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10 Tipps um Lebensmittelmüll zu vermeiden

Marmeladenbrot

Jedes Jahr landen in Österreich um die 157.000 Tonnen Lebensmittel und Speisereste im Restmüll. Die häufigsten Gründe, warum Lebensmittel im Müll landen sind, dass wir die eingekauften Produkte nicht rechtzeitig verarbeiten oder zuviel kochen. Wie man das vermeidet, erfahrt Ihr hier:

1. Im Voraus planen: Regelmäßig zuhause Vorratsregale und Tiefkühler durchschauen, was verbraucht werden muß. Mahlzeiten ein paar Tage im Vorhinein planen.

2. Regional & saisonal Meistens sind diese Produkte frischer und halten daher auch länger.

3. Einkaufen: An die  Einkaufsliste halten, um überflüssige Spontankäufe zu vermeiden. Besser mehrmals die Woche kleinere Mengen einkaufen.

4. Runtergepreiste Ware kaufen: Wenn man sowieso vorhat die Sachen gleich zu verwerten, einfach Produkte nehmen, die nicht mehr so lange halten, damit sie nicht im Müll landen.

5. Richtig lagern:

  • Blattgemüse in ein feuchtes Tuch wickeln & in die Gemüselade im Kühlschrank legen.
  • Beeren, Kohl- & Wurzelgemüse im Kühlschrank aufbewahren.
  • Sonstiges Obst kühl, aber nicht gemeinsam mit Gemüse lagern.
  • Getreide & Mehl kühl und trocken halten.
  • Nüsse möglichst kühl lagern, für den Kühlschrank unbedingt luftdicht verpacken.
  • Zwiebeln, Kartoffeln, Gurken & Paprika kühl lagern, nicht in den Kühlschrank geben.

6. Mindestens haltbar bis: Wenn ein Produkt das angegebene Datum überschritten hast, heißt das noch lange nicht, dass das Essen nicht mehr genießbar ist. Im Zweifelsfall einfach kosten. Besonders Sojaprodukte, Sirup oder eingelegtes Gemüse und Hülsenfrüchte halten sich meist weit länger.

7. Reste einfrieren: Fast alle Lebensmittel können tiefgefroren werden, Tofu wird so z.B. besonders bißfest. Tomatenmark und Kräuter in Eiswürfelbehälter portionsweise einfrieren. Übriges Gemüse vorschnippeln, einfrieren und bei Gelegenheit für Suppe oder Auflauf nutzen. Zum Tiefkühlen verwenden wir übrigens alte Schraubgläser. Achtung: Gläser nicht zu vollfüllen, den Inhalt durchfrieren lassen und dann erst den Deckel fest zuschrauben.

8. Verputzen statt verschwenden: Was macht man mit übrig gebliebenem Brot, Gemüse & Co? Wie wär’s mal mit Kürbisfaser-Chips oder du pflanzt Gemüsereste wieder ein.

9. Foodsharing nutzen: Wenn man es mal nicht schafft Lebensmittel rechtzeitig aufzubrauchen. Einfach online stellen und verschenken. Die Sachen können zuhause oder bei einem FairTeiler abgeholt werden. Eine Liste aller FairTeiler in Wien findest du auf foodsharing.

10. Im Restaurant: Bei wenig Hunger nach einer kleinen Portion fragen. Sollte es doch mal zu viel sein, Essensreste in einen mitgebrachten Behälter einfüllen lassen.

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Auf Safari in Lunzers Maß-Greißlerei

Wir waren schon dort! Nämlich in Lunzers Maß-Greißlerei, die eigentlich erst übermorgen eröffnet. Im Rahmen der ‚urban & unpackaged‘ Biorama Leser-Safari haben wir die Chance genutzt, uns selbst einen 1. Eindruck von der neuen müllfreien Wiener Einkaufs-Möglichkeit zu machen.

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Man fühlt sich gleich beim Betreten wohl. Die helle Beleuchtung und die weiß gestrichenen Wände bilden einen schönen Kontrast zu den dunklen Holzmöbeln. In angenehmer, überschaubarer Runde erzählt Andrea Lunzer, die Besitzerin, von Ihren Herausforderungen auf der Suche nach passenden Lebensmitteln und Herstellern und beantwortet geduldig die zahlreichen Fragen der interessierten Zuhörer.

Andrea Lunzer läßt uns auch gleich mal leckere gebrannte Mandeln & Waldviertler Schoko-Granetti in Lunzer-Gläser runterrieseln und verkosten. Für diejenigen, die ohne eigene Behälter einkaufen kommen oder denen die Gläser zu schwer sind, hängen auch schon braune Papier-Sackerln mit dem schlichten roten Stempel-Aufdruck der Maß-Greißlerei bereit.

In den Auslagen wartet schon eine Auswahl an Marmeladen vom Biohof Lunzer und essig-saures Gemüse in Pfand-Gläsern auf die Kundschaft. An verschiedensten Stellen im Shop findet man auch nette kleine Zetteln zum Mitnehmen: Mit Tipps zur Lebensmittel-Aufbewahrung, Rezepten oder einfach Dingen zum Schmunzeln.

Äpfel, Zwiebel und Erdäpfel liegen schön arrangiert in Stoffsäcken und erinnern an längst vergange Zeiten.  Vor der kleinen Café-Bar erwarten uns leckere Snacks & Getränke, darunter auch die Edelbiere der butterflyconnection, einem Tochterbetrieb des Biohofs Lunzer.

Gleich neben der Theke geht es ein paar Schritte in einen kleineren Raum, wo die tollen Putzmittel der Vorarlberger Firma Uni Sapon stehen. Außerdem finden sich hier neben Bier, Wein und Säften in einem Kühlregal die abgefüllten Milchprodukte, wie Joghurt, Topfen und Schlagobers von den Hoflieferanten und lose Eier.

Ein sehr netter, gelunger Abend und ich freu‘ mich schon auf meinen ersten Einkauf bei meinem nächsten Wien-Besuch.

Wenn Euch jetzt die Neugier gepackt habt, dann kommt doch einfach am Samstag zur Eröffnung. Die Details dazu und weitere Infos zur Maß-Greißlerei findet Ihr in unserem Artikel von letzter Woche. Der reguläre Verkauf startet nächsten Montag, am 27. Jänner.

Und noch ein paar wichtige Sachen zum Schluß:

Das Pack-Service der Maß-Greißlerei: Einfach in der Früh die Einkaufsliste und die eigenen Behälter abgeben und am Abend den fix und fertig eingepackten Einkauf abholen.

Wer am Samstag mit den eigenen Behältern einkauft, bekommt ein Heiß-Getränk gratis 🙂

Die Maß-Greißlerei findet Ihr in der Heinestraße 35, im 2. Bezirk.

Öffnungszeiten sind: Mo-Fr von 9-20 Uhr und Sa von 9-18 Uhr

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Recht haben ist nicht genug

EssenimEimer

Neben mir steht gerade ein leckeres Stück Mohnkuchen und wartet darauf, von mir verzehrt zu werden. Nichts Besonderes? Ich finde schon, denn für 1.000.000.000 Hungernde weltweit existiert das Recht auf Nahrung nur auf dem Papier.

Die Filmtage Hunger.Macht.Profite.6 widmen sich auch heuer wieder diesem wichtigen Thema. Die Bandbreite der Themen reicht von Nahrungsmittelspekulation über Lebensmittelverschwendung bis zur Sinnhaftigkeit von Emissionszertifikaten für die Aufrechnung von Schadstoffbelastungen.

In Wien finden die Filmtage diese Woche von Donnerstag, 14.11., bis Sonntag, 17.11.2013, statt. Als Location hat sich dafür das Top-Kino in der Rahlgasse bewährt. Den kompletten Programmfolder für Wien findet Ihr hier. Im Anschluß an die Filme finden spannende Expertengespräche statt, unter Anderem mit Vertretern von AgrarAttach und Fian.

Hier findet Ihr auch alle Infos für Hunger.Macht.Profite.6 in Vorarlberg, Niederösterreich, Kärnten, Steiermark und Oberösterreich.

SetWidth240-Mier2013-logo-websmallOb vor oder nach dem Kinobesuch, irgendwann knurrt sicher der Magen. Dann kann ich Euch ein Essen im Rahmen der tollen Aktion  Mir isst es Recht empfehlen. Bis 10. Dezember werden dabei in über 30 Lokalen in Wien, Steiermark, Oberösterreich und Kärnten speziell ausgewiesene Speisen serviert.

Für jede dieser Mahlzeiten, die Ihr bestellt, spenden die Gastwirte 1-1,50 € an FIAN, die internationale Menschenrechtsorganisation für das Recht auf Nahrung.

Im Oben in Wien habe ich die FIAN-Speise schon verkostet: geschmorte rote Rüben mit Buchweizengröstel, Jus & Apfelchutney, hmmm!

Bild copyrights: thurnfilm.de und fian

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Unpackaged London – ohne Verpackung geht’s auch!

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logo_jarVor einigen Monaten bin ich mit dem Zug nach London gefahren. Unter Anderem, um den tollen Shop von Unpackaged unter die Lupe zu nehmen. Die Greißlerei, Café und Bar im Stadtteil Hackney läßt mein grünes Herz höher schlagen.

Hier bekommt man (fast) alle Lebensmittel und Hygieneartikel, die man für das tägliche Leben braucht – wie der Name schon sagt – unverpackt.

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Das System ist denkbar einfach. Man nimmt sich selbst von zuhause geeignete Behälter mit, läßt sie leer abwiegen, füllt sie an, läßt sie nochmal abwiegen und zahlt. Die Vorteile des Systems liegen auf der Hand:

– Man kauft nur soviel, wie man braucht
–  CO2 wird durch die Einsparung von Verpackungsmaterial reduziert
– Der Hausmüll wird stark reduziert

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Natürlich findet man bei Unpackaged z.B. keine 20 verschiedenen Müslisorten. Es geht um die Basics und wer hier einkauft, kocht selbst. Fertigprodukte, abgesehen von Brot oder Mehlspeisen, findet man hier keine. Es ist eine Reduktion auf’s Wesentliche, die ich als sehr angenehm empfinde. Ein überschaubares Sortiment ohne Lockangebote macht das Einkaufen gemütlich und stressfrei.
Wer einen solchen Laden führt, dem liegen natürlich auch andere Dinge am Herzen. Daher werden bei Unpackaged, wann immer möglich bio, regionale, saisonale und faire Produkte angeboten. Auch Ware, die mit dem Flugzeug transportiert wurde, sucht man hier vergeblich.

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Mittlerweile ist das Unpackaged kein eigenes Geschäft mehr, sondern im Supermarkt von Planet Organic integriert. Dafür gibt es diese Kooperation schon in drei Filialen!

Auch in Österreich gibt es jetzt mehrere Möglichkeiten unverpackt einzukaufen. Wie man Zero Waste Shopping in der Stadt und am Land macht, habe ich ausführlich beschrieben.

 

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Biorama Fair Fair

biorama1Dieses Wochenende ist es wieder soweit: Die 2. Biorama Fair Fair findet im Wiener Museumsquartier statt.

Rund 70 österreichische und internationale Aussteller präsentieren auch diesmal wieder viele spannende und vor allem nachhaltige Produkte. Der Schwerpunkt liegt heuer auf Eco-Fashion, Design, Naturkosmetik und natürlichen Lebensmitteln.

Die Erdbeerwoche (zum Interview mit den Gründerinnen geht es hier) ist genauso dabei wie Flugzeug und Zirkel-Training, mit ihren ungewöhnlichen Upcycling-Produkten.

Definitiv anschauen sollte man sich auch die Standln des jungen österreichischen Labels Nullkommasiebenprozent und das von Stadtbeet.

Natürlich wird auch für das leibliche Wohl gesorgt, unter anderem Dank dem Catering vom Biokistl-Lieferanten Adamah und den rohen, gesunden, aber vor allem leckeren Süßigkeiten von der simply raw bakery.

Organisiert wird das Ganze wieder von Biorama. Als Biorama-Abonnent hat man auf der Messe auch freien Eintritt. Wer das tolle Magazin von Biorama noch nicht kennt, sollte unbedingt mal auf die Website schauen.

Viel Spaß auf der Messe und einen schönen Sommer!

Neues auf beechange gibt es wieder Mitte August nach unserem wohlverdienten Urlaub 🙂

 

 

 

 

 

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Auf dem Ökotrip…in Berlin

berlin_1Umweltfreundlich reisen – geht das überhaupt? Manchmal ist es ganz einfach, wie bei unserem Trip nach Berlin zum Beispiel. Hier ein paar Tipps und Eindrücke von unserer Reise:

Mit einem  Sparschiene Europa Ticket um 39,- € (pro Richtung) im 6-er Liegewagen geht es in rund 12 Stunden in die deutsche Bundeshauptstadt. Ausgerüstet mit einem Buch vergeht die Zeit schnell. Wir kommen zwar nicht 100% ausgeschlafen, aber zumindest mit dem, im Prei inkludierten, Frühstück im Magen an.

Schnell eine 7-Tage-VBB-Umweltkarte für die Öffis gekauft und schon sind wir unterwegs zu unserer Unterkunft. Über die Zimmerdatenbank Berlin haben wir eine kleine, zentral gelegene Wohnung gebucht. Um 215,- € für 6 Nächte für 2 Personen eine tolle Sache.

Auch die voll ausgestattete Küche nutzen wir, um ein paar Dinge aus den vielen Bioläden und von den Biowochenmärkten zu verkosten. Besonders spannend finden wir die Idee der LPG Biomärkte.

Wer mal in den veganen Lebensstil reinschnuppern will, für den ist Berlin ideal.Schon vor der Reise kann man sich auf dem Blog Berlin Vegan schlaumachen.

Zahlreiche Lokale stellen einen vor die Qual der Wahl. Fest steht, daß wir zumindest 2 Brunches testen müssen, mehr geht sich leider nicht aus 🙁 Im Ohlàlà Tartes Shop (leider mittlerweile geschlossen 🙁 Okt. 2016) kann ich vom Bananenkuchen mit Erdbeeren einfach nicht genug bekommen. Im Café Vux dagegen begeistert mich die Auswahl an pikanten Speisen.

Auf jeden Fall vorbeischauen sollte man auch im Lucky Leek. Ohne die typischen Fleischersatzprodukte kann man hier sehr gute, vegane Küche genießen, die auf voller Linie überzeugt. Über das Kochbuch Vegan Genial, daß die Besitzerin Josita Hartanto vor kurzem veröffentlicht hat, werde ich demnächst berichten.

Beim veganen Supermarkt Veganz (der im Juni 2014 in Wien eröffnet) haben wir gleich mal einen Rohkostkuchen vernascht, um uns für’s Shopping zu stärken.

Denn gleich nebenan gibt‘ s umweltfreundliche, fair produzierte vegane Schuhe bei Avesu und die passende Ökomode bei DearGoods. Wer jetzt noch nicht genug hat, der kleidet sich mit noch mehr grüner Mode bei Wertvoll ein oder sucht nach Schätzen in Europas größtem Second Hand Kaufhaus, dem Humana Shop in Friedrichshain mit 30.000 Teilen auf 5 Etagen.

Auch die Markthalle IX in Kreuzberg ist einen Besuch wert, besonders wenn gerade wieder ein Handmade Supermarket stattfindet. Und wenn man zwischendurch Hunger bekommt, lohnt sich ein Besuch in der Kantine NEUN. Hier werden ausschließlich Produkte, die rund um Berlin und Brandenburg angebaut und erzeugt werden, aufgetischt.

Bei Siebenblau kann man sich mit Bio-Stoffen, -Stickgarn und -Borten für die nächsten Handarbeits-DIY-Projekte eindecken.

Nach all dem Treiben in der Großstadt sollte man sich einen Ausflug ins schöne und viel ruhigere Potsdam gönnen. Am Sonntag bietet sich als Start der Brunch im vegetarischen Biocafé Kieselstein an, gefolgt von einem Spaziergang durch die schöne Parkanlage von Sanssouci.

Wart Ihr schon in Berlin? Was habt Ihr für nachhaltige Tipps für die deutsche Bundeshauptstadt?

Übrigens, Fotos von unserem Berlin-Trip findet ihr auf unserem Foto-Reiseblog Fotonomaden.com 🙂 Wir freuen uns, wenn du mal vorbeischaust!

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Wien wird vegan…

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Vegan sein oder werden? Für mich vor ein paar Jahren noch absolut unvorstellbar. Die vegane Lebensweise erschien mir viel zu kompliziert, zu wenig genußvoll und zu extrem. Ich hatte mich damals auch nicht mit den vielen guten Gründen beschäftigt, die für Veganismus sprechen.

Erst als ich bewußt anfing, nachhaltiger zu leben, habe ich auch meine Ernährung kritischer unter die Lupe genommen und angefangen sie zu verändern. Ich bin (noch) keine 100%ige Veganerin, aber ich nähere mich schrittweise an. Selbst vegan zu kochen und zu essen hat mich auch völlig davon überzeugt, dass mir damit nichts fehlt und, dass veganes Essen super lecker schmeckt.

Das Tolle ist auch, dass es immer einfacher wird, vegan zu essen, weil das Angebot in Restaurants und Supermärkten immer größer wird. Diesmal habe ich 4 Tipps, wo man in Wien mal ganz einfach und genußvoll in die vegane Welt hineinschnuppern kann:

  • Ende Mai hat in Wien Österreichs erster veganer Eissalon eröffnet: Veganista. In der Neustiftgasse 23 im 7. Bezirk kann man bei dem veganen Schwesternpaar Blochberger & Paller, die schon Lush nach Österreich brachten, leckere Sorten wie Mandel-Kokos, Cookies oder Maple Pecan ausprobieren.
  • Am Donnerstag, 13. Juni 2013, findet in der Buchhandlung Erlkönig in der Strozzigasse um 20.30 Uhr, die Präsentation des Buches …Aber Vegan von Michaela und Jochen Russmann mit leckeren Kostproben statt.Tolle Fotos aus dem Buch, die gleich Gusto machen, seht Ihr oben.

Damit wünsche ich Euch allen viel Spaß beim veganen Schlemmen!

P.S.: Wer Besitzer einer Animal Fair Card oder Vegan Card ist, immer vorzeigen. In einigen der oben genannten Geschäfte bekommt man damit Rabatt!

 Fotocredit: Russmann & Sohn

Geschenke aus der Natur

geschenke_aus_der_natur-1Wie versprochen, stelle ich Euch heute das Buch vor, aus dem das Rezept vom Birkenpeeling stammt: Geschenke aus der Natur aus dem Kosmos Verlag. Das Erste, was mich bei dem Buch sofort angesprochen hat, waren die wunderschönen, stimmungsvollen Fotos. Einziges Manko: Nicht für alle Geschenkideen gibt es auch Fotos, leider! So kann man teilweise nur ahnen, wie das fertige Geschenk ausschaut.

Um je nach Jahreszeit das passende Geschenk zu finden, ist das Buch in die Kapiteln Frühling, Sommer, Herbst und Winter unterteilt. Pro Jahreszeit werden rund 15 Geschenkideen vorgestellt.

Im Frühling sind das neben dem Birkenpeeling z.B. eingelegte Ahornkapern, Eierbecher aus Ästen & Rinde, handgeschöpftes Papier mit Blüten und Gänseblümchenöl für die Körperpflege.

Im Sommer findet man eine Mohnseife mit Peeling-Effekt, Spitzwegerich-Öl gegen Gelsenstiche, Walderbeerzucker und schöne Kleiderhaken aus Astgabeln, etc.

Im Herbst warten ausgefallene Rezepte wie süß-sauer eingelegte Nachtkerzen-Wurzeln und wilder Pfeffer aus Wasserpfeffer-Samen, aber auch Anleitungen für ein Briefkarten-Set mit Herbstblättern und Teelichthalter aus Birkenholz.

Das Winter Kapitel schließt mit einem Erkältungstee, Badekugeln mit Fichtenduft, Kaminanzündern aus Kiefernzapfen und Glühweinsirup ab. In diesem Teil des Buches werden Geschenke vorgestellt, für die man eigentlich keine Anleitung braucht, wie Barbarazweige schneiden oder Mistelzweige aufhängen. Das wirkt ein bißchen so, als wären für den Winter die Ideen ausgegangen.

Ansonsten steckt das Buch aber voller netter, kreativer und teils wirklich ungewöhnlicher Geschenkideen. Die Anleitungen sind gut beschrieben, bei manchen Rezepten findet sich sogar noch eine zusätzliche Variante. Zusätzlich zum alphabetischen Index gibt es auch ein praktisches thematisches Register mit den Kategorien Kulinarisches, Dekoratives und Zum Wohlfühlen.

Fazit: Wer wie ich gerne in der Natur unterwegs ist, Freude am Sammeln hat und auch noch gerne was selber macht, dem kann ich das Buch auf jeden Fall empfehlen 🙂

Photo Credit: Rogge & Jankovic Fotografen/Kosmos Verlag
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Restlessen ist grün

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In Österreich wandern jährlich 96.000 Tonnen Lebensmittel in den Müll, häufig sogar original verpackt! Damit das weniger wird möchte ich Dir heute ein paar Initiativen zur Restlverwertung und richtigen Einkauf vorstellen.

Die niederösterreichischen Abfallverbände haben letztes Jahr zur Restlchallenge aufgerufen. Die besten Rezepte sind online. Auf dieser Seite findest Du ganz unten auch pdf Dokumente zum Downloaden mit Tipps zum richtigen Einkaufen und Lagern von Lebensmitteln.

photoLaut Karmasin Marktforschung schmeißen vor allem 16-29 Jährige Essen leichtfertig weg. Diese Altersgruppe ist darum auch die Zielgruppe für den Creative Cooking Contest der Umweltberatung, die mit Oida, koch! noch bis 15.1.2013 aufruft, aus Restln ein leckers Essen zu zaubern.

wenigermistDie Wiener Initiative Natürlich weniger Mist von Uli Sima empfiehlt zu dem Thema das Kochbuch Resteküche…und nichts bleibt übrig. Auf dieser Seite findest Du auch Infos zum Film Taste the Waste und viele weitere Tipps.

Bildschirmfoto-2013-01-09-um-13.46.48Auf der Seite Lebensmittel sind kostbar des Lebensministeriums gibt es noch mehr leckere Restl-Kochrezepte. Du kannst auch selber welche beitragen und damit beim Gewinnspiel mitmachen.

 

 

546375_532946180064632_283267839_aZu guter Letzt noch die Idee, die mir persönlich am Besten gefällt, von Die Restlesser: Sich mit Freunden treffen und gemeinsam die Restln von allen verkochen. Viel Spaß dabei und Mahlzeit 🙂

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Lust auf die Biorama Fair Fair?

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Vom 13.-15. Juli 2012 findet im MQ in Wien im Rahmen des Summer of Fashion zum 1. Mal die Biorama Fair Fair statt. Freitag und Samstag ist jeweils von 12-22 Uhr geöffnet und am Sonntag von 12-18 Uhr.

Rund 50 Aussteller präsentieren in der Arena21 und in der Ovalhalle Ihre Produkte aus den Bereichen Eco-Fashion, Design und natürliche Lebensmittel.Hier ist ein fairer Eintrittspreis von 3,- € zu entrichten. Außer man entscheidet sich vor Ort noch spontan für ein Biorama Abo. Das coole Magazin für nachhaltigen Lebensstil ist auch der Veranstalter der Fair Fair.

Von europäischen Marken, die upcyclen und fair produzierte Rohstoffe verarbeiten bis zu Pop-Up-Stores von jungen österreichischen Labels ist alles vertreten.

Vor den Hallen kann man am großen Foodmarket bei einem breiten Sortiment von Bio- und Fair Trade Lebensmitteln gustieren. Auf der Bühne gibt es immer wieder Gespräche mit Produzenten. Der Eintritt zum Foodmarket ist frei.

Das Ganze wird abgerundet von einem Programm auf den Picknickflächen im Rasen vor dem MQ. Hier ist von Modeschauen, Präsentationen DJs und Verlosungen alles dabei. Am Ganzen MQ Quartier wird von Künstlern das Thema Urban Green Art umgesetzt.