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Vegan in Berlin mit Nicole Just & GU

la veganista backtAnläßlich des Launch von Nicole Justs neuem Buch La Veganista backt lud der GU Verlag letztes Wochenende zum Blogger-Event nach Berlin ein. Freitag Abend ging’s los mit einem sehr guten mehrgängigen Dinner im Kopps. In gemütlicher Atmosphäre konnten wir so Verlagsmitarbeiter und Blogger-KollegInnen kennenlernen. Von den Vegan-Bloggern waren Simply Vegan, Veggies, Vegtastisch, A Very Vegan Life und Kochtrotz vertreten.

Samstag Mittag trafen wir uns in der Kochschule Berlin zum Backen mit Nicole Just. Nicole begrüßte uns mit einem grünen Smoothie und dem Flammkuchen mit Paprikasauce aus La Veganista backt. Mit vielen Tipps von Nicole gerüstet haben wir dann Donauwellen-Cupcakes, Stachelbeertorte und Kokosmakronen aus dem Buch gemacht.

Alles hat super geklappt. Die Stachelbeertorte war sehr saftig, die Cupcakes angenehm süß und die Kokosmakronen geschmacklich ganz nah am Original. Zum Schluß bekamen wir von GU jeder La Veganista backt* geschenkt und durften uns noch ein weiteres Buch aus den Neuerscheinungen aussuchen. Nicole Just hatte alles super professionell im Griff und ihr großes Wissen sehr sympathisch rübergebracht.

Neben dem tollen Blogger-Event habe ich die Zeit genutzt, um einerseits zur Eröffnung von dem neuen Supermarkt Original Unverpackt zu gehen und andererseits, um jede Menge vegane Lokale zu testen. In den beiden Veganz Filialen habe ich mich mehrmals bei Goodies mit äußerst leckeren Bagels, Wraps, Smoothies und Torten eingedeckt. Meine Bitte, die Sachen in die mitgebrachten Lunchboxen und Jausenbeutel zu füllen, sorgte immer gleich für Gesprächstoff 😉

Der Brunch im Mio Matto war gut und die Bedienung sehr freundlich. Gechmacklich hat mich allerdings der Brunch im Kopps mit Pancakes, fantastischem Cheesecake, originellen Salaten, vorzüglichen warmen Speisen und selbst gemachten Marmeladen mehr überzeugt. Noch mehr Tipps findet Ihr unter Auf dem Ökotrip…in Berlin.

Hier geht’s zu meiner Vorstellung des Backbuchs und dem Donauwellen-Cupcake Rezept.

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Berlin unverpackt

original-unverpackt-berlin

Seit Samstag hat jetzt auch Berlin ein Geschäft, in dem man verpackungsfrei einkaufen kann, das Original Unverpackt. Als große Fans der Lunzers Maßgreißlerei in Wien hat uns der Vergleich der beiden Läden interessiert. Während die Maßgreißlerei um einiges geräumiger & optisch bei Obst & Gemüse schöner gestaltet ist, kann das Original Unverpackt mit einem fast doppelt so großen Sortiment punkten.

Ganz besonders begeistert waren wir, dass in Berlin auch Bio-Kosmetika unverpackt erhältlich ist. Lippenpflegecreme, Deo, Shampoo & Co. kommen frisch aus der Berliner Manufaktur Cremekampagne. Es gibt sogar Zahnputztabletten!

Sehr cool fanden wir auch, dass man selbst Tofu ohne die sonst übliche Plastikverpackung kaufen kann. Der Tofu wird einfach in Bio-Frischeeinschlagpapier gewickelt. Der in Berlin hergestellte Tofu stammt von den Tofu-Tussis. Die Bio-Sojabohnen kommen aus Süddeutschland. Für Flaschen und Kühlelemente haben die Tofu-Tussis ein Pfandsystem. Ein tolles Konzept!

Die große Auswahl an Lebensmitteln reicht von gelatine-freien Gummibärchen und frischen Kräutern bis zu Superfoods. Bei den flüssigen Produkten geht die Palette von Wein bis zu Reinigungsmitteln. Neben einfachen Bügel-Glasbehältern werden auch Stoffsäcke, ähnlich den Re-Sacks, sowie Edelstahl-Lunchboxen und Retap-Glastrinkflaschen angeboten.

Wir wünschen den beiden Inhaberinnen Sarah & Milena ganz großen Erfolg und hoffen auf viele weitere Geschäfte dieser Art!

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Auf dem Ökotrip…in Berlin

berlin_1Umweltfreundlich reisen – geht das überhaupt? Manchmal ist es ganz einfach, wie bei unserem Trip nach Berlin zum Beispiel. Hier ein paar Tipps und Eindrücke von unserer Reise:

Mit einem  Sparschiene Europa Ticket um 39,- € (pro Richtung) im 6-er Liegewagen geht es in rund 12 Stunden in die deutsche Bundeshauptstadt. Ausgerüstet mit einem Buch vergeht die Zeit schnell. Wir kommen zwar nicht 100% ausgeschlafen, aber zumindest mit dem, im Prei inkludierten, Frühstück im Magen an.

Schnell eine 7-Tage-VBB-Umweltkarte für die Öffis gekauft und schon sind wir unterwegs zu unserer Unterkunft. Über die Zimmerdatenbank Berlin haben wir eine kleine, zentral gelegene Wohnung gebucht. Um 215,- € für 6 Nächte für 2 Personen eine tolle Sache.

Auch die voll ausgestattete Küche nutzen wir, um ein paar Dinge aus den vielen Bioläden und von den Biowochenmärkten zu verkosten. Besonders spannend finden wir die Idee der LPG Biomärkte.

Wer mal in den veganen Lebensstil reinschnuppern will, für den ist Berlin ideal.Schon vor der Reise kann man sich auf dem Blog Berlin Vegan schlaumachen.

Zahlreiche Lokale stellen einen vor die Qual der Wahl. Fest steht, daß wir zumindest 2 Brunches testen müssen, mehr geht sich leider nicht aus 🙁 Im Ohlàlà Tartes Shop (leider mittlerweile geschlossen 🙁 Okt. 2016) kann ich vom Bananenkuchen mit Erdbeeren einfach nicht genug bekommen. Im Café Vux dagegen begeistert mich die Auswahl an pikanten Speisen.

Auf jeden Fall vorbeischauen sollte man auch im Lucky Leek. Ohne die typischen Fleischersatzprodukte kann man hier sehr gute, vegane Küche genießen, die auf voller Linie überzeugt. Über das Kochbuch Vegan Genial, daß die Besitzerin Josita Hartanto vor kurzem veröffentlicht hat, werde ich demnächst berichten.

Beim veganen Supermarkt Veganz (der im Juni 2014 in Wien eröffnet) haben wir gleich mal einen Rohkostkuchen vernascht, um uns für’s Shopping zu stärken.

Denn gleich nebenan gibt‘ s umweltfreundliche, fair produzierte vegane Schuhe bei Avesu und die passende Ökomode bei DearGoods. Wer jetzt noch nicht genug hat, der kleidet sich mit noch mehr grüner Mode bei Wertvoll ein oder sucht nach Schätzen in Europas größtem Second Hand Kaufhaus, dem Humana Shop in Friedrichshain mit 30.000 Teilen auf 5 Etagen.

Auch die Markthalle IX in Kreuzberg ist einen Besuch wert, besonders wenn gerade wieder ein Handmade Supermarket stattfindet. Und wenn man zwischendurch Hunger bekommt, lohnt sich ein Besuch in der Kantine NEUN. Hier werden ausschließlich Produkte, die rund um Berlin und Brandenburg angebaut und erzeugt werden, aufgetischt.

Bei Siebenblau kann man sich mit Bio-Stoffen, -Stickgarn und -Borten für die nächsten Handarbeits-DIY-Projekte eindecken.

Nach all dem Treiben in der Großstadt sollte man sich einen Ausflug ins schöne und viel ruhigere Potsdam gönnen. Am Sonntag bietet sich als Start der Brunch im vegetarischen Biocafé Kieselstein an, gefolgt von einem Spaziergang durch die schöne Parkanlage von Sanssouci.

Wart Ihr schon in Berlin? Was habt Ihr für nachhaltige Tipps für die deutsche Bundeshauptstadt?

Übrigens, Fotos von unserem Berlin-Trip findet ihr auf unserem Foto-Reiseblog Fotonomaden.com 🙂 Wir freuen uns, wenn du mal vorbeischaust!