Again and a-gain…

re-sack_marktJeder Österreicher verbraucht im Schnitt 60 Obst-/Gemüseplastiksackerl pro Jahr. Das kommt Dir nicht so viel vor? Bei rund 8.380.000 Einwohnern in Österreich sind das pro Jahr immerhin 502.800.000 Obstsackerl pro Jahr (Alle anderen Plastikeinkaufssackerln gar nicht mitgerechnet). Also eine ganze Menge Müll, die ewig lange zum Verrotten braucht.

Wir haben das jetzt anders gelöst. Mit den praktischen, waschbaren und wieder verwendbaren take5nets Sackerln von Again and a-gain.

Update Februar 2014: Obwohl uns die take5nets Beuteln gute Dienste geleistet haben, waren wir mit dem Material nie zufrieden. Wir hatten uns immer etwas Natürliches gewünscht.

Jetzt haben wir endlich eine noch umweltfreundlichere Alternative entdeckt. Die GOTS-zertifizierten Bio-Baumwoll-Beutel von Re-Sack. Die gibt’s als Netze in 2 Größen und eine geschlossene Stoff-Variante für’s Brot. Noch dazu werden die Arbeiter fair entlohnt.

Ab sofort bekommt Ihr die verschiedenen Varianten der Re-Sack-Beutel in unserem Webshop.

re-sack_mit_obst_in_wiese

Wenn Ihr Euch durch das Mitnehmen von eigenen Sackerln in Zukunft öfter für unverpacktes Obst und Gemüse entscheidet, spart Ihr noch zusätzlich Verpackung 🙂

Schweinehundfaktor: niedrig

Kostenfaktor: niedrig

Du willst mehr zum Thema Plastik wissen?

Dann schau’ Dir den Film Plastic Planet an.

Foto credit: Re-sack

19 Kommentare
  1. Stephanie
    Stephanie says:

    Danke für den Tip!

    Sowas hat mir gefehlt. Ich hab halt immer alles Obst und Gemüse in 1 Plastiksackerl getan und das dann mit den Stickern von der Waage vollgeklebt. Die KassiererInnen lieben mich dafür 😉

    Antworten
  2. Christine
    Christine says:

    Super Idee!

    Ich löse dieses Problem schon lange anderweitig – da meine liebe Schwiegermama sowohl Patchworks macht als auch Stoffe färbt, habe ich bereits eine nicht zu geringe Anzahl Stoffsackerl, die ich zum Einkaufen verwende. Und da mein Fußweg zum Geschäft keine 5 Minuten beträgt habe ich auch so ein Oma-Nachziehwagerl in knall-Orange damit ich mir bei den schweren Dingen und Großeinkäufen nicht die Arme ausrenk!

    Antworten
    • nyuki
      nyuki says:

      @ Christine: Danke für die tolle Idee mit den selbstgemachten Stoffsackerln! Kannst mir bitte mal ein Muster mitbringen, damit ich mich davon vielleicht für ein selbstgemachtes Exemplar inspirieren lassen kann? Danke, lg Nyuki

      Antworten
  3. Andrea
    Andrea says:

    P.S. stimmt ja schon, mit den Plastiksackerln, dass die viel Dreck verursachen, in den Mengen, die sie verbraucht werden. aber wenn ich jedes einzelne Sackerl viele Male verwende, dann ist’s auch wieder irgendwie okay-er, oder? 🙂

    Antworten
  4. Christiane
    Christiane says:

    Hallo,
    die Idee finde ich klasse. Aber aus was für einem Material bestehen die Netze? Polyester ist ja ebenfalls ein Kunststoff. Und wenn sie aus Polyester bestehen, könnte man dann nicht genauso gut ein Wäschenetz verwenden?
    LG, Christiane

    Antworten
    • Karin
      Karin says:

      Hallo Christiane, leider konnte ich nie wirklich herausfinden, woraus das Material der Netze ist. Ich befürchte aber, dass Du mit Deinem Verdacht, dass es sich um eine Art von Kunstfaser handelt, recht hast. Du kannst natürlich auch irgendein anderes Sackerl verwenden, z.B. aus Baumwolle, wenn es rein um den Transport der Lebensmittel und nicht um die Aufbewahrung geht. Für die Aufbewahrung sollte es schon irgendein Material sein, das die Lebensmittel ‚atmen‘ läßt. Lg, Karin

      Antworten
  5. Mathias
    Mathias says:

    Hallo Karin.

    Material:
    Die Netze bestehen aus 100% Polyester.
    Gewicht: 18g
    Abmaße: 28x34cm

    Bezugsquellen in Deutschland:
    In einigen Bio-Läden die Demeterpartner sind gibt es von uns eine Demeteredition.

    Antworten
      • Anna
        Anna says:

        Ich habe die Demeteredition. Aber warum diese Plastiksäcken ein Demeter-Siegel verdienen ist mir ein Rätsel.
        Ich habe nun auch endlich eine Alternative aus Bio-Baumwolle gefunden: http://www.naturtasche.de
        Ich werde meinen Naturkostladen, der die take5nets verkauft auch darauf ansprechen, ob sie nicht lieber die anderen Taschen zum Kauf anbieten. Es gibt Taschen in allen möglichen Größen. Auf jeder Tasche befindet sich eine Gewichtsangabe.

        Antworten
        • Karin
          Karin says:

          Hallo Anna,
          das kann ich allerdings auch nicht nachvollziehen, warum Plastikbeutel ein Demeter-Siegel tragen?? Ja, die von naturtasche kenne ich auch, die sind definitiv eine bessere Lösung 🙂

          Antworten
          • Janala
            Janala says:

            Weil Baumwolle ca. 25x mehr Wasser verbraucht bei der Herstellung.
            Ich habe die Take5nets schon paar Jahre lang, sie fassen sich nicht wie „Plastik“ an, ich wasche sie dauernd, auch bei 60 Grad, ohne dass was abfärbt oder kaputt geht. Die halten ewig, sind dabei weich und lassen Obst und Gemüse atmen. Laut Website gibt es keinen Abrieb von Mikroteilchen etc. Bin total begeistert von den Netzen !
            Die elben Bäckernetze der Firma sind hingegen wirklich „plastikmäßig“, und Körnerbötchen bleiben daran immer hängen. Nehme sie inzwischen auch zum Gemüsekaufen. oder für gröbere Sachen aus dem Unverpackt-Laden.

          • Karin
            Karin says:

            Hallo Janala! Vielen Dank für dein hilfreiches Feedback zu deinen Erfahrungen mit den Take5nets. Das mit dem Hängenbleiben bei Netzbeuteln kenne ich, deswegen nehme ich jetzt fast nur mehr geschlossene Beutel. Ich geb dir völlig recht, dass Baumwolle in der Herstellung Wasser intensiv ist, wobei Biobaumwolle weniger Wasser benötigt. Die Problematik, die ich mit Polyester sehe ist die Entsorgung, da das Material nicht recycelbar ist. Persönlich bevorzuge ich für meine Lebensmittel Naturmaterialien. Wichtig ist natürlich in beiden Fällen, dass man die Netze bzw. Beutel möglichst lange nutzt. Ideal wären wohl Upcycling-Stoffbeutel 🙂

  6. Sabine
    Sabine says:

    Ich lebe in Frankreich. Seit einigen Wochen gehe ich mit meinen Stoffbeuteln in gründ und gelb, auf dem Markt, in Supermärkten und Bäckereien einkaufen. Bisher habe ich nur positive Reaktionen von Markt- und Kassenpersonal erlebt, auch umstehende Kunden waren sehr interessiert. Ich hoffe, dass sich das Abfall- und Konsumverhalten in Frankreich etwas in Bewegung gerät. Die Natur und die Meere würden es danken!

    Antworten
  7. Brigitte Zahn
    Brigitte Zahn says:

    Hallo in die Runde,
    schöner Artikel – danke! Ich benutze nun seit mehreren Monaten die wiederverwendbaren Fregie Beutel. Laut Hersteller sind diese komplett in Deutschland gefertigt / handgenäht und auf Lebensmittelechtheit von einem unabhängigen Institut getestet – was mir vorallem wichtig war um gesundheitlich auf der sicheren Seite zu sein.
    Urspünglich bin ich im Netz auf die Fregie Obst- und Gemüsetaschen gestoßen: http://www.fregie.de und bin sehr zufrieden. Die Fregies sind mittlerweile mein ständiger Einkaufsbegleiter 😉
    LG Brigitte

    Antworten
    • Karin
      Karin says:

      Hallo Brigitte,
      vielen Dank für die Info zu den Fregie Beuteln. Wir versuchen jegliche Art von Kunststoff, wann immer möglich, zu vermeiden. Deshalb haben wir uns persönliche für die Re-Sacks aus GOTS zertifizierter Biobaumwolle entschieden. Damit fühlen wir uns sowohl umwelttechnisch, als auch gesundheitstechnisch auf der sicheren Seite und Danke der GOTS-Zertifizierung paßt auch alles im Herstellungsprozess.
      Super ist auf alle Fälle, wieviel unnötigen Müll man mit diesen Beuteln einspart und oft werden andere Leute beim einkaufen darauf aufmerksam und fangen auch an umzudenken 🙂
      Lg, Karin

      Antworten

Dein Kommentar

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.