädigt Plastik mein Hormonsystem?
  • Was tun mit Plastik, das bis zu 500 Jahre in Böden und Gewässern überstehen kann?

Obwohl ich schon einige Filme zu Umweltthemen gesehen habe, hat mich kein anderer so nachhaltig verändert wie Plastic Planet. Kaum waren wir aus dem Kino draußen haben wir schon überlegt, wie wir das Plastik in unserem Haushalt reduzieren können und haben mittlerweile auch schon einiges verbessert.

Es gibt jedoch eine österreichische Familie, die nach Plastic Planet ihr Leben wirklich umgekrempelt hat. Die Familie Krautwaschl aus der Steiermark. Konsequent hat die 5-köpfige Familie ein Plastikteil nach dem anderen aus ihrem Haus verbannt und Alternativen für (fast) alles ausfindig gemacht. Was zuerst als Experiment gedacht war, hat sich mittlerweile zu einer fixen Lebenseinstellung gewandelt.

51pGOsiWofL._SL160_Ihre Erfahrungen hat Sandra Krautwaschl kurzweilig und interessant in ihrem Buch Plastikfreie Zone niedergeschrieben. Besonders hilfreich ist auch die ausführliche Liste am Ende des Buchs, wie und womit die Krautwaschls die einzelnen Dinge ersetzt haben und wo sie erhältlich sind.

Mehr Infos zu dem Thema findet Ihr auf der offiziellen Homepage des Films. Unter dem Punkt Hintergründe findet Ihr jede Menge Fakten über Plastik. Auf der Website der Familie Krautwaschl Kein Heim für Plastik findet man viele praktische Tipps.

Für den Start hier ein paar Sachen, die man ganz einfach plastikfrei bekommt z.B. im Bio-Supermarkt:

  • Unverpackte Seifenstücke statt Flüssigseifen und Duschgels
  • Haarseife statt Shampoos
  • Plastikfreie Wattestäbchen
  • Ketchup, Senf und eingelegtes Gemüse oder Obst im Glas
  • Kochlöffel, Schneidbretter, etc. aus Holz
  • Obstsäfte in Glasflaschen
  • Obst und Gemüse offen kaufen und in eigene Sackerl oder abbaubare Biokunsstoffsackerl geben
  • Spülbürsten mit Holzgriff und Naturfasern

So, jetzt wünsch‘ ich Euch ein schönes Wochenende und einen interessanten Fernsehabend. Wie immer freu‘ ich mich wenn auch Ihr Tipps für mich habt, wie Ihr Plastik reduziert oder welche Alternativen Ihr gefunden habt.

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Biorama Fair Fair

biorama1Dieses Wochenende ist es wieder soweit: Die 2. Biorama Fair Fair findet im Wiener Museumsquartier statt.

Rund 70 österreichische und internationale Aussteller präsentieren auch diesmal wieder viele spannende und vor allem nachhaltige Produkte. Der Schwerpunkt liegt heuer auf Eco-Fashion, Design, Naturkosmetik und natürlichen Lebensmitteln.

Die Erdbeerwoche (zum Interview mit den Gründerinnen geht es hier) ist genauso dabei wie Flugzeug und Zirkel-Training, mit ihren ungewöhnlichen Upcycling-Produkten.

Definitiv anschauen sollte man sich auch die Standln des jungen österreichischen Labels Nullkommasiebenprozent und das von Stadtbeet.

Natürlich wird auch für das leibliche Wohl gesorgt, unter anderem Dank dem Catering vom Biokistl-Lieferanten Adamah und den rohen, gesunden, aber vor allem leckeren Süßigkeiten von der simply raw bakery.

Organisiert wird das Ganze wieder von Biorama. Als Biorama-Abonnent hat man auf der Messe auch freien Eintritt. Wer das tolle Magazin von Biorama noch nicht kennt, sollte unbedingt mal auf die Website schauen.

Viel Spaß auf der Messe und einen schönen Sommer!

Neues auf beechange gibt es wieder Mitte August nach unserem wohlverdienten Urlaub 🙂

 

 

 

 

 

Der Selbstversorger

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Je mehr die Lebensmittelskandale zunehmen, umso mehr möchten wir alle wissen, wo das Essen, das wir verspeisen, herkommt. Eine tolle Möglichkeit dafür liegt voll im Trend: Selbstversorgung. Höchste Zeit also, dass ich heute das neueste Buch des bekannten Ethnobotanikers Wolf-Dieter Storl vorstelle: Der Selbstversorger.

Seit 1988 versorgt der Autor sich und seine Familie auf einem Einödhof im Allgäu selbst. Seine persönliche Entwicklung zum Selbstversorger und seinen reichen Erfahrungsschatz auf diesem Gebiet teilt Storl in seinem kurzweiligen, informativen Erzählstil mit seinen Lesern.

Bildmaterial der Pflanzen gibt es im ganzen Buch, mit wenigen Ausnahmen, lediglich in Form von Scherenschnitten in dunkelgrün. Zum Bestimmen der vorgestellten Wildpflanzen eignet sich das Buch daher nicht, da auch im Text keine weiteren Hilfestellungen dazu gegeben werden. Dafür bräuchte man ein eigenes Buch.

Die 9 Kapitel des Buches umfassen ein breites Spektrum. Hier die wichtigsten Punkte:

  • Heil- und Frühlingskräuter
  • Bodenaufbereitung, Bepflanzung und Gartengeräte
  • Anzucht von Jungpflanzen und Fruchtfolgen
  • Gründüngung und Permakultur
  • Pflanzen-Kombinationen
  • Wildpflanzen und Obstgarten
  • seltene Gemüse
  • Kompostieren, Pflanzen, Bewässern & Mulchen
  • Schädlinge & Nützlinge
  • Gartenkalender
  • Saatgutvermehrung
  • Einlagern der Ernte

Besonders gut gefällt mir, dass Storl in allen Bereichen nachhaltig und ganzheitlich denkt. So werden Schädlinge nur mit natürlichen Mitteln in Schach gehalten und auch die sonst als ‚Unkräuter’ deklarierten Pflanzen einer sinnvollen Verwendung zugeführt.

Fazit: Die Mischung aus Information und persönlichen Geschichten macht das Buch für mich spannender und auch leichter lesbar als ein reines Sachbuch. Denn Geschichten merkt man sich viel leichter als Fakten. Alles in allem ein schön aufgemachtes Buch, das ein wesentlich breiteres Spektrum als ein normales Gartenbuch erfasst. Eine Lektüre aus der sowohl totale Anfänger, als auch fortgeschrittenere Selbstversorger sicher einiges lernen können.

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Auf dem Ökotrip…in Berlin

berlin_1Umweltfreundlich reisen – geht das überhaupt? Manchmal ist es ganz einfach, wie bei unserem Trip nach Berlin zum Beispiel. Hier ein paar Tipps und Eindrücke von unserer Reise:

Mit einem  Sparschiene Europa Ticket um 39,- € (pro Richtung) im 6-er Liegewagen geht es in rund 12 Stunden in die deutsche Bundeshauptstadt. Ausgerüstet mit einem Buch vergeht die Zeit schnell. Wir kommen zwar nicht 100% ausgeschlafen, aber zumindest mit dem, im Prei inkludierten, Frühstück im Magen an.

Schnell eine 7-Tage-VBB-Umweltkarte für die Öffis gekauft und schon sind wir unterwegs zu unserer Unterkunft. Über die Zimmerdatenbank Berlin haben wir eine kleine, zentral gelegene Wohnung gebucht. Um 215,- € für 6 Nächte für 2 Personen eine tolle Sache.

Auch die voll ausgestattete Küche nutzen wir, um ein paar Dinge aus den vielen Bioläden und von den Biowochenmärkten zu verkosten. Besonders spannend finden wir die Idee der LPG Biomärkte.

Wer mal in den veganen Lebensstil reinschnuppern will, für den ist Berlin ideal.Schon vor der Reise kann man sich auf dem Blog Berlin Vegan schlaumachen.

Zahlreiche Lokale stellen einen vor die Qual der Wahl. Fest steht, daß wir zumindest 2 Brunches testen müssen, mehr geht sich leider nicht aus 🙁 Im Ohlàlà Tartes Shop (leider mittlerweile geschlossen 🙁 Okt. 2016) kann ich vom Bananenkuchen mit Erdbeeren einfach nicht genug bekommen. Im Café Vux dagegen begeistert mich die Auswahl an pikanten Speisen.

Auf jeden Fall vorbeischauen sollte man auch im Lucky Leek. Ohne die typischen Fleischersatzprodukte kann man hier sehr gute, vegane Küche genießen, die auf voller Linie überzeugt. Über das Kochbuch Vegan Genial, daß die Besitzerin Josita Hartanto vor kurzem veröffentlicht hat, werde ich demnächst berichten.

Beim veganen Supermarkt Veganz (der im Juni 2014 in Wien eröffnet) haben wir gleich mal einen Rohkostkuchen vernascht, um uns für’s Shopping zu stärken.

Denn gleich nebenan gibt‘ s umweltfreundliche, fair produzierte vegane Schuhe bei Avesu und die passende Ökomode bei DearGoods. Wer jetzt noch nicht genug hat, der kleidet sich mit noch mehr grüner Mode bei Wertvoll ein oder sucht nach Schätzen in Europas größtem Second Hand Kaufhaus, dem Humana Shop in Friedrichshain mit 30.000 Teilen auf 5 Etagen.

Auch die Markthalle IX in Kreuzberg ist einen Besuch wert, besonders wenn gerade wieder ein Handmade Supermarket stattfindet. Und wenn man zwischendurch Hunger bekommt, lohnt sich ein Besuch in der Kantine NEUN. Hier werden ausschließlich Produkte, die rund um Berlin und Brandenburg angebaut und erzeugt werden, aufgetischt.

Bei Siebenblau kann man sich mit Bio-Stoffen, -Stickgarn und -Borten für die nächsten Handarbeits-DIY-Projekte eindecken.

Nach all dem Treiben in der Großstadt sollte man sich einen Ausflug ins schöne und viel ruhigere Potsdam gönnen. Am Sonntag bietet sich als Start der Brunch im vegetarischen Biocafé Kieselstein an, gefolgt von einem Spaziergang durch die schöne Parkanlage von Sanssouci.

Wart Ihr schon in Berlin? Was habt Ihr für nachhaltige Tipps für die deutsche Bundeshauptstadt?

Übrigens, Fotos von unserem Berlin-Trip findet ihr auf unserem Foto-Reiseblog Fotonomaden.com 🙂 Wir freuen uns, wenn du mal vorbeischaust!

Unser täglich Müll

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Seit Anbeginn hat die Menschheit Müll produziert. Doch je moderner unsere Gesellschaft wird und je mehr wir konsumieren, desto unüberschaubarer werden die Mengen an Abfall und desto problematischer seine Inhaltsstoffe.

Zu viel Brauchbares wird verschwendet, zu viel wird achtlos weggeschmissen, zu wenig werden die kostbaren, sich verknappenden Rohstoffe geschätzt. Bekannt ist mittlerweile, dass nur rund 50% der Lebensmittel überhaupt auf dem Teller landen, während die anderen 50% weggeworfen werden, aber auch andere Schätze verbergen sich im Müll.

Unter Anderem die wertvollen seltenen Erden in Elektroschrott, die z.B. in jedem Handy und PC stecken. Unter schwierigsten Bedingungen werden kostbare Rohstoffe wie diese in Südamerika, Asien und Afrika ausgegraben.

Und was passiert mit all dem anderen Müll? Den Abermillionen Plastikteilchen, die auch in unsere Meere gelangen, den illegalen Mülldeponien, die Boden und Grundwasser bedrohen und dem radioaktiven Abfall aus den Atomkraftwerken?

Die Doku Unser täglich Müll stellt sich der Frage, ob eine Zukunft ohne Abfall möglich ist. Was wenn all unser Müll wiederverwertbar wäre oder umweltfreundlich verrotten würde?

Zu sehen morgen, Donnerstag 20.6.13, um 20.15 Uhr auf 3sat.

Wenn Du Dich mit dem Thema noch mehr beschäftigen willst, dann kann ich das Buch The Story of Stuff: Wie wir unsere Erde zumüllen von Annie Leonard empfehlen.

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Die Akte Aluminium

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Innerhalb eines Jahrhunderts hat sich Aluminium von einem wenig bekannten, exotischen Material zum Metall mit der rasantesten Wachstumskurve entwickelt.
 
Aluminium hat viele Vorteile: es rostet nicht, ist einfach zu verarbeiten und zählt auf Grund seines Gewichts zu den Leichtmetallen. Heutzutage ist Aluminium im unserem täglichen Leben allgegenwärtig: Der Einsatz geht von der Lebensmittelindustrie, zur Automobilindustrie, über Werkstoffe für Fassaden bis hin zur Kosmetik.
 
Doch immer mehr kritische Stimmen werden laut: Aluminium verschlingt in der Herstellung große Mengen an Energie und Rohstoffen und kann, wie letztes Jahr in Ungarn, zu Umweltkatastrophen führen. Darüber hinaus zeigen immer mehr Studien, dass die toxische Wirkung von Aluminium einen direkten Einfluß auf moderne Zivilisationskrankheiten wie Allergien und Alzheimer hat.
 
Wer mehr über das Thema wissen möchte, dem sei der Film „Die Akte Aluminium“ ans Herz gelegt. Am Mittwoch, 12. Juni 2013, ist der Film im Burgkino in Wien um 20 Uhr zu sehen. Im Anschluß findet ein Podiumsgespräch mit dem Regisseur Bert Ehgartner, sowie Vertretern von Gobal 2000, der Umweltberatung und der Wiener Umwelträtin, Andrea Schnattinger, statt.

Weitere Termine für die Filmvorführung für ganz Österreich findest Du hier.

Hier der Trailer zum Reinschnuppern:

[tube]http://www.youtube.com/watch?v=IDE2INGwge0[/tube]

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Wien wird vegan…

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Vegan sein oder werden? Für mich vor ein paar Jahren noch absolut unvorstellbar. Die vegane Lebensweise erschien mir viel zu kompliziert, zu wenig genußvoll und zu extrem. Ich hatte mich damals auch nicht mit den vielen guten Gründen beschäftigt, die für Veganismus sprechen.

Erst als ich bewußt anfing, nachhaltiger zu leben, habe ich auch meine Ernährung kritischer unter die Lupe genommen und angefangen sie zu verändern. Ich bin (noch) keine 100%ige Veganerin, aber ich nähere mich schrittweise an. Selbst vegan zu kochen und zu essen hat mich auch völlig davon überzeugt, dass mir damit nichts fehlt und, dass veganes Essen super lecker schmeckt.

Das Tolle ist auch, dass es immer einfacher wird, vegan zu essen, weil das Angebot in Restaurants und Supermärkten immer größer wird. Diesmal habe ich 4 Tipps, wo man in Wien mal ganz einfach und genußvoll in die vegane Welt hineinschnuppern kann:

  • Ende Mai hat in Wien Österreichs erster veganer Eissalon eröffnet: Veganista. In der Neustiftgasse 23 im 7. Bezirk kann man bei dem veganen Schwesternpaar Blochberger & Paller, die schon Lush nach Österreich brachten, leckere Sorten wie Mandel-Kokos, Cookies oder Maple Pecan ausprobieren.
  • Am Donnerstag, 13. Juni 2013, findet in der Buchhandlung Erlkönig in der Strozzigasse um 20.30 Uhr, die Präsentation des Buches …Aber Vegan von Michaela und Jochen Russmann mit leckeren Kostproben statt.Tolle Fotos aus dem Buch, die gleich Gusto machen, seht Ihr oben.

Damit wünsche ich Euch allen viel Spaß beim veganen Schlemmen!

P.S.: Wer Besitzer einer Animal Fair Card oder Vegan Card ist, immer vorzeigen. In einigen der oben genannten Geschäfte bekommt man damit Rabatt!

 Fotocredit: Russmann & Sohn

Tipps & Aktionen rund um den Weltumwelttag

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Morgen, am 5. Juni, findet wieder der Weltumwelttag statt. Dieser wurde 1972 beim 1. UN-Gipfeltreffen zum Thema Umwelt ins Leben gerufen und wird mittlerweile mit Aktionen in über 100 Ländern begangen.

Schon heute gibt es dazu auf ORF2 unter dem Motto „Unsere Erde“ einen Schwerpunkttag zum Thema Nachhaltigkeit und „Ökologischer Fußabdruck“.

Die Plattform Footprint und das Lebensministerium haben zu diesem Anlaß auch den Fußabdruck-Rechner überarbeitet. Die neue Version ist seit heute hier online und Du kannst gleich mal Deinen persönlichen Fußabdruck berechnen.

Österreichweit finden anläßlich des Weltumwelttages ab heute zahlreiche Veranstaltungen statt. Die Auflistung der Veranstaltungen gibt es einerseits nach Datum und andererseits nach Postleitzahlen geordnet. Die Auswahl an Angeboten reicht von einem Flashmob für Artenvielfalt, fairen Verkostungen und Heilkräuterwanderungen, bis zu Müllsammlungen über Filmvorführungen.

Darüber hinaus gibt es auch ein Gewinnspiel vom österreichischen Umweltzeichen, an dem man noch bis 5. Juni teilnehmen kann und zahlreiche Angebote für Produkte oder Betriebe mit dem österreichischen Umweltzeichen.

Mit dem Weltumwelttag wird auch der Aufruf für Einreichungen zum Österreichischen Klimaschutzpreis 2013 gestartet. Mitmachen kann man noch bis 16. August.

Fotocredit: ORF/BBC/Jeff Wilson