Beiträge

Vortrag Plastik-Müll reduzieren

  • 1 Milliarde Plastiksackerl verbrauchen die Österreicher jährlich.
  • Über 1 Million Seevögel und Meeressäugetiere verenden jährlich durch Plastik.
  • Plastik ist nicht biologisch abbaubar und braucht bis zu 450 Jahre, bis es zerfällt.
  • Mikro-Plastik versteckt sich in der Zahnpasta und in Ihrem Essen.

Haben auch Sie die Nase voll von diesem Plastikwahnsinn?
Möchten Sie Ihren Plastikmüll reduzieren, wissen aber nicht wie?

Karin Haffert verrät Tipps und Tricks, wie Sie Plastik im Alltag drastisch reduzieren. Aus ihrem Onlineshop für umweltfreundliche Haushaltsprodukte, www.beechange.com, stellt sie plastikfreie Alternativen wie kompostierbare Zahnbürsten, Edelstahl-Jausenboxen und wiederverwendbare  Strohhalme.

Wann: Dienstag, 26. Mai 15, 19.30 Uhr,
Wo: 3911 Neustift 1, Fa. Bau & Putz, Eintritt frei

Der Kneipp Aktiv Club Rappottenstein & Umgebung und ich freuen uns auf Ihr Kommen!

karin-haffert-print-1
© JMacPherson

© JMacPherson

Macht uns Plastik krank? – Teil 1

plastikmuell_thomas_kohlerPlastik ist heutzutage überall, aber wer weiß schon, was für Inhaltsstoffe drinnen stecken und was das für unsere Gesundheit und unsere Umwelt bedeutet?

Dieses Thema werde ich in nächster Zeit genauer unter die Lupe nehmen. Die Begriffe ‚Plastik‘ und ‚Kunststoff‘ verwende ich dabei als Synonyme. Erdöl, Erdgas und Kohle sind die Grundzutaten für die Plastikherstellung. Schon die Verwendung dieser begrenzt verfügbaren Rohstoffe ist bedenklich. Als Ausgangsprodukt wird normalerweise Rohbenzin (Naphtha) verwendet. Um die gewünschten Eigenschaften wie z.B. Flexibilität zu erreichen werden Zusatzstoffe wie Weichmacher, Füllstoffe, Stabilisatoren, Verstärkungsmittel, Antistatikmittel oder Flammschutzmittel beigefügt.

Selbst die Hersteller von Plastikprodukten kennen oft nicht die genaue Zusammensetzung des Kunststoffmaterials. So gelangen Plastikartikel mit fragwürdigen Zusatzstoffen, auch wenn diese in der EU bereits verboten sind, trotzdem bei uns zuhause und in der Umwelt.

Einige der Chemikalien, die bei der Kunststoff-Produktion als Zusatzstoffe zum Einsatz kommen sind extrem giftig. Da diese Substanzen im Plastik nicht fest gebunden sind können sie nach und nach entweichen. So werden sie einerseits vom menschlichen Körper aufgenommen und geraten andererseits in die Umwelt.

Schädlich sind vor allem die Stoffe, die hormonell wirksam sind. Das sind vor allem Weichmacher (Phtalate), Bisphenol A (BPA), Organozinnverbindungen und bromierte Flammschutzmittel.

Zum Abschluß noch ein paar Tipps:

  • Essen nicht in Plastikbehältern erhitzen. Für die Mikrowelle besser Steingut- oder Porzellangeschirr verwenden.
  • Produkte mit starkem Plastikgeruch, sowie aus PVC (Polyvinylchlorid) und PC (Polycarbonat) prinzipiell meiden.
  • Bei Lebensmittelbehältern plastikfreie Alternativen verwenden, z.B. Edelstahl-Lunchboxen

Quelle: Achtung Plastik! Foto: Thomas Kohler

Phtalate unter der Lupe in Macht uns Plastik krank? – Teil 2