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Weihnachten Vegan Buch & Zimststern-Rezept

Weihnachten vegan Luger-BazingerIn der Adventzeit denke ich immer etwas wehmütig an die wunderschönen Weihnachten meiner Kindheit zurück…mit genug Zeit zum Basteln, in Ruhe auf Weihnachten einstimmen, Geschichten lesen und gemeinsam Kekse backen. Kein Last-Minute-Geschenke-Kaufrausch, kein Stress, nur kindliche Vorfreude und Staunen. Jedes Jahr versuche ich dieses magische Gefühl von Weihnachten wieder herzuzaubern und dabei sind vegane Weihnachtskochbücher natürlich eine großartige Hilfe 🙂 (Dieser Beitrag enthält Werbung)

Claudia, vom beliebten Blog TotallyVeg, hat ihre erprobten Lieblingsrezepte in dem Buch Weihnachten vegan* zusammengestellt. Unter dem Titel „Neue beste Freunde“ stellt sie für Vegan-Einsteiger ein paar typische Zutaten wie Nußmuse, Hafercuisine und Tofu vor. Dann folgt noch ein kurzer Überblick über die notwendige Küchenausstattung für die Rezepte und schon geht’s mit Kapitel 1 los: Veganes Weihnachtsessen. Hier werden 3 Menüfolgen vorgeschlagen und die Rezepte dazu vorgestellt. Super finde ich, dass dafür kurz ein paar Tipps für den stressfreien Kochablauf gegeben werden, z.B. welche Sachen man schon am Vortag zubereiten kann. Die Speisen sind einfach, machen aber trotzdem Gusto. Wie wär’s z.B. mit Christmas Brownies, Spekulatius-Mousse, Linsenbraten oder steirischen Bruschette?

Der 2. Teil widmet sich der Weihnachtsbäckerei. Die Rezepte sind eine Mischung aus Klassikern à la Linzeraugen und Vanillekipferln und amerikanischen inspirierten wie zimtige Snickerdoodles und Peanutbutter-Cookies. Ausgefallene Zutaten sucht man hier vergeblich, was ich besonders für Neulinge sehr praktisch finde.

Im Kapitel 3 verrät die Autorin ihre Lieblingsrezepte für einen gemütlichen Brunch oder eine Adventjause. Der Großteil der Rezepte ist nicht speziell weihnachtlich und daher rund ums Jahr gekocht werden, wie Erdäpfelkas, Räuchertofuschnecken oder Kokos-Chia-Pudding. Die selbstgemachten Geschenke im 4. Teil kann man natürlich genauso gut behalten – finde ich! Der Body Scrub sticht als einziges Körperpflegeprodukt aus der Reihe, ansonsten kann man sich hier über Kokos-Karamell-Sauce, Erdnuß-Quinoa-Riegel, Marzipan-Schoko-Kastanien oder auch Taco-Gewürz freuen.

Den Abschluß machen die weihnachtlichen Drinks mit einer bunten Mischung von Süßkartoffel-Smoothie bis Eierlikör über Chai bis zu veganem „Baileys“. Gedruckt wurde das Buch in der EU, sonst konnte leider keinerlei Angaben zu einer nachhaltigen Herstellung finden – schade!

Fazit: Weihnachten vegan* ist ein hübsch gestaltetes Buch mit einfachen Rezepten. Einige davon sind – für mich – nicht speziell weihnachtlich – das hat jedoch den Vorteil, dass man sie auch unterm Jahr immer wieder mal kochen kann. Die meisten Zutaten findet man problemlos im Supermarkt, nur für Hefelocken, Kala Namak und Co. muß man wohl in einen Bio- oder Veganladen gehen. Persönlich hätte ich mir von jedem Rezept ein Foto gewünscht, da ich dazu tendiere, Rezepte ohne Foto eher nicht nachzukochen.

Ein unkompliziertes Buch für alle, die neu ins vegane Kochen einsteigen und/oder simple, aber geschmackvolle Speisen mögen. So und hier gibt’s natürlich ein Rezept zum Ausprobieren:

Zimtsterne

Zimtsterne vegan

© Michael Tewes – Fotolia

Für den Teig

1 EL Leinsamen, gemahlen
3 EL Wasser
150 g Staubzucker
1 EL Zimt
1 EL Sojamilch
100 g Mandeln, gemahlen
150 g Wal- oder Haselnüsse
1 Vanilleschote, Mark ausgekratzt

Für die Glasur

70 g Staubzucker, gesiebt
1 EL Sojamilch
1 Prise Zimt (optional, für weiße Glasur weglassen)Zubereitung 1. Leinsamen und Wasser gut vermischen und kurz beiseitestellen, dann mit den restlichen Zutaten für den Teig gut verkneten. Der Teig wird klebrig sein. 15 Minuten kühl stellen.
2. Die Arbeitsfläche mit Backpapier auslegen, Teig darauf legen und wieder Backpapier über den Teig geben, so ausrollen (ansonsten klebt er unglaublich). Mit einer Sternform Sterne ausstechen, sehr vorsichtig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Tablett geben und die Sterne für ca. 3 Stunden kühl stellen.

3. Ofen auf 200°C vorheizen.

4. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und Sterne darauf legen, etwa 8-12 Minuten backen, die Sterne sollten an den Spitzen leicht gebräunt sein. Aus fem Ofen nehmen.

5. Nach etwa 10 Minuten die Sterne an der Unterseite mit einem Messer leicht vom Backpapier lösen und dann komplett auskühlen lassen.

6. Alle Zutaten für die Glasur vermischen und Sterne damit glasieren.

Ergibt etwa 35 Stück

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Mein veganer Adventskalender: Weihnachtsbäumchen

Als ich das Titelbild dieses Buchs gesehen habe, wußte ich gleich, dass ich es haben möchte 🙂 Und weil ich die Weihnachtsbäumchen soooo schön finde, habe ich das Titelrezept auch gleich für Euch zum Nachbacken ausgesucht, aber eins nach dem Anderen…

In Mein veganer Adventskalender* findet man rund 40 Rezepte, eingeteilt in die 4 Adventwochen. Jede Woche hat einen Schwerpunkt: Weihnachtsbäckerei, Wohlfühlgerichte, Last-Minute-Geschenke und festliche Menüs. Die Bandbreite reicht dabei von Thai-Suppe mit Gemüse, über Bratapfel-Lassi und Stollen bis zum Winter-Wohlfühl-Salz. Die meisten Rezepte eignen sich daher auch nicht nur für die Adventzeit.

Das Buch ist liebevoll gestaltet mit einem ruhigen, übersichtlichen Layout und stimmungsvollen Fotos. Auf chlorfreiem FSC-Papier in Deutschland gedruckt. Rundum eine wirklich gelungene Mischung und uneingeschränkt empfehlenswert!

Viel Freude mit den Weihnachtsbäumchen 🙂

© Kosmos Verlag, Franzi Schädel

© Kosmos Verlag, Franzi Schädel

Weihnachtsbäumchen_Rezept

Hier die Angaben für Euren lokalen Buchhändler:
Franziska Schädel
Mein veganer Adventskalender
€/D 12,99 / €/A 13,40 / sFr 16,50
ISBN 978-3-440-14898-3
Kosmos Verlag, Stuttgart

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Dinkel-Nuss-Brot

© Alexander Walter/GU

© Alexander Walter/GU

Dinkel-Nuss-Brot

Zutaten für 1 Laib
(ca. 15 Scheiben):

400 g Dinkel-Vollkornmehl
100 g helles Dinkelmehl
(+ etwas mehr zum Arbeiten)
1 gestr. EL Salz
1 Würfel Hefe (ca. 40 g)
1 TL Zucker
2 EL Nußöl
150 g Nüsse und/oder Kerne
(eine Sorte oder gemischt: z.B. Walnüsse, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne)

Zubereitungszeit:

+1 1/4 Std. Ruhen
+1 1/4 Std. Backen
Kalorien pro Scheibe: 215 kcal

Basic-Tipps:
Auf Hefebrote können – wie Brote mit Sauerteig – aus Vollkornmehl zubereitet werden & gehen sehr schön auf.Frische Hefe läßt sich gut einfrieren, sodass man sie so immer im Vorrat haben kann. Dann einfach noch gefroren mit dem lauwarmen Wasser anrühren & stehen lassen, bis sie darin aufgetaut istWer das Brot abwandeln mag, hier ein paar Ideen dazu: Statt der Nüsse schmecken auch Trockenfrüchte im Teig, besonders fein sind Feigen & Rosinen (So ein Brot passt dann aber trotzdem nicht nur zu Süßem, sondern auch zu Pikantem). Oder auch einmal zusammen mit den Nüssen Kräuter wie Oregano oder rosmarin oder Gewürze wie Koriander mit unter den Teig kneten.
Zubereitung
1. Die beiden Mehlsorten mit dem Salz in einer Schüssel mischen & in der Mitte eine Mulde formen. Die Hefe fein zerkrümlen & mit dem Zucker & 100 ml lauwarmem Wasser verrühren. Hefewasser in die Mulde gießen und mit wenig Mehl bestäuben. Diesen Vorteig ca. 10 Minuten gehen lassen.
2.
Dann noch ca. 175 ml lauwarmes Wasser und das Öls zum Mehl geben & alles mit einem Kochlöffel gründlich vermischen. Die Mischung auf die leicht mit Mehl bestäubte Arbeitsfläche geben & mit den Händen so lange kräftig durchkneten, bis ein geschmeidiger, glatter Teig entstanden ist. 
3.
Den Brotteig wieder in die Schüssel legen. Ein Küchentuch unter den kalten Wasserstrahl halten & auswringen. Das Tuch über die Schüssel legen. Den Teig an einem warmen und zugfreien ort ca. 1 Stunde gehen lassen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat.
4.
Die Walnußkerne in grobe Stücke brechen, mit den Sonnenblumen- & Küriskernen zu dem Teig geben & gründlich durchkneten.
5.
Backblech mit Backpapier auslegen. Aus dem Brotteig einen länglichen Laib formen & aufs Blech legen. Den Teig mit dem Tuch bedecken & weitere 15 Minuten gehen lassen. Inzwischen den Backofen auf 230 Grad vorheizen. 
6.
Den Teiglaib gleichmäßig dünn mit Wasser einpinseln & im Ofen (unten) ca. 1 Min. backen. Dann die Ofentemperatur auf 180 Grad runterschalten & das Dinkelbrot in ca. 1 Stunde fertig backen. Dabei immer wieder mal mit Wasser einpinseln.
7.
Zum Gartest das Brot mit den Topflappen oder einem dicken Tuch aus dem Ofen nehmen, umdrehen & mit den Fingerknöcheln nleicht auf die Unterseite klopfen. Klingt es hohl, ist das Brot durchgebacken. auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Das Rezept stammt aus dem GU Buch Vegan Basics* von Cornelia Schinharl. Mehr zu dem Buch erfährst Du hier.

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Schokoladige Karamellriegel

© D. Friedl/M. Emme

© D. Friedl/M. Emme

Schokoladige Karamellriegel

Für ca. 20-25 Stück

Zutaten Knusperteig
180 g Dinkelmehl, Typ 630
1 TL Backpulver
1 TL Maisstärke
100 g vegane Butter
3 EL Wasser
1 Prise Salz

Zutaten Karamell

120 g Rohrzucker
1 EL Ahornsirup
40 g vegane Butter
80 g Hafersahne
1 Msp. Vanillepulver

Zutaten Schokoladeglasur

200 g Zartbitterschokolade
Zubereitung
1. Alle trockenen Zutaten für den Teig in einer ausreichend großen Schüssel miteinander vermischen.
2.
Die Butter in Würfel schneiden & mit dem Wasser zu den trockenen Zutaten geben. Anschließend zügig zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten & 1/2 Std. lang kalt stellen. Das Backrohr auf 180 °C vorheizen.
3.
Den Teig zwischen Backpapier & Frischhaltefolie möglichst rechteckig ausrollen (ca. 30x 20 cm). Folie abnehmen & den Teig in schmale Streifen (Riegelbreite) schneiden, die Streifen dabei jedoch nebeneinander lassen. Noch mal quer halbierene, sodass eine schmale Riegelform entsteht.
4.
Auf der mittleren Schiene ca. 10-12 Min. lang backen, bis der Teig an den Rändern leicht braun wird. Danach herausnehmen & die Riegelkanten mit einem Messer vorsichtig nachziehen. Anschließend auf dem Backblech abkühlen lassen.
5.
Alle Zutaten für das Karamell in einen kleinen Topf geben & ca. 10-12 Min. lang bei mittlerer bis schwacher Hitze einkochen lassen, bis die Masse eine goldbraune, satte Farbe gewonnen hat. Die Masse sollte nach kurzem Abkühlen noch formbar sein. Dazu einen kleinen Tropfen auf einem Unterteller kurz abkühlen lassen & vorsichtig zwischen den Fingern formen (Vorsicht, Zuckermasse kann extrem heiß sein!).
6.
Die Karamellmassse über den Keksboden geben & nach dem Erkalten entlang der vorgefertigten Streifen zu Riegeln auseinanderschneiden.
7.
Die Schokolade hacken & über einem Wasserbad schmelzen. Danach die Riegel einzeln eintauchen oder mit der Schokolade überziehen.

Das Rezept stammt aus dem Buch Vegane Versuchung – soja- & weizenfrei,* das wir hier näher vorgestellt haben.

Eingepackt in einer kleinen Edelstahl-Lunchbox kann man die Riegel super mitnehmen und sie ohne Krümel transportieren 😉

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Mohn-Joghurt-Torte

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Für eine 25 cm Form

Boden
250 g Mehl
190 g Zucker
15 g Backpulver
250 ml Wasser
130 ml Sonnenblumenöl
100 g gemahlener Mohn
40 g Himbeermarmelade

Fülle
500 g Natur-Sojajoghurt
75 g Zucker
Saft & Schale von 1/2 Zitrone
6 g Agar-Agar
100 ml Wasser
250 g Himbeeren
50 ml Wasser
3-4 g Agar-Agar 

Ofen auf 180°C vorheizen. Form einfetten & mit Mehl bestäuben. Trockene Zutaten (Mehl, Zucker, Backpulver, Mohn) mischen. Flüssige Zutaten (Wasser, Öl) mischen. Dann beides mit dem Schneebesen zu einem Teig verrühren. Teig in die Form gießen & 50-60 Minuten backen. Dann gut abkühlen lassen. Den Kuchenboden mit Himbeermarmelade bestreichen. Den Tortenring um den Boden setzen.
Sojajoghurt mit Zucker & Zitrone mischen. Agar-Agar mit Wasser verrühren & aufkochen. Ein paar Min. köcheln lassen. Dann unter das Joghurt rühren. Die Masse zügig auf den Kuchenboden gießen und mindestens 3 Std. kalt stellen, bis die Oberfläche fester geworden ist. Die Himbeeren pürieren & mit Wasser aufkochen. Agar-Agar dazugeben & unter Rühren 2 Min. köcheln lassen. Vom Herd nehmen & unter ständigem Rühren etwas abkühlen lassen. Über der Torte verteilen. Über Nacht kalt stellen.

Das Rezept stammt aus dem Buch Wir backen vegan,* das wir hier schon ausführlicher besprochen haben.

Die bibliographischen Daten:

Siegfried & Melanie Kröpfl
Wir backen vegan
Hubert Krenn Verlag – www.hubertkrenn.at
ISBN 978-3-99005-212-9
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Just vegan – Vegane Süßigkeiten

© Katja Langanke/Edition Fackelträger

© Katja Langanke/Edition Fackelträger

Als Süßigkeiten-Süchtige mußte ich dieses Buch natürlich haben! Nach einem kurzen Intro zu veganen Alternativen und zur Pralinenherstellung geht es in Just vegan – vegane Süßigkeiten* schon mit den Rezepten los.

Den Anfang machen die Pralinen von Fruchlollies mit Holundersaft über Mandel-Safran-Trüffeln bis zu Chili-Erdnuß-Pralinen.

Weiter geht’s mit Früchte Rezepten wie weißen Erdbeer-Rumkugeln, Cranberry-Konfekt und Biskuit-Ingwer-Talern.

Im Schokolade-Kapitel locken Nougatwürfel mit Mandeln oder Schokoladetafeln mit Gewürzen und Balsamico.

Unter dem Punkt Nuss & Kern machen die Cashew-Cake-Pops und die Haselnuss-Hirse-Knusperriegel neugierig.

Bei den Cerealien-Rezepten reicht die Bandbreite von Vanille-Doppeldecker mit Cremefüllung über Früchte-Power-Müsli bis zu Erdnuss-Sesam-Riegeln.

Hier findet Ihr das Rezept Sahne-Kokos-Trüffeln mit Vanille.

Schade finde ich, dass nicht alle Rezepte bebildert sind. Aufgefallen ist mir auch der Hinweis ‚Printed in China‘.  Auch auf einen nachhaltigen Druck, z.B. auf FSC-Papier wurde hier leider nicht geachtet. Ansonsten finde ich, dass das Buch hübsch aufgemacht und für diejenigen geeignet ist, denen die Konfektherstellung Spaß macht.

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Sahne-Kokos-Trüffeln mit Vanille

 

© Katja Langanke/Edition Fackelträger

© Katja Langanke/Edition Fackelträger

Sahne-Kokos-Trüffel mit Vanille

Zutaten für 30 Trüffeln:

  • 150 g vegane weiße Schokolade
  • 130 g Sojasahne (alternativ eine andere pflanzliche Sahne)
  • 50 g Pflanzenfett
  • 50 g Puderzucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • Mark von 1/2 Vanilleschote
  • 120 g Kokosraspel zzgl. 80 g für die Dekoration

So wird es gemacht:

  • In einem kleinen Topf die Schokolade bei mittlerer Temperatur im Wasserbad schmelzen und etwas abkühlen lassen.
  • In einem weiteren Topf die Sahne mit dem Pflanzenfett, dem Puderzucker und dem Vanillezucker bei mittlerer Temperatur erwärmen.
  • Das Vanillemark und die Schokolade unter die Sahnemischung rühren. Wenn alles gut vermischt ist, die Kokosraspeln gleichmäßig unterheben.
  • Die Pralinenfüllung über Nacht im Kühlschrank erkalten lassen.
  • Am nächsten Tag mit einem Löffel kleine Mengen abnehmen und mit kühlen Händen kleine Kugeln formen, bis der Teig aufgebraucht ist.
  • Die Kokosraspeln für die Dekoration auf einen Teller geben und die Pralinen rundherum darin wälzen.
  • Die Pralinen kühl aufbewahren, sie halten sich bis zu 4 Wochen.

Dieses leckere Rezept stammt aus dem Buch Just Vegan – vegane Süßigkeiten,* das wir Euch hier näher vorstellen.

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Gastbeitrag: Backen mit Vegan X-mas

Edition Facktelträger/Foto Maria Brinkop

Edition Facktelträger/Foto Maria Brinkop

Passend zur vorweihnachtlichen Zeit, haben wir für Euch das Buch Vegan X-mas von Stina Spiegelberg, etwas genauer unter die Lupe genommen. Das Buch hat ein Hardcover und das Layout ist sehr ansprechend gestaltet. Sehr schön ist auch, dass es zu jedem Rezept ein Foto gibt und man somit gleich noch mehr Gusto aufs Kekse backen bekommt.

Den Anfang des Buches macht das Kapitel Warenkunde dann folgen Tipps zu Ausrüstung, Aufbewahren und Verpacken, sowie 10 Tipps für die Weihnachtsbäckerei. In diesem allgemeinen Teil wird beschrieben, wie man z.B. Ei im Teig ersetzen, die Rezepte glutenfrei umsetzen und eigene Gewürzmischungen zubereiten kann. Weiters findet man Infos zur Haltbarkeit und Lagerung der Bäckereien.

Anschließend beginnt der Rezeptteil, welcher sich in folgende Kapitel gliedert:

  • Die Klassiker
  • Die Schokoladigen
  • Die Fruchtigen
  • Kuchen und Kleingebäck
  • Pralinen und Konfekt
  • Einmal um die Welt

Bei den Rezepten ist für jeden Geschmack etwas dabei – von ausgefallen (Marmorkipferl mit Tonka, Sesam-Kakao-Plätzchen,..) über klassisch (Florentiner und Kokosmakronen) bis hin zu international (bûche de noel, christmas pudding), ist alles vertreten. Besonders gut gefallen mir die Tipps bei den Rezepten für Zutatenaustausch und Dekorationsmöglichkeiten. Die Zutaten sind großteils überschaubar und in gut sortierten Supermärkten oder Bioläden erhältlich. Den Abschluss bilden das Glossar, nützliche Online-Shop Adressen, Deko-Kopiervorlagen und das Rezeptregister.

Fazit: Vegan X-mas* ist ein sehr gelungenes Weihnachts-Backbuch mit abwechslungsreichen Rezepten für Backanfänger sowie Fortgeschrittene. Mit diesem Buch ist man bestens für die Weihnachtszeit gerüstet.

Hier gibt’s das Rezept Fruchtige Johannisbeerlebkuchen zum Probieren, das mittlerweile eines unserer Lieblings-Keks-Rezepte geworden ist!

Gastbeitrag von Dagmar von Homemade Charms

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Fruchtige Johannisbeer-Lebkuchen

Edition Fackelträger/Foto Maria Brinkop

Edition Fackelträger/Foto Maria Brinkop

Fruchtige Johannisbeerlebkuchen

 Ergibt 50 Stück mit 5 cm Durchmesser

Für den Teig:
80 g Dinkelvollkornmehl
100 g blanchierte und gemahlene Mandeln
150 g gemischte und gemahlene Nüsse
250 g Marzipanrohmasse
180 g Rohrohrzucker
1 Pck. Bourbon-Vanillezucker
1/2 TL Backpulver
4 EL dunkle Johannisbeermarmelade
60 ml Wassr
50 Backoblaten mit 5 cm DurchmesserFür das Dekor:
200 g Zartbitterkuvertüre
bunte Zuckerstreusel
Das Original: Elisenlebkuchen
Johannisbeer- durch Aprikosenmarmelade ersetzen, je 1 Msp. gemahlenen Zimt und Koriander hinzufügen. Die Lebkuchen mit Kuvertüre und blanchierten Mandelhälften verzieren.
Zubereitung:
Den Backofen auf 180° C Umluft vorheizen.Mehl, Mandeln und Nüsse in eine große Rührschüssel geben, die Marzipanrohmasse mit den Händen hineinbröseln. Zucker, Backpulver, Marmelade und Wasser zugeben und mit den Knethaken zu einem Teig verarbeiten. Es dürfen noch kleine Marzipanstückchen zu sehen sein.Jeweils 1 TL Teig auf eine Backoblate geben und mit feuchten Fingern andrücken. Die Lebkuchen 12-15 Minuten backen, dabei öfter in den Ofen sehen, damit nichts anbrennt.Die Lebkuchen über Nacht auskühlen lassen. Anschließend mit der Kuvertüre im Wasserbad erwärmen und die Lebkuchen damit bestreichen. Wer mag, kann sie bunt verzieren, z.B. mit Zuckerstreuseln.

Das Rezept stammt aus Vegan X-mas* von Stina Spiegelberg. Die Buchvorstellung von Vegan X-mas gibt es hier.

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La Veganista backt

Lang versprochen, jetzt ist es endlich soweit…Wir haben uns das neue Backbuch von Nicole Just La Veganista backt für Euch angeschaut. (Dieser Beitrag enthält Werbung)

La Veganista backt InhaltDie Rezepte gliedern sich in

  • Süsse kleine Sünden: Backen im Kleinformat
  • Endlich Kaffeepause: Kuchen für immer und jeden Tag
  • Besonders fein: Für die Tortenmomente im Leben
  • Herzlich gern herzhaft: Brot, Pizza, Quiche & Co.

Nach ein paar allgemeinen Backtipps werden Alternativen zu Ei- & Milchprodukten detailliert vorgestellt & Rezepte für veganes ‚Eiweiss‘ & ‚Sahnecreme‘ verraten.

la_veganista_backt_-4Besonders gut gefallen mir die Tipps bei den Rezepten. Für unterschiedliche Varianten, Zutaten Austausch, Zeitersparnis, etc.

Bei den süssen Sünden Rezepten findet man aktuelle Trend-Bäckereien wie Cake-Pops, Cronuts und Whoopie, aber auch Muffins & Mini-Törtchen.

Das Kapitel Kaffeepause punktet mit Klassikern à la Marmorkuchen genauso wie modernen Rezepten, z.B. Sharon-Walnuss-Kuchen und Cranberry-Streuselkuchen.

la_veganista_backt_-5Im Tortenkapitel überrrascht Nicole Just mit Pancake-Torte, Keks-Schichttorte mit Matcha & mehr.

Bei den herzhaften Rezepten gibt es neben Grundrezepten für Brot & Gebäck originelle Ideen wie Partybrot mit BBQ-Würze oder Windbeutel-Burger mit Räuchtertofu.

Abgerundet wird La Veganista backt mit einem Glossar veganer Back-Zutaten & natürlich dem Rezeptregister.

 

La Veganista backt

Fazit: Backen war für mich beim veganen Kochen von Anfang an die größte Herausforderung. Bisher haben meineBackwerke zwar recht gut geschmeckt, aber die Konsistenz ließ oft zu wünschen übrig. Zu trocken, zu kompakt, etc. Dank der Tipps von Nicole Just (nicht zu viel Rühren!!) gelingt es jetzt auch mir, vegane Bäckereien zu zaubern, die an Saftigkeit und Flaumigkeit herkömmlichem Gebäck um nichts nachstehen.

La Veganista backt* bietet eine große Bandbreite an unterschiedlichsten Rezepten, von klassisch bis trendy, genauso wie süß und pikant. Für mich ein tolles Grundbackbuch, das nicht nur Anfängern viel Freude bereiten wird.

Zum Ausprobieren gibt’s hier das Rezept der leckeren Donauwellen-Cupcakes.

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