Geschenke aus der Natur

geschenke_aus_der_natur-1Wie versprochen, stelle ich Euch heute das Buch vor, aus dem das Rezept vom Birkenpeeling stammt: Geschenke aus der Natur aus dem Kosmos Verlag. Das Erste, was mich bei dem Buch sofort angesprochen hat, waren die wunderschönen, stimmungsvollen Fotos. Einziges Manko: Nicht für alle Geschenkideen gibt es auch Fotos, leider! So kann man teilweise nur ahnen, wie das fertige Geschenk ausschaut.

Um je nach Jahreszeit das passende Geschenk zu finden, ist das Buch in die Kapiteln Frühling, Sommer, Herbst und Winter unterteilt. Pro Jahreszeit werden rund 15 Geschenkideen vorgestellt.

Im Frühling sind das neben dem Birkenpeeling z.B. eingelegte Ahornkapern, Eierbecher aus Ästen & Rinde, handgeschöpftes Papier mit Blüten und Gänseblümchenöl für die Körperpflege.

Im Sommer findet man eine Mohnseife mit Peeling-Effekt, Spitzwegerich-Öl gegen Gelsenstiche, Walderbeerzucker und schöne Kleiderhaken aus Astgabeln, etc.

Im Herbst warten ausgefallene Rezepte wie süß-sauer eingelegte Nachtkerzen-Wurzeln und wilder Pfeffer aus Wasserpfeffer-Samen, aber auch Anleitungen für ein Briefkarten-Set mit Herbstblättern und Teelichthalter aus Birkenholz.

Das Winter Kapitel schließt mit einem Erkältungstee, Badekugeln mit Fichtenduft, Kaminanzündern aus Kiefernzapfen und Glühweinsirup ab. In diesem Teil des Buches werden Geschenke vorgestellt, für die man eigentlich keine Anleitung braucht, wie Barbarazweige schneiden oder Mistelzweige aufhängen. Das wirkt ein bißchen so, als wären für den Winter die Ideen ausgegangen.

Ansonsten steckt das Buch aber voller netter, kreativer und teils wirklich ungewöhnlicher Geschenkideen. Die Anleitungen sind gut beschrieben, bei manchen Rezepten findet sich sogar noch eine zusätzliche Variante. Zusätzlich zum alphabetischen Index gibt es auch ein praktisches thematisches Register mit den Kategorien Kulinarisches, Dekoratives und Zum Wohlfühlen.

Fazit: Wer wie ich gerne in der Natur unterwegs ist, Freude am Sammeln hat und auch noch gerne was selber macht, dem kann ich das Buch auf jeden Fall empfehlen 🙂

Photo Credit: Rogge & Jankovic Fotografen/Kosmos Verlag
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Birkenpeeling selbst gemacht

Ich habe mal wieder ein ganz tolles Buch für Euch aufgestöbert: Geschenke aus der Natur von Anne Rogge aus dem Kosmos Verlag. Zum Gusto holen, hier eines der kreativen Rezepte mit einer Abwandlung. Das Buch selbst werde ich in Kürze in einem eigenen Post vorstellen.

Körperpeeling aus Birkenblättern & Zuckerbirkenpeeling

Zutaten für ca. 200 ml

  • 1 Handvoll junge Birkenblätter
  • 8 EL Zucker
  • 1 EL feines Meersalz
  • 80 ml Mandel-, Jojoba- oder Reiskeimöl

Besonderes Werkzeug
Mixer oder Pürierstab

Zeitbedarf
10 Minuten

Zubereitung

  1. Die Birkenblätter sauber verlesen, aber nicht waschen.
  2. Zusammen mit Zucker und Salz im Mixer fein pürieren. Durch die in den Blättern enthaltene Feuchtigkeit bekommt die Mischung eine weiche Konsistenz.
  3. Nach und nach mit einem Löffel das Öl unter die Zuckermischung rühren,
    bis eine pastöse Konsistenz erreicht ist.

birkenpeeling_2Beim Pürieren werden die Zellstrukturen zerstört und die Inhaltsstoffe der Blätter freigesetzt, so dass sie ihre glättende und hautstraffende Wirkung entfalten können.

Anwendung
Das Birkenpeeling ist ein Körper-Peeling zum Duschen. Reiben Sie Ihren Körper unter der Dusche mit kreisenden Bewegungen damit ein. Die Reste können mit warmem Wasser einfach abgespült werden.

Die Variante

Fuß-Peeling mit Wasserminze

Pürieren Sie 1 Handvoll frische Wasserminze (Bachminze) mit 4 EL Zucker und 5 EL feinem Meersalz. Rühren Sie nach und nach etwa 80 ml Mandelöl unter diese Mischung. Falls Sie möchten, können Sie das Peeling noch mit ein paar Tropfen ätherischem Pfefferminzöl stärker aromatisieren. Das Fuß-Peeling pflegt die Füße und die Minze kühlt dabei angenehm, etwa nach einer langen Wanderung. Gründlich einmassieren und dann unter fließendem Wasser gut abwaschen.

Würde mich freuen wenn Ihr mich wissen laßt, wie es Euch bei der Herstellung & der Anwendung ergangen ist!

 Fotocredit: Rogge & Jankovic Fotografen/Kosmos Verlag

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Schmuckes Recyceln

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Diesmal habe ich mir mal wieder ein Upcycling Buch geschnappt und genauer angeschaut. Schmuckes Recyceln von Katharina Krammer aus Niederösterreich ist im Herbst 2012 im Christophorus Verlag erschienen.

Bei der Aufmachung des Buches gibt es nichts zu meckern: Strapazierfähiges Hardcover, gute Papierqualität, viele ansprechende Fotos und klare, nachvollziehbare Erklärungen.

Am Anfang gibt es eine Einführung in Materialkunde und Arbeitstechniken. Da werden auch einige potentielle Upcycling-Materialien vorgestellt, zu denen es im Buch keine konkreten Projekte gibt, wie z.B. Joghurtbecher, Schallplatten, Uhren, usw. Katharina Krammer gibt außerdem Infos zu Werkzeugen und Hilfsmitteln, sowie der notwendigen Grundausstattung, um die Schmuckstücke herstellen zu können.

Bei den Projekten wird Recyclingmaterial mit Perlen- und Schmuckelementen zu einer Mischung aus Alt und Neu kombiniert. Es werden 17 Schmuckideen konkret vorgestellt. Dabei kommen, unter Anderem, Tastaturteile, Papier, Nespressokapseln, Lego, CD-Hüllen, Buntstifte, Korken, Spielfiguren, Bunte Drähte, Chipspackungen, Plastikflaschen, Dosenverschlüsse, Plastikschraubverschlüsse, Kronkorken und Kabeln zum Einsatz.

Hilfreich fand ich dabei die Angaben zu Zeitaufwand, Schwierigkeitsgrad, Material, Werkzeug und sonstigen Tipps.

Fazit: Die Idee des Buches finde ich toll, die Projekte haben mich persönlich leider nicht so angesprochen. Das liegt zum Einen daran, dass ich viele der verwendeten Materialien in meinem Haushalt von Vornherein meide (z.B. Nespresskokapseln, Aludosen & PET-Flaschen) und zum Anderen, das bei den Projekten oft nur ein kleiner Teil aus Recyclingmaterial besteht und man einiges dazu kaufen muß.

Schmuck, der zum Teil aus recyceltem Material gemacht wird, ist für mich nicht automatisch nachhaltig. Plastik beispielweise bleibt Plastik und ein Problem-Abfallstoff, an dem auch die Wiederverwendung in einem Schmuckstück leider nichts ändern kann.

Foto credit: Christophorus Verlag

Bio-Jungpflanzenmärkte von Arche Noah, Adamah und Ochsenherz

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Wenn Du einen Garten, einen Balkon oder zumindest ein Fensterbankerl hast, dann lege ich Dir den Besuch einer der Bio-Jungpflanzenmärkte ans Herz. In den nächsten Tagen hast Du eine große Auswahl:

Der Demeter-Betrieb Ochsenherz in Gänserndorf startet mit einem Saisoneröffnungsfest mit Bio-Jungpflanzen und Bio-Saatgut Verkauf am Sonntag, dem 28. April, von 10-16 Uhr. Wenn Du nicht nach Gänserndorf kommst, kannst Du die Jungpflanzen von Ochsenherz auch jeden Freitag am Naschmarkt Bauernmarkt kaufen. Am 1. Mai bekommst Du das Ochsenherz Sortiment auch bei der Arche Noah.

Heute und morgen, also am 27. und 28. April, finden im Schaugarten der Arche Noah in Schiltern von 10-18 Uhr die Pflanz-die-Vielfalt-Tage statt. Hier wird ein großes Sortiment an Bio-Jungpflanzen geboten, Du kannst Dich aber auch über verschiedene Sorten, den Anbau und Kulturführung beraten lassen. Natürlich werden auch Führungen durch den Schaugarten angeboten. Der Veranstaltungsbeitrag liegt für Erwachsene bei 6,-€.

Wenn Du dieses Wochenende keine Zeit hast, gibt es am 1. Mai nochmal die Gelegenheit bei der Arche Noah beim Bio-JungpflanzenMARKT von 10-18 Uhr vorbeizuschauen, dem größten Bio-Raritätenmarkt Österreichs. Neben dem Pflanzenmarkt sorgen auch ein Kunsthandwerksmarkt, eine Schmankerlstraße mit Köstlichkeiten von Biobauern und Familienführungen mit Mitmachprogramm für Unterhaltung. Für die klimafreundliche Anreise gibt es ein Shuttlebus-Service von Blaguss ab/bis Wien. Der Eintritt kostet für Erwachsene wieder 6,-€.

Weitere Bio-Jungpflanzenmärkte finden am Biohof Adamah in Glinzendorf satt. Zum Einen heute, 27. April, von 9-16 Uhr und nächstes Wochenende am Freitag, 3. Mai, von 9-18.30 Uhr und am  Samstag, 4. Mai, von 9-16 Uhr. Eine Liste der erhältlichen Pflanzen, darunter auch viele Kräuter und Blumen, findest Du hier. Die Hofführungen und Feldrundfahrten können wir sehr empfehlen. Als Adamah-Kistlkunden fanden wir den Einblick in den Hofbetrieb sehr spannend! Ein Kinderprogramm mit Bastelstation und Familien-Kräuterführungen, sowie leckeres Essen vom Adamah Catering runden das Programm ab. Wenn Du nichst selbst nach Glinzendorf kommst, kannst Du die Jungpflanzen auch über Dein Biokistl beziehen oder bei einem der Marktstände von Adamah in Wien und Umgebung kaufen.

Besuche bei Ochsenherz und Adamah lassen sich recht gut kombinieren, da die beiden Höfe nicht so weit auseinanderliegen.

So, jetzt hast Du die Qual der Wahl! Viel Spaß beim Pflanzen aussuchen und einpflanzen 🙂

Foto credit: Ochsenherz
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Die greenEXPO13 steht vor der Tür

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Vom 19.-21. April findet wieder die greenEXPO13 statt. Täglich von 10-18 Uhr kannst Du Dich im Messezentrum rund um die folgenden 5 großen Themenbereiche informieren:

  • Green Lifestyle
  • Green Technology & Energy
  • Green Mobility
  • Healthy Food
  • Environment und Values

Hier ein paar Highlights, die Dich erwarten:

  • Die Earth Models Fashion Show mit Mode von Anzüglich, Göttin des Glücks, Zerum, Anukoo, etc.GreenExpo2012__513__2__aa1355d4e5
  • Kochshows mit Herbert Hofer vom Biorestaurant 3Klang, Margit Stolzlechner von Die Hollerei und vielen anderen.
  • Erfahre mehr über Deinen ökologischen Fußabdruck mit Hilfe der Experten der Plattform Footprint.
  • Schau‘ Dir das Tesla Model S an, das Elektroauto, das zum ‚Green Car of the Year 2013‘ gewählt wurde.

Vom 18.-19. April findet auch dieses Jahr wieder parallel das Green World Forum statt. Dabei handelt es sich um ein globales Netzwerk, dessen Ziele soziale Gerechtigkeit und der Einhalt von Umweltzerstörung und Klimawandel sind.

Foto Credits: Prima Vista Media

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Auf den grünen Faden gekommen

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Seitdem ich unter die Upcycler gegangen bin, habe ich angefangen wieder mehr Handarbeiten zu machen und zu nähen. Dabei nehme ich meine Bastel- und Handarbeitsutensilien jetzt genau unter die Lupe.

Naiv dachte ich früher, dass Nähseiden immer aus Baumwolle hergestellt werden. Der Blick in die Nähkassette belehrte mich eines Besseren. Der Großteil meiner Nähseiden ist aus 100% Polyester 🙁

Also habe ich mich nach Alternativen umgeschaut und bin auf den Allesnäher rPET von Gütermann gestossen. Seit 2010 produziert Gütermann Nähseiden, die aus PET-Flaschen hergestellt werden. Aus einer einizgen recycelten Flasche kann man beachtliche 1.000 m Faden herstellen!

Bei der Produktion, die zur Gänze in Deutschland erfolgt, werden die PET Flaschen gewaschen, geschreddert und geschmolzen. Aus den daraus entstandenen Mikrofilamenten wird dann der Nähfaden hergestellt. Die Erzeugung erfordert weniger Energie als die Herstellung herkömmlicher Nähfäden, wodurch die CO2 Emissionen deutlich reduziert werden können. So wird die Umwelt geschont und natürliche Ressourcen gespart.

Mittlerweile umfasst die rPET Nähseidenpalette 50 Farben. Auf einer Spule sind 100 m Nähfaden. Die Spulen bestehen aus 100% recyclingfähigem Polystyrol. Wo Du die Fäden bekommst, erfährst Du hier. Einfach bei der Retailersearch Ort oder PLZ eintragen und auswählen, ob Du nach Onlineshops oder Nähfadenhändlern suchen willst.

Fazit: Prinzipiell bevorzuge ich stets natürliche Materialien und versuche Produkte zu verwenden, die möglichst nah an das cradle-to-cradle Ideal herankommen. Daher wäre für mich ein Baumwollfaden, der möglichst umweltfreundlich produziert wird, die 1. Wahl.

Der rPET ist jedoch definitiv die bessere Alternative zu herkömmlichen Polyesterfäden. Ich habe den Faden selbst schon mehrmals getestet und war sehr zufrieden. Im Vergleich zu Baumwollfäden ist der rPET immer gleichmäßig dick, es lagern sich keine Fasern beim Nähmaschinenfüßchen ab und auch der Faden dreht sich nicht auf.

Wichtig ist, meiner Meinung nach, dass man die Alternativen kennt und sich dann bewußt für ein umweltfreundlicheres Produkt entscheiden kann, sei es nun der Baumwollfaden oder der rPET.

Du willst die Allesnäher rPET Nähfäden selbst mal testen?

Lebe lieber nachhaltig verschenkt ein Set mit 5 Spulen Allesnäher rPET von Gütermann unter all denen, die diesen Beitrag auf Facebook teilen und liken.

Die GewinnerIn/der Gewinner wird am 14. April 2013 ausgelost und auf Facebook verständigt. Die Nähseiden werden zugeschickt 🙂

Copyright Illustration/Foto: Gütermann GmbH

 

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Bewußt kaufen

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Das Lebensministerium macht mit ‚Bewußt kaufen in Aktion‘ den ganzen April über wieder auf umweltfreundliche und energieeffiziente Produkte aufmerksam.

Folgende grüne Marken helfen Dir beim Einkauf:

Echt bio-LogoLogo Energie sparenGut zur Umwelt
Für Pflanzen, Saatgut und Garten-produkte, die nach kontrolliert bio- logischen Richtlinen erzeugt wurden.Für energieeffiziente Lampen, Leuchtmittel oder Haushaltsgeräte.Für Haus- und Gartenprodukte,
die schadstoffgeprüft und umwelt-schonend sind.
Wohn gesund - logoRegionale QualitätEinfach Fair - Logo
Für schadstoffgeprüfte Teppiche, Farben, Lacke, Tapeten, Boden-
beläge, etc. für den Innenraum.
Für Blumen und Pflanzen, die saisonal in Österreich wachsen,
also zu natürlichen Anbau- und Erntezeiten.
Teppiche und Textilien, die unter menschenwürdigen, sozial gerechten Arbeitsbedingungen hergestellt und zu fairen Preisen gehandelt wurden.

Folgende Firmen beteiligen sich an der Aktion:

Zusätzlich findest Du in dieser Zeit auf bewußtkaufen.at viele Infos und Serviceangebote rund um die Themen Haus & Garten. Es gibt auch ein Gewinnspiel, bei dem Ökostrom-Jahrespakete und Biohotel-Urlaube als Preise winken.

Umweltbewußt kaufen ist natürlich eine gute Sache. Noch besser ist jedoch, wenn Du Dir vorher überlegt hast:

  • Brauche ich das wirklich?
  • Kann ich es gebraucht kaufen?
  • Kann ich es leihen?

In diesem Sinne wünsche ich Dir frohe Ostern!

(Quelle: bewußtkaufen.at)

Freiheit für grüne Zebras und Schafsnasen!

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Schon heute kontrollieren die 10 größten Konzerne 74% des Saatguts weltweit! Die Patentierung von Pflanzen, Tieren und natürlichen Prozessen zerstört die Artenvielfalt und treibt Bauern in eine Abwärtsspirale von Schulden und Abhängigkeit.* In Indien führt das, selbst in fruchtbaren Regionen, massenweise zu Selbstmord.

Heute möchte ich erklären, warum das jeden Einzelnen von uns hier in der EU angeht und wie Du Dich ganz einfach für die Freiheit von Saatgut einsetzen kannst.

2013 werden in der EU die Richtlinien für Saat- und Pflanzgut überarbeitet. Der Tausch von Knollen, Saatgut und Edelreisern könnte bei uns also schon bald illegal werden. Was bedeutet das?

Die Industrie setzt sich durch Lobbying dafür ein, dass in Zukunft jede Pflanze erst als Sorte zugelassen muß, bevor man sie weitergeben darf. Die dafür vorgeschriebenen teuren Tests sind für Industriesorten ausgerichtet. Weniger hochgezüchtete Sorten, also z.B. seltene alte Obst- und Gemüsesorten, können diese Tests nicht bestehen. Die Ausnahmeregelungen für alte Sorten sind nach dem jetzigen Entwurf sehr eingeschränkt und reichen nicht aus, um die Sortenvielfalt zu schützen.

Dieses neue EU-Saatgutrecht zwingt die Bauern in der EU noch mehr in die Abhängigkeit von der Saatgutindustrie. Die biologische Artenvielfalt und der Anbau biologischer Lebensmittel würden großen Schaden nehmen.**

Die Arche Noah – Gesellschaft für die Erhaltung der Kulturpflanzenvielfalt & ihre Entwicklung – hat daher die Aktion Kein Ende für die Samenspende ins Leben gerufen (ist mittlerweile abgeschlossen).

Eine tolle Art, sich für die Sortenvielfalt zu engagieren ist, selbst Saatgut zu vermehren. Dafür bietet die Arche Noah viele hilfreiche Infos ab. 

Damit wir auch morgen noch Grüne Zebras und Schafsnasen essen können!

(*Quelle: Fian, **Quelle: Arche Noah)

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Junk genius

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Heute habe ich mir wieder mal ein englischsprachiges Upcyclingbuch ganz genau für Euch angeschaut:

Junk genius – Stylish ways to repurpose everyday objects, with over 80 projects and ideas von Juliette Goggin und Stacy Sirk

Der Titel hat mich gleich angesprochen, denn ich bin immer auf der Suche nach Ideen, wie ich meinen Müll reduzieren und damit noch was Sinnvolles machen kann.

Das Hardcover, die genähte Seitenbindung, das dicke Papier, die vielen Fotos…bei der Aufmachung wurde hier wirklich auf gute Qualität geschaut, die anspricht.

Los geht’s mit einer kurzen Einleitung der beiden Autorinnen und 2 Seiten mit Tipps, wie man auf Flohmärkten und in Secondhandläden zu seinem ‚Junk‘ kommt.

Danach folgt eine Auflistung von 40 recht gebräuchlichen Gegenständen mit denen man einerseits viele der Projekte im Buch umsetzen kann, die einen aber auch dazu inspirieren soll, selbst kreativ zu werden.

Die Liste schaut vielversprechend aus: alte Fotos, Geschirrtücher, Münzen, Kleidung, Schlüssel, Maßbänder, Besteck, Tapeten, Bilderrahmen, etc. Alles Dinge, die man entweder selbst hat oder leicht auftreiben kann.

Das Buch ist in 7 Kapitel unterteilt:

  • Jewelry and Decoration
  • Fabric and Trims
  • Paper and Card
  • China and Wood
  • Glass and Mirror
  • Metal and Wire
  • Furniture and Furnishings

Am Schluß folgen noch 2 Seiten mit Adressen, wo man nach Upcylingmaterial stöbern kann, allerdings fast ausschließlich für Großbritannien und dann noch ein paar Tipps für Paris, Holland, Schweden und die U.S.A.

Je nach Schwierigkeit sind die Projekte mit den Schlagworten

  • simple (kurze Erklärung)
  • inspiration (Anregung, um selbst kreativ zu werden)
  • step-by-step (ausführlichere Anleitung)

gekennzeichnet. Jedes Projekt wird von mindestens einem Foto begleitet, allerdings nicht immer vom fertigen Produkt.

Ich schnuppere mal in das Kapitel ‚Metal and Wire‘ hinein. Als Erstes kommen 3 Projekte der Kategorie ’simple‘:

  • Alte Kastenbackformen, die man an die Wand montiert und dann eine Kerze hineinstellt.
  • Armaturgriffe, wie z.B. für Wasseranschlüsse im Garten, die man als Griffe auf eine Kommode schraubt.
  • Alte Blechdosen, die man zur Aufbewahrung von Kleinigkeiten an die Wand schraubt.

Als nächstes kommen ein paar Lampen, die aus Metallgerüsten alter Lampenschirme, Besteck, Ketten und Teilen von alten Kristalllustern hergestellt werden. Bei diesen Projekten gibt es eine Auflistung der benötigten Materialien und dann folgt die step-by-step Beschreibung.

Hier ein paar Projekte aus den anderen Kapiteln:

  • Armbänder und Ringe mit alten Knöpfen, Bettelarmbändern mit Metall-Monopoly-Spielfiguren und Fingerhüten
  • ein Lampenschirm aus alter Spitze, Kräutersäckchen aus Spitzentaschentüchern, Handyhüllen aus Pulloverärmeln
  • Geschenkverpackungen und Kuverts aus Notenpapier, Tapete und Landkarten
  • Holzspulen von Nähseiden als Wandhaken, Pflanzenschilder aus Porzellanscherben, Nadelkissen in Kaffeekännchen
  • Schraubgläser wiederverwertet zum Einkochen und als Windlichter mit Knöpfen verziert
  • ein Medizinschränkchen restaurieren, die Sitzfläche eines Sessels mit Krawatten beziehen.

Fazit: Gute Englischkenntnisse sind vorteilhaft, aber die einfacheren Projekte kann man sicher auch von den Fotos nachmachen, ohne die Anleitung versetehen zu müssen.

Wer moderne, peppige Projekte sucht, wird mit diesem Buch nicht glücklich werden. Junk Genius ist ein schön aufbereitetes Buch für all jene, die Flohmarkt- und Vintagestil lieben. Dann findet man hier viele Ideen aus ganz unterschiedlichen Bereichen und mit sämtlichen Schwierigkeitsgraden.

2. Veggie Planet in Salzburg vom 16.-17. März

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Nach dem erfolgreichen Start der Veggie Planet im letzten Jahr, gibt es heuer bereits 2 Messen. Den Anfang macht dieses Wochenende die Veggie Planet in Salzburg.

Auch heuer gibt es wieder ein spannendes Rahmenprogramm. Hier nur ein kleiner Auszug:

  • Kochshows mit Heather Mills, Christian Geiser, Sven Großhans und veganes Backen mit Claudia von Totally Veg!
  • einen Styling-Corner mit MissV
  • die Sportwissenschaftlerin Dr. Katharina Wirnitzer erzählt über vegane Sport-Ernährung und Gewichtsreduktion
  • der Ernährungsökologe Martin Schlatzer erklärt den Einfluss unserer Ernährung auf Umwelt und Klima
  • Dipl. Päd. Regina Baumgartner gibt Ihre Erfahrungen über vegetarische Ernährung in der Schwangerschaft weiter

Darüber hinaus erwarten Dich

Weitere Infos findet zur Veggie Planet findest Du hier. Die Veggie Planet kommt übrigens auch in viele andere Städte!