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Faule Eier…

Ostern steht vor der Tür…Ostereier färben, Ostereier suchen, viele Schoko-, Marzipan- und sonstige Eier mampfen. Wenn ich an meine Kindheit zurückdenke, verbinde ich mit dieser Zeit sehr positive Erinnerungen. Warum ich heute trotzdem mit der Eierproduktion nichts mehr zu tun haben möchte, erzähle ich Euch heute.

Der ständig steigende Verbrauch von Eiern hat dazu geführt, dass spezialisierte Hybridhühner gezüchtet werden, die sich zwar nicht fortpflanzen, dafür aber unnatürlich viele Eier legen. Diese Hochleistungshühner werden vor allem von 2 Großkonzernen gezüchtet. Der eine davon, Hendrix Genetics, behauptet, dass weltweit bereits 50% der Eierproduktion mit Hennen aus ihren Brütereien erfolgt.

Beim sogenannten Sexen werden die Küken nach Geschlecht sortiert. Die männlichen Küken werden dabei aussortiert und danach lebendig geschreddert oder vergast. In Österreich sind das jährlich 6,3 Millionen männliche Küken, in Deutschland sogar 50 Millionen pro Jahr. Diese Praxis ist auch in Biobetrieben gängig!

Viel schlechter als den Hühnern in Freilandhaltung geht es den Legehennen in der Käfighaltung. Weiblichen Küken wird mit einem glühenden Eisen der Schnabel gekappt und dann werden sie zu dritt oder viert in winzige Käfige gezwängt, wo sie nicht mal ihre Flügel spreitzen können. 18 Monate und rund 400 Eier später werden die völlig ausgemergelten Tiere geschlachtet und enden in Hühnersuppen oder als Tierfutter.

Die Kontrolle darüber, aus welcher Haltung ein Ei stammt endet, sobald ein Ei zum Inhaltsstoff in in einem verarbeiteten Lebensmittel (wie Nudeln, Aufstriche, Mehlspeisen, etc.) oder in einer Mahlzeit in einem Restaurant wird. Als Verbraucher kann ich nur erkennen, dass Eier in dem Produkt enthalten sind.*

Kein Grund zum Verzweifeln! Wie Ihr Eier in Euren Speisen ganz leicht ersetzen könnt, verrate ich Euch das nächste Mal.

ostern

*Quellen: Vebu, Peta und Vier Pfoten

 

 

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