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Vegan – viel mehr als Tierschutz

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Heute ist Weltvegantag. Darum widme ich den heutigen Eintrag diesem wichtigen Thema.

Die Gründe, die für eine vegane Lebensweise sprechen sind vielfältig. Hier eine kleine Auswahl:

  • Viele Zivilisationskrankheiten wie Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen, Krebs und Übergewicht werden durch unsere Nahrung  mit Fleisch, Eiern und Milchprodukten verursacht.
  • Die Intensivtierhaltung verursacht mehr Treibhausgase als der globale Verkehr.
  • Rund 70% der gentechnisch veränderten Pflanzen landen im Tierfutter.
  • Der Anbau von Soja als Tierfutter führt zur Zerstörung des Regenwaldes, illegaler Landnahme und Sklaverei ähnlichen Zuständen.
  • Allein in Deutschland werden jährlich 40 Millionen männliche Küken getötet, weil sie für die Ei-Produktion wertlos sind. Egal ob Hühner, Schweine, Kühe, etc. alle Tiere leiden massivst in der industriellen Tierhaltung.
  • Nur 10% der Proteine und Kalorien die an Vieh verfüttert werden, können in Form von Fleisch wiedergewonnen werden, eine enorme Ressourcenverschwendung.
  • Die tierischen Exkremente stehen an 6. Stelle der Verursacher des Treibhauseffektes.
  • Die Nutztierhaltung ist Mitverursacher des Welthungers.

[tube]http://www.youtube.com/watch?v=lmXAwTisSd0[/tube]

Wie Du schon siehst, ein sehr komplexes Thema, dem ich mit einem Artikel natürlich nicht gerecht werden kann. Gerne möchte ich Dir hier aber ein paar Infos geben, wo Du Dich weiter informieren und selber erste Schritte setzen kannst.

  • Registrier‘ Dich für das kostenlose 30-Tage-Vegan-Probeabo von PETA
  • Auf der Homepage der veganen Gesellschaft Österreichs findest Du unter ‚Warum Vegan‘ ein veganes Starterkit mit vielen Informationen.
  • Ganz viel Infos rund um alle Aspekte des veganen Lebens findest Du bei PETA auch hier
  • Schau‘ Dir den Film Lovemeatender an. Hier der Trailer
  • Auch den Film Vegucated kann ich Dir zu diesem Thema empfehlen.
  • Es gibt mittlerweile unzählige vegane Kochbücher, viele davon auch in den Wiener Büchereien.
  • 41LVu4s7PpL._SL75_Koch‘ mal vegan.  Ich persönlich bin ein Fan von Attila Hildmanns Rezepten und besonders von seinem neuen Buch Vegan for Fit.
  • Bei Jedes Essen zählt findest Du einige Rezepte von Attila mal zum Ausprobieren.
  • Gusto und tolle Rezepte könnt Ihr Euch auch z. B. bei Bissen für’s Gewissen und Cookies&Style holen.

Bis vor einigen Monaten hätte ich mir selbst nicht vorstellen können jemals vegan zu leben. Je mehr ich mich aber mit dem Thema beschäftigt habe, desto einleuchtender waren die Gründe dafür. Mittlerweile ernähre ich mich großteils vegan und bin absolut positiv überrascht.

Mein Rat daher: Einfach mal ausprobieren und kleine Schritte machen.

Viel Spaß!

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Neues Leben für alte Schraubgläser

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Ich bin ein großer Fan der Wiederverwendung von leeren Gläsern von Lebensmitteln. Denn damit reduziert man Müll, vermeidet die – meiner Meinung nach ungesunden – Plastikbehälter und spart auch noch Geld.

Man kann die Gläser, unter anderem, super verwenden

  • um Essensreste im Kühlschrank aufzubewahren.
  •  zum Einfrieren. ACHTUNG: Nicht ganz voll füllen und erst zuschrauben, wenn der Inhalt geforen ist!
  • als Vorratsbehälter für Lebensmittel, wie z.B. Kräuter, Haferflocken, Nüsse und so weiter.
  • zur Aufbewahrung von Kleinzeug, wie z.B. Schrauben, Knöpfe, Perlen, Büroklammern, etc.
  • und natürlich als Behälter für selbstgemachte Leckerbissen wie Pesto, Marmeladen,…

Zuerst muß man die Gläser natürlich mal ordentlich reinigen und alle Etiketten runterbekommen. Meine Methode, um selbst hartnäckige Etiketten zu lösen geht so:

  • Zuerst mal alles von der Etikette runterziehen was sofort runtergeht.
  • Wenn noch Papierreste draufkleben, das Glas in heißes Wasser legen (nicht zu heiss, damit das Glas nicht springt). Mit einem rauen Schwamm abrubbeln.
  • Hartnäckige Reste mit Öl und Schwamm entfernen.

Zum Beschriften eignen sich Etiketten, die man mit immer wieder mit Kreide beschriften kann (wie beim Rosinenglas) oder, die man selbst mit Tafelfarbe aufmalt.

Die getrockneten Orangenschalen habe ich übrigens selbst hergestellt. Wann immer ich Zitronen oder Orangen verwende, reibe ich vorher die Schale mit einem Zestenreißer ab und trockne sie. Die Schalen sind viel intensiver in Geruch und Geschmack als gekaufte und sparen auch noch Geld.

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Haushaltsgeräte unter der grünen Lupe

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Irgendwann passiert’s einfach: die Waschmaschine ist kaputt oder der alte Fernseher gibt den Geist auf. Wenn mal wieder eines unserer Haushaltsgeräte Ihr Leben aushaucht, versuchen wir, es mit einer möglichst umweltfreundlichen Alternative zu ersetzen.

Dabei ist uns die Seite von ecotopten.de eine große Hilfe. Das deutsche Öko-Institut e.V. veröffentlicht hier die besten Produkte aus den folgenden 10 Bereichen:

  • Wohnen
  • Mobil sein
  • Essen & Trinken
  • Kühlen, Spülen, Kaffee & Kochen
  • Hose, Hemd & Co.
  • Wäsche waschen & trocknen
  • Informieren & kommunizieren
  • Fernsehen & Co.
  • Strom beziehen
  • Geld anlegen

Bei allen empfohlenen Produkten handelt es sich um ökologische Spitzenprodukte mit gutem Preis-Leistungsverhältnis und hoher Qualität. Auch die jährlichen Gesamtkosten werden im Vergleich angeführt, d.h. was einen der Betrieb der Geräte im Alltag tatsächlich kostet, abgesehen von den Anschaffungskosten.

Die Tipps gehen von Energiesparlampen über Fahrräder bis zu Holzpelletsheizungen und Computermonitoren. Reinschauen lohn sich und spart viel Zeit für Recherchen.

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Auf zur greenEXPO12 in Wien!

Kommendes Wochenende, vom 11.-13. Mai 2012, findet in Wien am Heldenplatz zum 2. Mal die greenEXPO statt. 3 Tage lang geht es darum, wie man bewußt und nachhaltig leben kann. Der Eintritt ist frei! Die greenEXPO öffnet am Freitag und Samstag von 10-19 Uhr und am Sonntag von 10-18 Uhr ihre Pforten.

Hier nur ein paar Dinge, die Du auf der greenEXPO12 machen kannst:

  • Schau‘ Dir eine Fashionshow mit sexy Ökomode an…
  • Probiere selbst neue Mode, z.B. aus Recyclingmaterial oder aus Fairtrade-Kollektionen…
  • Teste ein E-Bike, Segway oder Elektroauto…
  • Schau‘ Starköchen wie Wini Brugger und Toni Mörwald bei einer Bio-Kochshow in den Topf…
  • Erkundige Dich über erneuerbare Energien und was Du zuhause selbst umsetzen kannst…
  • Staune über die Technologien der Zukunft im Future Lab und Future Dome…
  • Plan‘ Deinen nächsten Urlaub mit gutem Gewissen in einem Biohotel…

Die greenEXPO12 hat zum Ziel, sämtliche Bereiche nachhaltigen Lebens im Rahmen einer Fachmesse abzudecken. Nütze die Chance zu einem Gespräch mit Vertretern von Umweltorganisationen, NGOs und Vereinen und finde heraus, welche einfachen, alltagstauglichen Taten Du setzen kannst, um umweltbewußter zu leben!

Zur gleichen Zeit findet in der Hofburg das 1. Mal ein Kongress des Green World Forum statt. Das Green World Forum ist ein globales Netzwerk, das sich zum Ziel gesetzt hat Wege zu finden, wie man dem Klimawandel entgegentreten, der Zerstörung der Umwelt Einhalt gebieten und soziale Gerechtigkeit in unserer Gesellschaft erzielen kann.

Also auf zum Heldenplatz und viel Spaß!

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Foto credit: Prima Vista Media

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Hunger Macht Profite

Noch bis zum 29. April touren die 5. Filmtage zum Recht auf Nahrung durch Österreich.

Weltweit hungern heute fast eine Milliarde Menschen, überwiegend Frauen, obwohl Nahrung für 12 Milliarden Menschen produziert wird. Hunger ist eine Verletzung des Menschenrechts auf Nahrung, dessen Ursachen großteils ökonomisch bedingt sind. Einige dieser Ursachen werden bei den diesjährigen Filmtagen vorgestellt.

Vom 26.-29. April macht Hunger.Macht.Profite  im Top-Kino in Wien Station.

Den Anfang am Donnerstag macht der Film ‚LoveMEATender‘, der den Stellenwert von Fleischkonsum in unserer Gesellschaft hinterfragt. Die Konsequenzen des Fleischkonsums für Umwelt, Mensch und Tier werden aufgezeigt und Alternativen präsentiert.

Am Freitag geht es weiter mit dem Film ‚Raising Resistence‘, in dem es um die Soja-Republik Paraguay geht, einer der Futterlieferanten für die europäische Massentierhaltung.

Am Samstag steht dann ‚Voices of Transition – Wege zur Ernährungssouveränität‘ auf dem Programm. Der Film befasst sich mit der Frage, wie man sich der Herausforderung des Klimawandels und der Erdölknappheit stellen kann.

Den Abschluß macht, im Anschluß an einen Brunch, Sonntag Mittag der österreichische Kurzfilm ‚Der Preis für unser Gemüse – Migration, Ausbeutung und Landwirtschaft in Almeria‘. Im Anschluß an einen Brunch schildert dieser Film die Arbeitsbedingungen der Landarbeiter in Südspanien.

Das Programm für Wien und genauere Infos zu den einzelnen Filmen und den anschließenden Filmgesprächen findet ihr hier.

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Lecker backen ohne Eier

Letztes Mal habe ich Euch ja schon einiges über das Schicksal der Tiere in der Eierproduktion erzählt.

Es gibt aber noch mehr Gründe, die gegen den Konsum von Eiern sprechen.

Zum Einen bestehen Eier zu 70% aus ungesundem, weil gesättigtem Fett, zum Anderen sind sie voller Cholesterin. Darüber hinaus sind Eier der perfekte Wirt für Salmonellen auf Grund ihrer porösen und zerbrechlichen Schale, die wiederum auf die schlechten Haltungsbedinungen der Hühner zurückzuführen ist (Quelle: Vebu).

Auch für die Umwelt ist die Eierproduktion eine Katastrophe. Es entstehen riesige Mengen Mist, die ungeklärt in den Wasserkreislauf gelangen und damit auch ein erhebliches Fischsterben verursachen können. In den USA produzieren die Hühnerfarmen bereits heute mehr Ausscheidungen als die menschliche Bevölkerung, in Deutschland ist es ähnlich (Quelle: Peta).

So, jetzt aber, wie versprochen, ein paar Möglichkeiten, um Eier in Backsachen zu ersetzen.

Für feuchte Teige und Muffins eignet sich Apfelmus sehr gut. 3 EL entsprechen einem Ei. Den Apfel schmeckt man kaum.

Für Kuchen sind reife Bananen gut geeignet, man schmeckt sie allerdings schon heraus. Eine halbe Banane ersetzt ein Ei.

Für Vollkorn-Backsachen ist Leinsamen sehr gut. Ein Ei wird durch 2 gemahlene EL Leinsamen, vermsicht mit 3 EL Wasser ersetzt.

In Kuchen und Gebäck kann man Eier auch mit Sojamehl oder Stärkemehl ersetzen. 1 EL ersetzt ein Ei.

Bratlinge, Kuchen und leichtes Gebäck kann man auch gut mit Ei-Ersatzpulver machen, das aus Maisstärke und Lupinenmehl besteht. Man bekommt es in Bio-Geschäften oder Reformhäusern. Statt 1 Ei kann man einfach 1 TL Ei-Ersatzpulver mit 40 ml Wasser vermischen (Quelle: Vebu).

Noch mehr hilfreiche Infos und leckere Rezepte findet Ihr bei Peta und Vebu.

Viel Spaß und gutes Gelingen!

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Bücher besser borgen….

Die meisten Bücher die ich lese, lese ich nur einmal. Mittlerweile versuche ich nur mehr Bücher zu kaufen, die ich oft als Nachschlagewerke benutze oder, die ich in der Bücherei nicht bekomme.

Deshalb bin ich schon seit Jahren begeisterter User und Fan der Büchereien Wien. Es überrascht mich immer wieder, wie viele der Bücher, die mich interessieren, ich dort finde. Die Auswahl ist riesig und die Jahresgebühr für Erwachsene beträgt nur: 22,- €.

Mittlerweile gibt’s auch schon eine umfangreiche virtuelle Bücherei Wien. Eine tolle Sache, allerdings noch mit 2 Schwachpunkten: Die Suche ist noch nicht ausgereift und die E-Books sind derzeit in einem Format, das vom Kindle nicht gelesen werden kann.

Was sagt Ihr eigentlich zu den E-Books? Sind sie die umweltfreundlichere Variante? Kein Druck- und Papieraufwand, bei Bestellungen über das Internet fällt der Versand weg und die E-Reader verbrauchen ziemlich wenig Strom. Ich bin auf Eure Meinungen gespannt!

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Schweinehundfaktor: mittel

Kostenfaktor: niedrig, Ersparnis hoch!

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Frisch wie ein Fisch?

Von klein auf habe ich Thunfisch und Fischstäbchen geliebt. Warum das heute nicht mehr so ist, möchte ich Euch heute erzählen.

Zum Einen habe ich gelernt, dass sich im Fleisch von Fischen und Schalentieren extrem hohe Mengen an Giftstoffen ansammeln (das bis zu 9-Millionenfache der Giftstoffe des Wassers, in dem sie leben), z.B. Dioxin, Quecksilber und Blei. Diese Gifte können zu Nierenschäden, Entwicklungsstörungen und Krebs führen und sogar tödlich enden.*

Zum Anderen sind die Fischfang- und Züchtmethoden weder tier- noch umweltfreundlich. Dazu kommt, dass viele Arten mittlerweile extrem überfischt sind.

Sehr ausführliche und interessante Infos rund um das Thema Fisch könnt Ihr auf Fischen tut weh nachlesen.

Den Fischessern unter Euch möchte ich den Fischratgeber vom WWF ans Herz legen, den gibt’s auch als iPhone und Smartphone App.

Mir hat es sehr geholfen, alle meine Fischrezepte wegzuwerfen. Wenn ich jetzt meine Rezepte durchschaue, komme ich gar nicht in Versuchung. Ich esse soviele andere Sachen gern, sodass mir Fisch wirklich nur sehr selten fehlt.

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Schweinehundfaktor: hoch

*Quelle: PETA – Fischessen ist gefährlich.

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Pimp your Blech!

Ich gestehe, ich bin ein Upcycling Fan. Es erstaunt mich immer wieder, was für tolle Einfälle Leute haben, um aus Müll neue Produkte herzustellen. Upcycling macht Spaß, ist kreativ und das Grundmaterial ist gratis!

Heute möchte ich Euch mal zu einer ganz simplen Upcycling-Aktion motivieren:

Leere Blechdosen (z.B. von Dosengemüse) kann man ganz schnell in schöne Behälter umfunktionieren. Einfach Fotos Deiner Wahl, Papier oder Bilder aus Zeitschriften mit starkem doppelseitigen Klebeband um die Blechdose kleben…fertig. So einfach geht das und eignet sich auch ideal zum Basteln mit Kids.

Have fun! Über kreative Upcycling-Ideen von Euch würd‘ ich mich sehr freuen!

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Schweinehundfaktor: Null, macht einfach Spaß!

Kostenfaktor: Null, außer Ihr verwendet besonderes Dekomaterial.

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Wasser ist zum Waschen da…

In Österreich verbraucht jeder von uns täglich 150 l Wasser. Mehr als ein Drittel davon, nämlich 55 l, verbrauchen wir beim Baden und Duschen.

Bei uns zuhause braucht es ziemlich lange bis warmes Wasser aus der Leitung kommt. Das kalte Wasser, das vorher herauskommt, füllen wir in Glasflaschen. Das sind jedes Mal rund 3 Liter. Damit gießen wir unsere Blumen, trinken es oder kochen damit.

Um auch beim Duschen Wasser zu sparen, haben wir uns einen Duschkopf mit Durchfluss-Reduzierer zugelegt. Der kostet nicht viel, spart aber bis zu 70% Wasser im Vergleich zu einem normalen Duschkopf. Solche Wasserspar-Vorrichtungen gibt’s natürlich auch für den Wasserhahn

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Schweinehundfaktor: niedrig

Kostenfaktor: niedrig