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La Veganista – Power-Vorrat: Buchvorstellung + Rezept

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© Gräfe und Unzer/René Riis

Nicole Just ist eine meiner Lieblings-KochbuchautorInnen. Ihre Gerichte gelingen gut, schmecken lecker und bringen immer neue kreative Ideen in den Kochalltag. Obwohl La Veganista Power-Vorrat bereits mein 3. Kochbuch zum Thema vegan & DIY ist, hat es Nicole Just geschafft, wieder ganz andere Rezepte und Ideen zu präsentieren.

Seit wir versuchen Zero Waste zu leben, verzichten wir auf Kichererbsen im Glas, Fertig-Pesti, & Co., die immer super praktisch waren, um bei Zeit- und Motivations-Mangel schnell ein Essen zu zaubern. Diese schnellen Helferleins haben mir gefehlt. Da kam mir La Veganista – Powervorrat gerade recht! Im Buch findet man z.B.Rezepte für:

  • pikante & süße Backmischungen, Gebäck zum Einfrieren, Nudeln, Semmelknödeln im Glas
  • vegane Basics wie Pflanzenmilch, Sahne, Joghurt, Topfen (= Quark) und Nußmus
  • Süßes: Puddingpulver, Schokolade, Müsligewürz
  • Fruchtiges: Marmeladen, Gelierzucker, Fruchtleder
  • Pikantes: Gemüsebrühe, Salzgemüse, Essig, sauer Eingemachtes
  • Getränke: Tees, Sirupe, Coldbrew-Kaffee auf Vorrat
  • „Fertiggerichte“: Falafel-, Risotto- oder Dal-Mix, Patties & Pizzateig zum Einfrieren
  • Würzen & Soßen: Kurkumapaste, BBQ-Würzpaste, „Worcester-Sauce“, Bechamelsauce

Super praktisch finde ich z.B. auch die Anleitung, wie man Hülsenfrüchte vorkocht und dann haltbar macht. Nach den Anleitungen zur Herstellung des Vorrats folgen rund 20 Rezepte, wie man die selbst gemachten Sachen einsetzen kann: Von Linsen-Apfel-Krapfen über Pilz-Mangold-Ravioli bis zu Haselnußpralinen.

Fazit: Für mich ist La Veganista Power-Vorrat* ein absolut gelungenes, schön gestaltetes Kochbuch mit dem DIY-Fans und Zero Waste Anhänger besonders viel Freude haben werden. Zum Ausprobieren gibt’s hier noch das Rezept für selbst gemachten Essig aus Obstresten!

Apfel-Birnen-Essig – selbst ansetzen

© Gräfe & Unzer/René Riis

© Gräfe & Unzer/René Riis

Grundrezept für Obstessig
2 mittelgroße Äpfel (350 g, alternativ Putzreste wie Apfelschalen und – kerngehäuse)
2 mittelgroße Birnen (350 g, alternativ Putzreste wie Birnenschalen und – kerngehäuse)
1 geh. EL Vollrohrzucker

Außerdem
1 Twist-off-Glas (ca. 3 l Inhalt, sterilisiert)
2 Glasflaschen mit luftdichtem Verschluß (à 1 l Inhalt, sterilisiert)
1 Passiertuch

Für 1,8 l (60 Portionen à 30 ml)

1. Die Früchte heiß waschen, abtrocknen und halbieren. Die Fruchthälften mit Schale und Kerngehäsue in ca. 1 cm große Würfel schneiden und mit dem Zucker in das 3-l-Glas geben (alternativ 700 g Schalen und Kerngehäuse mit dem Zucker in das Glas geben). Alles mit 1,8 l Wasser aufgießen.

2. Zum Sterilisieren einen Löffel in einem Topf mit kochend heißem Wasser übergießen, vorsichtig herausnehmen und den Glasinhalt damit umrühren. Anschließend die Fruchtstücke damit herunterdrücken, so dass sie fast vollständig mit Wasser bedeckt sind.

3. Aus dem Passiertuch ein Stück (ca. 25×25 cm) ausschneiden, den Rest beiseitelegen. Das Tuch auf das Glas legen und mit einem Haushaltsgummi am Glasrand fixieren. Das Glas an einem hellen Ort bei Raumtemperatur 10-14 Tage stehen lassen. Dabei einmal täglich vorsichtig schütteln, um Schimmelbildung vorzubeugen. Während der Gärung bildet sich natürlicherweise Schaum an der Oberfläche.

4. Sobald sich nach max. 14 Tagen ein leichter Essiggeruch eingestellt hat und die Früchte abgesunken sind (bei Bedarf noch ein paar Tage länger stehen lassen), ein Sieb mit dem übrigen Passiertuch auslegen und in eine entsprechend große, sterilisierte Schüssel hängen. Den Essigansatz in das Sieb gießen und abtropfen lassen, dabei den Essigansatz auffangen, die Früchte entfernen.

5. Zum Sterilisieren das Glas mit 2 l kochend heißem Wasser ausspülen. Die aufgefangene Flüssigkeit in das Glas füllen. Den Ansatz wieder mit dem Passiertuch und Gummi verschließen und an einem hellen Ort bei Raumtemperatur ca. 3 Wochen gären lassen. Den fertigen Essig in Flaschen füllen, gut verschließen und dunkel, kühl und trocken lagern. Er hält sich so mehrere Jahre.

Meine Extratipps
Ich setze meinen Essig gern gleichzeitig zum Apfelkuchenbacken an. Das ist so schön praktisch, denn die Apfelschalen und -kerngehäuse landen im Essigglas, das Fruchtfleisch in einer leckeren Apfeltarte (Rezept im Buch). In diesem Fall gieße ich nur mit 1 l Wasser auf und erhalte dann reinen Apfelessig. Übrigens eignen sich auch andere Obstsorten zum Vergären: Beispielsweise Quitten, Marillen, Mirabellen oder Himbeeren lassen sich auf diese Weise wunderbar zu Essig verarbeiten.

Noch mehr Rezepte von Nicole Just gibt’s hier:

Hirseauflauf mit Äpfeln
Mousse-au-Chocolat Cupcakes
Donauwellen-Cupcakes
Hirsetaler mit Spinat und Tomaten-Orangen-Sauce
Linseneintopf

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Vegane Kosmetik: Buchvorstellung und Rezept

Wer sich für Wildkräuter interessiert, dem sind die Namen des Autoren-Duos von Vegane Kosmetik* sicherlich schon untergekommen. Siegrid Hirsch ist vor allem für das Buch Die Kräuter in meinem Garten bekannt, Gabriela Nedoma machte sich mit Grüne Kosmetik einen Namen. Ihr Buch Biokosmetik – vegan, frisch, naturbelassen* habe ich bereits hier mit Rezept vorgestellt. (Dieser Beitrag enthält Werbung)

Als zertifizierte Kräuterpädagogin finde ich selbstgerührte Kosmetik mit natürlichen Zutaten großartig, vor allem, wenn sie auch noch vegan ist! Daher war ich auf Vegane Kosmetik schon sehr gespannt!

© Freya

In der hilfreichen Einleitung werden die veganen Inhaltsstoffe, hautpflegende Gewürze, Kräuter und Öle vorgestellt. Nach ein paar kurzen Sätzen zum benötigten Zubehör und zur Hygiene folgen schon die Rezepte. Los geht’s mit den farbenfrohen No-Emus – leichten Lotionen, die ganz ohne Bindemittel (Emulgatoren) auskommen. Einfach vor Gebrauch schütteln und gleich auf die Haut sprühen! Super einfach und praktisch!

Bei den Haut-Reinigern machen einfaches Hafermehl und Pfefferminze den Anfang. Sehr praktisch finde ich, dass die folgenden Shampoos auch gleich für andere Anwendungen geeignet sind, wie z.B. Duschgel oder Flüssigseife.

Bei der Zahnpflege hat man die Auswahl zwischen Pulver, Öl und Pasta, so ist sicher für jeden was dabei. Genauso ist es bei den Deo-Rezepten. Eine schöne Auswahl an verschiedenen Rezepten von Gurke über Lavendel bis Kokos und sogar Schoko-Deo-Pralinen 🙂

Zum Verwöhnen für den ganzen Körper eignen sich das Badesalz mit Himbeere und Zitrone oder die Kräuter-Badepralinen. Doch auch die Lippen kommen nicht zu kurz, ob mit Tarte-au-Citron-Lipgloss mit Beerenwachs oder Choco-Lips mit Kakaobutter.

Nach dem Baden will die Haut natürlich gepflegt werden. Aus diesem Kapitel habe ich Euch das Rezept für das Limoncello-Aloe-Öl zum Ausprobieren ausgesucht! Neben Ölen hat man noch die Qual der Wahl zwischen Cremen, Lotionen, Salben und Balsam.

Den Abschluß machen Sonnenpflegeprodukte und Masken und Peelings. Besonders gefreut hätte ich mich über ein Rezept für eine Sonnencreme mit höherem Lichtschutzfaktor, das dürfte aber zum Selbermachen nicht so einfach sein.

Alles in allem ein sehr hübsch gestaltetes Buch mit vielen spannenden, einfachen Rezepten. Für mich könnten noch mehr Fotos von den fertigen Produkten drinnen sein, aber das ist Geschmackssache. Für die Waschtenside und Shampoos werden als Basis fertige Produkte aus dem Handel verwendet, was ich nicht so toll finde, denn eigentlich geht es ja hier um DIY. Zusätzlich ist es mir ein Anliegen die Produkte möglichst Zero Waste herstellen zu können und dafür eigenen sich gekaufte Basis-Produkte meist leider nicht.

Ansonsten hätte ich mir noch konkretere Bezugsquellen für ausgefallenere Zutaten, wie z.B. Beerenwachs, gewünscht. Einige Kräuter für die Rezepte kann man selber sammeln, wenn man sich auskennt, ansonsten sind sie teilweise wohl schwierig zu bekommen, wie etwa frische Steinkleeblüten.

Gedruckt wurde das Buch in der EU, sonstige Angaben z.B. zum verwendeten Papier, konnte ich keine finden. Hier ließe sich von der Umweltfreundlichkeit her sicherlich noch was machen.

Trotzdem kann ich das Buch empfehlen, da die Rezepte nicht nur simpel, sondern auch originell sind. Ob Birkenasche, Hauswurz oder Hyazinthe, die Zutaten sind auf alle Fälle spannend und man kann einiges lernen.

Aber jetzt heißt’s selbst rühren. Viel Spaß beim Ausprobieren! Ich freu‘ mich über Feedback, wie es Euch ergangen ist!

Limoncello-Aloe-Öl

© Freya Verlag

© Freya Verlag

Leichtes Feuchtigkeitsöl zur Pflege gestresster Haut. Wirkt straffend, regenerierend, hautverjüngend, feuchtigkeitsspendend, desodorierend und desinfizierend. Eignet sich als Gesichts- und Körperöl. Kann auch zum Abschminken und zur Körperhygiene im Intimbereich verwendet werden.

Zutaten für 1 Spenderflasche à 250 ml:

1 Bio-Zitrone
1 großes Aloe-Blatt
300 ml neutrales Öl (z.B. Traubenkernöl)

Zubereitung:

  1. Zitrone waschen und samt Schale in kleine Stücke schneiden.
  2. Das Aloe-Gel mit einem scharfen Messer aus dem Blatt herauslösen.
  3. Öl, Zitrone und Aloe-Gel im Mixer homogen pürieren und durch einen Teefilter filtrieren, Rückstand gut auspressen.
  4. Das Öl in eine Spenderflasche füllen.

Anwendung: Vor dem Gebrauch gut schütteln. Das Öl sanft in die vorher angefeuchtete Haut einmassieren.

Haltbarkeit: 6 Monate bei Zimmertemperatur.

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Zero Waste Buchbesprechung mit Handspülmittel Rezept

Zero Waste Buch Shia Su

Seit einiger Zeit versuchen mein Mann und ich unseren Müll soweit wie möglich zu reduzieren. Dabei sind unterstützende Ratgeber sehr willkommen. Da kam uns das Buch Zero Waste – Weniger Müll ist das neue Grün* gerade recht. Die Autorin, Shia Su, kennst Du vielleicht schon von ihrem Blog wastelandrebel.

Warum ich von Shias Buch so begeistert bin hat gleich mehrere Gründe:

  • Es ist das 1. Buch zum Thema Zero Waste von einer Autorin aus dem deutschen Sprachraum. Das hat den Vorteil, dass man die Zutaten für die Rezepte problemlos in Österreich, Deutschland und der Schweiz bekommt.
  • Shia zeigt, dass Zero Waste auch geht, wenn man keinen Unverpackt-Laden in der Nähe hat.
  • Die Rezepte sind super einfach, schnell umsetzbar und noch dazu vegan!
  • Das Buch muß nicht von vorne bis hinten durchgelesen werden. Man kann sich einfach Kapitel oder Rezepte herauspicken und es als Nachschlagewerk verwenden.
  • Die QR Codes im Buch führen zu regelmäßig aktualisierten Infos im Internet, wie z.B. unverpackte Einkaufsmöglichkeiten in den deutschsprachigen Ländern.
  • Zero Waste wurde auf Recyclingpapier mit mineralölfreien Farben in der EU gedruckt und wird ohne die übliche Plastikfolie verkauft.

Nach einer kurzen Einleitung zählt die Autorin die Vorteile eines müllfreien Lebensstils auf, wie z.B. Kosten- und Zeitersparnis. Im Kapitel „Wie fange ich am besten an?“ gibt Shia Su viele hilfreiche Tipps, sei es für die eigene Müll-Analyse, zur Umsetzung der 5 Rs – Refuse, Reduce, Reuse, Recycle, Rot oder zum Ausmisten.

Danach geht die quirlige Bloggerin die verschiedenen Bereiche im Haushalt nacheinander durch: Einkauf, Kochen, Vorratshaltung, Putzen, Körperpflege, Monatshygiene, Kleidung und Papiermüll. Zum Schluß folgen noch eine spannende Fakten zum Thema Müll. Gespickt sind die Kapiteln mit den oben erwähnten, super simplen Rezepten und vielen zahlreichen Tipps aus Shias Alltag.

Fazit: Die Alltagstauglichkeit und Shias lockere, positive Einstellung machen das Buch zum wahren Lesevergnügen und unverzichtbaren Helfer auf dem Weg in ein zufriedenes Zero Waste Leben. Mein neues Lieblingsbuch zum Thema Müllvermeidung! Bei Deinem Lieblingsbuchhändler findest Du es unter der ISBN 978-3-99025-273-4. Natürlich gibt es das Buch auch müllfrei als ebook.*

Hier noch ein Rezept aus dem Buch zum Ausprobieren. Ich freu‘ mich über Feedback, wie es Dir auf Deinem Zero Waste Weg geht!

Handspülmittel

Handspülmittel DIY

Dieses Handspülmittel ist nicht so fettlöslich wie handelsübliches Spüli. Bei fettigem Geschirr kann man etwas Waschsoda drüberstreuen oder Olivenölseife pur verwenden.

Zeitaufwand: 10 Minuten, wenn die Seife noch gerieben werden muß, unter 5 Minuten, wenn Seifenflocken verwendet werden.

Ihr braucht: 

  • 30 g Olivenölseife
  • 1 EL Natron oder 2 TL Waschsoda
  • 600 ml kochendes Wasser
  • evt. einige Tropfen naturreines ätherisches Öl, falls euch der Geruch wichtig ist

So geht’s:

Seife klein raspeln.

Handspülmittel selber machen

Das Wasser in einem Topf aufkochen, Seifenflocken und ggf. ätherisches Öl dazugeben und mit einem Löffel umrühren, bis sich die Seifenflocken auflösen. Sollten sich nicht alle Seifenflocken verflüssigen, kann die Masse noch einmal auf dem Herd unter Rühren erwärmt (erwärmen, nicht kochen!) werden, bis sich die gesamte Seife aufgelöst hat.

DIY Spülmittel abfüllen

Die Mischung abkühlen lassen, dann das Natron oder Waschsoda dazugeben und verrührern. Spülmittel in Seifenspender umfüllen. Vor Gebrauch schütteln.

Noch mehr Tipps zum Thema Zero Waste findest Du hier:
Unverpackt einkaufen in Stadt und Land

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Erdbeer-Tonkabohnen-Marmelade mit Xylit

Erdbeermarmelade an sich ist ja nichts Neues. Ich habe mich dieses Jahr für eine Variante mit Tonkabohne und Xylit entschieden – zwei Produkte über die man derzeit häufig stolpert und über die es einiges zu erzählen gibt…

Umweltbewußt genießen: Xylit aus Europa

Wer – so wie ich – nach dem Genuss von Industriezucker sofort ein Junkie-Suchtverhalten an den Tag legt, der ist mit Xylitol gut beraten. Der ursprünglich aus Birkenrinde hergestellte Zuckerausstauschstoff ist daher auch als Birkenzucker bekannt. Heute wird Xylit, unter Anderem, auch aus Mais und Buche hergestellt. Ganz wichtig ist, hier beim Einkauf auf Ursprungs- und Herstellungsland achten, denn Birkenzucker aus Europa hat einen bis zu 90% geringeren CO2 Fußabdruck als Mais-Xylit aus China! Dafür lohnt es sich, etwas tiefer in die Tasche zu greifen!

Anders würzen: Die Tonkabohne

Die süßlich schmeckende Tonka-Bohne kann ähnlich wie Vanille verwendet werden. Das intensivere Aroma ist auf Cumarin zurückzuführen, einem sekundären Pflanzenstoff, der in größeren Mengen gesundheitsschädlich ist. Je nach Art des Lebensmittels sind 5-50 mg/kg unbedenklich. Daher Tonka immer sparsam einsetzen, auch wenn dieser Bohne erotisierende, magische und heilende Kräfte zugeschrieben werden 😉

Wenn Du öfter einkochst lohnt es sich gleich die größere Packung Konfitura zu kaufen, um Verpackungsmüll einzusparen. Alte Schraubgläser eignen sich hier optimal zum Wiederverwenden. So und jetzt kann’s losgehen…

Aphrodites Erdbeer-Tonka-Marmelade

Erdbeer-Tonka Marmelade mit Xylit

Zutaten:
1 kg Bio-Erdbeeren
Saft einer 1/2 Bio-Zitrone
1 Prise Meer- oder Steinsalz
1 Msp. geriebene Tonkabohne (aus dem Bioladen, hab‘ ich bei den Räuchersachen entdeckt!)
300 g europäisches Xylit
12 TL Konfitura Geliermittel von Biovegan (aus dem Bioladen)
Sterilisierte alte Schraub- oder Bügelgläser

1. Erdbeerstiele entfernen. Überreife oder stellenweise bereits matschige Erdbeeren aussortieren, die Marmelade könnte sonst schlecht werden. Die ausgemusterten Erdbeeren in dünnen Scheiben trocknen oder gleich essen 🙂
2. Erdbeeren im Zerkleinerer grob pürieren, in einen flachen, breiten Topf geben. Tonkabohne mit einer Muskatreibe hineinreiben, Xylit, Zitronensaft und Salz hinzufügen (zum Ausgleich der Geschmackrichtungen).
3. Teelöffelweise das Gelierpulver zugeben und mit einem Schneebesen einrühren, um Klümpchenbildung zu vermeiden.
4. Die Marmelade bei mittlerer Hitze aufkochen, immer wieder umrühren, damit sich nichts anlegt. 3 Minuten köcheln lassen, dann vom Herd nehmen.
5. Marmelade in vorbereitete, sterilisierte Gläser füllen bis ca. 1 cm unter den Rand. Gläser fest zuschrauben.

Am Besten auf selbstgebackenem Dinkel-Nuß-Brot genießen 🙂

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Statt Plastik – ein DIY-Buch für die Praxis + Mundwasser-Rezept

Photocredit: (C) Hanna Rudolf

Photocredit: (C) Hanna Rudolf

Manche Bücher machen nicht nur Freude beim Anschauen und Lesen, sondern sind auch überaus sinnvoll. Eines davon ist Statt Plastik – Schöne Sachen zum Selbermachen – Das Ideenbuch für Einfälle statt Abfälle* von Jutta Grimm. Das Buch ist eine gelungene Kombination aus fundierten Infos, hübschen Fotos, gelungenem Layout und zahlreichen spannenden Selbermach-Anleitungen.

Nach einer kurzen Einführung in die Plastik-Problematik folgen Tipps zu den Projekten. Der Rest des Buches ist in folgende Kapitel gegliedert:

  • Einkauf
  • Bad
  • Wäsche
  • Haushalt
  • Baby

Zum Schluß folgen Schnittmuster, Literaturhinweise und ausgewählte Bezugsquellen. Die DIY-Projekte reichen vom gehäkelten Topfkratzer über selbst gerührten Lippenbalsam und Fleckenstift bis zur genähten Tasche für den Fahrradkorb und Spülmaschinenmittel. Die Anleitungen der Handarbeitsrezepte werden mit hilfreichen Illustrationen verdeutlicht.

Leider sind die Rezepte nicht alle vegan, unter anderem kommen Bienenwachs und Gallseife zum Einsatz. Gut finde ich hingegen die Infoboxen, wo verschiedenen Zutaten oder Anwendungen erklärt werden. Das Buch ist im Pala-Verlag erschienen, gedruckt in Deutschland auf 100% Recyclingpapier, was ich sehr gut finde!

Fazit: Ein wunderschön gestaltetes Praxis-Buch mit tollen Infos und Projekten. Wir hätten uns ausschließlich vegane Rezepte gewünscht, aber abgesehen davon ist Statt Plastik* definitiv sehr empfehlenswert. Zum Ausprobieren gibt’s hier im Anschluß gleich das Rezept für Mundwasser.

Mundwasser

Photocredit: (C) Hanna Rudolf

Photocredit: (C) Hanna Rudolf

Viele Menschen nutzen Mundwasser nur für einen frischen Atem. Mit diesem Mundwasser können Sie außerdem ein gesundes, kariesfeindliches Mundklima erzeugen und die Zähne remineralisieren. Es ist gut fürs Zahnfleisch und kann bei regelmäßiger Anwendung Zahnstein vorbeugen. Die ätherischen Öle sind neben dem Geschmack auch noch entzündungshemmend, antiviral und gut bei kleineren Verletzungen der Schleimhaut. Ach ja, und frischen Atem macht es auch noch …

Das wird benötigt

500 ml lauwarmes Wasser

3 EL Xylit 

2 TL Natron 

7 Tropfen ätherisches Pfefferminzöl 

5 Tropfen ätherisches Myrrhenöl

So wird’s gemacht

  • Wasser, Xylit und Natron in eine Flasche geben. Flasche schließen und so lange schütteln, bis alles gelöst ist. Nun noch die ätherischen Öle dazugeben.
  • Vor der Anwendung die Flasche schütteln, damit sich die nichtwasserlöslichen ätherischen Öle wieder gut verteilen. Wie gewohnt morgens und abends etwa 1 Minute mit dem Mundwasser die Zähne spülen. Ausspucken und nicht nachspülen.
  • Wer den Geschmack nicht so mag oder auf Pfefferminzöl verzichten will, kann auch andere ätherische Öle verwenden: zum Beispiel Manuka, Geranie, Salbei, Teebaum, Zitrone.

Mundwasser für Kinder?

Kinder sollten Mundwasser erst verwenden, wenn sie es zuverlässig wieder ausspucken können und nicht herunterschlucken. Das ist etwa im Alter von sechs Jahren der Fall. Dann kann man sie an die Benutzung von Mundwasser heranführen (bis dahin außer Reichweite stellen, weil Verwechslungsgefahr aufgrund der Ähnlichkeit der Flasche zu Getränkeflaschen besteht). Bei älteren Kindern, vor allem wenn sie eine feste Zahnspange tragen, hat die regelmäßige Verwendung von Mundwasser eine hervorragende Wirkung.

Auch bei den anderen Zahnpflege-Produkten sollte man natürlich auf Nachhaltigkeit achten, z.B. mit biologisch abbaubaren Zahnbürsten* oder Zahnkreide.*

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Advent – nachhaltig & vegan

Der Advent ist die klassische Back- & Bastelzeit. Wer Zeit und Freude am Selbermachen hat, kann viel Müll und Geld sparen, aber auch für DIY-Verweigerer haben wir ein paar Tipps 😉

Adventkranz & Deko:

Wie wär’s mit einem unkonventionellen Adventkranz aus Upcycling- oder Naturmaterialien? Hier gibt’s Inspiration.

Zeitlos schön! Statt jedes Jahr dem aktuellen Trend zu folgen, stilvolle, neutrale Dekoration aus nachhaltigen Materialien wählen, die man immer wieder verwenden kann, z.B. aus Holz oder Zimtrinde. Farbe kann man z.B. mit Äpfeln, Beeren und Orangen reinbringen.

Kerzen mit Palmöl (meist Stearin) oder Erdöl (Paraffin) meiden! Eine gute Alternative sind Rapswachskerzen. Aus Wachsresten kann man auch ganz einfach selbst tolle Kerzen gießen.

Wachsreste spenden, wenn man sie nicht verwendet. Bei uns nimmt sie z.B. die Caritas und macht Kerzen daraus.

Adventkalender, Krampus & Nikolo:

Wiederverwendbare Nikolaus-Stiefel oder Säcke aus Stoff verwenden oder selber nähen. Die Wiener Geschenksäcke kann man 3 Wochen später gleich unter dem Christbaum wieder einsetzen. Noch dazu haben sie seit 2018 ein neutrales Design und können jetzt das ganze Jahr verwendet werden! Auch Adventkalender sind am Schönsten selbst gemacht und befüllt.

Süßigkeiten: Unverpacktes Bio-Obst und Maroni kaufen (und dann gemeinsam rösten). Am Markt getrocknete Früchte & Nüsse lose einkaufen (eigene Behälter nicht vergessen!). Bei Schokosachen kommt man um Plastik- oder Aluverpackung kaum herum. Einzige Alternative ist auch hier wieder DIY.

Wie wär’s statt Schoko daher mal mit was Anderem? Zum Beispiel dem lehrreichen Bilderbuch Plastian, der kleine Fisch,* das das Plastikproblem im Meer unter die Lupe nimmt.

Weihnachtsbäckerei:

Auf Bio & Fairtrade achten.

Beim Einkauf den Tieren und der Umwelt zuliebe auf Kekse mit Palmöl verzichten.

Leckerer als aus dem Supermarkt sind hausgemachte Köstlichkeiten, die auf Adventveranstaltungen angeboten werden, z.B. beim Veganen Adventkeller in der Kremser Gegend.

Wie wär’s dieses Jahr mal mit tierleidfreien veganen Süßigkeiten? Hier gibt’s Rezepte für fruchtige Johannisbeer-Lebkuchen, Sahne-Kokos-Trüffeln, Kraftbällchen oder wunderschönen Weihnachtsbäumchen, die gleich auch als Deko fungieren können.

Umweltschonend backen:

  • Auf’s Vorheizen verzichten.
  • Umluft statt Ober- & Unterhitze verwenden.
  • Den Backofen 5-10 Min. vor Ende der Zeit ausschalten und die Restwärme nutzen!
  • Die Backofentür möglichst selten aufmachen, damit keine Wärme entweicht.
  • Statt Backpapier Dauerbackmatte verwenden oder die Bleche einfetten.

Gutes aus Resten:

Mit Apfelschalen läßt sich ganz leicht leckerer Tee oder ‚Saft‘ machen.

Aus Orangenschalen und Essig kann man einen duftenden Reiniger zaubern.

Walnußschalen lassen sich mit Wachsresten schnell in Schwimmkerzen verwandeln.

Erdnußschalen eignen sich statt Kienspänen, in Blumentöpfen als Drainage und auch als Vogelfutter.

Wir wünschen eine wunderschöne, stressfreie Adventzeit und halten schon Tipps für’s nachhaltige Weihnachtsfest bereit.

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Haushaltsreiniger, Pflegeprodukte & Co selbst gemacht + Rezept

Cover Buch Haushaltsreiniger selber machen

Wer versucht plastikfrei oder gar Zero Waste zu leben, findet in Haushaltsreiniger, Pflegeprodukte & Co.* einige hilfreiche Anregungen. In den 5 Kapiteln Allzweckreiniger, Küche, Bad, Toilette und Waschküche verrät die französische Autorin ihre Alltagsrezepte. Vom Spülmittel über Tonerde-Zahnpasta und Schutzcreme, bis zum Weichspüler ist alles abgedeckt.

Neben den Rezepten macht Laetitia Royant immer auch einen Kostenvergleich und erkärt, welche bedenklichen Stoffe in herkömmlichen Mitteln enthalten sind. Achtung Veganer: In ein paar Rezepten kommt Bienenwachs vor, in einem Shampoo-Rezept Ei!

Gut gefallen haben uns die Angaben zum Druck: Auf chlorfrei gebleichtem Papier in Österreich gedruckt. Die Einschweißfolie ist recycelbar bzw. verbrennt ungiftig. Leider ist das Layout unruhig und unübersichtlich. Von der Aufmachung her haben wir, auch was die Fotos betrifft, schon ansprechendere Bücher zu dem Thema gesehen.

Trotzdem ist es, alles in allem, ein interessantes und informatives Buch mit guten Ideen. Zum Ausprobieren stellen wir daraus das Toilettenmittel vor.

Toilettenreinigungsmittel

In einem Glas 30 g geriebene Seife mit 30 Tropfen Zitronenöl und 1 l kochendem Wasser vermischen und gut schütteln. Eine Nacht ruhen lassen, bis die Mischung fest wird. Ist sie nicht flüssig genug, kann sie weiter verdünnt werden, bis sie die gewünschte Konsistenz hat. 2 Esslöffel genügen für eine WCReinigung.

Variante: Für eine Expresspräparation kann die geriebene Seife auch durch 7 Esslöffel Schmierseife ersetzt werden.

Herstellung in Bildern:

Seife reiben:
Seife

Zitronenöl dazu geben:

Zitronenöl

Kochendes Wasser dazu geben:

Kochendes Wasser

Ruhen lassen:

Ruhen lassen

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Blick ins Buch:

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DIY Putzmittel: Allesreiniger-Tücher

DIY Putzmittel BuchZum Glück verbreitet sich die Idee von Zero Waste immer mehr und da bieten sich selbstgemachte Putzmittel – großteils mit Haushaltsmitteln – perfekt an. In Ihrem Büchlein DIY Putzmittel* hat Tatiana Warchola rund 50 ihrer bewährten Rezepte -alle vegan – zusammengestellt. Die Bandbreite reicht vom Weichspüler über Scheuermilch bis zur Möbelpolitur und deckt wirklich alles ab, was man braucht.

Vorab erklärt die Autorin die Zutaten wie Kernseife, ätherische Öle und, wo man sie bekommt. Fröhlich bunt gestaltet macht dieses gelungene Büchlein Lust auf’s selber rühren. Sehr empfehlenswert! Hier gleich eine Anleitung zum Ausprobieren:

 

Allesreiniger-Tücher

Zutaten:
• ½ Tasse Wasser
• ½ Tasse Essigessenz
• 6 Tropfen ätherisches Limonen- bzw. Zitronenöl
• alte T-Shirts oder Microfasertücher (in kleine Teile zerschneiden)

1. Zutaten bis auf die Tücher in ein verschließbares Gefäß geben und kurz rühren/schütteln.

Tücher zurecht schneiden
2. Tücher hineingeben.

Tücher hineingeben
3. Vor jedem Gebrauch einmal auswringen.

Tücher auswringen

Info:
Tücher können normal in der Waschmaschine gewaschen werden und dann wieder in die Flüssigkeit gegeben werden.

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Blick ins Buch:

Details zum Buch: DIY Putzmittel. Natürlich sauber.
Autorin: Tatiana Warchola, ISBN: 978-3-99025-191-1, Bildcredits: © Christina Diwold bzw. fotolia.de

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Buchvorstellung: Vegane „Milch“-Produkte + Rezept

Vegane Milchprodukte

Warum Milchprodukte selber machen, wenn Sojajoghurt, Reismilch & Co. bei uns schon in jedem Supermarkt zu finden sind? Wir finden, die besten Gründe sind, dass man genau weiß was drinnen ist und beim selber machen jede Menge Müll sparen kann. Obendrein macht selber machen natürlich auch noch viel Spaß! In dem Buch Vegane Milchprodukte aus Pflanzen* wird wirklich die ganze Palette abgedeckt: Von veganen Drinks über Joghurts, Nußbuttern, Käse, Sahne, Tofu, „Milch“-Desserts, Smoothies, Milchshakes und Eis.

Zuerst werden einige Zutaten erklärt. Viele Dinge sind problemlos erhältlich, wie Getreide, Nüsse und Samen. Um Quinoa-Schleim, Perlsago und Kastanienmehl zu bekommen, muß man sich wahrscheinlich etwas länger umschauen.

Beim Zubehör sollte man neben Meßbecher, Seihtuch, luftdichten Behältern und einem feinmaschigen Sieb auch einen starken Standmixer besitzen (wir selbst sind mit unserem Vitamix* sehr zufrieden). Bei vereinzelten Rezepten sind auch ein Entsafter oder eine Eismaschine notwendig.

Blick ins Buch:

Sehr praktisch sind die bei den Rezepten angeführten Symbole für die benötige Zeit und das Zubehör. Etwas unerwartet – aufgrund des Titels – sind die vereinzelten Rezepte in denen Eier zum Einsatz kommen. Ansonsten ist es ein hübsch gestaltetes Buch mit übersichtlichem Layout und spannenden Rezepten zum Ausprobieren. Hier könnt Ihr gleich mal eins probieren:

Sonnenblumenkernbutter

Sonnenblumenkernbutter eignet sich gut für salzige Brotaufstriche. Mit einer Handvoll Keimlingen, ein paar Radieschenscheiben oder Salatblättern sehen sie zudem sehr appetitlich aus!

Zutaten für ein halbes Glas Sonnenblumenkernbutter
– ein Glas Sonnenblumenkerne, ohne Schale, ungesalzen
– eine Prise Salz
– eine Prise gemahlener Kümmel
– je nach Belieben gegartes Gemüse (rote Bete, rote Paprika usw.)

Benötigte Küchengeräte
– eine Schüssel
– eine Küchenmaschine
– ein Teigschaber

1. Die Sonnenblumenkerne etwa 12 Stunden einweichen. Das Wasser abgießen, die Kerne abspülen. Dann die Kerne zwischen den Fingern reiben, um möglichst viel von den Häutchen zu entfernen.

Sonnenblumenkerne

2. Die Kerne einige Minuten in der Küchenmaschine zerkleinern, dabei das Gerät regelmäßig ausschalten, um die Kerne vom Schüsselrand wieder zum Messer in der Mitte zu schieben.

Vegane Aufstriche

3. Eine Prise Salz und gemahlenen Kümmel dazugeben. Man kann auch gegartes, farbiges Gemüse zugeben und so die Butter zu einem farbenfrohen Brotaufstrich machen.

Aufstriche

Tipp
Im Gegensatz zu Erdnüssen, Sesam und Cashewkernen wachsen Sonnenblumen bei uns, sodass Sie ein Ölfrüchtemus aus hiesigem Anbau zubereiten können. Schade ist allerdings, dass es selbst bei Bio-Erzeugnissen so schwierig ist, geschälte Sonnenblumenkerne zu finden, die nicht schon um die halbe Welt gereist sind, bevor sie auf unseren Teller gelangen. Ich weise jedoch darauf hin, dass „Sonnenblumenkerne zum Essen“ aus biologischem Anbau durchaus zu bekommen sind. Fragen Sie einfach bei Ihrem Biobauern oder in Bioläden nach, ob vielleicht in Ihrer Gegend solche Sonnenblumen angebaut werden. Wahrscheinlich kann man Ihnen welche anbieten.

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Buchvorstellung: Bio Kosmetik – vegan, frisch, naturbelassen

Sven Falk © 2015 Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern

Sven Falk © 2015 Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern

Wenn ich die Zutatenliste von herkömmlichen Kosmetik-Produkten lese, verstehe ich meist nur Bahnhof. Kein gutes Gefühl, nicht zu wissen, was die unzähligen enthaltenen Stoffe eigentlich sind 🙁 Deshalb gibt’s bei uns zuhause nur mehr bio-vegane Körperpflege-Produkte, am Liebsten selbst gerührt.

Mit Bio Kosmetik der bekannten Kräuterpädagogin Gabriela Nedoma gibt es endlich ein Buch, dass dafür jede Menge Rezepte liefert. Bevor es mit den konkreten Anleitungen losgeht, kärt ein ausführlicher Info-Teil auf: Von den Vorzügen lebendiger Frische-Kosmetik über versteckte nicht-vegane Rohstoffe bis zu Problemstoffen in herkömmlichen Produkten.

Ab Seite 30 geht es mit praktischen Tipps los: Was für eine Zutaten-Grundausstattung brauche ich, welche Arbeitsgeräte und wie bereite ich Biokosmetik sicher zu?

Danach geht es los mit Basis-Rezepten für Feuchtigkeitscreme, Rosskastanienpulver & Co. Die Rezepte sind in die Kategorien Reinigung, Zahnpflege, Deodorants und Hautpflege eingeteilt. Viele der Zutaten kann man selbst plastikmüllfrei sammeln oder kaufen, wie Efeu, Roggenmehl, Lindenblüten und Rosskastanien.

Schwieriger wird es wohl schon die Shampoo-Grundlage oder Isländisch Moos zu besorgen. Da hätte ich mir persönlich konkrete Bezugsquellen gewünscht.

Wenn ich von Apfelstrudel-Salbe, Ingwerzucker für die Zähne und Waschmilch mit roten Johannisbeeren lese, bekomme ich Lust darauf, einfach mal den Finger in die Kosmetik zu stecken und zu kosten…was man bei den natürlichen Zutaten tatsächlich machen kann. Wie toll!

Alles in allem finde ich das Buch sehr hübsch gestaltet und die Rezepte kreativ & vielfältig. Wer gerne selbst in der Natur Zutaten sammelt und Spaß am selber mixen & rühren hat, dem kann ich Bio Kosmetik* wärmstens empfehlen.

Hier gibt’s das Salbei-Zahnpulver Rezept zum Ausprobieren.

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