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Grüne Tipps für den Schulbeginn

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Demnächst heißt es wieder: Zurück in die Klasse! Hier sind unsere Tipps für einen sanften Start für Kinder & Umwelt.

Schuljause:

Konzentriertes Lernen geht mit einer tollen Jause gleich viel leichter!
Leckere Lunchbox-Rezept-Ideen:
Attilas Ciabatta Salat mitKirschtomaten
Attilas Gemüselasagne
Blumenkohlburger – bei uns Karfiol 🙂
Rote Linsen Riegel
Schoko-Karamell-Riegel

Noch mehr vegetarisch/vegane Rezepte findet man in den Büchern Lunchbox Revolution und Vegan to Go.

Schadstoff-frei verpacken:
– Ideal sind rostfreie und säurebeständige Lunchboxen aus Edelstahl.
– Leicht & wiederverwendbar sind Jausenbeutel & Sandwich Wraps aus Stoff.
– Joghurt, Suppe & Drinks kommen in Behältern mit auslaufsicherem BPA-freien Deckel gut an.
– Unzerdrückt und stylish kann man die Jause in einer Lunchbag, wie der von Fluf, mitnehmen.

Schulmaterial:

Mit hochwertigen, langlebigen Artikeln aus nachhaltigen Materialien haben die Kids lange Freude und ganz nebenbei wird auch die Umwelt geschont.

Hefte:
– Aus 100% Recyclingpapier
– Mit dem österreichischen Umweltzeichen
– Hergestellt in Österreich
– z.B. Ursus© Green Hefte: 100% klimaneutral, Träger des Blauen Engel und des Österreichischen Umweltzeichens, aus Recyclingpapier ohne optische Aufheller und Chlorbleiche. So werden bei Recyclingpapier die Abwasserbelastung, der Wasserverbrauch und die Emissionen reduziert.

Blei- & Buntstifte:
– Auf FSC- oder PEFC-zertifiziertes Holz achten.
– Bevorzugt ohne künstliche Färbung, Schwermetalle, Imprägnierungs- & Konservierungsstoffe.
– Mit Stiften, die das österreichische Umweltzeichen tragen, ist man auf der sicheren Seite.

Spitzer, Schere & Lineal:
– Metall-Spitzer mit auswechselbarer Klinge sind die beste Wahl.
– Bei Dosen-Spitzern Behälter aus PE oder PP wählen.
– Für einfache Linien sind naturbelassene Holz-Lineale perfekt.
– Mit einer geschraubten (nicht genieteten!) Schere aus rostfreiem Stahl mit ergonomischen Griffen macht Basteln Spaß!

Kleber:
Unbedingt darauf achten, dass keine organischen Lösungsmittel enthalten sind!
– Am Besten sind Vorratsflaschen zum Nachfüllen.
Kleber mit dem österreichischen Umweltzeichen den Vorrang geben.

Noch mehr Tipps gibt’s auf Schuleinkauf.at und in der Broschüre Check the Bag.

Schultüte:

Klasse statt Masse! Wie wär’s mit einer selbstgemachten Schultüte?  So kann man die Schultüte dann auch bewußt mit umweltfreundlichen Schulsachen und gesunden, leckeren Süßigkeiten füllen.

Wir wünschen allen Kindern & Eltern einen erfolgreichen Schulstart!

Bewusst kaufen

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bewusstkaufen.at – das Webportal für nachhaltigen Konsum in Österreich – startet heute die Schwerpunktaktion „Online Handel 2014“, um KonsumentInnen den bewussten Einkauf im Internet näher zu bringen. Die Aktion läuft vom 20. Oktober bis 7. November. Bewusst kaufen Partner, die Produkte mit ökologischem und sozialen Mehrwert anbieten und auch ressourcenschonden verpacken und verschicken werden im Rahmen der Aktion vorgestellt.

beechange.com ist als einer der Partner dabei. Daher haben wir für diesen Zeitraum alle Produkte im Shop, die nach den strengen Vorgaben von bewusst kaufen zertifiziert sind, gekennzeichnet.

Auch ein neuer Einkaufsführer für nachhaltiges Shopping wird im Rahmen der Aktion vorgestellt. KonsumentInnen haben außerdem die Gelegenheit, sich mit Nachhaltigkeits-ExpertInnen auszutauschen und bei verschiedenen Gewinnspielen und anderen Aktionen mitzumachen. Auch von Beechange wird es ein Gewinnspiel geben, näheres wird noch verraten 🙂

Die teilnehmenden Produzenten und Händler werden im Rahmen der Aktion auf bewusstkaufen.at/onlinehandel vorgestellt. Hier die Schwerpunktaktionen der einzelnen Wochen:

1. Woche: ‚Mode & Lifestyle,‘ mit dabei sind z. B. die super bequemen Bio-Slips von Erdbeerwoche
2. Woche: ‚Haushalt & Garten‘
3. Woche ‚Essen & Trinken‘, unter anderem mit dem tollen Bioveganversand

bewusst kaufen Partner Beechange

Schlauer Schulstart

Buntstifte One eco vegan life

Die Schule geht wieder los! Jetzt heißt es Schultasche, Hefte & Co. besorgen. Bei der großen Auswahl ist es gar nicht einfach, die Produkte auszuwählen, die für Kinder & Umwelt am besten sind.

Eine tolle Hilfe ist da die Broschüre Check the Bag von Lebensministerium & WKO. Auf der Checkliste werden die verschiedenen Siegel erklärt und Auswahl-Kriterien für Schul-Rucksack, Radiergummi, Filzstifte, Malkasten und mehr gegeben.

Auf schuleinkauf.at findet man noch mehr Tipps. Darüber hinaus gibt es Produktlisten mit einer Auswahl an Vorzeige-Produkten und auch Händler, die besonders auf umweltfreundliche Produkte achten.

Mindestens genauso wichtig wie ökologische Papier-Waren ist das Einpacken einer gesunden Jause. Denn auch hier können sich schnell Schadstoffe einschleichen.

Hier ein paar Tipps zur Vermeidung von Weichmachern und Co. in der Schuljause:

  • Keine Produkte mit starkem Plastikgeruch verwenden.
  • Dosen aus PVC und PC (Polycarbonat) komplett meiden.
  • Behälter ohne Weichmacher (Phatalate) und BPA (Bisphenol A) wählen, z.B. aus Edelstahl oder schadstoff-freiem Kunststoff.
  • Keine in Plastik eingeschweißte, fetthaltige Lebensmittel verwenden. Diese nehmen Weichmacher aus der Verpackung besonders stark auf.

Guten ‚grünen‘ Schulbeginn!

Vegan in Wien

VeganWien_coverDas Stichwort Vegan ist derzeit in aller Munde. Das Angebot an veganen Produkten von Kosmetik über Kleidung und Lebensmittel wird immer größer und unübersichtlicher. Mit dem Büchlein ‚Vegan in Wien‘ aus der Serie Stadtbekannt hat der Holzbaum-Verlag hier Abhilfe geschaffen.

Das A6 große Taschenbüchlein mit knapp 130 Seiten bietet wesentlich mehr als einen reinen Einkaufsführer:Von Gründen, die für eine vegane und biologische Lebensweise sprechen, Erklärung von Gütesiegeln, einem 1-wöchigen Speiseplan (Rezepte dazu findet man auf stadtbekannt.at) bis zu einer Auflistung von Food Co-ops, Bio-Kistl-Lieferanten und mehr.

Nach einem knapp 30-seitigen Lokalführer folgt der Shopping-Guide, der quer durch den Gemüsegarten Reformhäuser, Bäckereien, Online-Shops, Mode- und Beautyadressen preisgibt.

Fazit: Alles in allem bietet ‚Vegan in Wien‘ eine ganz gute Übersicht für Neulinge. Fakt ist, dass ein Druckwerk heutzutage von der Aktualität her nicht mit elektronischen Medien konkurrieren kann. Für diejenigen, die immer auf dem letzten Stand sein möchten, empfehlen wir die App von animal fair. Alle, die das Gedruckte bevorzugen, bekommen für knappe € 10,- mit Vegan in Wien* eine gute erste Übersicht.

*Dieser Beitrag enthält Affiliate Links. Wenn du über einen dieser Links etwas kaufst, zahlst du keinen Cent mehr, aber ich bekomme eine kleine Provision. Damit ermöglichst du mir das Betreiben des Blogs. Herzlichen Dank! 🙂

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Restlessen ist grün

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In Österreich wandern jährlich 96.000 Tonnen Lebensmittel in den Müll, häufig sogar original verpackt! Damit das weniger wird möchte ich Dir heute ein paar Initiativen zur Restlverwertung und richtigen Einkauf vorstellen.

Die niederösterreichischen Abfallverbände haben letztes Jahr zur Restlchallenge aufgerufen. Die besten Rezepte sind online. Auf dieser Seite findest Du ganz unten auch pdf Dokumente zum Downloaden mit Tipps zum richtigen Einkaufen und Lagern von Lebensmitteln.

photoLaut Karmasin Marktforschung schmeißen vor allem 16-29 Jährige Essen leichtfertig weg. Diese Altersgruppe ist darum auch die Zielgruppe für den Creative Cooking Contest der Umweltberatung, die mit Oida, koch! noch bis 15.1.2013 aufruft, aus Restln ein leckers Essen zu zaubern.

wenigermistDie Wiener Initiative Natürlich weniger Mist von Uli Sima empfiehlt zu dem Thema das Kochbuch Resteküche…und nichts bleibt übrig. Auf dieser Seite findest Du auch Infos zum Film Taste the Waste und viele weitere Tipps.

Bildschirmfoto-2013-01-09-um-13.46.48Auf der Seite Lebensmittel sind kostbar des Lebensministeriums gibt es noch mehr leckere Restl-Kochrezepte. Du kannst auch selber welche beitragen und damit beim Gewinnspiel mitmachen.

 

 

546375_532946180064632_283267839_aZu guter Letzt noch die Idee, die mir persönlich am Besten gefällt, von Die Restlesser: Sich mit Freunden treffen und gemeinsam die Restln von allen verkochen. Viel Spaß dabei und Mahlzeit 🙂

Oh Bio-Tannenbaum, wie schön sind Deine Blätter!

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Weihnachten naht mit großen Schritten, deswegen habe ich mich heute für das Thema Bio-Christbäume entschieden.

Derzeit gibt es für Bio-Christbäume noch keine eigene Kennzeichnung. Ihr könnt Euch aber an den normalen Bio-Zeichen orientieren, die auch für andere Produkte aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft stammen.

Was spricht für einen Bio-Christbaum?

  • Bäume aus dem Ausland werden oft schon Anfang Oktober geschnitten und dann in energieintensiven Kühlhäusern gelagert. Dazu kommt der lange Transportweg zum Verkaufsort, im Durchschnitt 1000 km, im Vergleich zu 40 km bei einem regionalen Baum.
  • Konventionelle Bäume werden in Intensivkulturen mit Pestiziden behandelt und unerwünschtes Gras wird, unter anderem, mit dem Total-Herbizid Glyphosat vernichtet, das in Zusammenhang mit Gentechnik in Verruf geraten ist.
  • In Deutschland hat der Umweltverband BUND 2011 sogar verbotene Pestizide in den Nadeln der Bäume gefunden. Dass Rückstände der Pestizide in geheizten Räumen entweichen können ist nicht ausgeschlossen.
  • In biologischen Christbaumkulturen werden statt Herbiziden, Insektiziden und Pestiziden Nützlinge eingesetzt. Das Gras wird entweder abgemäht oder von Schafen beweidet.

Wo bekommt man Bio-Christbäume?

Verkaufsadressen für Wien, Nieder- und Oberösterreich findet Ihr auf dem Infoblatt der Umweltberatung. Einen regionalen Baum erkennt Ihr an der Herkunftsschleife. Empfehlenswert sind z.B. die gemeine Fichte (oder Rotfichte) oder die Weißtanne, deren Nadeln lange halten.

Wo es in Deutschland Verkaufstellen gibt, erfahrt Ihr bei

  • Naturland und
  • Bioland gleich auf der Startseite unter Ökologische Weihnachtsbäume.

Solltet Ihr in Eurer Gegend keine Möglichkeit haben, einen Bio-Christbaum zu bekommen, dann ist ein heimischer Christbaum aus der Region die beste Wahl.

Viel Erfolg und vor allem viel Spaß beim Christbaumkauf!

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Animal Fair

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Wenn man nachhaltig einkaufen will, ist es immer praktisch, einen guten ethischen Shopping Guide zu Rate ziehen zu können. Ich persönlich mag den von Animal Fair gerne. Animal Fair ist ein gemeinnütziger Verein mit ehrenamtlichen Mitarbeitern. Ziel des Vereins ist es, Menschen wie Dir und mir zu zeigen wo und wie man tierfreundlich (= menschenfreundlich = umweltfreundlich) einkaufen und essen kann.

Im ethischen Einkaufsführer findet Ihr Geschäfte und Onlineshops für Kleidung, Schuhe, Kosmetik, Haushalt, Möbel, Lebensmittel und auch Restaurants. Das kleine Büchlein im A6 Format paßt super in jede (Hosen-)Tasche und ist somit immer zur Hand, wenn man ihn braucht. Alternativ gibt es auch eine App.

Wenn Ihr Vereinsmitglied werdet, bekommt Ihr mit Eurer Mitgliedskarte bei vielen Shops sogar Prozente. Diese sind im Einkaufsführer extra gekennzeichnet.

Auf dem netten Blog von Animal Fair findet Ihr darüber hinaus leckere Rezepte, Buchtipps, Infos zu neuen Rabattpartnern, Veranstaltungen und vieles mehr.

UPDATE 2018: Der Animal Fair Guide erscheint jedes Jahr neu.  Mittlerweile hat der ethische Einkaufsführer 280 Seiten und listet über 120 Rabattpartner auf.

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Haushaltsgeräte unter der grünen Lupe

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Irgendwann passiert’s einfach: die Waschmaschine ist kaputt oder der alte Fernseher gibt den Geist auf. Wenn mal wieder eines unserer Haushaltsgeräte Ihr Leben aushaucht, versuchen wir, es mit einer möglichst umweltfreundlichen Alternative zu ersetzen.

Dabei ist uns die Seite von ecotopten.de eine große Hilfe. Das deutsche Öko-Institut e.V. veröffentlicht hier die besten Produkte aus den folgenden 10 Bereichen:

  • Wohnen
  • Mobil sein
  • Essen & Trinken
  • Kühlen, Spülen, Kaffee & Kochen
  • Hose, Hemd & Co.
  • Wäsche waschen & trocknen
  • Informieren & kommunizieren
  • Fernsehen & Co.
  • Strom beziehen
  • Geld anlegen

Bei allen empfohlenen Produkten handelt es sich um ökologische Spitzenprodukte mit gutem Preis-Leistungsverhältnis und hoher Qualität. Auch die jährlichen Gesamtkosten werden im Vergleich angeführt, d.h. was einen der Betrieb der Geräte im Alltag tatsächlich kostet, abgesehen von den Anschaffungskosten.

Die Tipps gehen von Energiesparlampen über Fahrräder bis zu Holzpelletsheizungen und Computermonitoren. Reinschauen lohn sich und spart viel Zeit für Recherchen.

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Frisch wie ein Fisch?

Von klein auf habe ich Thunfisch und Fischstäbchen geliebt. Warum das heute nicht mehr so ist, möchte ich Euch heute erzählen.

Zum Einen habe ich gelernt, dass sich im Fleisch von Fischen und Schalentieren extrem hohe Mengen an Giftstoffen ansammeln (das bis zu 9-Millionenfache der Giftstoffe des Wassers, in dem sie leben), z.B. Dioxin, Quecksilber und Blei. Diese Gifte können zu Nierenschäden, Entwicklungsstörungen und Krebs führen und sogar tödlich enden.*

Zum Anderen sind die Fischfang- und Züchtmethoden weder tier- noch umweltfreundlich. Dazu kommt, dass viele Arten mittlerweile extrem überfischt sind.

Sehr ausführliche und interessante Infos rund um das Thema Fisch könnt Ihr auf Fischen tut weh nachlesen.

Den Fischessern unter Euch möchte ich den Fischratgeber vom WWF ans Herz legen, den gibt’s auch als iPhone und Smartphone App.

Mir hat es sehr geholfen, alle meine Fischrezepte wegzuwerfen. Wenn ich jetzt meine Rezepte durchschaue, komme ich gar nicht in Versuchung. Ich esse soviele andere Sachen gern, sodass mir Fisch wirklich nur sehr selten fehlt.

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Schweinehundfaktor: hoch

*Quelle: PETA – Fischessen ist gefährlich.

Fair schmeckt’s besser!

Bei Fairtrade geht es um Armutsbekämpfung durch fairen Handel. So können Kleinbauern, Plantagen- und andere ArbeiterInnen in den Ländern des Südens ein nachhaltiges, menschenwürdiges Leben führen. In Österreich sind bereits über 600 Produkte mit dem Fairtrade Gütesiegel erhältlich. Davon stammen 80% aus biologischem Anbau. Nicht alle davon sind Lebensmittel. Natürlich gibt es auch faire Kleidung, Handtücher, Fußbälle, Schmuck, Kosmetik und vieles mehr.

Auf der Seite von Fairtrade Österreich findet Ihr

  • eine Datenbank mit allen Produkten, die bei uns mit dem Fairtrade-Siegel erhältlich sind.
  • einen Gastro- und Floristenfinder
  • Einkaufsführer für die verschiedenen Supermarktketten
  • und leckere Rezepte

Eine tolle Auswahl an fair gehandelten Handwerksprodukten, Kleidung und Lebensmitteln findet man in den knapp 100 Weltläden – den Fachgeschäften für fairen Handel – österreichweit. Happy shopping!

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Schweinehundfaktor: niedrig

Kostenfaktor: mittel