Dem Fußabdruck auf die Finger geschaut

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Wieso werden denn im Bio-Laden frühe Kartoffeln aus Ägypten angeboten? Unsere heimischen Erdäpfel, die über den Winter eingelagert wurden müssen doch eindeutig besser für die Umwelt sein, oder?

So klar, wie man manchmal denken sollte, sind die Antworten oft gar nicht. Die Plattform Footprint hat zu diesem komplexen Thema einen Wettbewerb ausgeschrieben, an dem vom Kind bis zum Erwachsenen jeder noch bis 7. Juli 2014 teilnehmen kann.

Bei den Footprint-Fragen geht es darum festzustellen, was eigentlich im Alltag die besseren Entscheidungen sind: E-Reader oder klassisches Buch? Konventionelles Gemüse vom Bauern nebenan oder extra weiter weg zu einem Bio-Anbieter fahren?

Messen kann man die Fußabdrücke, die bei dem Konsum dabei entstehen auf unterschiedliche Weise:

  • Mit dem CO2 Fußabdruck, der zeigt, wie stark die Atmosphäre belastet wird
  • mit dem Wasser-Fußabdruck, der den Wasserverbrauch aufzeigt
  • oder auch mit dem ökologischen Fußabdruck, der die Beanspruchung der Ressourcen aufzeigt.

Wie wichtig es ist zu wissen, welchen Fußabdruck man mit seinen Konsumverhalten hat zeigt der Earth Overshoot Day oder Welterschöpfungstag. An diesem Tag haben wir die Ressourcen, die für ein Jahr zur Verfügung stehen aufgebraucht, danach leben wir auf Pump. Der Earth Overshoot Day ist jedes Jahr etwas früher, 2013 fiel er bereits auf dem 22. August! Nach unserem jetzigen Lebensstil bräuchten wir fast 3 Planeten Erde, um auf Dauer so weitermachen zu können.

Also höchste Zeit, sich zu informieren und Taten zu setzen. Stellt Eure Fragen und staunt über die Antworten. Die besten Fragen werden prämiert. Unter Anderem winkt auch ein toller Preis von Beechange im Wert von 81,- €, den Ihr oben auf dem Foto sehen könnt: Eine große Bio-Fairtrade Einkaufstasche, eine stylishe Edelstahl-Isoliertrinkfasche, eine 3-in-1 Edelstahl-Lunchbox, ein Spork & Kork, 2 große GOTS zertifizierte Re-Sack Obst- & Gemüsesackerl und 2 Stück Re-Sack Baumwollbeutel.

Hier könnt Ihr mitmachen. Viel Glück!

2 Kommentare
  1. Maria
    Maria says:

    Hallo!

    Also alles zusammen sehr spannende Fragen, mit denen ich mich derzeit sehr intensiv auseinander setze.

    Ich finde sie sehr, sehr schwer zu beantworten. Ein Video zu dem Thema „Apfel gelagert“ und „Apfel aus Südafrika“ kam zu dem Schluss, dass der Apfel aus Südafrika im Frühjahr WENIGER CO2 Ausstoß bewirkt.

    Aber stimmt das wirklich? Wenn man die Dinge nur für sich betrachtet möglicherweise. Wenn man aber in die Berechnungen mit einbezieht, dass der heimische Lagerapfel wegen dem südafrikanischen Apfel entsorgt werden muss, weil er nicht mehr gekauft wird, dann stimmt die Rechnung ganz und gar nicht.

    Man sieht, das Thema ist so komplex, dass man vieles gar nicht wirklich beantworten kann, wenn man nicht alle Variablen miteinbezieht bzw. teilweise gar nicht alle Variablen wirklich bestimmen kann.

    lg
    Maria

    Antworten
    • Karin
      Karin says:

      Hallo Maria, Du hast das super auf den Punkt gebracht, ich kann Dir nur zustimmen. Jeder, der sich mit diesem komplexen Thema beschäftigt steckt immer wieder in dem Dilemma zu wenig Informationen zu haben, um eindeutig sagen zu können, welche Entscheidung mit Sicherheit die richtige ist. Man kann nur versuchen sich bestmöglich anzunähern, denke ich. Lg, Karin

      Antworten

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