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Rezepte für die Zukunft

Susanne Pretterebner/Becker Joest Volk Verlag

Susanne Pretterebner/Becker Joest Volk Verlag

Rezepte für die Zukunft von Susanne Pretterebner ist ein äußerst informatives und gleichzeitig ansprechend gestaltetes Buch über die Zusammenhänge zwischen Umwelt und Ernährung. Zum Einen sind die bunten Infografiken richtige Augenöffner und man bekommt zahlreiche Tipps, wie man umweltschonender Kochen kann. Zum Anderen laden 48 Rezepte mit Gusto machenden Bildern und saisonalen, sowie regionalen Produkten zum Ausprobieren ein.

Im ersten Teil des Buches nimmt die Autorin das Thema Lebensmittelabfälle genauso unter die Lupe wie Fleisch- und Fischkonsum, Fertigprodukte, Bio und den CO2 Fußabdruck. Die Infografiken machen verständlich und eindeutig klar, welche Auswirkungen unser Speiseplan auf die Umwelt hat, wie man an folgenden Beispielen sieht:

Susanne Pretterebner/Becker Joest Volk Verlag - Beifang

Susanne Pretterebner/Becker Joest Volk Verlag – Beifang

Susanne Pretterebner/Becker Joest Volk Verlag - Fleischkonsum

Susanne Pretterebner/Becker Joest Volk Verlag – Fleischkonsum

Besonders hilfreich finde ich auch die Infos, wie man beim Kochen Energie sparen kann. Auch das wird neben dem Text grafisch sehr gut dargestellt. Selbst bei der Auswahl der Beilagen kann man viel für’s Klima tun. So belastet Reis die Umwelt um ein Vielfaches mehr als heimische Erdäpfel.

Susanne Pretterebner/Becker Joest Volk Verlag - energiesparend kochen

Susanne Pretterebner/Becker Joest Volk Verlag – energiesparend kochen

Im zweiten Teil folgen neben Saisonkalendern für Obst und Gemüse saisonale Rezepte im Jahresverlauf von Jänner bis Dezember. Der Schwerpunkt liegt auf vegetarischen Rezepten, da fleischreduzierte Kost einen essentiellen Bestandteil klimabewusster Ernährung ausmacht. Im Sinne der Nachhaltigkeit wird auf Fertig- und Tiefkühlprodukte so weit wie möglich verzichtet. Dem Genuß tut das jedoch keinen Abbruch.

Verschiedene Icons geben darüber Aufschluß, ob ein Gericht aufwendig in der Zubereitung ist, ob es sich speziell für die Resteverwertung eignet, wie sehr man damit das Klimas schützt und auch, ob es sich um eine Fleisch-, Fisch- oder Gemüsespeise handelt. Die Rezepte sind in folgende Kategorien unterteilt:

  • Einfach unkompliziert: Suppen & Eintöpfe
  • Für wenig Hunger: Salate, Snacks und Vorspeisen
  • Für den großen Hunger: Pikante Hauptgerichte
  • Für Naschkatzen: warme und kalte Süßspeisen

Die Bandbreite reicht dabei von Topinambur-Suppe über Pastasalat mit Pfirsich und Kürbispizza mit Feta bis zu Polentaschmarren mit Quitten-Ragout.

Fazit: Ein empfehlenswertes Buch für all jene, die sich näher mit den Zusammenhängen von Umweltproblemen und Ernährung auseinandersetzen und Dinge verändern wollen.

Rezepte für die Zukunft* ist im Becker Joest Volk Verlag erschienen und ist unter folgender ISBN im Buchhandel erhältlich: 978-3954530724.

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Advent – nachhaltig & vegan

Der Advent ist die klassische Back- & Bastelzeit. Wer Zeit und Freude am Selbermachen hat, kann viel Müll und Geld sparen, aber auch für DIY-Verweigerer haben wir ein paar Tipps 😉

Adventkranz & Deko:

Wie wär’s mit einem unkonventionellen Adventkranz aus Upcycling- oder Naturmaterialien? Hier gibt’s Inspiration.

Zeitlos schön! Statt jedes Jahr dem aktuellen Trend zu folgen, stilvolle, neutrale Dekoration aus nachhaltigen Materialien wählen, die man immer wieder verwenden kann, z.B. aus Holz oder Zimtrinde. Farbe kann man z.B. mit Äpfeln, Beeren und Orangen reinbringen.

Kerzen mit Palmöl (meist Stearin) oder Erdöl (Paraffin) meiden! Eine gute Alternative sind Rapswachskerzen. Aus Wachsresten kann man auch ganz einfach selbst tolle Kerzen gießen.

Wachsreste spenden, wenn man sie nicht verwendet. Bei uns nimmt sie z.B. die Caritas und macht Kerzen daraus.

Adventkalender, Krampus & Nikolo:

Wiederverwendbare Nikolaus-Stiefel oder Säcke aus Stoff verwenden oder selber nähen. Die Wiener Geschenksäcke kann man 3 Wochen später gleich unter dem Christbaum wieder einsetzen. Noch dazu haben sie seit 2018 ein neutrales Design und können jetzt das ganze Jahr verwendet werden! Auch Adventkalender sind am Schönsten selbst gemacht und befüllt.

Süßigkeiten: Unverpacktes Bio-Obst und Maroni kaufen (und dann gemeinsam rösten). Am Markt getrocknete Früchte & Nüsse lose einkaufen (eigene Behälter nicht vergessen!). Bei Schokosachen kommt man um Plastik- oder Aluverpackung kaum herum. Einzige Alternative ist auch hier wieder DIY.

Wie wär’s statt Schoko daher mal mit was Anderem? Zum Beispiel dem lehrreichen Bilderbuch Plastian, der kleine Fisch,* das das Plastikproblem im Meer unter die Lupe nimmt.

Weihnachtsbäckerei:

Auf Bio & Fairtrade achten.

Beim Einkauf den Tieren und der Umwelt zuliebe auf Kekse mit Palmöl verzichten.

Leckerer als aus dem Supermarkt sind hausgemachte Köstlichkeiten, die auf Adventveranstaltungen angeboten werden, z.B. beim Veganen Adventkeller in der Kremser Gegend.

Wie wär’s dieses Jahr mal mit tierleidfreien veganen Süßigkeiten? Hier gibt’s Rezepte für fruchtige Johannisbeer-Lebkuchen, Sahne-Kokos-Trüffeln, Kraftbällchen oder wunderschönen Weihnachtsbäumchen, die gleich auch als Deko fungieren können.

Umweltschonend backen:

  • Auf’s Vorheizen verzichten.
  • Umluft statt Ober- & Unterhitze verwenden.
  • Den Backofen 5-10 Min. vor Ende der Zeit ausschalten und die Restwärme nutzen!
  • Die Backofentür möglichst selten aufmachen, damit keine Wärme entweicht.
  • Statt Backpapier Dauerbackmatte verwenden oder die Bleche einfetten.

Gutes aus Resten:

Mit Apfelschalen läßt sich ganz leicht leckerer Tee oder ‚Saft‘ machen.

Aus Orangenschalen und Essig kann man einen duftenden Reiniger zaubern.

Walnußschalen lassen sich mit Wachsresten schnell in Schwimmkerzen verwandeln.

Erdnußschalen eignen sich statt Kienspänen, in Blumentöpfen als Drainage und auch als Vogelfutter.

Wir wünschen eine wunderschöne, stressfreie Adventzeit und halten schon Tipps für’s nachhaltige Weihnachtsfest bereit.

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Umweltfreundlich Grillen & Picknicken

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Speisen ‚al fresco‘ macht jedes Essen zu etwas Besonderem. Wir haben für Dich ein paar Ideen zusammengetragen, wie Du Dein Schlemmen im Grünen klimafreundlich und (fast) Zero Waste genießen kannst.

Kohle: Achte bei Holzkohle auf das FSC-Siegel, damit kein Tropenholz auf Deinem Griller landet. Noch besser sind schwefelfreie Kokos-Kohle oder Briketts aus Abfällen der Olivenölpressung (erhältlich in den Biomärkten denn’s & basic).

Grillanzünder: Reisig, Holzspäne oder FSC zertifizierte Grillanzünder sind eine gute Wahl. Bloß kein Papier, Kiefernzapfen oder chemische Zündhilfen verwenden, da werden krebserregende Stoffe frei!

Weg mit dem Alu: Einweg-Grilltasssen aus Aluminium schaden der Umwelt & der Gesundheit. Leiste Dir stattdessen eine wiederverwendbare Grilltasse aus emailliertem Stahl. Auch Schiefer- oder Specksteinplatten eignen sich perfekt.

Essen: Nimm‘ zum Einkaufen & zum Transportieren der Speisen eigene Schraubgläser, Lunchboxen und Beutel für Obst, Gemüse & Brot* mit, um Müll zu vermeiden. Mach‘ einen Bogen um Convenience-Produkte und koche frische, vegetarische Speisen aus regionalen Bio-Lebensmitteln. Hier findest Du ein paar leckere Rezeptideen zum Grillen.

retaptwistGetränke: Wie wär’s mit selbst gemachtem Obstwasser statt picksüßen Softdrinks in der Einwegflasche? Einfach Lieblingsobst und -Kräuter klein schneiden, in eine schadstoff-freie Glas-Trinkflasche* stecken und mit Wasser auffüllen. Die Möglichkeiten sind endlos, z.B. Basilikum-Orange, Erdbeer-Gurke-Zitrone oder Heidelbeer-Lavendel…Laß Deiner Kreativität freien Lauf 🙂

Geschirr, Besteck & Co.: Gib‘ Mehrweg-Produkten den Vorzug! Bio-Bambus-Besteck ist super robust und federleicht. Stoffservietten* eignen sich auch gut um etwas  für den Transport einzuwickeln. Statt Plastikgeschirr auf Erdölbasis sind wiederverwendbare Teller & Becher aus Pflanzenfasern* eine super Alternative. Wenn es doch mal Einweg-Geschirr sein Muß, dann gibt es auch da umweltfreundlichere Alternativen, wie die Teller aus Palmblatt.*

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Zahnpulver selbst gemacht

Dieses Zahnpulver mineralisiert die Zähne, verschiebt den pH-Wert in den basischen Bereich, stärkt das Zahnfleisch, wirkt entzündungshemmend und desodorierend.

Sven Falk © 2015 Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern

Sven Falk © 2015 Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern

Salbei-Zahnpulver

Zutaten für einen Tiegel: 3 Blatt Salbei und 50 g Salz

Zubereitung:

  • Salbeiblätter zerkleinern.
  • Salbeiblätter und Salz im Mini-Blender pulverisieren.
  • Salbeisalz in ein Gefäß füllen und geschlossen aufbewahren.

Anwendung:

Eine kleine Prise Salbeisalz im Mund verteilen, bis sich die Salzkristalle auflösen. Die Zähne wie gewohnt putzen.

Weitere Anwendungen:

  • Halsschmerzen: 1/2 TL Salbeisalz in warmem Wasser auflösen und damit gurgeln.
  • Vitalsalz: Gerichte mit dem Kräutersalz am Tisch aromatisieren.
  • Fussbad: Bei übermäßigem Schwitzen 50g Salbeisalz in einem Fußbad auflösen und die Füße 30 Minuten darin baden.

Haltbarkeit:
6 Monate bei Zimmertemperatur

Das Rezept stammt aus dem Buch Biokosmetik – vegan frisch naturbelassen,* das ich in der Buchvorstellung ausführlich vorstelle. Wer nicht so gerne selber rührt, kann sich auch einfach eine fertige Zahnkreide* im Schraubglas kaufen.

Hier gibt’s noch mehr Tipps für die plastikfreie Körperpflege. Ganz einfach geht z.B. der Umstieg auf eine kompostierbare Bambus-Zahnbürste und einen Fairtrade Holz-Zahnputzbecher.

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10 Tipps für natürliches Putzen

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Jeder Österreicher kauft im Jahr rund 15 kg (!) Reinigungschemikalien für Wäsche & Wohnräume (Quelle: Ein Leben ohne Müll, Dorothea Kocsis). Gerade beim Saubermachen drängt uns die Werbung eine große Bandbreite an aggressiven Reinigern mit bedenklichen Inhaltsstoffen auf. Zum Glück geht es auch anders!

Hier unsere 10 Tipps für natürliches Saubermachen:

1. Gib‘ einem Baukastensytem den Vorzug: Mit wenigen, hochkonzentrierten, kombinierbaren Reinigern in wiederbefüllbaren Behältern wird alles rein.

2. Leg‘ das Abflußrohr frei: 3 EL Natron in den Abfluß gießen und ½ Tasse Essig hinterher. Den Abfluß verschließen und warten, bis es aufhört zu sprudeln.

3. Entdecke das Allroundtalent Essig

4. Reinigen wie Oma – mit Schmierseife* und warmem Wasser: Mit diesem kraftvollen Fettlöser werden Backrohr, Dunstabzug, Holzböden, Polstermöbel und mehr sauber.

5. Gib’ dem Kalk Saures: Zitronensäure bekommst Du im Drogeriemarkt in der Kartonverpackung, damit kannst Du mühelos Wasserkocher & Co. entkalken.

6. Nimm‘ faire Putzhandschuhe aus FSC-Naturlatex.*

7. Wenn die Handschuhe ausgedient haben, mach‘ Gummiringerl daraus.

8. Wasch‘ Deine Wäsche mit Kastanien.

9. Mach sauber ohne Plastik.

10. Steige um auf ressourcenschonende Schwammtücher* aus Naturmaterialien.

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15 Tipps für natürliches Gärtnern

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Was wie eine Selbstverständlichkeit klingt, ist es heute leider nicht mehr: Gentechnisch verändertes Hybrid-Saatgut, Unkrautvernichtungsmittel mit gesundheitsschädigendem Glyphosat und unverrottbare Plastik-Töpfe haben sich in vielen Gärten eingeschlichen.

Zum Glück geht es auch anders. Man muß nur wissen, wie!

Hier sind unsere 15 Tipps für den Naturgarten:

1. Entscheide Dich immer für Bio, ob bei Samen, Jungpflanzen, Dünger oder Erde.

2. Laß die Finger von gentechnisch verändertem Hybrid-Saatgut, sondern wähle samenfeste Sorten, die Du selbst wieder vermehren kannst.

3. Pflanze blühende, duftende Kräuter für Bienen, wie Majoran und Thymian. Das  geht sogar auf dem Balkon!

4. Baue ein Nützlingshotel.

5. Stärke Deine Pflanzen natürlich mit Komposttee mit Mikroorganismen & Regenwurmhumus*

6. Säe Wildblumen.

7. Hol‘ Dir Obst- & Gemüseraritäten bei einem Bio-Jungpflanzenmarkt oder laß‘ sie Dir schicken.

8. Verwerte Deinen Kaffeesatz in Deinen Beeten.

9. Entscheide Dich für plastikfreies Gartenwerkeug und Pflanztöpfe, z.B. aus Holzfaser.

10. Wähle torffreie Erde, um den Lebensraum Moor zu erhalten.

11. Gib‘ heimischen, standortgerechten Pflanzen den Vorzug.

12. Nütze, was Du hast: Brennesseln für Jauche, Zeitungspapier für Anzuchttöpfe, Paletten, usw.

13. Heile kleine Wehwehchen mit Heilkräutern aus Deinem Garten, z.B. mit Johanniskrautöl.

14. Halte Schädlinge fern mit natürlichen Mitteln.

15. Du weißt nicht weiter? Hol Dir‘ Hilfe bei Natur im Garten und halte Deine Erfahrungen für’s nächste Jahr in einem Garten-Tagebuch fest.

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6 Tipps für grünen Party-Spaß

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Mit ein bißchen Vorausplanung und Kreativität macht Deine nächste Feier nicht nur Spaß, sondern schont auch die Umwelt. Hier sind unsere Tipps:

Einladungen:

  • Verschicke E-Mail Einladungen oder rufe die Gäste persönlich an.
  • Wenn sich Papier nicht vermeiden läßt, wähle Recyclingpapier und drucke mit erdölfreier Tinte auf Pflanzenbasis.

Anfahrt der Gäste:

  • Sag‘ Deinen Gästen, wie Sie mit Öffis, zu Fuß oder per Rad zu Dir kommen.
  • Wenn Die Anreise weiter ist, schlage Car-Pooling vor, sodaß die Autos voll besetzt sind.

Deko:

– Bist Du ein DIY-Upcycling Fan? Dann nähe doch eine Wimpelkette aus Stoffresten und funktioniere ausgediente Bettwäsche in Tischtücher um.
– Verwende Topf- statt Schnittpflanzen, z.B. statt Namensschildern oder als Gast-Geschenk
– Nütze die Vielfalt der Natur: Blätter als Namensschilder, Holzscheiben als Drink-Untersetzer
– Wähle umweltfreundliche Kerzen aus Bio-Massse oder Rapswachs

Ideen für Kinder:

– Besorge Kreiden zum Malen auf dem Asphalt
– Bereite selbstgemachtes, ungiftiges Plastilin vor

Gedeckter Tisch:

– Vermeide (Einweg-) Plastik!
– Verwende echtes Geschirr & Besteck. Wenn Du nicht genug hast, borg‘ es Dir aus.
– Wenn es Einweg sein muß, bevorzuge kompostierbare Materialien, z.B. Einwegbesteck und -Geschirr von Bambu
– Gib‘ Stoffservietten den Vorzug. Näh‘ sie selbst aus Stoffresten.
– Markiere die Trinkgläser mit den Namen der Gäste

Essen:

– Mit Fingerfood sparst Du viel Geschirr
– Bevorzuge regionale & saisonale Zutaten
– Laß das Fleisch weg, der Gesundheit und der Umwelt zuliebe.
– Am meisten schonst Du das Klima mit veganen Gerichten,  wie Du hier sehen kannst.
– Superleckere vegane Rezepte findest Du z.B. bei eat this oder veggi.es

Viel Spaß beim Planen und Feiern!

6 Tipps für umweltfreundliche & faire Weihnachten

WeihnachtsbaumUnsere Tipps für ein nachhaltiges Weihnachtsfest fernab von Konsumrausch- und Wegwerf-Orgien:

Geschenke:

Anzahl der Geschenke reduzieren. Innerhalb der Familie kann man z.B. wichteln. Das Los entscheidet dann, wer wen in diesem Jahr beschenkt. Im nächsten Jahr wird neu ausgelost.

Den Beschenkten nach Wünschen fragen, um Brauchbares zu schenken.

Gutscheine für gemeinsame Unternehmungen vergeben oder Zeit schenken.

Beim Neukauf umweltfreundlichen & fairen Geschenken den Vorzug geben.

Geschenk-Verpackung:

Altes wiederverwerten, z.B. alte Tapete oder Wellpappe zum Einpacken.

Stoff-Geschenkverpackungen sind eine elegante, immer wiederverwendbare Alternative zu Papier mit zahlreichen Verpackungsmöglichkeiten.

Recycling-Bänder verwenden oder aus alten T-Shirts mit einer Zackenschere Streifen schneiden, um das Ausfransen zu vermeiden.

Eingepackte Geschenke mit Naturmaterial wie Tannenzweigen und Beeren verzieren.

Christbaum & Schmuck:

Einen lebenden Christbaum mieten, der nach Weihnachten wieder eingepflanzt wird.

Die zweitbeste Alternative ist ein Bio-Christbaum.

Fairer Holz-Deko und Strohsternen den Vorzug vor Kunststoff geben.

Toll ist auch Upcycling-Baumschmuck, Kreative können ihn auch selber machen.

Weihnachtskarten:

Weihnachtskarten aus vorhandenen Materialien selber machen.

Weihnachtsgrüße per Mail verschicken und Papier & Porto sparen.

Festessen:

Realistische Essensmengen planen & mit Familie oder Freunden absprechen, um Überschuß zu vermeiden.

Der Umwelt und den Tieren zuliebe zu Weihnachten ein leckeres veganes Menü auftischen.

Weihnachts-Beleuchtung:

Auf elektrische Beleuchtung draußen & drinnen verzichten oder nur gezielt anschalten.

Baum-Kerzen aus Paraffin (Erdöl) und Stearin (meist aus Palmöl) meiden. Eine gute Alternative sind die in Wien handgemachten Kerzen aus Rapswachs.

Tipps für einen nachhaltigen Advent gibt es hier.

Bewusst kaufen

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bewusstkaufen.at – das Webportal für nachhaltigen Konsum in Österreich – startet heute die Schwerpunktaktion „Online Handel 2014“, um KonsumentInnen den bewussten Einkauf im Internet näher zu bringen. Die Aktion läuft vom 20. Oktober bis 7. November. Bewusst kaufen Partner, die Produkte mit ökologischem und sozialen Mehrwert anbieten und auch ressourcenschonden verpacken und verschicken werden im Rahmen der Aktion vorgestellt.

beechange.com ist als einer der Partner dabei. Daher haben wir für diesen Zeitraum alle Produkte im Shop, die nach den strengen Vorgaben von bewusst kaufen zertifiziert sind, gekennzeichnet.

Auch ein neuer Einkaufsführer für nachhaltiges Shopping wird im Rahmen der Aktion vorgestellt. KonsumentInnen haben außerdem die Gelegenheit, sich mit Nachhaltigkeits-ExpertInnen auszutauschen und bei verschiedenen Gewinnspielen und anderen Aktionen mitzumachen. Auch von Beechange wird es ein Gewinnspiel geben, näheres wird noch verraten 🙂

Die teilnehmenden Produzenten und Händler werden im Rahmen der Aktion auf bewusstkaufen.at/onlinehandel vorgestellt. Hier die Schwerpunktaktionen der einzelnen Wochen:

1. Woche: ‚Mode & Lifestyle,‘ mit dabei sind z. B. die super bequemen Bio-Slips von Erdbeerwoche
2. Woche: ‚Haushalt & Garten‘
3. Woche ‚Essen & Trinken‘, unter anderem mit dem tollen Bioveganversand

bewusst kaufen Partner Beechange

10 Tipps um Lebensmittelmüll zu vermeiden

Marmeladenbrot

Jedes Jahr landen in Österreich um die 157.000 Tonnen Lebensmittel und Speisereste im Restmüll. Die häufigsten Gründe, warum Lebensmittel im Müll landen sind, dass wir die eingekauften Produkte nicht rechtzeitig verarbeiten oder zuviel kochen. Wie man das vermeidet, erfahrt Ihr hier:

1. Im Voraus planen: Regelmäßig zuhause Vorratsregale und Tiefkühler durchschauen, was verbraucht werden muß. Mahlzeiten ein paar Tage im Vorhinein planen.

2. Regional & saisonal Meistens sind diese Produkte frischer und halten daher auch länger.

3. Einkaufen: An die  Einkaufsliste halten, um überflüssige Spontankäufe zu vermeiden. Besser mehrmals die Woche kleinere Mengen einkaufen.

4. Runtergepreiste Ware kaufen: Wenn man sowieso vorhat die Sachen gleich zu verwerten, einfach Produkte nehmen, die nicht mehr so lange halten, damit sie nicht im Müll landen.

5. Richtig lagern:

  • Blattgemüse in ein feuchtes Tuch wickeln & in die Gemüselade im Kühlschrank legen.
  • Beeren, Kohl- & Wurzelgemüse im Kühlschrank aufbewahren.
  • Sonstiges Obst kühl, aber nicht gemeinsam mit Gemüse lagern.
  • Getreide & Mehl kühl und trocken halten.
  • Nüsse möglichst kühl lagern, für den Kühlschrank unbedingt luftdicht verpacken.
  • Zwiebeln, Kartoffeln, Gurken & Paprika kühl lagern, nicht in den Kühlschrank geben.

6. Mindestens haltbar bis: Wenn ein Produkt das angegebene Datum überschritten hast, heißt das noch lange nicht, dass das Essen nicht mehr genießbar ist. Im Zweifelsfall einfach kosten. Besonders Sojaprodukte, Sirup oder eingelegtes Gemüse und Hülsenfrüchte halten sich meist weit länger.

7. Reste einfrieren: Fast alle Lebensmittel können tiefgefroren werden, Tofu wird so z.B. besonders bißfest. Tomatenmark und Kräuter in Eiswürfelbehälter portionsweise einfrieren. Übriges Gemüse vorschnippeln, einfrieren und bei Gelegenheit für Suppe oder Auflauf nutzen. Zum Tiefkühlen verwenden wir übrigens alte Schraubgläser. Achtung: Gläser nicht zu vollfüllen, den Inhalt durchfrieren lassen und dann erst den Deckel fest zuschrauben.

8. Verputzen statt verschwenden: Was macht man mit übrig gebliebenem Brot, Gemüse & Co? Wie wär’s mal mit Kürbisfaser-Chips oder du pflanzt Gemüsereste wieder ein.

9. Foodsharing nutzen: Wenn man es mal nicht schafft Lebensmittel rechtzeitig aufzubrauchen. Einfach online stellen und verschenken. Die Sachen können zuhause oder bei einem FairTeiler abgeholt werden. Eine Liste aller FairTeiler in Wien findest du auf foodsharing.

10. Im Restaurant: Bei wenig Hunger nach einer kleinen Portion fragen. Sollte es doch mal zu viel sein, Essensreste in einen mitgebrachten Behälter einfüllen lassen.