Beiträge

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Hereinspaziert!

beechange_webshop

Es ist soweit! Ab sofort ist der Beechange-Webshop geöffnet & es darf eingekauft werden. Wir sind gespannt, wie Euch die Produkte gefallen & freuen uns, wenn Ihr uns Feedback gebt, den Shop bewertet & den Shop-Start auf Facebook in die Welt hinauspostaunt.

Herzlichen Dank & viel Spaß,

Euer Beechange-Team

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Auf den grünen Faden gekommen

allesnaeher_rPET

Seitdem ich unter die Upcycler gegangen bin, habe ich angefangen wieder mehr Handarbeiten zu machen und zu nähen. Dabei nehme ich meine Bastel- und Handarbeitsutensilien jetzt genau unter die Lupe.

Naiv dachte ich früher, dass Nähseiden immer aus Baumwolle hergestellt werden. Der Blick in die Nähkassette belehrte mich eines Besseren. Der Großteil meiner Nähseiden ist aus 100% Polyester 🙁

Also habe ich mich nach Alternativen umgeschaut und bin auf den Allesnäher rPET von Gütermann gestossen. Seit 2010 produziert Gütermann Nähseiden, die aus PET-Flaschen hergestellt werden. Aus einer einizgen recycelten Flasche kann man beachtliche 1.000 m Faden herstellen!

Bei der Produktion, die zur Gänze in Deutschland erfolgt, werden die PET Flaschen gewaschen, geschreddert und geschmolzen. Aus den daraus entstandenen Mikrofilamenten wird dann der Nähfaden hergestellt. Die Erzeugung erfordert weniger Energie als die Herstellung herkömmlicher Nähfäden, wodurch die CO2 Emissionen deutlich reduziert werden können. So wird die Umwelt geschont und natürliche Ressourcen gespart.

Mittlerweile umfasst die rPET Nähseidenpalette 50 Farben. Auf einer Spule sind 100 m Nähfaden. Die Spulen bestehen aus 100% recyclingfähigem Polystyrol. Wo Du die Fäden bekommst, erfährst Du hier. Einfach bei der Retailersearch Ort oder PLZ eintragen und auswählen, ob Du nach Onlineshops oder Nähfadenhändlern suchen willst.

Fazit: Prinzipiell bevorzuge ich stets natürliche Materialien und versuche Produkte zu verwenden, die möglichst nah an das cradle-to-cradle Ideal herankommen. Daher wäre für mich ein Baumwollfaden, der möglichst umweltfreundlich produziert wird, die 1. Wahl.

Der rPET ist jedoch definitiv die bessere Alternative zu herkömmlichen Polyesterfäden. Ich habe den Faden selbst schon mehrmals getestet und war sehr zufrieden. Im Vergleich zu Baumwollfäden ist der rPET immer gleichmäßig dick, es lagern sich keine Fasern beim Nähmaschinenfüßchen ab und auch der Faden dreht sich nicht auf.

Wichtig ist, meiner Meinung nach, dass man die Alternativen kennt und sich dann bewußt für ein umweltfreundlicheres Produkt entscheiden kann, sei es nun der Baumwollfaden oder der rPET.

Du willst die Allesnäher rPET Nähfäden selbst mal testen?

Lebe lieber nachhaltig verschenkt ein Set mit 5 Spulen Allesnäher rPET von Gütermann unter all denen, die diesen Beitrag auf Facebook teilen und liken.

Die GewinnerIn/der Gewinner wird am 14. April 2013 ausgelost und auf Facebook verständigt. Die Nähseiden werden zugeschickt 🙂

Copyright Illustration/Foto: Gütermann GmbH

 

Oh Bio-Tannenbaum, wie schön sind Deine Blätter!

weihnachtsbaum_sumsi

Weihnachten naht mit großen Schritten, deswegen habe ich mich heute für das Thema Bio-Christbäume entschieden.

Derzeit gibt es für Bio-Christbäume noch keine eigene Kennzeichnung. Ihr könnt Euch aber an den normalen Bio-Zeichen orientieren, die auch für andere Produkte aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft stammen.

Was spricht für einen Bio-Christbaum?

  • Bäume aus dem Ausland werden oft schon Anfang Oktober geschnitten und dann in energieintensiven Kühlhäusern gelagert. Dazu kommt der lange Transportweg zum Verkaufsort, im Durchschnitt 1000 km, im Vergleich zu 40 km bei einem regionalen Baum.
  • Konventionelle Bäume werden in Intensivkulturen mit Pestiziden behandelt und unerwünschtes Gras wird, unter anderem, mit dem Total-Herbizid Glyphosat vernichtet, das in Zusammenhang mit Gentechnik in Verruf geraten ist.
  • In Deutschland hat der Umweltverband BUND 2011 sogar verbotene Pestizide in den Nadeln der Bäume gefunden. Dass Rückstände der Pestizide in geheizten Räumen entweichen können ist nicht ausgeschlossen.
  • In biologischen Christbaumkulturen werden statt Herbiziden, Insektiziden und Pestiziden Nützlinge eingesetzt. Das Gras wird entweder abgemäht oder von Schafen beweidet.

Wo bekommt man Bio-Christbäume?

Verkaufsadressen für Wien, Nieder- und Oberösterreich findet Ihr auf dem Infoblatt der Umweltberatung. Einen regionalen Baum erkennt Ihr an der Herkunftsschleife. Empfehlenswert sind z.B. die gemeine Fichte (oder Rotfichte) oder die Weißtanne, deren Nadeln lange halten.

Wo es in Deutschland Verkaufstellen gibt, erfahrt Ihr bei

  • Naturland und
  • Bioland gleich auf der Startseite unter Ökologische Weihnachtsbäume.

Solltet Ihr in Eurer Gegend keine Möglichkeit haben, einen Bio-Christbaum zu bekommen, dann ist ein heimischer Christbaum aus der Region die beste Wahl.

Viel Erfolg und vor allem viel Spaß beim Christbaumkauf!

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Animal Fair

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Wenn man nachhaltig einkaufen will, ist es immer praktisch, einen guten ethischen Shopping Guide zu Rate ziehen zu können. Ich persönlich mag den von Animal Fair gerne. Animal Fair ist ein gemeinnütziger Verein mit ehrenamtlichen Mitarbeitern. Ziel des Vereins ist es, Menschen wie Dir und mir zu zeigen wo und wie man tierfreundlich (= menschenfreundlich = umweltfreundlich) einkaufen und essen kann.

Im ethischen Einkaufsführer findet Ihr Geschäfte und Onlineshops für Kleidung, Schuhe, Kosmetik, Haushalt, Möbel, Lebensmittel und auch Restaurants. Das kleine Büchlein im A6 Format paßt super in jede (Hosen-)Tasche und ist somit immer zur Hand, wenn man ihn braucht. Alternativ gibt es auch eine App.

Wenn Ihr Vereinsmitglied werdet, bekommt Ihr mit Eurer Mitgliedskarte bei vielen Shops sogar Prozente. Diese sind im Einkaufsführer extra gekennzeichnet.

Auf dem netten Blog von Animal Fair findet Ihr darüber hinaus leckere Rezepte, Buchtipps, Infos zu neuen Rabattpartnern, Veranstaltungen und vieles mehr.

UPDATE 2018: Der Animal Fair Guide erscheint jedes Jahr neu.  Mittlerweile hat der ethische Einkaufsführer 280 Seiten und listet über 120 Rabattpartner auf.

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Muso Koroni kommt nach Wien!

Wer sich gerne trendy kleidet und dabei Wert auf faire & vegane Ökomode legt, der ist bei Muso Koroni richtig.

Im Juni 2008 wurde Muso Koroni von der Steirerin Jasmin Schister als Onlineshop gegründet.

Der Name Muso Koroni kommt von einer westafrikanischen Göttin, die als Mutter aller Lebewesen gilt, die Tiere und Pflanzen erschafft. Passend für ein Unternehmen dessen Philosophie es ist, nur Produkte in Harmonie von Mensch, Tier und Umwelt anzubieten.

Über die Jahre ist der Muso Koroni Onlineshop gewachsen und bietet mittlerweile neben Mode für Mann und Frau auch Schuhe, Accessories und Kosmetik an.

Ursprünglich hat Jasmin Muso Koroni gegründet, um Veganern den Einkauf von passender Kleidung zu erleichtern, die auch hip ist. Die Mode ist aber auch ideal für Menschen, denen ein ökologischer Lebensstil wichtig ist oder, die z.B. kein Leder vertragen.

Bei Muso Koroni wird Nachhaltigkeit, unter anderem, wie folgt gelebt:

  • Die Produkte stammen, wenn möglich, von europäischen Firmen, um lange Transportwege zu vermeiden.
  • Fairtrade Unternehmen werden unterstützt.
  • Müll wird durch Rechnungen per Mail und das Wiederverwerten von Verpackungen vermieden.
  • Der Webserver wird natürlich mit Ökostrom betrieben.

In Kürze eröffnet in Wien der erste Muso Koroni Shop. Am 10. August 2012 öffnet das Geschäft in der Josefstädter Straße 33, im 8. Bezirk seine Pforten.

Die aktuellen Infos dazu findet Ihr auf der Facebook-Seite von Muso Koroni.

Liebe Jasmin, auf diesem Weg alles Gute für die Eröffnung des Shops und weiterhin viel Erfolg!

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Haushaltsgeräte unter der grünen Lupe

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Irgendwann passiert’s einfach: die Waschmaschine ist kaputt oder der alte Fernseher gibt den Geist auf. Wenn mal wieder eines unserer Haushaltsgeräte Ihr Leben aushaucht, versuchen wir, es mit einer möglichst umweltfreundlichen Alternative zu ersetzen.

Dabei ist uns die Seite von ecotopten.de eine große Hilfe. Das deutsche Öko-Institut e.V. veröffentlicht hier die besten Produkte aus den folgenden 10 Bereichen:

  • Wohnen
  • Mobil sein
  • Essen & Trinken
  • Kühlen, Spülen, Kaffee & Kochen
  • Hose, Hemd & Co.
  • Wäsche waschen & trocknen
  • Informieren & kommunizieren
  • Fernsehen & Co.
  • Strom beziehen
  • Geld anlegen

Bei allen empfohlenen Produkten handelt es sich um ökologische Spitzenprodukte mit gutem Preis-Leistungsverhältnis und hoher Qualität. Auch die jährlichen Gesamtkosten werden im Vergleich angeführt, d.h. was einen der Betrieb der Geräte im Alltag tatsächlich kostet, abgesehen von den Anschaffungskosten.

Die Tipps gehen von Energiesparlampen über Fahrräder bis zu Holzpelletsheizungen und Computermonitoren. Reinschauen lohn sich und spart viel Zeit für Recherchen.

Fair schmeckt’s besser!

Bei Fairtrade geht es um Armutsbekämpfung durch fairen Handel. So können Kleinbauern, Plantagen- und andere ArbeiterInnen in den Ländern des Südens ein nachhaltiges, menschenwürdiges Leben führen. In Österreich sind bereits über 600 Produkte mit dem Fairtrade Gütesiegel erhältlich. Davon stammen 80% aus biologischem Anbau. Nicht alle davon sind Lebensmittel. Natürlich gibt es auch faire Kleidung, Handtücher, Fußbälle, Schmuck, Kosmetik und vieles mehr.

Auf der Seite von Fairtrade Österreich findet Ihr

  • eine Datenbank mit allen Produkten, die bei uns mit dem Fairtrade-Siegel erhältlich sind.
  • einen Gastro- und Floristenfinder
  • Einkaufsführer für die verschiedenen Supermarktketten
  • und leckere Rezepte

Eine tolle Auswahl an fair gehandelten Handwerksprodukten, Kleidung und Lebensmitteln findet man in den knapp 100 Weltläden – den Fachgeschäften für fairen Handel – österreichweit. Happy shopping!

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Schweinehundfaktor: niedrig

Kostenfaktor: mittel