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Restlessen ist grün

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In Österreich wandern jährlich 96.000 Tonnen Lebensmittel in den Müll, häufig sogar original verpackt! Damit das weniger wird möchte ich Dir heute ein paar Initiativen zur Restlverwertung und richtigen Einkauf vorstellen.

Die niederösterreichischen Abfallverbände haben letztes Jahr zur Restlchallenge aufgerufen. Die besten Rezepte sind online. Auf dieser Seite findest Du ganz unten auch pdf Dokumente zum Downloaden mit Tipps zum richtigen Einkaufen und Lagern von Lebensmitteln.

photoLaut Karmasin Marktforschung schmeißen vor allem 16-29 Jährige Essen leichtfertig weg. Diese Altersgruppe ist darum auch die Zielgruppe für den Creative Cooking Contest der Umweltberatung, die mit Oida, koch! noch bis 15.1.2013 aufruft, aus Restln ein leckers Essen zu zaubern.

wenigermistDie Wiener Initiative Natürlich weniger Mist von Uli Sima empfiehlt zu dem Thema das Kochbuch Resteküche…und nichts bleibt übrig. Auf dieser Seite findest Du auch Infos zum Film Taste the Waste und viele weitere Tipps.

Bildschirmfoto-2013-01-09-um-13.46.48Auf der Seite Lebensmittel sind kostbar des Lebensministeriums gibt es noch mehr leckere Restl-Kochrezepte. Du kannst auch selber welche beitragen und damit beim Gewinnspiel mitmachen.

 

 

546375_532946180064632_283267839_aZu guter Letzt noch die Idee, die mir persönlich am Besten gefällt, von Die Restlesser: Sich mit Freunden treffen und gemeinsam die Restln von allen verkochen. Viel Spaß dabei und Mahlzeit 🙂

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Grüne Smoothies

Seit rund zwei Monaten gibt’s bei uns zuhause als Frühstück täglich eine große Portion grüne Smoothies. Wir sind von den grünen Powerdrinks begeistert, weil

  • sie ganz einfach und schnell herzustellen sind
  • gesund und lecker sind
  • man Obst und Gemüse komplett verwerten kann und keinen Abfall hat
  • man super gesunde Wildpflanzen hinein tun kann
  • sie sehr nachhaltig sind, wenn man saisonale Bio-Produkte verwendet.

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Hier mal eine kurze Einführung in die Welt der grünen Smoothies:

  • Sie bestehen vor allem aus Obst und dem Grün von Planzen.
  • Stärkehaltige Gemüse sollte man nicht hineingeben, da die Smoothies sonst nicht so gut vertragen werden
  • Weniger Zutaten kann der Körper besser verarbeiten und der Geschmack der verschiedenen Obst- und Gemüsesorten kommt besser raus.

Was eignet sich für grüne Smoothies?

  • Grüne Kohlsorten, z.B. Wirsing
  • Die Blätter von Wurzel- und Knollengemüsen, z.B. von Karotten, Rote Rüben, Kohlrabi, etc.
  • Wildkräuter und -pflanzen, z.B. Brennessel, Löwenzahn, etc.
  • Junge Triebe von Bäumen, wie z.B. von Fichten, Birken, etc.
  • Salate
  • Getreidesprösslinge, wie z.B. Dinkel
  • Blattgemüse, z.B. Spinat und Mangold
  • Kräuter
  • Grüne Stängel, wie z.B. von der Staudensellerie
  • Zitrusfrüchte geschält
  • Beeren
  • Kernobst
  • Steinobst ohne den Stein, z.B. Marillen
  • Fruchtgemüse, wie z.B. Wassermelone (im Ganzen mit Schale und Kernen), Tomaten

Grüne Smoothies Grundrezept:

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Einfach den Mixbehälter Eures Standmixers (am Besten mit mindestens 30.000 Umdrehungen) zur Hälfte mit süßem Obst und zur Hälfte mit Pflanzengrün anfüllen, ungefähr 500 ml Wasser dazu und rund 30 Sekunden mixen.

Ich bin selbst Besitzerin eines Vitamix Super TNC 5200, der super feine Smoothies macht, mit dem ich aber genauso selbst Peanut Butter oder Mandelmus herstelle. Mir ist auch aufgefallen, dass der Vitamix in vielen Kochbüchern von Profis empfohlen wird. Beim Super TNC5200 Set ist auch ein Trockenbehälter dabei, mit dem man Kaffee, Getreide, Salz u.vm. mahlen kann.

Wenn Ihr mehr über den gesundheitlichen Nutzen wissen und Euch von Rezepten inspirieren lassen wollt, kann ich Euch die Bücher von Victoria Boutenko, der Erfinderin der Grünen Smoothies, und Dr. Guth empfehlen.

Buch Grüne Smoothies von Dr. Christian GuthBuch Grüne Smoothies von Victoria Boutenko
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Lecker backen ohne Eier

Letztes Mal habe ich Euch ja schon einiges über das Schicksal der Tiere in der Eierproduktion erzählt.

Es gibt aber noch mehr Gründe, die gegen den Konsum von Eiern sprechen.

Zum Einen bestehen Eier zu 70% aus ungesundem, weil gesättigtem Fett, zum Anderen sind sie voller Cholesterin. Darüber hinaus sind Eier der perfekte Wirt für Salmonellen auf Grund ihrer porösen und zerbrechlichen Schale, die wiederum auf die schlechten Haltungsbedinungen der Hühner zurückzuführen ist (Quelle: Vebu).

Auch für die Umwelt ist die Eierproduktion eine Katastrophe. Es entstehen riesige Mengen Mist, die ungeklärt in den Wasserkreislauf gelangen und damit auch ein erhebliches Fischsterben verursachen können. In den USA produzieren die Hühnerfarmen bereits heute mehr Ausscheidungen als die menschliche Bevölkerung, in Deutschland ist es ähnlich (Quelle: Peta).

So, jetzt aber, wie versprochen, ein paar Möglichkeiten, um Eier in Backsachen zu ersetzen.

Für feuchte Teige und Muffins eignet sich Apfelmus sehr gut. 3 EL entsprechen einem Ei. Den Apfel schmeckt man kaum.

Für Kuchen sind reife Bananen gut geeignet, man schmeckt sie allerdings schon heraus. Eine halbe Banane ersetzt ein Ei.

Für Vollkorn-Backsachen ist Leinsamen sehr gut. Ein Ei wird durch 2 gemahlene EL Leinsamen, vermsicht mit 3 EL Wasser ersetzt.

In Kuchen und Gebäck kann man Eier auch mit Sojamehl oder Stärkemehl ersetzen. 1 EL ersetzt ein Ei.

Bratlinge, Kuchen und leichtes Gebäck kann man auch gut mit Ei-Ersatzpulver machen, das aus Maisstärke und Lupinenmehl besteht. Man bekommt es in Bio-Geschäften oder Reformhäusern. Statt 1 Ei kann man einfach 1 TL Ei-Ersatzpulver mit 40 ml Wasser vermischen (Quelle: Vebu).

Noch mehr hilfreiche Infos und leckere Rezepte findet Ihr bei Peta und Vebu.

Viel Spaß und gutes Gelingen!

eiersatzprodukte

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Bärlauch einmal anders

Ganz nach dem Motto ‚regional & saisonal‘ heute was Kulinarisches zur Bärlauchsaison…

Bärlauchsalz

50 g Bärlauchblätter

500 g Salz

Die Bärlauchblätter waschen, trocken tupfen und mit 50 g Salz im Standmixer pürieren. Diese relativ flüssige Paste unter das restliche Salz mengen und gut vermischen, sodaß möglichst alle Klümpchen weg sind.

Das Bärlauchsalz auf einem Tablett oder Backblech ausbreiten und vollständig durchtrocknen lassen. Am Besten geht das an der frischen Luft bei Sonnenschein. Drinnen riecht’s sonst doch recht knoflig 🙂 Je nachdem wie warm es ist, dauert das 1-2 Tage.

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 Schweinhundfaktor: niedrig

Kostenfaktor: niedrig

Süße Fairlockung…

Ich bin süchtig nach diesen super einfachen, veganen Leckerbissen!

Nyukis faire Kraftbällchen

  • 50 g            Bio-Mandeln (am Besten aus Europa, z.B. von Rapunzel aus dem Bio-Supermarkt)
  • 50 Stk.        Bio-Datteln, entsteint
  • 100 g          Bio-Fairtrade Kakaopulver (z.B. erhältlich bei Interspar)
  • 100 ml        Bio-Agaven-Dicksaft
  • 100 g          Bio-Mandelmus (aus dem Bio-Laden)
  • 1 Msp.        vom Mark einer Bio-Vanilleschote (oder echtes Vanillepulver aus dem Weltladen)
  • 1/4 TL         feines Meersalz
  • 1                 Handvoll Bio-Mandeln
  • 50 g            Bio-Fairtrade Kokosraspeln (z.B. erhältlich in den Weltläden oder im Bio-Supermarkt)

Die Mandeln im Mixer grob zerkleinern. Dann die Datteln dazugeben und mixen, bis sie gut mit den Nüssen vermischt sind. Kakaopulver, Agaven-Dicksaft, Mandelmus, Vanillemark und Salz hinzufügen und solange mixen, bis die Mischung dick und glatt ist. Zuletzt die Handvoll Mandeln dazugeben und ein paar Mal mixen, bis alles gut durchgemischt ist, aber die Mandeln noch Biss haben. Mit den Händen Kugerl formen und in den Kokosraspeln wälzen. Wer will kann sie in einem verschlossenen Behälter kühl stellen, bis sie fest sind. Mmmmhh!

Das Originalrezept (das ich etwas abgeändert habe) stammt aus Alicia Silverstones Buch, Meine Rezepte für eine bessere Welt. Neben den veganen Rezepten bekommt man in dem Buch sehr viele fundierte Infos, wie sich unsere Essgewohnheiten auf die Umwelt auswirken. Auch wenn der Schreibstil gewöhnungsbedürftig ist, kann ich es sehr empfehlen!

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Schweinehundfaktor: niedrig

Kostenfaktor: mittel

Mit Apfel-Power ins neue Jahr

Willkomen im neuen Jahr!

Nachdem heute wahrscheinlich die wenigsten von uns ausgeschlafen sind, starte ich mit einer ganz einfachen Challenge.

Hier mein Rezept für die Verwertung von Apfelresten (von Apfelmus, -kompott, -kuchen, etc.):

Apfelschalen-Saft

  • Apfelschalen und Kerngehäuse mit etwas Wasser ca. 5 Minuten kochen.
  • Apfelreste ausdrücken und Saft abseihen.
  • Nach Belieben mit Zimt, Vanille, Zitronensaft, Honig, etc. würzen oder pur trinken.
  • Schmeckt kalt oder auch als Tee sehr lecker.
  • Ich dünste meine Äpfel in einem Dampfgarer. Der Saft, der sich dabei in der Auffangschale sammelt, schmeckt genauso lecker.

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Schweinehundfaktor: niedrig

Sparschweinfaktor: gratis Vitamine