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Attilas Ciabatta Salat mit Kirschtomaten

@ Becker Joest Volk Verlag

@ Simon Vollmeyer

Ciabattasalat mit Tomaten

Zutaten für 2 Personen
2 rote Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
60 g Pinienkerne
6 EL Olivenöl
1 kleines Ciabatta (ca. 240 g)
350 g Kirschtomaten
2 Avocados
1 Handvoll Basilikumblättchen
2 EL frisch gepresster Zitronensaft
Meersalz
Schwarzer Pfeffer aus der MühleAH! Diesen Salat kannst du idealerweise zubereiten, wenn du etwas trockenes Brot wie Ciabatta übrig hast. So ähnlich war früher ein typisches Resteessen italienischer Bauern. Das Brot wird durch die Tomaten und das gute Öl wieder etwas weicher. Die Avocado verleiht dem Salat eine cremige Textur.
Zubereitung ca. 20 Minuten
Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze (180 °C Umluft) vorheizen. Zwiebeln & Knoblauchzehen schälen & fein hacken. Die Pinienkerne in einer kleinen Pfanne ohne Fett 3-4 Min. rösten. Aus der Pfanne nehmen, 2 EL Olivenöl in der Pfanne erhitzen & die Zwiebeln darin ca. 2 Min. bei mittlerer Hitze anschwitzen. Dann den Knoblauch dazugeben & weitere 2 Min. anschwitzen.
In der Zwischenzeit das Ciabatta in 1,5 cm große Würfel schneiden, auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen & im Backofen auf der mittleren Schiene ca. 7 Min. backen.Die Tomaten waschen & halbieren. Die Avocado längs halbieren, den Kern entfernen & das Fruchtfleisch mit einem Löffel herauslösen. Anschließend in Würfel schneiden. Die Basilikumblättchen waschen und abtropfen lassen.Die Brotwürfel mit Avocado, Tomaten, Pinienkernen, Zwiebeln, Knoblauch, Basilikum, restlichem Olivenöl & Zitronensaft in eine Schüssel geben, alles vermischen & mit Salz & Peffer abschmecken.
© Justyna Krzyzanowska

© Justyna Krzyzanowska

Das Rezept stammt aus Attila Hildmanns Buch Vegan to go aus dem Becker Joest Volk Verlag, das wir hier ausführlich vorgestellt haben.

Zum Transportieren empfehlen wir das ovale Edelstahl-Lunchbox-Set mit einem auslaufsicheren Behälter für das Dressing.

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Kürbisfaser-Chips

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52% – so viel werfen wir normalerweise an essbaren Kürbisteilen weg! Also mehr als die Hälfte: Die Kerne, die Schale und die Fasern. Dabei läßt sich all das verwerten. Hier ein Rezept, um die Fasern aus dem Inneren des Kürbis zu verarbeiten.

Kürbis-Faser-Knabberei:

Zutaten:

  • Fasern von 1 Kürbis
  • 1 EL Olivenöl
  • Rauchsalz
  • Pfeffer
  • Paprikapulver

Zubereitung:

  • Die Fasern aus dem Kürbis-Inneren von den Kernen trennen.
  • Fasern mit Öl und Gewürzen vermischen.
  • Backblech mit Backpapier auslegen und die Faser-Mischung auf dem Backblech ausbreiten.
  • Die Fasern mit einem weiteren Blatt Backpapier abdecken und die Masse einheitlich flach drücken.
  • Im Dörrgerät oder im Backofen bei 40°C bis maximal 60°C trocknen.
  • Die Faser-Knabberei ist fertig, wenn die Fasern knusprig sind und alle Flüssigkeit verdampft ist.
  • In Stücke brechen und wie Chips servieren oder als Dekoration für Kürbis-Gerichte verwenden.

Die Vorlage für das Rezept stammt von dem tollen italienischen Blog cucinaeco. Bei cucinaeco dreht sich alles darum, möglich ökologisch, in dem alle Teile von Lebensmitteln verwertet werden. Einige Posts gibt es auch auf Englisch.

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Gummiringerl selbst gemacht

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Ich kann mich gar nicht mehr daran erinnern, wann ich das letzte Mal Gummiringerl gekauft habe. Schon lange sammle ich die Gummiringerl, die auf Radieschen, Schnittlauch, etc. drauf sind. Damit bin ich meistens gut über die Runden gekommen.

Vor Kurzem habe ich noch eine weitere Quelle für Gummiringerl ganz anderer Art entdeckt. Wenn meine Putzhandschuhe reißen oder ein Loch haben, schneide ich sie einfach in ca. 1 cm breite Gummringe. Diese selbst geamchten Gummiringerl halten nicht so viel aus wie die dünnen gekauften, daher eher etwas breiter schneiden.

Aus den Fingerteilen bekommt man ganz viele kleine Gummringerl, von dem Teil von der Handfläche schöne große Gummiringe.

Übrigens, mehr Infos zu den umweltfreundlichen Putzhandschuhen findest Du in meinem Artikel  Mach‘ Dir nicht die Hände schmutzig!

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Recycled Home

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Ich bin stets auf der Suche nach interessanten Büchern zum Thema Upcycling und habe jetzt mal das Buch Recycled Home – transform your home using salvaged materials von Rebecca Procter unter die Lupe genommen.

Das Cover aus Karton mit Fotostickers von einigen Projekten  hat mich sofort angesprochen. Zuerst kommt gleich mal die übersichtliche Gliederung der 50 Projekte in die Bereiche

  • Living
  • Sleeping
  • Bathing
  • Dining
  • Utility
  • Kids
  • Outdoor

Nach der kurzen und nett geschriebenen Introduction geht’s weiter mit Tipps zu Material (Stoff, Holz, Papier, etc.) und hilfreichen Werkzeugen (Schere, Hammer, Schneidmatte, Bügeleisen, usw.). Hier findet man keine ausgefallenen Sachen und wenn man selbst ein bißchen näht und handwerklich arbeitet, hat man das meiste sicherlich zuhause.

Dann geht’s schon los mit dem Kapitel Living. Das erste Projekt ist eine Patchworkdecke aus Tweed-Resten. Hm, diese Idee finde ich persönlich nicht besonders kreativ. Die Idee von Patchwork war ja schon immer Reste zu verwerten.

Jetzt aber mal zur Beschreibung der Projekte:

  • Zu jedem Projekt gibt es ein Foto, was ich selbst immer sehr wichtig finde.
  • Dann kommt eine ungefähre Zeitangabe, wie lange man für die Umsetzung braucht.
  • Als nächstes folgt der Material- und Werkzeugbedarf. Bei der Decke fehlt mir hier z.B. die Angabe, wieviel Stoff ich eigentlich brauche.
  • Großer Bonus: Die Maße sind in Zentimetern (und in Klammer auch in inches) angegeben.
  • Gut finde ich auch die kleinen Skizzen, die den Text anschaulicher machen.
  • Die englischen Beschreibungen sind mäßig detailliert. Um die Angaben zu verstehen, sollte man doch recht gute Englischkenntnisse haben und auch Nähkenntnisse, sonst tut man sich hier schwer.

Im Living Kapitel ist das nächste Projekt das Tapezieren einer Wand mit Buchseiten. Das Foto dazu schreckt mich ab und ruft bei mir Erinnerungen an Baracken in Slums hervor. Es folgen, unter anderem, noch Anleitungen für einen Polsterüberzug, Papiermachéschüsseln, eine Kiste auf die man einfach Rollen unten draufschraubt, wie man ein Notizbuch mit Stoff einbindet (genauso wie in meiner Kindheit die Schulbücher mit der Selbstklebefolie) und wie man eine Aludose mit Papier beklebt.

In diesem Stil geht es auch in den anderen Kapiteln weiter. Einerseits mit Projekten, für die man eigentlich keine Beschreibung braucht, andererseits mit Projekten, die man in anderen Büchern dieser Art schon mehrfach gesehen hat, wie z.B. einen aus Stoffresten geflochtenen Teppich, einen Topflappen, Servietten und Tischsets, Geschirrtücher mit Kartoffeldruck und Fotorahmen aus altem Holz.

Am Schluß des Buches gibt es noch ein Glossar, das ich sehr hilfreich finde, weil man im Englischen doch nicht mit allen Begriffen vom Nähen und Handwerken so vertraut ist.

Fazit: Ein sehr schön aufgemachtes Buch zu einem spannenden Thema, dessen Projekte jedoch leider nicht überzeugen. Das Buch kommt höchtens in Frage, wenn man sich mit dem Thema Upcycling noch gar nicht beschäftigt hat und großteils simple Projekte umsetzen möchte.

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Restlessen ist grün

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In Österreich wandern jährlich 96.000 Tonnen Lebensmittel in den Müll, häufig sogar original verpackt! Damit das weniger wird möchte ich Dir heute ein paar Initiativen zur Restlverwertung und richtigen Einkauf vorstellen.

Die niederösterreichischen Abfallverbände haben letztes Jahr zur Restlchallenge aufgerufen. Die besten Rezepte sind online. Auf dieser Seite findest Du ganz unten auch pdf Dokumente zum Downloaden mit Tipps zum richtigen Einkaufen und Lagern von Lebensmitteln.

photoLaut Karmasin Marktforschung schmeißen vor allem 16-29 Jährige Essen leichtfertig weg. Diese Altersgruppe ist darum auch die Zielgruppe für den Creative Cooking Contest der Umweltberatung, die mit Oida, koch! noch bis 15.1.2013 aufruft, aus Restln ein leckers Essen zu zaubern.

wenigermistDie Wiener Initiative Natürlich weniger Mist von Uli Sima empfiehlt zu dem Thema das Kochbuch Resteküche…und nichts bleibt übrig. Auf dieser Seite findest Du auch Infos zum Film Taste the Waste und viele weitere Tipps.

Bildschirmfoto-2013-01-09-um-13.46.48Auf der Seite Lebensmittel sind kostbar des Lebensministeriums gibt es noch mehr leckere Restl-Kochrezepte. Du kannst auch selber welche beitragen und damit beim Gewinnspiel mitmachen.

 

 

546375_532946180064632_283267839_aZu guter Letzt noch die Idee, die mir persönlich am Besten gefällt, von Die Restlesser: Sich mit Freunden treffen und gemeinsam die Restln von allen verkochen. Viel Spaß dabei und Mahlzeit 🙂

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Weihnachtskarten selber machen

Adventzeit ist Bastelzeit. Daher möchte ich Euch heute ein paar Ideen geben, wie man aus allen möglichen Resten schöne Weihnachtskarten machen kann, die nichts kosten und Ressourcen sparen.

Das braucht Ihr dazu:

  • Einen Papierschneider, notfalls geht’s auch mit einer Schere und einem Lineal
  • Motivlocher Tannenbaum und Stern
  • Wellpappe Reste
  • Altes buntes Papier in weiß, rot und grün (ich habe alte Karton-Registerblätter verwendet)
  • Bänderreste (ich schneide z.B. die Satinbänder aus meinen Shirts, weil ich sie nicht aufhänge)
  • Klebestift (ich verwende den von Tesa Eco)
  • Nadel und bunten Faden

Karte 1:

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  •  Aus weißem Karton Karte in der gewünschten Größe zuschneiden und der Breite nach in der Mitte falten.
  • Aus Wellpappe einen Baum ausschneiden.
  • Mit dem Motivlocher 3 rote Sterne ausstanzen.
  • Die Sterne mit grüner Nähseide am Baum festmachen. Den Faden auf der Rückseite der Wellpappe mit Tixo fixieren.
  • Baum auf die Karte aufkleben.

Karte 2:

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  • Aus weißem Karton Karte zuschneiden und der Länge nach in der Mitte falten.
  • Aus rotem Karton ein Rechteck schneiden, dass rundherum ca. 1 cm kleiner ist als die Karte.
  • 6 Bäume aus grünem Karton ausstanzen und auf roten Karton aufkleben.
  • Mit rotem Satinband eine Masche um den roten Karton binden.
  • Roten Karton auf die Karte aufkleben.

Karte 3:

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  • Aus rotem Karton Karte ausschneiden und der Breite nach in der Mitte falten.
  • Aus Wellpappe ein Quadrat ausschneiden.
  • Aus rotem Karton 2 Bäume ausstanzen.
  • Aus grünem Karton 2 Bäume ausstanzen und den Karton mit den ausgestanzten Bäumen zu Rechtecken zuschneiden.
  • Rote Bäume in die grünen Rechtecke einsetzen.
  • Rotes Satinband der Länge nach um die Wellpappe legen und auf der Rückseite mit Tixo fixieren.
  • Baum-Rechtecke auf der Wellpappe ankleben.
  • Wellpappe auf der Karte festkleben.

Viel Spaß beim Nachbasteln und beim Entwerfen eigener Kartenkreationen!

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Pimp your Blech!

Ich gestehe, ich bin ein Upcycling Fan. Es erstaunt mich immer wieder, was für tolle Einfälle Leute haben, um aus Müll neue Produkte herzustellen. Upcycling macht Spaß, ist kreativ und das Grundmaterial ist gratis!

Heute möchte ich Euch mal zu einer ganz simplen Upcycling-Aktion motivieren:

Leere Blechdosen (z.B. von Dosengemüse) kann man ganz schnell in schöne Behälter umfunktionieren. Einfach Fotos Deiner Wahl, Papier oder Bilder aus Zeitschriften mit starkem doppelseitigen Klebeband um die Blechdose kleben…fertig. So einfach geht das und eignet sich auch ideal zum Basteln mit Kids.

Have fun! Über kreative Upcycling-Ideen von Euch würd‘ ich mich sehr freuen!

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Schweinehundfaktor: Null, macht einfach Spaß!

Kostenfaktor: Null, außer Ihr verwendet besonderes Dekomaterial.

Mit Apfel-Power ins neue Jahr

Willkomen im neuen Jahr!

Nachdem heute wahrscheinlich die wenigsten von uns ausgeschlafen sind, starte ich mit einer ganz einfachen Challenge.

Hier mein Rezept für die Verwertung von Apfelresten (von Apfelmus, -kompott, -kuchen, etc.):

Apfelschalen-Saft

  • Apfelschalen und Kerngehäuse mit etwas Wasser ca. 5 Minuten kochen.
  • Apfelreste ausdrücken und Saft abseihen.
  • Nach Belieben mit Zimt, Vanille, Zitronensaft, Honig, etc. würzen oder pur trinken.
  • Schmeckt kalt oder auch als Tee sehr lecker.
  • Ich dünste meine Äpfel in einem Dampfgarer. Der Saft, der sich dabei in der Auffangschale sammelt, schmeckt genauso lecker.

apfelschalensaft2

Schweinehundfaktor: niedrig

Sparschweinfaktor: gratis Vitamine