Unser täglich Müll

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Seit Anbeginn hat die Menschheit Müll produziert. Doch je moderner unsere Gesellschaft wird und je mehr wir konsumieren, desto unüberschaubarer werden die Mengen an Abfall und desto problematischer seine Inhaltsstoffe.

Zu viel Brauchbares wird verschwendet, zu viel wird achtlos weggeschmissen, zu wenig werden die kostbaren, sich verknappenden Rohstoffe geschätzt. Bekannt ist mittlerweile, dass nur rund 50% der Lebensmittel überhaupt auf dem Teller landen, während die anderen 50% weggeworfen werden, aber auch andere Schätze verbergen sich im Müll.

Unter Anderem die wertvollen seltenen Erden in Elektroschrott, die z.B. in jedem Handy und PC stecken. Unter schwierigsten Bedingungen werden kostbare Rohstoffe wie diese in Südamerika, Asien und Afrika ausgegraben.

Und was passiert mit all dem anderen Müll? Den Abermillionen Plastikteilchen, die auch in unsere Meere gelangen, den illegalen Mülldeponien, die Boden und Grundwasser bedrohen und dem radioaktiven Abfall aus den Atomkraftwerken?

Die Doku Unser täglich Müll stellt sich der Frage, ob eine Zukunft ohne Abfall möglich ist. Was wenn all unser Müll wiederverwertbar wäre oder umweltfreundlich verrotten würde?

Zu sehen morgen, Donnerstag 20.6.13, um 20.15 Uhr auf 3sat.

Wenn Du Dich mit dem Thema noch mehr beschäftigen willst, dann kann ich das Buch The Story of Stuff: Wie wir unsere Erde zumüllen von Annie Leonard empfehlen.

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