Mein veganer Adventskalender: Weihnachtsbäumchen

Als ich das Titelbild dieses Buchs gesehen habe, wußte ich gleich, dass ich es haben möchte 🙂 Und weil ich die Weihnachtsbäumchen soooo schön finde, habe ich das Titelrezept auch gleich für Euch zum Nachbacken ausgesucht, aber eins nach dem Anderen…

In Mein veganer Adventskalender* findet man rund 40 Rezepte, eingeteilt in die 4 Adventwochen. Jede Woche hat einen Schwerpunkt: Weihnachtsbäckerei, Wohlfühlgerichte, Last-Minute-Geschenke und festliche Menüs. Die Bandbreite reicht dabei von Thai-Suppe mit Gemüse, über Bratapfel-Lassi und Stollen bis zum Winter-Wohlfühl-Salz. Die meisten Rezepte eignen sich daher auch nicht nur für die Adventzeit.

Das Buch ist liebevoll gestaltet mit einem ruhigen, übersichtlichen Layout und stimmungsvollen Fotos. Auf chlorfreiem FSC-Papier in Deutschland gedruckt. Rundum eine wirklich gelungene Mischung und uneingeschränkt empfehlenswert!

Viel Freude mit den Weihnachtsbäumchen 🙂

© Kosmos Verlag, Franzi Schädel

© Kosmos Verlag, Franzi Schädel

Weihnachtsbäumchen_Rezept

Hier die Angaben für Euren lokalen Buchhändler:
Franziska Schädel
Mein veganer Adventskalender
€/D 12,99 / €/A 13,40 / sFr 16,50
ISBN 978-3-440-14898-3
Kosmos Verlag, Stuttgart

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Gesund backen mit Veganpassion: Gemüsetarte tricolore

gemuesetarte

gesund_backen_coverDas Rezept stammt aus dem Buch Gesund Backen mit Veganpassion.* Stina Spiegelberg hat darin alle Rezepte praktisch gekennzeichnet z.B. wenn sie glutenfrei, Vollwert, sojafrei oder zuckerreduziert sind. Neben Warenkunde zu Süßungsmöglichkeiten, Mehlarten, etc. folgen Tipps zum Ersetzen von Zutaten und zum Verzieren. Dann geht’s los mit den Rezepten in den Kapiteln Teegebäck & Cookies, Kleines & Feines, Kuchen & Troten, Backen ohne Backen und Herzhaftes. Im Anhang findet man noch hilfreiche Tipps zu Haltbarkeit & Verpackung, hübsche Bastelvorlagen zum Dekorieren, ein kleines Glossar und den Rezept-Index.

Das hochwertig Buch mit Hardcover und Fadenbindung ist optisch sehr ansprechend und übersichtlich gestaltet und überzeugt mit schönen Fotos. Die große Bandbreite an kreativen Rezepten – von Matcha-Mandel-Swirls über Aronia-Energiekugeln bis zu Rote-Bete-Madeleines – lädt zum Ausprobieren ein. Alles in allem ein super Buch, das wir guten Gewissens empfehlen können! Ganz besonders toll finden wir auch das Umwelt-Engagement des Neun Zehn Verlags, auf das wir hier noch explizit hinweisen möchten: Druck auf FSC-Papier in Deutschland, CO2 Ausgleich und nachhaltiger Bürobetrieb.

So, aber jetzt hier das Rezept zum Ausprobieren:

Gemüsetarte Tricolore

Ergibt eine Tarte von 18 cm Durchmesser für 4 Stücke.

Für den Boden
320 g Blätterteig

Für die Gewürzcreme
150 g Sojajoghurt
60 g (2 EL) Cashewmus
1/4 TL Senfkörner
2 Wacholderbeeren
1 EL Hefeflocken
1 gehäufter TL Speisestärke
Je 1 Msp. Muskatnuss, Paprika,
Salz, Pfeffer

Für die Gemüsefüllung:
1 Zucchini, klein
1 Karotte
Etwas Wasser
1 TL Zitronensaft
1 Rote Bete, roh
Salz, Pfeffer
1 rote Zwiebel
100 g Räuchertofu

 

Den Blätterteig auf ein Quadrat von 24×24 cm zurechtnschneiden und mit Backpapier in eine Springform legen. Den Rand leicht andrücken und überstehenden Teig abschneiden.

In einer Schüssel Joghurt und Cashewmus verrühren. Senfkörner und Wacholderbeeren im Mörser zermahlen, dann mit den Hefeflocken, der Stärke und den weiteren Gewürzen zur Joghurtmischung geben und glatt rühren. Die Creme auf dem Blätterteigboden glatt streichen.Zucchini und Karotten hobeln und in etwas Zitronenwasser legen. Die rote Bete auch in Streifen hobeln und in Salzwasser leicht vorgaren, dann abkühlen und abtropfen lassen. Zwiebeln und Räuchertofu in feine Scheiben schneiden. Nun die Gemüsestreifen mit leichter Überlappung auf die Arbeitsfläche legen, sodass sie sich einrollen lassen. Mit Salz unf Pfeffer bestreuen. Hin und wieder mit Zwiebeln und Räuchertofu spicken. Dann das Gemüse zu einer Spirale einrollen und in den vorbereiteten Blätterteigboden, auf die Creme legen. Die Tarte bei 180 °C Ober-/Unterhitze 30-40 Minuten backen.

Fotos: Rezept – Veganpassion, Stina Spiegelberg, Cover – Sven Cichowitz

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Buchvorstellung: Vegane „Milch“-Produkte + Rezept

Vegane Milchprodukte

Warum Milchprodukte selber machen, wenn Sojajoghurt, Reismilch & Co. bei uns schon in jedem Supermarkt zu finden sind? Wir finden, die besten Gründe sind, dass man genau weiß was drinnen ist und beim selber machen jede Menge Müll sparen kann. Obendrein macht selber machen natürlich auch noch viel Spaß! In dem Buch Vegane Milchprodukte aus Pflanzen* wird wirklich die ganze Palette abgedeckt: Von veganen Drinks über Joghurts, Nußbuttern, Käse, Sahne, Tofu, „Milch“-Desserts, Smoothies, Milchshakes und Eis.

Zuerst werden einige Zutaten erklärt. Viele Dinge sind problemlos erhältlich, wie Getreide, Nüsse und Samen. Um Quinoa-Schleim, Perlsago und Kastanienmehl zu bekommen, muß man sich wahrscheinlich etwas länger umschauen.

Beim Zubehör sollte man neben Meßbecher, Seihtuch, luftdichten Behältern und einem feinmaschigen Sieb auch einen starken Standmixer besitzen (wir selbst sind mit unserem Vitamix* sehr zufrieden). Bei vereinzelten Rezepten sind auch ein Entsafter oder eine Eismaschine notwendig.

Blick ins Buch:

Sehr praktisch sind die bei den Rezepten angeführten Symbole für die benötige Zeit und das Zubehör. Etwas unerwartet – aufgrund des Titels – sind die vereinzelten Rezepte in denen Eier zum Einsatz kommen. Ansonsten ist es ein hübsch gestaltetes Buch mit übersichtlichem Layout und spannenden Rezepten zum Ausprobieren. Hier könnt Ihr gleich mal eins probieren:

Sonnenblumenkernbutter

Sonnenblumenkernbutter eignet sich gut für salzige Brotaufstriche. Mit einer Handvoll Keimlingen, ein paar Radieschenscheiben oder Salatblättern sehen sie zudem sehr appetitlich aus!

Zutaten für ein halbes Glas Sonnenblumenkernbutter
– ein Glas Sonnenblumenkerne, ohne Schale, ungesalzen
– eine Prise Salz
– eine Prise gemahlener Kümmel
– je nach Belieben gegartes Gemüse (rote Bete, rote Paprika usw.)

Benötigte Küchengeräte
– eine Schüssel
– eine Küchenmaschine
– ein Teigschaber

1. Die Sonnenblumenkerne etwa 12 Stunden einweichen. Das Wasser abgießen, die Kerne abspülen. Dann die Kerne zwischen den Fingern reiben, um möglichst viel von den Häutchen zu entfernen.

Sonnenblumenkerne

2. Die Kerne einige Minuten in der Küchenmaschine zerkleinern, dabei das Gerät regelmäßig ausschalten, um die Kerne vom Schüsselrand wieder zum Messer in der Mitte zu schieben.

Vegane Aufstriche

3. Eine Prise Salz und gemahlenen Kümmel dazugeben. Man kann auch gegartes, farbiges Gemüse zugeben und so die Butter zu einem farbenfrohen Brotaufstrich machen.

Aufstriche

Tipp
Im Gegensatz zu Erdnüssen, Sesam und Cashewkernen wachsen Sonnenblumen bei uns, sodass Sie ein Ölfrüchtemus aus hiesigem Anbau zubereiten können. Schade ist allerdings, dass es selbst bei Bio-Erzeugnissen so schwierig ist, geschälte Sonnenblumenkerne zu finden, die nicht schon um die halbe Welt gereist sind, bevor sie auf unseren Teller gelangen. Ich weise jedoch darauf hin, dass „Sonnenblumenkerne zum Essen“ aus biologischem Anbau durchaus zu bekommen sind. Fragen Sie einfach bei Ihrem Biobauern oder in Bioläden nach, ob vielleicht in Ihrer Gegend solche Sonnenblumen angebaut werden. Wahrscheinlich kann man Ihnen welche anbieten.

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Rezept Rote-Linsen Riegel

Als kleine, vollwertige Mahlzeit zum Mitnehmen, beinhaltet dieser Riegel alle wichtigen Nährstoffe. Die Mischung aus roten Linsen und Reis liefert pflanzliches Eiweiß und komplexe Kohlenhydrate, die lange sättigen und den Körper mit wichtigen Vitalstoffen versorgen. Dieser Eiweiß-Snack mit Gemüse und Tahin kann nach dem Sport genossen werden oder als gesunde Mahlzeit in der Mittagspause. Er schmeckt – kalt oder warm – mit Rohkost-Salat oder in Würfel geschnitten mit Wok-Gemüse.

Rote-Linsen-Riegel

© Éric Fénot

 

Rote-Linsen Riegel

Zutaten für 6–7 Riegel:
100 g rote Linsen
100 g Reis (oder roter Reis)
1 Porree (nur der weiße Teil)
2 Tomaten
2 EL Tahin (Sesampüree)
1 TL Kurkuma
1 EL Zimt, gemahlen
schwarzer Pfeffer

Zubereitungszeit:
20 Minuten
Backzeit: 40 Minuten Transport:
Die Riegel zum Mitnehmen in eine Lunchbox verpacken oder zum Knabbern in ein Norioder Salatblatt einwickeln.
Zubereitung
1. Den Ofen auf 180 °C vorheizen.
2.  Linsen und Reis fein mahlen. In einer Schüssel beiseitestellen.
3.  Porree in feine Scheiben schneiden, die Tomaten hacken. Tahin und Gewürze zugeben. Pfeffern. 10 Minuten auf
starker Stufe in einer Pfanne mit etwas Wasser kochen. Pürieren. Die flüssige Mischung in die Schüssel zum
Linsen- und Reismehl geben. Zu einer homogenen Masse vermischen.
4. Ein Blech mit Backpapier auslegen. Riegel formen: einen Dessertring auf das Backpapier legen, die Masse 1 cm
hoch einfüllen. Festdrücken. Die Oberfläche glatt streichen. Dessertring entfernen.
5. In den Ofen schieben und 30 Minuten bei 180 °C backen.
6. Das Backpapier anheben und die Riegel mit dem Papier auf einen Rost legen. Abkühlen lassen.
Aufbewahrung: Die Rote-Linsen-Riegel sind 3 Tage im Kühlschrank haltbar.

Das Rezept stammt aus dem Buch  Energieriegel vegan* von Cécile und Christophe Berg. Zum Mitnehmen der Riegel eignet sich eine kleine Edelstahl-Lunchbox bestens.

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Karotten vom Grill

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Gegrillte Karotten
mit Haselnuß-Basilikum-Bröseln

Zutaten für 4 Portionen:
1/3 Topf Basilikum
80 g Haselnüsse
2 EL Olivenöl
1/2 TL Zimtpulver
2 EL Zitronensaft
400 g Karotten im Bund
Salz, Pfeffer, Chilipulver
Pflanzenöl zum Grillen

Zubereitung: 25 Minuten zzgl. Grillzeit

1. Basilikum waschen, trocknen und die Blättchen abzupfen. Basilikum, Haselnüsse, Olivenöl, Zimt und Zitronensaft in einer Küchenmaschine mit Hackeinsatz zu feinen Bröseln mischen. Alternativ die Haselnüsse mit dem Basilikum in einem Mörser zermahlen und mit den restlichen Zutaten mischen. Mit dem Chilipulver abschmecken.

2. Karotten putzen und vierteln. Ein Gefäß zum indirekten Grillen auf den Grill stellen. Hier eignet sich z.B. eine gusseiserne Pfanne oder Schalen aus Edelstahl. Die Karotten rundherum mit dem Öl bestreichen, nebeneinander in das Gefäß legen und mit Wasser bedecken. Sobald das Wasser verkocht ist, die Karotten eventuell nochmals mit etwas Öl bestreichen und unter Wenden knusprig grillen. Dies dauert insgesamt etwa 7-8 Minuten, ab dem Moment, in dem das Wasser zu kochen beginnt.

3. Karotten in eine Schüssel geben, mit Salz und Pfeffer würzen und mit den Bröseln bestreuen.

Das Rezept stammt aus dem Buch Vegan BBQ,* das wir hier näher vorgestellt haben.

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Buchvorstellung: Vegan BBQ

Vegan BBQ

Auf das Grillvergnügen will man natürlich auch als VeganerIn nicht verzichten. Gut, dass es zu dem Thema jetzt schon einige Bücher gibt. Wir haben mal einen Blick in Vegan BBQ geworfen. Super finden wir den Hinweis gleich am Anfang, der Umwelt zuliebe auf Aluschalen zu verzichten (und für die Gesundheit ist es auch besser!).

Jedes Kapitel hat eine eigene Farbe, sodaß man mit dem Farbcode in der Umschlagklappe ganz leicht zum gewünschten Buchteil kommt, sehr praktisch 🙂

Den Anfang machen Vorspeisen & Beilagen: Hier finden sich großteils kreative Salate, die man sich genauso mal auch ohne zu grillen gönnen kann. Die Bandbreite reicht von Reispapier-Rollen mit Mango bis zu Quinoasalat mit Himbeer-Dressing.

Gleich darauf folgen gegrillte Kleinigkeiten: Auch hier werden Salate vorgestellt, aber auch mediterrane Crostini, Baguette mit Tomatenbutter und gegrillte Karotten mit Bröseln.

Zur Sache geht’s schließlich bei den Hauptgerichten: Von Karfiol-Steaks mit Erbsen-Pesto über Hotdog mit Gurkenrelish bis zu gegrillter Pizza ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Aufgepeppt werden die Speisen mit Saucen für alles: Ob mit Apfel-Haselnuss-Pesto, Mais-Salsa und Hoisin-Marinade oder Klassikern wie Ketchup & Mayonnaise. Die Saucen bringen richtig Geschmack rein von mexikanisch bis orientalisch.

Zum Abschluß gibt’s natürlich auch was Süßes vom Grill: Wie wär’s mit Bananen-Frühlingsrollen mit Kokossahne oder Pfirsiche mit Keksbröseln & Eis?

Vervollständigt werden die Rezepte mit dem Getränke Kapitel: Ob Heidelbeer-Cooler oder Rhabarber-Eistee, auch hier ist sicher für jeden was dabei.

Zu guter Letzt gibt’s noch Rezepte für Basics wie Tortilla, Sauerteigbrot & Co.

Fazit: Ein peppig aufgemachtes Buch mit hübschen Fotos und 54 einfallsreichen Rezepten. Gut finde ich, dass kaum Fleisch-Ersatzprodukte wie Tofu-Würstchen & Co. verwendet werden. Persönlich hätte ich mir bei den Hauptspeisen mehr Rezepte für Patties gewünscht. Wie immer gibt es Abzug für die Tatsache, dass das Buch ‚Printed in China‘ ist. Ansonsten ist Vegan BBQ* auf jeden Fall für alle geeignet, die mal ungewöhnlich statt 08/15 grillen wollen.

Zum Ausprobieren gibt’s hier das Rezept für gegrillte Karotten mit Haselnuß-Basilikum-Bröseln.

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Veganista Eis für zu Hause + Rezept

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Wer, wie ich, die cremigen, kreativen Eissorten von Veganista liebt, aber selten nach Wien kommt, der kann sich jetzt freuen.

Cecilia_Havmoeller_Susanna_PallerDas Schwestern-Duo Cecilia Havmöller & Susanna Paller verrät in Veganista – Pionierinnen der neuen Eiszeit 30 ihrer leckeren Eis-Kreationen. Von meiner persönlichen Lieblingssorte – Maple Pecan – über Fudge-Karamell bis zu Matcha und Klassikern wie Schoko und Vanille. Das Tolle daran: Die Zutaten sind leicht erhältlich und notfalls geht’s auch ohne Eismaschine.

 

Veganista_EisboxNeben den unterhaltsamen Hintergrundinfos zur Entstehung von Veganista gibt’s auch jede Menge Tipps & Tricks zu Zutaten, Herstellung und Lagerung. Als Bonus gibt’s oben drauf auch noch Rezepte für verschiedene Toppings und die Anleitung für die Inbetwiener Eis-Sandwiches.

Auch wenn’s bis zur Saison noch ein bißchen dauert, verraten wir Euch heute schon das Rezept für das Marilleneis zum Ausprobieren:

 

 Marilleneis

Zutaten:
200 g Wasser * 140 g Zucker * 250 g Marillen * 2 g Zitrone * 0,5 g Johannisbrotkernmehl * 0,5 g Guarkernmehl

Zubereitung:
1. Marillen waschen & abtrocknen. Anschließend halbieren & den Kern entfernen. Die Marillenhälften abwiegen und in einer Schüssel zur Seite stellen.

2. In einem größeren Messbecher oder einem Krug Wasser und Zitrone abwiegen und vermischen. Die Marillen dazugeben und mit dem Stabmixer pürieren (wer es ganz fein mag, kann dann die Mischung durch ein Sieb geben, allerdings its es dann gleich viel weniger Masse, sodass man vielleicht die doppelte Menge machen sollte). In einer Schüssel Zucker, Johannisbrotkernmehl und Guarkernmehl abwiegen und vermischen.

3. Nun kann man beginnen, nach und nach die trockene Mischung mit einem Stabmixer in die flüssige Mischung einzumixen. Wenn alle Zutaten gut vermischt sind kann man die Mischung in die Eismaschine geben.

4. Sobald die Eismaschine stoppt, das Eis entweder sofort geniessen oder für ca. 3 Stunden in den Tiefkühler geben.

Fazit: Veganista* ist ein absolut empfehlenswertes Buch für alle, die leckeres veganes, laktosefreies Eis zuhause herstellen möchten. Auch optisch ein Augenschmaus!

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Dinkel-Nuss-Brot

© Alexander Walter/GU

© Alexander Walter/GU

Dinkel-Nuss-Brot

Zutaten für 1 Laib
(ca. 15 Scheiben):

400 g Dinkel-Vollkornmehl
100 g helles Dinkelmehl
(+ etwas mehr zum Arbeiten)
1 gestr. EL Salz
1 Würfel Hefe (ca. 40 g)
1 TL Zucker
2 EL Nußöl
150 g Nüsse und/oder Kerne
(eine Sorte oder gemischt: z.B. Walnüsse, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne)

Zubereitungszeit:

+1 1/4 Std. Ruhen
+1 1/4 Std. Backen
Kalorien pro Scheibe: 215 kcal

Basic-Tipps:
Auf Hefebrote können – wie Brote mit Sauerteig – aus Vollkornmehl zubereitet werden & gehen sehr schön auf.Frische Hefe läßt sich gut einfrieren, sodass man sie so immer im Vorrat haben kann. Dann einfach noch gefroren mit dem lauwarmen Wasser anrühren & stehen lassen, bis sie darin aufgetaut istWer das Brot abwandeln mag, hier ein paar Ideen dazu: Statt der Nüsse schmecken auch Trockenfrüchte im Teig, besonders fein sind Feigen & Rosinen (So ein Brot passt dann aber trotzdem nicht nur zu Süßem, sondern auch zu Pikantem). Oder auch einmal zusammen mit den Nüssen Kräuter wie Oregano oder rosmarin oder Gewürze wie Koriander mit unter den Teig kneten.
Zubereitung
1. Die beiden Mehlsorten mit dem Salz in einer Schüssel mischen & in der Mitte eine Mulde formen. Die Hefe fein zerkrümlen & mit dem Zucker & 100 ml lauwarmem Wasser verrühren. Hefewasser in die Mulde gießen und mit wenig Mehl bestäuben. Diesen Vorteig ca. 10 Minuten gehen lassen.
2.
Dann noch ca. 175 ml lauwarmes Wasser und das Öls zum Mehl geben & alles mit einem Kochlöffel gründlich vermischen. Die Mischung auf die leicht mit Mehl bestäubte Arbeitsfläche geben & mit den Händen so lange kräftig durchkneten, bis ein geschmeidiger, glatter Teig entstanden ist. 
3.
Den Brotteig wieder in die Schüssel legen. Ein Küchentuch unter den kalten Wasserstrahl halten & auswringen. Das Tuch über die Schüssel legen. Den Teig an einem warmen und zugfreien ort ca. 1 Stunde gehen lassen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat.
4.
Die Walnußkerne in grobe Stücke brechen, mit den Sonnenblumen- & Küriskernen zu dem Teig geben & gründlich durchkneten.
5.
Backblech mit Backpapier auslegen. Aus dem Brotteig einen länglichen Laib formen & aufs Blech legen. Den Teig mit dem Tuch bedecken & weitere 15 Minuten gehen lassen. Inzwischen den Backofen auf 230 Grad vorheizen. 
6.
Den Teiglaib gleichmäßig dünn mit Wasser einpinseln & im Ofen (unten) ca. 1 Min. backen. Dann die Ofentemperatur auf 180 Grad runterschalten & das Dinkelbrot in ca. 1 Stunde fertig backen. Dabei immer wieder mal mit Wasser einpinseln.
7.
Zum Gartest das Brot mit den Topflappen oder einem dicken Tuch aus dem Ofen nehmen, umdrehen & mit den Fingerknöcheln nleicht auf die Unterseite klopfen. Klingt es hohl, ist das Brot durchgebacken. auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Das Rezept stammt aus dem GU Buch Vegan Basics* von Cornelia Schinharl. Mehr zu dem Buch erfährst Du hier.

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Buchvorstellung: Vegan Basics

©Thomas Jankovic

Dieses vegane Kochbuch kommt im altbekannten Stil der GU Basics-Reihe daher: Quadratformat, peppiges Layout & schöne Fotos, die Gusto machen. Im Buch verstreut finden sich Infoboxen mit Tipps, welche Speisen aus welchem Land vegan sind, wie man sich mit Kalzium & Co. versorgt oder was eigentlich vegane Margarine ist.

In der Einführung werden neben 17 veganen Lieblings-Lebensmitteln verschiedene typische Zutaten der veganen Küche wie Eiweißprodukte, Hülsenfrüchte, Getreide, Nüsse & Kerne ausführlich vorgestellt.

Die Rezepte teilen sich in

  • Frühstück & Snacks
  • Vorspeisen, Mezze, Antipasti
  • Salate & Suppen
  • Zum Sattessen
  • Süßes

Die Bandbreite reicht von mediterran und orientalisch über asiatisch bis bodenständig. Neben Klassikern, die sich in zahlreichen veganen Kochbüchern finden, wie z.B. Pancakes, Spaghetti mit Sugo & Schoko-Nußcreme finden sich aber auch viele neue Rezept-Ideen wie Mango-Kokos-Mus mit Amaranth, Rote-Beete-Tramezzini, Dattel-Tamarinden-Chutney oder Toast mit Nori-Gurken-Tatar.

Ganz zum Schluß gibt es noch ein paar Tausch-Tipps zum Veganisieren von alten Lieblingsrezepten.

Fazit: Vegan Basics* ist ein hübsches Buch mit vielfältigen Rezepten & hilfreichen Tipps, mit dem auch Neulinge problemlos vegane Köstlichkeiten auf den Tisch zaubern können.

Zum Ausprobieren gibt’s das Rezept für ein Dinkel-Nuss-Brot.

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Buchvorstellung: Vegane Versuchung

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Das wunderschön gestaltete Cover hat mir sofort Gusto auf die Rezepte gemacht. Im Innenteil geht es mit einem liebevoll gestalteten Layout & (großteils) tollen Fotos weiter.

Schon das Inhaltsverzeichnis klingt vielversprechend:

  • Selber schlemmen
  • Süßes zum Verschenken
  • Geschenkverpackungen (Kopiervorlagen für Geschenkanhänger & -schachteln)
  • Info (zu den Zutaten, Kochutensilien & dem Thema Veganismus)

Zu Weihnachten konnten wir bereits mit den äußerst dekorativen & genauso leckeren Nougat-Cups punkten. Bei den Männern in der Familie kamen die Whisky-Sahne-Trüffeln besonders gut an.

Alle Rezepte sind frei von Soja & Weizen, auch für Rohkost-Fans ist einiges dabei. Die Bandbreite reicht von Banoffee-Pie, Mandel-Kastanien-Hörnchen mit Quinoa über Pistazien-Cranberry-Marzipan-Konfekt und Mohnschnecken am Stiel bis zu Blaubeer-Eis auf Ananas.

Fazit: Wer ein hübsch gestaltetes Kochbuch für kreative süße Köstlichkeiten sucht und auch gerne ein bißchen bastelt, der wird mit Vegane Versuchung* sehr viel Freude haben. Definitiv eines meiner Lieblings-Kochbücher!

P.S.: Hier geht’s zum Rezept für die schokoladigen Karamellriegel zum ausprobieren!

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