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Spargel mit Frühlingszwiebel-Dressing aus Viel mehr vegetarisch

Du kochst gerne vegan oder willst es ausprobieren, aber hast die ganzen Rezepte mit Ersatzprodukten satt? Dann wird dir „Viel mehr vegetarisch“ gefallen. Simple, clean eating Rezepte, die fast alle glutenfrei sind oder adaptiert werden können. Zuerst gibt es hier gleich ein Rezept zum Ausprobieren, bevor ich das Buch ausführlich vorstelle. (Dieser Beitrag enthält Werbung).

Rezept: Spargel mit Frühlingszwiebel-Dressing

Für 4 Personen

Ca. 250 g Spargel

Für das Dressing

  • 2 TL glatte Petersilie, gehackt
  • 1 TL Sumach
  • 2 TL Kapern, abgespült, abgetropft, grob gehackt
  • fein abgeriebene Schale von 1/4 Zitrone und Saft nach Geschmack
  • 1 TL scharfer, englischer Senf
  • 4 Frühlingszwiebeln, geputzt, in dünne Scheiben geschnitten
  • 2 EL Olivenöl extra vergine
  • Meersalz und schwarzer Pfeffer

Das Dressing erhält durch Sumach, ein Gewürz aus der nahöstlichen Küche mit einem wunderbar frisch zitronigen Aroma seine besonders Note. Es passt ideal zu allen Arten von knackigem Sommergemüse – sei es roh oder leicht blanchiert (siehe Mal anders unten).

Zubereitung:

Für das Dressing alle Zutaten mischen. Mit einem Spritzer Zitronensaft, etwas Pfeffer und wenig Salz würzen (die Kapern sind schon salzig). Gut umrühren.

In einem großen Topf Wasser zum Kochen bringen. Das holzige Ende der Spargel entfernen (sie brechen an der Stelle, wo sie holzig werden). Die Spargel im kochenden Wasser 3 Minuten knapp garen, sehr dünne, frische Spargel eventuell nur 1-2 Minuten.

Wenn die Spargel gar sind, 3-4 Esslöffel von der Kochflüssigkeit zum Dressing geben. Die Spargel abgießen und auf eine vorgewärmte Platte oder Teller legen. Das Dressing darüber verteilen.

Mal anders

Gemüse: Gedämpfter Spargelkohl (Sprouting Broccoli), blanchierte grüne Bohnen, gebratene junge Karotten, rohe Radieschen, usw. anstelle des Spargels.

Gewürze: 1 TL geräuchertes Paprikapulver anstelle des Sumach.

Fotografie © Simon Wheeler, AT Verlag / www.at-verlag.ch

Fotografie © Simon Wheeler, AT Verlag / www.at-verlag.ch

Unter diesem Link findest du neben Hinweisen zu den Rezepten, Inhaltsverzeichnis und Index auch noch ein weiteres einfaches Rezept aus dem Buch: Stampf von Kartoffeln und frischen dicken Bohnen.

Was dich in „Viel mehr vegetarisch“ erwartet

200 Rezepte, komplett vegan und praktisch ohne Ersatzprodukte. Bei einem Rezept wird Tofu verwendet, sonst nur Gemüse, Obst, Kräuter, Gewürze, Nüsse, Samen und Öle.

Was ich an „Viel mehr vegetarisch“ toll finde:

  • Glutenfreie und laktosefreie Rezepte, die fast jeder essen kann. Ein paar Rezepte enthalten Dinkel und Gerste, die man aber leicht mit glutenfreien Alternativen ersetzen kann.
  • Einfache und schnelle Rezepte, von denen viele nur 20 Minuten Arbeitszeit brauchen.
  • Keinerlei Ersatzprodukte
  • Clean Eating Rezepte: Nur mit Gemüse, Obst, Nüssen, Samen, Kräutern, Gewürzen, Öl, Hülsenfrüchten und Getreide.
  • Rezeptvariationen: Oft gibt der Autor für die Zutaten Alternativen an. So kannst du die Rezepte anpassen, nachdem was dir schmeckt und was du einfach bekommst.

Inhalt

Das Buch ist in acht Kapitel aufgeteilt:

  • Gemüse satt
  • Volle Würze
  • Ofengemüse
  • Üppige Salate
  • Suppen dick und dünn
  • Rohkost
  • Mezze, Tapas und Beilagen
  • Kartoffeln und Getreide

Mir gefallen besonders die Kombinationen von Gemüse mit Obst und Nüssen, wie z. B. Geschmorte Tomaten mit Wildreis, Orangen & Mandeln oder Rote Beete (Rübe), Rhabarber & Orange.

Der Index am Ende des Buches ist alphabetisch nach Zutaten-Stichwörtern wie Algen, Ananas und Äpfeln sortiert. In der Liste ist aber auch eine Suche nach Arten von Speisen wie Dressings, Beilagen oder kalte Suppen möglich.

Die Anzahl der Portionen variiert bei den Rezepten von 1-6 und ist jeweils individuell angegeben, manchmal auch in Stück.

Ich hätte mich noch über ein Lesezeichenband gefreut, um mir ein Rezept gleich markieren zu können.

Cover Viel mehr Vegetarisch Hugh Fearnley-Whittingstall

Fotografie © Simon Wheeler, AT Verlag / www.at-verlag.ch

Über den Autor von „Viel mehr vegetarisch“

Hugh Fearnley-Whittingstall ist ein Verfechter von biologischen, saisonalen und regionalen Lebensmitteln, die nachhaltig produziert werden. Er möchte die Menschen dazu bringen, sich auf die simplen, unverfälschten Grundlagen unserer Ernährung zu besinnen und aus Umweltschutzgründen weniger Fleisch zu essen.

Fearnley-Whittingstall betreibt das River Cottage Restaurants in Devon mit Kochschule und einem eigenen Gemüsegarten.

Preis und Qualität des Buches

„Viel mehr vegetarisch“ ist mit seinen 416 Seiten ein echter Wälzer! Das gebundene Buch macht mit dem schlichten, aber hübschen Layout und fast 200 Farbfotos echt was her. Daher finde ich den Preis für das Kochbuch* um die 28 € völlig gerechtfertigt.
Einziger Wermutstropfen: Das Buch wurde in China gedruckt, da gibt es definitiv noch Verbesserungspotential bezüglich einer umweltfreundlichen und fairen Herstellung. Zumindest wurde das Buch aber aus einem Papier aus FSC-Mix produziert.
Eine gute Alternative dazu bietet das e-book.

Fazit zu „Viel mehr vegetarisch:“

Pro:

  • Eine riesige Anzahl an Rezepten zu einem fairen Preis.
  • Einfache Speisen, die auch KochanfängerInnen gut meistern können.
  • Schnelle Zubereitung, die sich auch für abends nach der Arbeit eignet.
  • Rezepte ohne Ersatzprodukte.
  • Jede Menge Variationen: Viele Tipps um Zutaten auszutauschen. So kannst du dich nach dem richten, was du leicht bekommst und was dir schmeckt.

Contra:

  • Es kommen ein paar ausgefallenere Kräuter & Gewürze zum Einsatz, wie eingelegte Zitronen, Sumach oder Zitronengras, die nicht überall erhältlich sind. Für einige dieser Zutaten werden aber auch Alternativen angegeben.
  • Bei den Rezepten fände ich eine Angabe der ungefähren Kochzeit hilfreich.

Für wen eignet sich das Kochbuch?

Wenn du einfache, aber leckere vegane Rezepte ohne viele Zutaten magst, bei denen Gemüse die Hauptrolle spielt, dann wirst du mit „Viel mehr vegetarisch“ ganz sicher Freude haben.

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Blumenkohlburger

blumenkohlburger_lunchboxrevolution

Blumenkohlburger

Für 6 mittelgroße Burger
Zubereitungszeit 15 Min.
zzgl. 45 Min. Koch- & Backzeit

Zutaten:

1 kleiner Blumenkohl
300 g Kartoffeln
1 Handvoll Petersilie
3 Knoblauchzehen
2 EL grüne Oliven ohne Stein
2 EL eingelegte Kapern
3-4 EL Olivenöl zum Braten
100 g Semmelbrösel
2 EL Kürbiskerne
frisch gemahlene Muskatnuss
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Zubereitung:
Den Backofen auf 180 °C vorheizen. Den Blumenkohl in Röschen teilen. Die Kartoffeln schälen & reiben. Petersilie, Knoblauch, Oliven & Kapern fein hacken.
In einem großen Topf das Olivenöl erhitzen und Petersilie, Knoblauch, Oliven & Kapern darin anbraten. Die geriebenen Kartoffeln dazugeben und alles bei erhöhter Temperatur einige Min. weiterbraten.Dann den Blumenkohl hinzugeben, alles reichlich mit Muskatnuss, Salz & Pfeffer würzen. Umrühren, ein halbes Glas Wasser darübergießen und zugedeckt bei niedriger Temperatur 15 Min., oder bis der Blumenkohl gar ist, schmoren. Bei Bedarf noch etwas Wasser hinzufügen.Das Gemüse zerstampfen, Semmelbrösel & Kerne untermischen. Diesen Teig etwas abkühlen lassen & nochmals abschmecken. Dann Burger daraus formen & auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. In etwa 15 Min. goldbraun backen.Dazu schmeckt ein grüner Salat & asiatische Sweet-Chili-Sauce.

Mehr zum Buch Lunchbox Revolution* findest Du hier.

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