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Buchvorstellung: Vegan Frühstücken kann jeder + Rezept

Als großer Frühstücksfan und Kenner des eat this! Blogs hatte ich doch recht hohe Erwartungen an Vegan Frühstücken kann jeder. Mein erster Eindruck, nachdem ich das Buch ausgepackt hatte, war: Schön geworden! Das hochwertige Hardcover, das Gusto machende Titelfoto, das praktische Lesezeichenbändchen und das matte, gerade richtig dicke Papier. Dazu professionelle Food-Fotos zu jedem Rezept – was ich besonders liebe. Das Papier FSC zertifiziert, das Buch in Deutschland gedruckt…ein guter Anfang soweit.

Jetzt war ich natürlich auf den Inhalt gespannt. Den Anfang des Buchs machen neben einem Vorwort diverse Tipps für einen guten Start in den Tag. Es folgen Infos zu verschiedenen Zutaten wie Getreide, Beeren, Kaffee & Tee und ab Seite 27 geht’s mit den Rezepten los. Bei den Kapiteln kann man unter folgenden Themen wählen: Smoothies, Säfte & Co., Frühstück to go, One bowl wonders, Vom Herd und aus dem Ofenn, Für Naschkatzen, Wochenend-Brunch, Kaffee, Tee & Co. und Basics.

Die Rezepte sind wirklich abwechslungsreich. Von Klassikern à la Bircher Müsli & Tofu Scramble bis zu spannenden modernen Kreationen wie Blaubeer Popsicles und Miso Oatmeal ist für jeden etwas dabei. Sehr praktisch sind auch die Hinweise bei den Rezepten, ob sie gluten-, zucker- oder sojafrei sind!

Fazit: Ein rundherum schön gestaltetes Buch mit spannenden Rezeptideen. Wer die Vielfalt der Küchen der Welt liebt und nicht speziell auf saisonal & regional schaut, der wird mit Vegan Frühstücken kann jeder* bestimmt viel Freude haben. Unter der ISBN 9783942491631 bekommt Ihr das Buch bei Eurem Buchhändler.

Zum Ausprobieren haben wir für Euch folgendes Rezept ausgewählt:

Overnight-Buchweizen 

© Nadine Horn & Jörg Mayer

Zubereitungszeit 15 Minuten
Quellzeit 8 Stunden
Portionen 2Für das Overnight Buchweizen-Meal
60 g Buchweizenflocken
120 ml Wasser
4 Erdbeeren (frisch oder gefroren)
1 Handvoll Himbeeren (frisch oder gefroren)
2 TL Ahornsirup

Für das Topping
12 EL Sojajoghurt
1/2 Banane
2 Erdbeeren
6 EL Granola

1. Buchweizenflocken in Wasser einrühren, über Nacht im Kühlschrank quellen lassen.

2. Am nächsten Morgen eingeweichte Buchweizenflocken mit Beeren und Ahornsirup im Mixer oder im High-Speed-Blender fein pürieren.

3. Banane schälen und in Scheiben schneiden, Erdbeeren halbieren.

4. Buchweizenmasse auf 2 Gläser aufteilen, je 6 EL Sojajoghurt darauf geben.

5. Mit Obst und Granola garnieren.

Wenn man glutenfreies Granola verwendet oder das Granola komplett wegläßt, ist dieses Gericht glutenfrei.

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Buchvorstellung: Vegane Energieriegel

© Leopold Stocker Verlag

© Leopold Stocker Verlag

Gerade als VeganerIn ist es ideal, immer einen eigenen Snack dabei zu haben. Selbstgemachte Riegel haben den Vorteil, dass man Müll reduziert, eigene Geschmacksvorlieben und gesundheitliche Aspekte wie wenig Zucker oder Glutenfreiheit berücksichtigen kann. Im Buch Energieriegel vegan* finden sich 32 Rezepte für Riegel, Kugeln und Co., die nicht nur gesund sind, sondern auch lecker schmecken & Abwechslung bieten. Diese Snacks mit grünen Proteinen sind speziell als Energieschub beim Sport gedacht, wehren aber auch Heißhungerattacken perfekt ab.

Am Beginn des Buchs werden ein paar Grundinfos zur Zubereitung erklärt. Dann geht’s los mit Riegeln mit Trockenfrüchten und Nüssen, wie z.B. dem Yoga-Snack mit Kokos und Spirulina, gefolgt von Eiweiss-Mahlzeiten wie dem Schlankheitsriegel mit Quinoa. Das letzte Kapitel ist dem Thema Vollwert-Naschereien und Getreide-Riegel gewidmet und überrascht mit kreativen Rezeptideen wie Creperiegel mit Bananengeschmack oder Mais-Snack mit Orangenblütenaroma.

Fazit: Ein hübsch gestaltetes, übersichtliches Buch das wirklich einfallsreiche und vielfältige Rezepte bietet. Einfach selbst überzeugen und gleich mal die ungewöhnlichen Roten Linsen Riegel backen!

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Statt Plastik – ein DIY-Buch für die Praxis + Mundwasser-Rezept

Photocredit: (C) Hanna Rudolf

Photocredit: (C) Hanna Rudolf

Manche Bücher machen nicht nur Freude beim Anschauen und Lesen, sondern sind auch überaus sinnvoll. Eines davon ist Statt Plastik – Schöne Sachen zum Selbermachen – Das Ideenbuch für Einfälle statt Abfälle* von Jutta Grimm. Das Buch ist eine gelungene Kombination aus fundierten Infos, hübschen Fotos, gelungenem Layout und zahlreichen spannenden Selbermach-Anleitungen.

Nach einer kurzen Einführung in die Plastik-Problematik folgen Tipps zu den Projekten. Der Rest des Buches ist in folgende Kapitel gegliedert:

  • Einkauf
  • Bad
  • Wäsche
  • Haushalt
  • Baby

Zum Schluß folgen Schnittmuster, Literaturhinweise und ausgewählte Bezugsquellen. Die DIY-Projekte reichen vom gehäkelten Topfkratzer über selbst gerührten Lippenbalsam und Fleckenstift bis zur genähten Tasche für den Fahrradkorb und Spülmaschinenmittel. Die Anleitungen der Handarbeitsrezepte werden mit hilfreichen Illustrationen verdeutlicht.

Leider sind die Rezepte nicht alle vegan, unter anderem kommen Bienenwachs und Gallseife zum Einsatz. Gut finde ich hingegen die Infoboxen, wo verschiedenen Zutaten oder Anwendungen erklärt werden. Das Buch ist im Pala-Verlag erschienen, gedruckt in Deutschland auf 100% Recyclingpapier, was ich sehr gut finde!

Fazit: Ein wunderschön gestaltetes Praxis-Buch mit tollen Infos und Projekten. Wir hätten uns ausschließlich vegane Rezepte gewünscht, aber abgesehen davon ist Statt Plastik* definitiv sehr empfehlenswert. Zum Ausprobieren gibt’s hier im Anschluß gleich das Rezept für Mundwasser.

Mundwasser

Photocredit: (C) Hanna Rudolf

Photocredit: (C) Hanna Rudolf

Viele Menschen nutzen Mundwasser nur für einen frischen Atem. Mit diesem Mundwasser können Sie außerdem ein gesundes, kariesfeindliches Mundklima erzeugen und die Zähne remineralisieren. Es ist gut fürs Zahnfleisch und kann bei regelmäßiger Anwendung Zahnstein vorbeugen. Die ätherischen Öle sind neben dem Geschmack auch noch entzündungshemmend, antiviral und gut bei kleineren Verletzungen der Schleimhaut. Ach ja, und frischen Atem macht es auch noch …

Das wird benötigt

500 ml lauwarmes Wasser

3 EL Xylit 

2 TL Natron 

7 Tropfen ätherisches Pfefferminzöl 

5 Tropfen ätherisches Myrrhenöl

So wird’s gemacht

  • Wasser, Xylit und Natron in eine Flasche geben. Flasche schließen und so lange schütteln, bis alles gelöst ist. Nun noch die ätherischen Öle dazugeben.
  • Vor der Anwendung die Flasche schütteln, damit sich die nichtwasserlöslichen ätherischen Öle wieder gut verteilen. Wie gewohnt morgens und abends etwa 1 Minute mit dem Mundwasser die Zähne spülen. Ausspucken und nicht nachspülen.
  • Wer den Geschmack nicht so mag oder auf Pfefferminzöl verzichten will, kann auch andere ätherische Öle verwenden: zum Beispiel Manuka, Geranie, Salbei, Teebaum, Zitrone.

Mundwasser für Kinder?

Kinder sollten Mundwasser erst verwenden, wenn sie es zuverlässig wieder ausspucken können und nicht herunterschlucken. Das ist etwa im Alter von sechs Jahren der Fall. Dann kann man sie an die Benutzung von Mundwasser heranführen (bis dahin außer Reichweite stellen, weil Verwechslungsgefahr aufgrund der Ähnlichkeit der Flasche zu Getränkeflaschen besteht). Bei älteren Kindern, vor allem wenn sie eine feste Zahnspange tragen, hat die regelmäßige Verwendung von Mundwasser eine hervorragende Wirkung.

Auch bei den anderen Zahnpflege-Produkten sollte man natürlich auf Nachhaltigkeit achten, z.B. mit biologisch abbaubaren Zahnbürsten* oder Zahnkreide.*

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Rezepte für die Zukunft

Susanne Pretterebner/Becker Joest Volk Verlag

Susanne Pretterebner/Becker Joest Volk Verlag

Rezepte für die Zukunft von Susanne Pretterebner ist ein äußerst informatives und gleichzeitig ansprechend gestaltetes Buch über die Zusammenhänge zwischen Umwelt und Ernährung. Zum Einen sind die bunten Infografiken richtige Augenöffner und man bekommt zahlreiche Tipps, wie man umweltschonender Kochen kann. Zum Anderen laden 48 Rezepte mit Gusto machenden Bildern und saisonalen, sowie regionalen Produkten zum Ausprobieren ein.

Im ersten Teil des Buches nimmt die Autorin das Thema Lebensmittelabfälle genauso unter die Lupe wie Fleisch- und Fischkonsum, Fertigprodukte, Bio und den CO2 Fußabdruck. Die Infografiken machen verständlich und eindeutig klar, welche Auswirkungen unser Speiseplan auf die Umwelt hat, wie man an folgenden Beispielen sieht:

Susanne Pretterebner/Becker Joest Volk Verlag - Beifang

Susanne Pretterebner/Becker Joest Volk Verlag – Beifang

Susanne Pretterebner/Becker Joest Volk Verlag - Fleischkonsum

Susanne Pretterebner/Becker Joest Volk Verlag – Fleischkonsum

Besonders hilfreich finde ich auch die Infos, wie man beim Kochen Energie sparen kann. Auch das wird neben dem Text grafisch sehr gut dargestellt. Selbst bei der Auswahl der Beilagen kann man viel für’s Klima tun. So belastet Reis die Umwelt um ein Vielfaches mehr als heimische Erdäpfel.

Susanne Pretterebner/Becker Joest Volk Verlag - energiesparend kochen

Susanne Pretterebner/Becker Joest Volk Verlag – energiesparend kochen

Im zweiten Teil folgen neben Saisonkalendern für Obst und Gemüse saisonale Rezepte im Jahresverlauf von Jänner bis Dezember. Der Schwerpunkt liegt auf vegetarischen Rezepten, da fleischreduzierte Kost einen essentiellen Bestandteil klimabewusster Ernährung ausmacht. Im Sinne der Nachhaltigkeit wird auf Fertig- und Tiefkühlprodukte so weit wie möglich verzichtet. Dem Genuß tut das jedoch keinen Abbruch.

Verschiedene Icons geben darüber Aufschluß, ob ein Gericht aufwendig in der Zubereitung ist, ob es sich speziell für die Resteverwertung eignet, wie sehr man damit das Klimas schützt und auch, ob es sich um eine Fleisch-, Fisch- oder Gemüsespeise handelt. Die Rezepte sind in folgende Kategorien unterteilt:

  • Einfach unkompliziert: Suppen & Eintöpfe
  • Für wenig Hunger: Salate, Snacks und Vorspeisen
  • Für den großen Hunger: Pikante Hauptgerichte
  • Für Naschkatzen: warme und kalte Süßspeisen

Die Bandbreite reicht dabei von Topinambur-Suppe über Pastasalat mit Pfirsich und Kürbispizza mit Feta bis zu Polentaschmarren mit Quitten-Ragout.

Fazit: Ein empfehlenswertes Buch für all jene, die sich näher mit den Zusammenhängen von Umweltproblemen und Ernährung auseinandersetzen und Dinge verändern wollen.

Rezepte für die Zukunft* ist im Becker Joest Volk Verlag erschienen und ist unter folgender ISBN im Buchhandel erhältlich: 978-3954530724.

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Buchvorstellung: „Käse“ vegan + Rezept

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Wer – wie ich – Käse früher sehr gerne gegessen hat, für den sind die veganen „Käse“ aus dem Supermarkt geschmacklich enttäuschend. Deshalb heißt es selber machen! Mittlerweile schmeckt mir unsere hausgemachte Pizza mit ‚Mandelkäse‘ besser als jede gekaufte und auch selbstgemachten Feta finde ich eine Bereicherung. Wenn man auf der Suche nach neuen Geschmackserlebnissen ist und sich keinen 1:1 Ersatz für herkömmlichen Käse erwartet, dem kann ich das Käse selber machen ans Herz legen. Zum Einen sind diese „Käse“ frei von fragwürdigen Zutaten und zum Anderen schmecken sie auch wirklich gut und bieten Abwechslung.

Das kommt das Buch Käse vegan* aus dem Stocker Verlag gerade recht. Die französische Autorin erklärt zuerst mal die Grundzutaten, natürliche Texturierungsmittel, Geschmacktsverstärker und Fermentationsstarter.

Dann geht es los mit 25 Käse-Rezepten, von Klassikern à la Gouda und Ricotta über fermentierten Käse bis hin zu Käse-Spezialitäten, wie Feigen-Nußkäse.

Das Büchlein mit Hardcover besticht durch sehr schöne, professionelle Fotos der Autorin und ein ruhiges, übersichtliches Layout. Gut finde ich auch, dass das Buch in Österreich auf chlorfrei gebleichtem Papier gedruckt wurde. Einziger Wermutstropfen bei dem Ganzen sind die – zum Teil – schwer erhältlichen Zutaten, wie z.B. in Salzlake eingelegte Lupinenkerne oder Piment d’Espelette (eine französische Chilisorte mit rauchigem Geschmack) bei manchen Rezepten. Gleich zum Ausprobieren hier ein Rezept:

Pflanzlicher Mozzarella

Ein schmelzfähiger, aber schnittfester Mozzarella, der sich kalt für Salat eignet und im Ofen dank des Kokosöls perfekt schmilzt. Lange habe ich von diesem Rezept geträumt – nun bin ich froh, es Ihnen präsentieren zu können.


FÜR 2 KUGELN/4–8 PERSONEN

125 g Seidentofu
100 g Sojajoghurt
150 ml Sojadrink
100 ml Reisdrink
2 EL Zitronensaft
2 EL Maisstärke
¾ TL Agar-Agar
¾ TL Salz
150 ml neutrales Kokosöl

Alle Zutaten, außer dem Kokosöl, in den Mixbehälter des Standmixers geben und einige Minuten pürieren. Das im Wasserbad geschmolzene Kokosöl zugeben und wieder pürieren, bis eine glatte, cremige Masse entsteht. Die Masse in eine Kasserolle füllen und auf starker Stufe unter ständigem Rühren mit einem Holzkochlöffel 5 Minuten kochen. Die Masse dickt ein und bekommt eine dickcremige Konsistenz. In Dessertringe oder Formen füllen. Um Kugeln zu formen, die Masse in kleine, mit Frischhaltefolie ausgelegte Schüsseln mit rundem Boden füllen, die Frischhaltefolie zur Mitte hin zusammenfassen und z. B. mit einer Wäscheklammer fixieren. 3–4 Stunden kühl stellen. Aus der Form nehmen und wie einen herkömmlichen Mozzarella verwenden.

Rezeptidee: Salat „Caprese“ mit Feigen

Zutaten pro Person: 1 Tomate, 1 grüne Feige, ½ Kugel Mozzarella, 1 Schuss Olivenöl, 1 Schuss Balsamico-Essig, Kräuter, Salz und Pfeffer.

Tipps: Dieser Mozzarella schmilzt hervorragend und zerläuft richtig gut. Er eignet sich daher perfekt für Pizza, zum Gratinieren und für köstliche auf dem Grill überbackene Brote.

Fotos © Marie Laforet

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Haushaltsreiniger, Pflegeprodukte & Co selbst gemacht + Rezept

Cover Buch Haushaltsreiniger selber machen

Wer versucht plastikfrei oder gar Zero Waste zu leben, findet in Haushaltsreiniger, Pflegeprodukte & Co.* einige hilfreiche Anregungen. In den 5 Kapiteln Allzweckreiniger, Küche, Bad, Toilette und Waschküche verrät die französische Autorin ihre Alltagsrezepte. Vom Spülmittel über Tonerde-Zahnpasta und Schutzcreme, bis zum Weichspüler ist alles abgedeckt.

Neben den Rezepten macht Laetitia Royant immer auch einen Kostenvergleich und erkärt, welche bedenklichen Stoffe in herkömmlichen Mitteln enthalten sind. Achtung Veganer: In ein paar Rezepten kommt Bienenwachs vor, in einem Shampoo-Rezept Ei!

Gut gefallen haben uns die Angaben zum Druck: Auf chlorfrei gebleichtem Papier in Österreich gedruckt. Die Einschweißfolie ist recycelbar bzw. verbrennt ungiftig. Leider ist das Layout unruhig und unübersichtlich. Von der Aufmachung her haben wir, auch was die Fotos betrifft, schon ansprechendere Bücher zu dem Thema gesehen.

Trotzdem ist es, alles in allem, ein interessantes und informatives Buch mit guten Ideen. Zum Ausprobieren stellen wir daraus das Toilettenmittel vor.

Toilettenreinigungsmittel

In einem Glas 30 g geriebene Seife mit 30 Tropfen Zitronenöl und 1 l kochendem Wasser vermischen und gut schütteln. Eine Nacht ruhen lassen, bis die Mischung fest wird. Ist sie nicht flüssig genug, kann sie weiter verdünnt werden, bis sie die gewünschte Konsistenz hat. 2 Esslöffel genügen für eine WCReinigung.

Variante: Für eine Expresspräparation kann die geriebene Seife auch durch 7 Esslöffel Schmierseife ersetzt werden.

Herstellung in Bildern:

Seife reiben:
Seife

Zitronenöl dazu geben:

Zitronenöl

Kochendes Wasser dazu geben:

Kochendes Wasser

Ruhen lassen:

Ruhen lassen

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Blick ins Buch:

Mein veganer Adventskalender: Weihnachtsbäumchen

Als ich das Titelbild dieses Buchs gesehen habe, wußte ich gleich, dass ich es haben möchte 🙂 Und weil ich die Weihnachtsbäumchen soooo schön finde, habe ich das Titelrezept auch gleich für Euch zum Nachbacken ausgesucht, aber eins nach dem Anderen…

In Mein veganer Adventskalender* findet man rund 40 Rezepte, eingeteilt in die 4 Adventwochen. Jede Woche hat einen Schwerpunkt: Weihnachtsbäckerei, Wohlfühlgerichte, Last-Minute-Geschenke und festliche Menüs. Die Bandbreite reicht dabei von Thai-Suppe mit Gemüse, über Bratapfel-Lassi und Stollen bis zum Winter-Wohlfühl-Salz. Die meisten Rezepte eignen sich daher auch nicht nur für die Adventzeit.

Das Buch ist liebevoll gestaltet mit einem ruhigen, übersichtlichen Layout und stimmungsvollen Fotos. Auf chlorfreiem FSC-Papier in Deutschland gedruckt. Rundum eine wirklich gelungene Mischung und uneingeschränkt empfehlenswert!

Viel Freude mit den Weihnachtsbäumchen 🙂

© Kosmos Verlag, Franzi Schädel

© Kosmos Verlag, Franzi Schädel

Weihnachtsbäumchen_Rezept

Hier die Angaben für Euren lokalen Buchhändler:
Franziska Schädel
Mein veganer Adventskalender
€/D 12,99 / €/A 13,40 / sFr 16,50
ISBN 978-3-440-14898-3
Kosmos Verlag, Stuttgart

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Gesund backen mit Veganpassion: Gemüsetarte tricolore

gemuesetarte

gesund_backen_coverDas Rezept stammt aus dem Buch Gesund Backen mit Veganpassion.* Stina Spiegelberg hat darin alle Rezepte praktisch gekennzeichnet z.B. wenn sie glutenfrei, Vollwert, sojafrei oder zuckerreduziert sind. Neben Warenkunde zu Süßungsmöglichkeiten, Mehlarten, etc. folgen Tipps zum Ersetzen von Zutaten und zum Verzieren. Dann geht’s los mit den Rezepten in den Kapiteln Teegebäck & Cookies, Kleines & Feines, Kuchen & Troten, Backen ohne Backen und Herzhaftes. Im Anhang findet man noch hilfreiche Tipps zu Haltbarkeit & Verpackung, hübsche Bastelvorlagen zum Dekorieren, ein kleines Glossar und den Rezept-Index.

Das hochwertig Buch mit Hardcover und Fadenbindung ist optisch sehr ansprechend und übersichtlich gestaltet und überzeugt mit schönen Fotos. Die große Bandbreite an kreativen Rezepten – von Matcha-Mandel-Swirls über Aronia-Energiekugeln bis zu Rote-Bete-Madeleines – lädt zum Ausprobieren ein. Alles in allem ein super Buch, das wir guten Gewissens empfehlen können! Ganz besonders toll finden wir auch das Umwelt-Engagement des Neun Zehn Verlags, auf das wir hier noch explizit hinweisen möchten: Druck auf FSC-Papier in Deutschland, CO2 Ausgleich und nachhaltiger Bürobetrieb.

So, aber jetzt hier das Rezept zum Ausprobieren:

Gemüsetarte Tricolore

Ergibt eine Tarte von 18 cm Durchmesser für 4 Stücke.

Für den Boden
320 g Blätterteig

Für die Gewürzcreme
150 g Sojajoghurt
60 g (2 EL) Cashewmus
1/4 TL Senfkörner
2 Wacholderbeeren
1 EL Hefeflocken
1 gehäufter TL Speisestärke
Je 1 Msp. Muskatnuss, Paprika,
Salz, Pfeffer

Für die Gemüsefüllung:
1 Zucchini, klein
1 Karotte
Etwas Wasser
1 TL Zitronensaft
1 Rote Bete, roh
Salz, Pfeffer
1 rote Zwiebel
100 g Räuchertofu

 

Den Blätterteig auf ein Quadrat von 24×24 cm zurechtnschneiden und mit Backpapier in eine Springform legen. Den Rand leicht andrücken und überstehenden Teig abschneiden.

In einer Schüssel Joghurt und Cashewmus verrühren. Senfkörner und Wacholderbeeren im Mörser zermahlen, dann mit den Hefeflocken, der Stärke und den weiteren Gewürzen zur Joghurtmischung geben und glatt rühren. Die Creme auf dem Blätterteigboden glatt streichen.Zucchini und Karotten hobeln und in etwas Zitronenwasser legen. Die rote Bete auch in Streifen hobeln und in Salzwasser leicht vorgaren, dann abkühlen und abtropfen lassen. Zwiebeln und Räuchertofu in feine Scheiben schneiden. Nun die Gemüsestreifen mit leichter Überlappung auf die Arbeitsfläche legen, sodass sie sich einrollen lassen. Mit Salz unf Pfeffer bestreuen. Hin und wieder mit Zwiebeln und Räuchertofu spicken. Dann das Gemüse zu einer Spirale einrollen und in den vorbereiteten Blätterteigboden, auf die Creme legen. Die Tarte bei 180 °C Ober-/Unterhitze 30-40 Minuten backen.

Fotos: Rezept – Veganpassion, Stina Spiegelberg, Cover – Sven Cichowitz

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Buchvorstellung: Bio Kosmetik – vegan, frisch, naturbelassen

Sven Falk © 2015 Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern

Sven Falk © 2015 Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern

Wenn ich die Zutatenliste von herkömmlichen Kosmetik-Produkten lese, verstehe ich meist nur Bahnhof. Kein gutes Gefühl, nicht zu wissen, was die unzähligen enthaltenen Stoffe eigentlich sind 🙁 Deshalb gibt’s bei uns zuhause nur mehr bio-vegane Körperpflege-Produkte, am Liebsten selbst gerührt.

Mit Bio Kosmetik der bekannten Kräuterpädagogin Gabriela Nedoma gibt es endlich ein Buch, dass dafür jede Menge Rezepte liefert. Bevor es mit den konkreten Anleitungen losgeht, kärt ein ausführlicher Info-Teil auf: Von den Vorzügen lebendiger Frische-Kosmetik über versteckte nicht-vegane Rohstoffe bis zu Problemstoffen in herkömmlichen Produkten.

Ab Seite 30 geht es mit praktischen Tipps los: Was für eine Zutaten-Grundausstattung brauche ich, welche Arbeitsgeräte und wie bereite ich Biokosmetik sicher zu?

Danach geht es los mit Basis-Rezepten für Feuchtigkeitscreme, Rosskastanienpulver & Co. Die Rezepte sind in die Kategorien Reinigung, Zahnpflege, Deodorants und Hautpflege eingeteilt. Viele der Zutaten kann man selbst plastikmüllfrei sammeln oder kaufen, wie Efeu, Roggenmehl, Lindenblüten und Rosskastanien.

Schwieriger wird es wohl schon die Shampoo-Grundlage oder Isländisch Moos zu besorgen. Da hätte ich mir persönlich konkrete Bezugsquellen gewünscht.

Wenn ich von Apfelstrudel-Salbe, Ingwerzucker für die Zähne und Waschmilch mit roten Johannisbeeren lese, bekomme ich Lust darauf, einfach mal den Finger in die Kosmetik zu stecken und zu kosten…was man bei den natürlichen Zutaten tatsächlich machen kann. Wie toll!

Alles in allem finde ich das Buch sehr hübsch gestaltet und die Rezepte kreativ & vielfältig. Wer gerne selbst in der Natur Zutaten sammelt und Spaß am selber mixen & rühren hat, dem kann ich Bio Kosmetik* wärmstens empfehlen.

Hier gibt’s das Salbei-Zahnpulver Rezept zum Ausprobieren.

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Buchvorstellung: Vegan BBQ

Vegan BBQ

Auf das Grillvergnügen will man natürlich auch als VeganerIn nicht verzichten. Gut, dass es zu dem Thema jetzt schon einige Bücher gibt. Wir haben mal einen Blick in Vegan BBQ geworfen. Super finden wir den Hinweis gleich am Anfang, der Umwelt zuliebe auf Aluschalen zu verzichten (und für die Gesundheit ist es auch besser!).

Jedes Kapitel hat eine eigene Farbe, sodaß man mit dem Farbcode in der Umschlagklappe ganz leicht zum gewünschten Buchteil kommt, sehr praktisch 🙂

Den Anfang machen Vorspeisen & Beilagen: Hier finden sich großteils kreative Salate, die man sich genauso mal auch ohne zu grillen gönnen kann. Die Bandbreite reicht von Reispapier-Rollen mit Mango bis zu Quinoasalat mit Himbeer-Dressing.

Gleich darauf folgen gegrillte Kleinigkeiten: Auch hier werden Salate vorgestellt, aber auch mediterrane Crostini, Baguette mit Tomatenbutter und gegrillte Karotten mit Bröseln.

Zur Sache geht’s schließlich bei den Hauptgerichten: Von Karfiol-Steaks mit Erbsen-Pesto über Hotdog mit Gurkenrelish bis zu gegrillter Pizza ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Aufgepeppt werden die Speisen mit Saucen für alles: Ob mit Apfel-Haselnuss-Pesto, Mais-Salsa und Hoisin-Marinade oder Klassikern wie Ketchup & Mayonnaise. Die Saucen bringen richtig Geschmack rein von mexikanisch bis orientalisch.

Zum Abschluß gibt’s natürlich auch was Süßes vom Grill: Wie wär’s mit Bananen-Frühlingsrollen mit Kokossahne oder Pfirsiche mit Keksbröseln & Eis?

Vervollständigt werden die Rezepte mit dem Getränke Kapitel: Ob Heidelbeer-Cooler oder Rhabarber-Eistee, auch hier ist sicher für jeden was dabei.

Zu guter Letzt gibt’s noch Rezepte für Basics wie Tortilla, Sauerteigbrot & Co.

Fazit: Ein peppig aufgemachtes Buch mit hübschen Fotos und 54 einfallsreichen Rezepten. Gut finde ich, dass kaum Fleisch-Ersatzprodukte wie Tofu-Würstchen & Co. verwendet werden. Persönlich hätte ich mir bei den Hauptspeisen mehr Rezepte für Patties gewünscht. Wie immer gibt es Abzug für die Tatsache, dass das Buch ‚Printed in China‘ ist. Ansonsten ist Vegan BBQ* auf jeden Fall für alle geeignet, die mal ungewöhnlich statt 08/15 grillen wollen.

Zum Ausprobieren gibt’s hier das Rezept für gegrillte Karotten mit Haselnuß-Basilikum-Bröseln.

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