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Buchvorstellung: „Käse“ vegan + Rezept

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Wer – wie ich – Käse früher sehr gerne gegessen hat, für den sind die veganen „Käse“ aus dem Supermarkt geschmacklich enttäuschend. Deshalb heißt es selber machen! Mittlerweile schmeckt mir unsere hausgemachte Pizza mit ‚Mandelkäse‘ besser als jede gekaufte und auch selbstgemachten Feta finde ich eine Bereicherung. Wenn man auf der Suche nach neuen Geschmackserlebnissen ist und sich keinen 1:1 Ersatz für herkömmlichen Käse erwartet, dem kann ich das Käse selber machen ans Herz legen. Zum Einen sind diese „Käse“ frei von fragwürdigen Zutaten und zum Anderen schmecken sie auch wirklich gut und bieten Abwechslung.

Das kommt das Buch Käse vegan* aus dem Stocker Verlag gerade recht. Die französische Autorin erklärt zuerst mal die Grundzutaten, natürliche Texturierungsmittel, Geschmacktsverstärker und Fermentationsstarter.

Dann geht es los mit 25 Käse-Rezepten, von Klassikern à la Gouda und Ricotta über fermentierten Käse bis hin zu Käse-Spezialitäten, wie Feigen-Nußkäse.

Das Büchlein mit Hardcover besticht durch sehr schöne, professionelle Fotos der Autorin und ein ruhiges, übersichtliches Layout. Gut finde ich auch, dass das Buch in Österreich auf chlorfrei gebleichtem Papier gedruckt wurde. Einziger Wermutstropfen bei dem Ganzen sind die – zum Teil – schwer erhältlichen Zutaten, wie z.B. in Salzlake eingelegte Lupinenkerne oder Piment d’Espelette (eine französische Chilisorte mit rauchigem Geschmack) bei manchen Rezepten. Gleich zum Ausprobieren hier ein Rezept:

Pflanzlicher Mozzarella

Ein schmelzfähiger, aber schnittfester Mozzarella, der sich kalt für Salat eignet und im Ofen dank des Kokosöls perfekt schmilzt. Lange habe ich von diesem Rezept geträumt – nun bin ich froh, es Ihnen präsentieren zu können.


FÜR 2 KUGELN/4–8 PERSONEN

125 g Seidentofu
100 g Sojajoghurt
150 ml Sojadrink
100 ml Reisdrink
2 EL Zitronensaft
2 EL Maisstärke
¾ TL Agar-Agar
¾ TL Salz
150 ml neutrales Kokosöl

Alle Zutaten, außer dem Kokosöl, in den Mixbehälter des Standmixers geben und einige Minuten pürieren. Das im Wasserbad geschmolzene Kokosöl zugeben und wieder pürieren, bis eine glatte, cremige Masse entsteht. Die Masse in eine Kasserolle füllen und auf starker Stufe unter ständigem Rühren mit einem Holzkochlöffel 5 Minuten kochen. Die Masse dickt ein und bekommt eine dickcremige Konsistenz. In Dessertringe oder Formen füllen. Um Kugeln zu formen, die Masse in kleine, mit Frischhaltefolie ausgelegte Schüsseln mit rundem Boden füllen, die Frischhaltefolie zur Mitte hin zusammenfassen und z. B. mit einer Wäscheklammer fixieren. 3–4 Stunden kühl stellen. Aus der Form nehmen und wie einen herkömmlichen Mozzarella verwenden.

Rezeptidee: Salat „Caprese“ mit Feigen

Zutaten pro Person: 1 Tomate, 1 grüne Feige, ½ Kugel Mozzarella, 1 Schuss Olivenöl, 1 Schuss Balsamico-Essig, Kräuter, Salz und Pfeffer.

Tipps: Dieser Mozzarella schmilzt hervorragend und zerläuft richtig gut. Er eignet sich daher perfekt für Pizza, zum Gratinieren und für köstliche auf dem Grill überbackene Brote.

Fotos © Marie Laforet

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Haushaltsreiniger, Pflegeprodukte & Co selbst gemacht + Rezept

Cover Buch Haushaltsreiniger selber machen

Wer versucht plastikfrei oder gar Zero Waste zu leben, findet in Haushaltsreiniger, Pflegeprodukte & Co.* einige hilfreiche Anregungen. In den 5 Kapiteln Allzweckreiniger, Küche, Bad, Toilette und Waschküche verrät die französische Autorin ihre Alltagsrezepte. Vom Spülmittel über Tonerde-Zahnpasta und Schutzcreme, bis zum Weichspüler ist alles abgedeckt.

Neben den Rezepten macht Laetitia Royant immer auch einen Kostenvergleich und erkärt, welche bedenklichen Stoffe in herkömmlichen Mitteln enthalten sind. Achtung Veganer: In ein paar Rezepten kommt Bienenwachs vor, in einem Shampoo-Rezept Ei!

Gut gefallen haben uns die Angaben zum Druck: Auf chlorfrei gebleichtem Papier in Österreich gedruckt. Die Einschweißfolie ist recycelbar bzw. verbrennt ungiftig. Leider ist das Layout unruhig und unübersichtlich. Von der Aufmachung her haben wir, auch was die Fotos betrifft, schon ansprechendere Bücher zu dem Thema gesehen.

Trotzdem ist es, alles in allem, ein interessantes und informatives Buch mit guten Ideen. Zum Ausprobieren stellen wir daraus das Toilettenmittel vor.

Toilettenreinigungsmittel

In einem Glas 30 g geriebene Seife mit 30 Tropfen Zitronenöl und 1 l kochendem Wasser vermischen und gut schütteln. Eine Nacht ruhen lassen, bis die Mischung fest wird. Ist sie nicht flüssig genug, kann sie weiter verdünnt werden, bis sie die gewünschte Konsistenz hat. 2 Esslöffel genügen für eine WCReinigung.

Variante: Für eine Expresspräparation kann die geriebene Seife auch durch 7 Esslöffel Schmierseife ersetzt werden.

Herstellung in Bildern:

Seife reiben:
Seife

Zitronenöl dazu geben:

Zitronenöl

Kochendes Wasser dazu geben:

Kochendes Wasser

Ruhen lassen:

Ruhen lassen

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Blick ins Buch:

Mein veganer Adventskalender: Weihnachtsbäumchen

Als ich das Titelbild dieses Buchs gesehen habe, wußte ich gleich, dass ich es haben möchte 🙂 Und weil ich die Weihnachtsbäumchen soooo schön finde, habe ich das Titelrezept auch gleich für Euch zum Nachbacken ausgesucht, aber eins nach dem Anderen…

In Mein veganer Adventskalender* findet man rund 40 Rezepte, eingeteilt in die 4 Adventwochen. Jede Woche hat einen Schwerpunkt: Weihnachtsbäckerei, Wohlfühlgerichte, Last-Minute-Geschenke und festliche Menüs. Die Bandbreite reicht dabei von Thai-Suppe mit Gemüse, über Bratapfel-Lassi und Stollen bis zum Winter-Wohlfühl-Salz. Die meisten Rezepte eignen sich daher auch nicht nur für die Adventzeit.

Das Buch ist liebevoll gestaltet mit einem ruhigen, übersichtlichen Layout und stimmungsvollen Fotos. Auf chlorfreiem FSC-Papier in Deutschland gedruckt. Rundum eine wirklich gelungene Mischung und uneingeschränkt empfehlenswert!

Viel Freude mit den Weihnachtsbäumchen 🙂

© Kosmos Verlag, Franzi Schädel

© Kosmos Verlag, Franzi Schädel

Weihnachtsbäumchen_Rezept

Hier die Angaben für Euren lokalen Buchhändler:
Franziska Schädel
Mein veganer Adventskalender
€/D 12,99 / €/A 13,40 / sFr 16,50
ISBN 978-3-440-14898-3
Kosmos Verlag, Stuttgart

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Gesund backen mit Veganpassion: Gemüsetarte tricolore

gemuesetarte

gesund_backen_coverDas Rezept stammt aus dem Buch Gesund Backen mit Veganpassion.* Stina Spiegelberg hat darin alle Rezepte praktisch gekennzeichnet z.B. wenn sie glutenfrei, Vollwert, sojafrei oder zuckerreduziert sind. Neben Warenkunde zu Süßungsmöglichkeiten, Mehlarten, etc. folgen Tipps zum Ersetzen von Zutaten und zum Verzieren. Dann geht’s los mit den Rezepten in den Kapiteln Teegebäck & Cookies, Kleines & Feines, Kuchen & Troten, Backen ohne Backen und Herzhaftes. Im Anhang findet man noch hilfreiche Tipps zu Haltbarkeit & Verpackung, hübsche Bastelvorlagen zum Dekorieren, ein kleines Glossar und den Rezept-Index.

Das hochwertig Buch mit Hardcover und Fadenbindung ist optisch sehr ansprechend und übersichtlich gestaltet und überzeugt mit schönen Fotos. Die große Bandbreite an kreativen Rezepten – von Matcha-Mandel-Swirls über Aronia-Energiekugeln bis zu Rote-Bete-Madeleines – lädt zum Ausprobieren ein. Alles in allem ein super Buch, das wir guten Gewissens empfehlen können! Ganz besonders toll finden wir auch das Umwelt-Engagement des Neun Zehn Verlags, auf das wir hier noch explizit hinweisen möchten: Druck auf FSC-Papier in Deutschland, CO2 Ausgleich und nachhaltiger Bürobetrieb.

So, aber jetzt hier das Rezept zum Ausprobieren:

Gemüsetarte Tricolore

Ergibt eine Tarte von 18 cm Durchmesser für 4 Stücke.

Für den Boden
320 g Blätterteig

Für die Gewürzcreme
150 g Sojajoghurt
60 g (2 EL) Cashewmus
1/4 TL Senfkörner
2 Wacholderbeeren
1 EL Hefeflocken
1 gehäufter TL Speisestärke
Je 1 Msp. Muskatnuss, Paprika,
Salz, Pfeffer

Für die Gemüsefüllung:
1 Zucchini, klein
1 Karotte
Etwas Wasser
1 TL Zitronensaft
1 Rote Bete, roh
Salz, Pfeffer
1 rote Zwiebel
100 g Räuchertofu

 

Den Blätterteig auf ein Quadrat von 24×24 cm zurechtnschneiden und mit Backpapier in eine Springform legen. Den Rand leicht andrücken und überstehenden Teig abschneiden.

In einer Schüssel Joghurt und Cashewmus verrühren. Senfkörner und Wacholderbeeren im Mörser zermahlen, dann mit den Hefeflocken, der Stärke und den weiteren Gewürzen zur Joghurtmischung geben und glatt rühren. Die Creme auf dem Blätterteigboden glatt streichen.Zucchini und Karotten hobeln und in etwas Zitronenwasser legen. Die rote Bete auch in Streifen hobeln und in Salzwasser leicht vorgaren, dann abkühlen und abtropfen lassen. Zwiebeln und Räuchertofu in feine Scheiben schneiden. Nun die Gemüsestreifen mit leichter Überlappung auf die Arbeitsfläche legen, sodass sie sich einrollen lassen. Mit Salz unf Pfeffer bestreuen. Hin und wieder mit Zwiebeln und Räuchertofu spicken. Dann das Gemüse zu einer Spirale einrollen und in den vorbereiteten Blätterteigboden, auf die Creme legen. Die Tarte bei 180 °C Ober-/Unterhitze 30-40 Minuten backen.

Fotos: Rezept – Veganpassion, Stina Spiegelberg, Cover – Sven Cichowitz

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Buchvorstellung: Bio Kosmetik – vegan, frisch, naturbelassen

Sven Falk © 2015 Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern

Sven Falk © 2015 Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern

Wenn ich die Zutatenliste von herkömmlichen Kosmetik-Produkten lese, verstehe ich meist nur Bahnhof. Kein gutes Gefühl, nicht zu wissen, was die unzähligen enthaltenen Stoffe eigentlich sind 🙁 Deshalb gibt’s bei uns zuhause nur mehr bio-vegane Körperpflege-Produkte, am Liebsten selbst gerührt.

Mit Bio Kosmetik der bekannten Kräuterpädagogin Gabriela Nedoma gibt es endlich ein Buch, dass dafür jede Menge Rezepte liefert. Bevor es mit den konkreten Anleitungen losgeht, kärt ein ausführlicher Info-Teil auf: Von den Vorzügen lebendiger Frische-Kosmetik über versteckte nicht-vegane Rohstoffe bis zu Problemstoffen in herkömmlichen Produkten.

Ab Seite 30 geht es mit praktischen Tipps los: Was für eine Zutaten-Grundausstattung brauche ich, welche Arbeitsgeräte und wie bereite ich Biokosmetik sicher zu?

Danach geht es los mit Basis-Rezepten für Feuchtigkeitscreme, Rosskastanienpulver & Co. Die Rezepte sind in die Kategorien Reinigung, Zahnpflege, Deodorants und Hautpflege eingeteilt. Viele der Zutaten kann man selbst plastikmüllfrei sammeln oder kaufen, wie Efeu, Roggenmehl, Lindenblüten und Rosskastanien.

Schwieriger wird es wohl schon die Shampoo-Grundlage oder Isländisch Moos zu besorgen. Da hätte ich mir persönlich konkrete Bezugsquellen gewünscht.

Wenn ich von Apfelstrudel-Salbe, Ingwerzucker für die Zähne und Waschmilch mit roten Johannisbeeren lese, bekomme ich Lust darauf, einfach mal den Finger in die Kosmetik zu stecken und zu kosten…was man bei den natürlichen Zutaten tatsächlich machen kann. Wie toll!

Alles in allem finde ich das Buch sehr hübsch gestaltet und die Rezepte kreativ & vielfältig. Wer gerne selbst in der Natur Zutaten sammelt und Spaß am selber mixen & rühren hat, dem kann ich Bio Kosmetik* wärmstens empfehlen.

Hier gibt’s das Salbei-Zahnpulver Rezept zum Ausprobieren.

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Zahnpulver selbst gemacht

Dieses Zahnpulver mineralisiert die Zähne, verschiebt den pH-Wert in den basischen Bereich, stärkt das Zahnfleisch, wirkt entzündungshemmend und desodorierend.

Sven Falk © 2015 Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern

Sven Falk © 2015 Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern

Salbei-Zahnpulver

Zutaten für einen Tiegel: 3 Blatt Salbei und 50 g Salz

Zubereitung:

  • Salbeiblätter zerkleinern.
  • Salbeiblätter und Salz im Mini-Blender pulverisieren.
  • Salbeisalz in ein Gefäß füllen und geschlossen aufbewahren.

Anwendung:

Eine kleine Prise Salbeisalz im Mund verteilen, bis sich die Salzkristalle auflösen. Die Zähne wie gewohnt putzen.

Weitere Anwendungen:

  • Halsschmerzen: 1/2 TL Salbeisalz in warmem Wasser auflösen und damit gurgeln.
  • Vitalsalz: Gerichte mit dem Kräutersalz am Tisch aromatisieren.
  • Fussbad: Bei übermäßigem Schwitzen 50g Salbeisalz in einem Fußbad auflösen und die Füße 30 Minuten darin baden.

Haltbarkeit:
6 Monate bei Zimmertemperatur

Das Rezept stammt aus dem Buch Biokosmetik – vegan frisch naturbelassen,* das ich in der Buchvorstellung ausführlich vorstelle. Wer nicht so gerne selber rührt, kann sich auch einfach eine fertige Zahnkreide* im Schraubglas kaufen.

Hier gibt’s noch mehr Tipps für die plastikfreie Körperpflege. Ganz einfach geht z.B. der Umstieg auf eine kompostierbare Bambus-Zahnbürste und einen Fairtrade Holz-Zahnputzbecher.

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Buchvorstellung: Vegan BBQ

Vegan BBQ

Auf das Grillvergnügen will man natürlich auch als VeganerIn nicht verzichten. Gut, dass es zu dem Thema jetzt schon einige Bücher gibt. Wir haben mal einen Blick in Vegan BBQ geworfen. Super finden wir den Hinweis gleich am Anfang, der Umwelt zuliebe auf Aluschalen zu verzichten (und für die Gesundheit ist es auch besser!).

Jedes Kapitel hat eine eigene Farbe, sodaß man mit dem Farbcode in der Umschlagklappe ganz leicht zum gewünschten Buchteil kommt, sehr praktisch 🙂

Den Anfang machen Vorspeisen & Beilagen: Hier finden sich großteils kreative Salate, die man sich genauso mal auch ohne zu grillen gönnen kann. Die Bandbreite reicht von Reispapier-Rollen mit Mango bis zu Quinoasalat mit Himbeer-Dressing.

Gleich darauf folgen gegrillte Kleinigkeiten: Auch hier werden Salate vorgestellt, aber auch mediterrane Crostini, Baguette mit Tomatenbutter und gegrillte Karotten mit Bröseln.

Zur Sache geht’s schließlich bei den Hauptgerichten: Von Karfiol-Steaks mit Erbsen-Pesto über Hotdog mit Gurkenrelish bis zu gegrillter Pizza ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Aufgepeppt werden die Speisen mit Saucen für alles: Ob mit Apfel-Haselnuss-Pesto, Mais-Salsa und Hoisin-Marinade oder Klassikern wie Ketchup & Mayonnaise. Die Saucen bringen richtig Geschmack rein von mexikanisch bis orientalisch.

Zum Abschluß gibt’s natürlich auch was Süßes vom Grill: Wie wär’s mit Bananen-Frühlingsrollen mit Kokossahne oder Pfirsiche mit Keksbröseln & Eis?

Vervollständigt werden die Rezepte mit dem Getränke Kapitel: Ob Heidelbeer-Cooler oder Rhabarber-Eistee, auch hier ist sicher für jeden was dabei.

Zu guter Letzt gibt’s noch Rezepte für Basics wie Tortilla, Sauerteigbrot & Co.

Fazit: Ein peppig aufgemachtes Buch mit hübschen Fotos und 54 einfallsreichen Rezepten. Gut finde ich, dass kaum Fleisch-Ersatzprodukte wie Tofu-Würstchen & Co. verwendet werden. Persönlich hätte ich mir bei den Hauptspeisen mehr Rezepte für Patties gewünscht. Wie immer gibt es Abzug für die Tatsache, dass das Buch ‚Printed in China‘ ist. Ansonsten ist Vegan BBQ* auf jeden Fall für alle geeignet, die mal ungewöhnlich statt 08/15 grillen wollen.

Zum Ausprobieren gibt’s hier das Rezept für gegrillte Karotten mit Haselnuß-Basilikum-Bröseln.

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Dinkel-Nuss-Brot

© Alexander Walter/GU

© Alexander Walter/GU

Dinkel-Nuss-Brot

Zutaten für 1 Laib
(ca. 15 Scheiben):

400 g Dinkel-Vollkornmehl
100 g helles Dinkelmehl
(+ etwas mehr zum Arbeiten)
1 gestr. EL Salz
1 Würfel Hefe (ca. 40 g)
1 TL Zucker
2 EL Nußöl
150 g Nüsse und/oder Kerne
(eine Sorte oder gemischt: z.B. Walnüsse, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne)

Zubereitungszeit:

+1 1/4 Std. Ruhen
+1 1/4 Std. Backen
Kalorien pro Scheibe: 215 kcal

Basic-Tipps:
Auf Hefebrote können – wie Brote mit Sauerteig – aus Vollkornmehl zubereitet werden & gehen sehr schön auf.Frische Hefe läßt sich gut einfrieren, sodass man sie so immer im Vorrat haben kann. Dann einfach noch gefroren mit dem lauwarmen Wasser anrühren & stehen lassen, bis sie darin aufgetaut istWer das Brot abwandeln mag, hier ein paar Ideen dazu: Statt der Nüsse schmecken auch Trockenfrüchte im Teig, besonders fein sind Feigen & Rosinen (So ein Brot passt dann aber trotzdem nicht nur zu Süßem, sondern auch zu Pikantem). Oder auch einmal zusammen mit den Nüssen Kräuter wie Oregano oder rosmarin oder Gewürze wie Koriander mit unter den Teig kneten.
Zubereitung
1. Die beiden Mehlsorten mit dem Salz in einer Schüssel mischen & in der Mitte eine Mulde formen. Die Hefe fein zerkrümlen & mit dem Zucker & 100 ml lauwarmem Wasser verrühren. Hefewasser in die Mulde gießen und mit wenig Mehl bestäuben. Diesen Vorteig ca. 10 Minuten gehen lassen.
2.
Dann noch ca. 175 ml lauwarmes Wasser und das Öls zum Mehl geben & alles mit einem Kochlöffel gründlich vermischen. Die Mischung auf die leicht mit Mehl bestäubte Arbeitsfläche geben & mit den Händen so lange kräftig durchkneten, bis ein geschmeidiger, glatter Teig entstanden ist. 
3.
Den Brotteig wieder in die Schüssel legen. Ein Küchentuch unter den kalten Wasserstrahl halten & auswringen. Das Tuch über die Schüssel legen. Den Teig an einem warmen und zugfreien ort ca. 1 Stunde gehen lassen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat.
4.
Die Walnußkerne in grobe Stücke brechen, mit den Sonnenblumen- & Küriskernen zu dem Teig geben & gründlich durchkneten.
5.
Backblech mit Backpapier auslegen. Aus dem Brotteig einen länglichen Laib formen & aufs Blech legen. Den Teig mit dem Tuch bedecken & weitere 15 Minuten gehen lassen. Inzwischen den Backofen auf 230 Grad vorheizen. 
6.
Den Teiglaib gleichmäßig dünn mit Wasser einpinseln & im Ofen (unten) ca. 1 Min. backen. Dann die Ofentemperatur auf 180 Grad runterschalten & das Dinkelbrot in ca. 1 Stunde fertig backen. Dabei immer wieder mal mit Wasser einpinseln.
7.
Zum Gartest das Brot mit den Topflappen oder einem dicken Tuch aus dem Ofen nehmen, umdrehen & mit den Fingerknöcheln nleicht auf die Unterseite klopfen. Klingt es hohl, ist das Brot durchgebacken. auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Das Rezept stammt aus dem GU Buch Vegan Basics* von Cornelia Schinharl. Mehr zu dem Buch erfährst Du hier.

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Buchvorstellung: Lunchbox Revolution

Lunchbox Revolution Cover

 Die gebürtige Italienerin Micaela Stermieri wuchs mit frischgekochten Speisen ohne Zusatzstoffe und Geschmacksverstärker auf. Auch in Ihrem Kochbuch Veggie to go – Lunchbox Revolution* sucht man ungesundes Fastfood vergeblich. Neben leckeren Rezepten propagiert die Autorin auch Food-Sharing unter Kollegen: Abwechselnd kochen macht weniger Arbeit und zusammen essen  mehr Spaß 🙂

Kartoffeln & Reis werden am Abend vorgekocht , Zutaten auf Vorrat in größerer Menge produziert. So sind die Gerichte in der Früh schnell fertig gestellt. Die Rezepte sind großteils vegetarisch, haben aber fast alle schon Ideen zum Veganisieren dabei.

Zum Mitnehmen der Speisen empfiehlt Stermieri Thermosbehälter, Schraubgläser oder Bento-Boxen. Zur kompletten müllfreien Lunchbox-Ausstattung gehört natürlich auch das eigene Besteck und eine Stoff-Serviette.* Damit das Essen auch gut für Gesundheit & Umwelt ist, empfehlen wir auf herkömmliches Plastik zu verzichten und Alternativen wie Edelstahl-Behältern & Co. den Vorzug zu geben.

So, aber jetzt zu den Rezepten! Den Anfang machen Grundrezepte wie Tofu-Marinaden, Barbecue-Sauce und Erbsenpesto. Im Kapitel ‚Auf die Hand‘ gibt’s leckeres Fingerfood, von Reispapierröllchen bis zu Spinat-Calzone. Als nächstes locken Gemüse-, Pasta- & Reisgerichte, von Pennette in Zitronensauce bis zu Sushi in der Schale.

Auch im Salate- und Suppen-Kapitel ist für Abwechslung gesorgt mit Orangen-Avocado-Seitan-Salat oder indischer Linsensuppe. Natürlich darf auch was Süßes in der Lunchbox nicht fehlen, z.B. Energiebällchen oder Kürbis-Cupcakes. Den Abschluß machen noch ein paar Notfall-Rezepte, wenn die Zeit wirklich knapp ist.

Einen Minuspunkt gibt’s von uns dafür, dass das Buch in China gedruckt wurde 🙁 Zumindest wurde FSC Papier verwendet. Ansonsten ist Lunchbox Revolution ein schön gestaltetes Buch, das mit seinen Rezepten sicher Abwechslung in die Jausenbox bringt.

Das Rezept für Blumenkohlburger zum Ausprobieren gibt’s hier.

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Buchvorstellung: Vegan to go von Attila Hildmann

© Justyna Krzyzanowska

© Justyna Krzyzanowska

Über 100 schnelle, einfache, aber leckere Rezepte hat Attila Hildmann in Vegan to go, erschienen im Becker Joest Volk Verlag, diesmal zusammengestellt. Gesundes, veganes Fastfood, das sich super eignet zum Mitnehmen ins Büro, bei der Radtour oder in die Schule. Für Challenge Fans wurden die Rezepten wieder den Stufen zugeordnet und durch eine dritte Stufe, die Schlemmer-Stufe, ergänzt.

Der Stil der vorherigen Bücher mit tollen Food-Fotos und zahlreichen Bildern vom Autor wird hier fortgeführt. Am Anfang veganen Optionen für tierische Lebensmittel vorgestellt. Danach erklärt Attila Hildmann wie sich eine omnivore & eine vegane Ernährung auf die Gesundheit, Massentierhaltung, unsere Meere und die Umwelt im Allgemeinen auswirken.

Die benötigten Utensilien werden erklärt und sind, mit Ausnahme des Hochleistungsmixer, sicher in jedem Haushalt vorhanden.

Anschließend folgen Tipps zum Zeit sparen, wie man die Speisen am Besten nimmt oder sich unterwegs versorgt, wenn man nichts dabei hat und 10 Regeln, damit veganes Essen Spaß macht. Auf Seite 36 geht’s dann mit den Rezepten los.

Im Kapitel New Beginning gibt es vielfältige Frühstücksideen von Brot mit Avocado-Apfel-Topping bis zu Müsliriegeln.

Daily Delights wartet großteils mit mediterran inspirierten Gerichten, aber auch Speisen aus Indien, Mexiko und Vietnam auf.

Bei den Snack Attack Rezepten reicht die Bandbreite von Frühlingsrollen mit Crunch-Gemüse & Sweet-Chili-Sauce bis zu Spargelknusperstangen mit Paprikadip.

Die Sandwich Superstars überzeugen mit Rezepten für ein pikantes Buddha-Orange-Sandwich mit Kürbispaste, geröstetem Gemüse & Pesto oder dem süßen Superfrucht-Sandwich mit Acai, Matcha & Erdnußcreme.

Im Kapitel Salad Power haben mich besonders der Curry-Quinoa-Salat mit Blaubeerkick & Pekannüssen und der Ciabatta-Salad angelacht.

Die Vielfalt zeigt sich auch bei den Fabulous Drinks mit Grünen Smoothies, Chia-Drinks, Protein-Shakes & Refresh-Drinks.

In Sweet Sensations wird das Rezept der Caramel Riders, die an Toffifees angelehnt sind, viele Freunde finden, aber auch die hübschen Zitronen-Cupcakes mit Granatapfel-Pistazien-Topping oder der Kaiserschmarren.

Fazit: Vegan to go* ist ein sehr gelunges Buch mit alltagstauglichen Rezepten und (großteils) ganz einfach erhältlichen Zutaten, die für reichlich Abwechslung im Speiseplan sorgen. Eine echte Bereicherung! Allerdings würden wir bei den Lunchboxen und Isolier-Behältern von Aluminium aus gesundheitlichen Gründen definitiv abraten! Besser für Gesundheit & Umwelt sind plastik- & alufreie Edelstahlbehälter.

Zum Ausprobieren gibt’s hier die Rezepte für leckere Lasagne & Ciabattasalat.

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