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Erdbeer-Tonkabohnen-Marmelade mit Xylit

Erdbeermarmelade an sich ist ja nichts Neues. Ich habe mich dieses Jahr für eine Variante mit Tonkabohne und Xylit entschieden – zwei Produkte über die man derzeit häufig stolpert und über die es einiges zu erzählen gibt…

Umweltbewußt genießen: Xylit aus Europa

Wer – so wie ich – nach dem Genuss von Industriezucker sofort ein Junkie-Suchtverhalten an den Tag legt, der ist mit Xylitol gut beraten. Der ursprünglich aus Birkenrinde hergestellte Zuckerausstauschstoff ist daher auch als Birkenzucker bekannt. Heute wird Xylit, unter Anderem, auch aus Mais und Buche hergestellt. Ganz wichtig ist, hier beim Einkauf auf Ursprungs- und Herstellungsland achten, denn Birkenzucker aus Europa hat einen bis zu 90% geringeren CO2 Fußabdruck als Mais-Xylit aus China! Dafür lohnt es sich, etwas tiefer in die Tasche zu greifen!

Anders würzen: Die Tonkabohne

Die süßlich schmeckende Tonka-Bohne kann ähnlich wie Vanille verwendet werden. Das intensivere Aroma ist auf Cumarin zurückzuführen, einem sekundären Pflanzenstoff, der in größeren Mengen gesundheitsschädlich ist. Je nach Art des Lebensmittels sind 5-50 mg/kg unbedenklich. Daher Tonka immer sparsam einsetzen, auch wenn dieser Bohne erotisierende, magische und heilende Kräfte zugeschrieben werden 😉

Wenn Du öfter einkochst lohnt es sich gleich die größere Packung Konfitura zu kaufen, um Verpackungsmüll einzusparen. Alte Schraubgläser eignen sich hier optimal zum Wiederverwenden. So und jetzt kann’s losgehen…

Aphrodites Erdbeer-Tonka-Marmelade

Erdbeer-Tonka Marmelade mit Xylit

Zutaten:
1 kg Bio-Erdbeeren
Saft einer 1/2 Bio-Zitrone
1 Prise Meer- oder Steinsalz
1 Msp. geriebene Tonkabohne (aus dem Bioladen, hab‘ ich bei den Räuchersachen entdeckt!)
300 g europäisches Xylit
12 TL Konfitura Geliermittel von Biovegan (aus dem Bioladen)
Sterilisierte alte Schraub- oder Bügelgläser

1. Erdbeerstiele entfernen. Überreife oder stellenweise bereits matschige Erdbeeren aussortieren, die Marmelade könnte sonst schlecht werden. Die ausgemusterten Erdbeeren in dünnen Scheiben trocknen oder gleich essen 🙂
2. Erdbeeren im Zerkleinerer grob pürieren, in einen flachen, breiten Topf geben. Tonkabohne mit einer Muskatreibe hineinreiben, Xylit, Zitronensaft und Salz hinzufügen (zum Ausgleich der Geschmackrichtungen).
3. Teelöffelweise das Gelierpulver zugeben und mit einem Schneebesen einrühren, um Klümpchenbildung zu vermeiden.
4. Die Marmelade bei mittlerer Hitze aufkochen, immer wieder umrühren, damit sich nichts anlegt. 3 Minuten köcheln lassen, dann vom Herd nehmen.
5. Marmelade in vorbereitete, sterilisierte Gläser füllen bis ca. 1 cm unter den Rand. Gläser fest zuschrauben.

Am Besten auf selbstgebackenem Dinkel-Nuß-Brot genießen 🙂

Buchvorstellung: Vegan Frühstücken kann jeder + Rezept

Als großer Frühstücksfan und Kenner des eat this! Blogs hatte ich doch recht hohe Erwartungen an Vegan Frühstücken kann jeder. Mein erster Eindruck, nachdem ich das Buch ausgepackt hatte, war: Schön geworden! Das hochwertige Hardcover, das Gusto machende Titelfoto, das praktische Lesezeichenbändchen und das matte, gerade richtig dicke Papier. Dazu professionelle Food-Fotos zu jedem Rezept – was ich besonders liebe. Das Papier FSC zertifiziert, das Buch in Deutschland gedruckt…ein guter Anfang soweit.

Jetzt war ich natürlich auf den Inhalt gespannt. Den Anfang des Buchs machen neben einem Vorwort diverse Tipps für einen guten Start in den Tag. Es folgen Infos zu verschiedenen Zutaten wie Getreide, Beeren, Kaffee & Tee und ab Seite 27 geht’s mit den Rezepten los. Bei den Kapiteln kann man unter folgenden Themen wählen: Smoothies, Säfte & Co., Frühstück to go, One bowl wonders, Vom Herd und aus dem Ofenn, Für Naschkatzen, Wochenend-Brunch, Kaffee, Tee & Co. und Basics.

Die Rezepte sind wirklich abwechslungsreich. Von Klassikern à la Bircher Müsli & Tofu Scramble bis zu spannenden modernen Kreationen wie Blaubeer Popsicles und Miso Oatmeal ist für jeden etwas dabei. Sehr praktisch sind auch die Hinweise bei den Rezepten, ob sie gluten-, zucker- oder sojafrei sind!

Fazit: Ein rundherum schön gestaltetes Buch mit spannenden Rezeptideen. Wer die Vielfalt der Küchen der Welt liebt und nicht speziell auf saisonal & regional schaut, der wird mit Vegan Frühstücken kann jeder* bestimmt viel Freude haben. Unter der ISBN 9783942491631 bekommt Ihr das Buch bei Eurem Buchhändler.

Zum Ausprobieren haben wir für Euch folgendes Rezept ausgewählt:

Overnight-Buchweizen 

© Nadine Horn & Jörg Mayer

Zubereitungszeit 15 Minuten
Quellzeit 8 Stunden
Portionen 2Für das Overnight Buchweizen-Meal
60 g Buchweizenflocken
120 ml Wasser
4 Erdbeeren (frisch oder gefroren)
1 Handvoll Himbeeren (frisch oder gefroren)
2 TL Ahornsirup

Für das Topping
12 EL Sojajoghurt
1/2 Banane
2 Erdbeeren
6 EL Granola

1. Buchweizenflocken in Wasser einrühren, über Nacht im Kühlschrank quellen lassen.

2. Am nächsten Morgen eingeweichte Buchweizenflocken mit Beeren und Ahornsirup im Mixer oder im High-Speed-Blender fein pürieren.

3. Banane schälen und in Scheiben schneiden, Erdbeeren halbieren.

4. Buchweizenmasse auf 2 Gläser aufteilen, je 6 EL Sojajoghurt darauf geben.

5. Mit Obst und Granola garnieren.

Wenn man glutenfreies Granola verwendet oder das Granola komplett wegläßt, ist dieses Gericht glutenfrei.

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Statt Plastik – ein DIY-Buch für die Praxis + Mundwasser-Rezept

Photocredit: (C) Hanna Rudolf

Photocredit: (C) Hanna Rudolf

Manche Bücher machen nicht nur Freude beim Anschauen und Lesen, sondern sind auch überaus sinnvoll. Eines davon ist Statt Plastik – Schöne Sachen zum Selbermachen – Das Ideenbuch für Einfälle statt Abfälle* von Jutta Grimm. Das Buch ist eine gelungene Kombination aus fundierten Infos, hübschen Fotos, gelungenem Layout und zahlreichen spannenden Selbermach-Anleitungen.

Nach einer kurzen Einführung in die Plastik-Problematik folgen Tipps zu den Projekten. Der Rest des Buches ist in folgende Kapitel gegliedert:

  • Einkauf
  • Bad
  • Wäsche
  • Haushalt
  • Baby

Zum Schluß folgen Schnittmuster, Literaturhinweise und ausgewählte Bezugsquellen. Die DIY-Projekte reichen vom gehäkelten Topfkratzer über selbst gerührten Lippenbalsam und Fleckenstift bis zur genähten Tasche für den Fahrradkorb und Spülmaschinenmittel. Die Anleitungen der Handarbeitsrezepte werden mit hilfreichen Illustrationen verdeutlicht.

Leider sind die Rezepte nicht alle vegan, unter anderem kommen Bienenwachs und Gallseife zum Einsatz. Gut finde ich hingegen die Infoboxen, wo verschiedenen Zutaten oder Anwendungen erklärt werden. Das Buch ist im Pala-Verlag erschienen, gedruckt in Deutschland auf 100% Recyclingpapier, was ich sehr gut finde!

Fazit: Ein wunderschön gestaltetes Praxis-Buch mit tollen Infos und Projekten. Wir hätten uns ausschließlich vegane Rezepte gewünscht, aber abgesehen davon ist Statt Plastik* definitiv sehr empfehlenswert. Zum Ausprobieren gibt’s hier im Anschluß gleich das Rezept für Mundwasser.

Mundwasser

Photocredit: (C) Hanna Rudolf

Photocredit: (C) Hanna Rudolf

Viele Menschen nutzen Mundwasser nur für einen frischen Atem. Mit diesem Mundwasser können Sie außerdem ein gesundes, kariesfeindliches Mundklima erzeugen und die Zähne remineralisieren. Es ist gut fürs Zahnfleisch und kann bei regelmäßiger Anwendung Zahnstein vorbeugen. Die ätherischen Öle sind neben dem Geschmack auch noch entzündungshemmend, antiviral und gut bei kleineren Verletzungen der Schleimhaut. Ach ja, und frischen Atem macht es auch noch …

Das wird benötigt

500 ml lauwarmes Wasser

3 EL Xylit 

2 TL Natron 

7 Tropfen ätherisches Pfefferminzöl 

5 Tropfen ätherisches Myrrhenöl

So wird’s gemacht

  • Wasser, Xylit und Natron in eine Flasche geben. Flasche schließen und so lange schütteln, bis alles gelöst ist. Nun noch die ätherischen Öle dazugeben.
  • Vor der Anwendung die Flasche schütteln, damit sich die nichtwasserlöslichen ätherischen Öle wieder gut verteilen. Wie gewohnt morgens und abends etwa 1 Minute mit dem Mundwasser die Zähne spülen. Ausspucken und nicht nachspülen.
  • Wer den Geschmack nicht so mag oder auf Pfefferminzöl verzichten will, kann auch andere ätherische Öle verwenden: zum Beispiel Manuka, Geranie, Salbei, Teebaum, Zitrone.

Mundwasser für Kinder?

Kinder sollten Mundwasser erst verwenden, wenn sie es zuverlässig wieder ausspucken können und nicht herunterschlucken. Das ist etwa im Alter von sechs Jahren der Fall. Dann kann man sie an die Benutzung von Mundwasser heranführen (bis dahin außer Reichweite stellen, weil Verwechslungsgefahr aufgrund der Ähnlichkeit der Flasche zu Getränkeflaschen besteht). Bei älteren Kindern, vor allem wenn sie eine feste Zahnspange tragen, hat die regelmäßige Verwendung von Mundwasser eine hervorragende Wirkung.

Auch bei den anderen Zahnpflege-Produkten sollte man natürlich auf Nachhaltigkeit achten, z.B. mit biologisch abbaubaren Zahnbürsten* oder Zahnkreide.*

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Buchvorstellung: „Käse“ vegan + Rezept

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Wer – wie ich – Käse früher sehr gerne gegessen hat, für den sind die veganen „Käse“ aus dem Supermarkt geschmacklich enttäuschend. Deshalb heißt es selber machen! Mittlerweile schmeckt mir unsere hausgemachte Pizza mit ‚Mandelkäse‘ besser als jede gekaufte und auch selbstgemachten Feta finde ich eine Bereicherung. Wenn man auf der Suche nach neuen Geschmackserlebnissen ist und sich keinen 1:1 Ersatz für herkömmlichen Käse erwartet, dem kann ich das Käse selber machen ans Herz legen. Zum Einen sind diese „Käse“ frei von fragwürdigen Zutaten und zum Anderen schmecken sie auch wirklich gut und bieten Abwechslung.

Das kommt das Buch Käse vegan* aus dem Stocker Verlag gerade recht. Die französische Autorin erklärt zuerst mal die Grundzutaten, natürliche Texturierungsmittel, Geschmacktsverstärker und Fermentationsstarter.

Dann geht es los mit 25 Käse-Rezepten, von Klassikern à la Gouda und Ricotta über fermentierten Käse bis hin zu Käse-Spezialitäten, wie Feigen-Nußkäse.

Das Büchlein mit Hardcover besticht durch sehr schöne, professionelle Fotos der Autorin und ein ruhiges, übersichtliches Layout. Gut finde ich auch, dass das Buch in Österreich auf chlorfrei gebleichtem Papier gedruckt wurde. Einziger Wermutstropfen bei dem Ganzen sind die – zum Teil – schwer erhältlichen Zutaten, wie z.B. in Salzlake eingelegte Lupinenkerne oder Piment d’Espelette (eine französische Chilisorte mit rauchigem Geschmack) bei manchen Rezepten. Gleich zum Ausprobieren hier ein Rezept:

Pflanzlicher Mozzarella

Ein schmelzfähiger, aber schnittfester Mozzarella, der sich kalt für Salat eignet und im Ofen dank des Kokosöls perfekt schmilzt. Lange habe ich von diesem Rezept geträumt – nun bin ich froh, es Ihnen präsentieren zu können.


FÜR 2 KUGELN/4–8 PERSONEN

125 g Seidentofu
100 g Sojajoghurt
150 ml Sojadrink
100 ml Reisdrink
2 EL Zitronensaft
2 EL Maisstärke
¾ TL Agar-Agar
¾ TL Salz
150 ml neutrales Kokosöl

Alle Zutaten, außer dem Kokosöl, in den Mixbehälter des Standmixers geben und einige Minuten pürieren. Das im Wasserbad geschmolzene Kokosöl zugeben und wieder pürieren, bis eine glatte, cremige Masse entsteht. Die Masse in eine Kasserolle füllen und auf starker Stufe unter ständigem Rühren mit einem Holzkochlöffel 5 Minuten kochen. Die Masse dickt ein und bekommt eine dickcremige Konsistenz. In Dessertringe oder Formen füllen. Um Kugeln zu formen, die Masse in kleine, mit Frischhaltefolie ausgelegte Schüsseln mit rundem Boden füllen, die Frischhaltefolie zur Mitte hin zusammenfassen und z. B. mit einer Wäscheklammer fixieren. 3–4 Stunden kühl stellen. Aus der Form nehmen und wie einen herkömmlichen Mozzarella verwenden.

Rezeptidee: Salat „Caprese“ mit Feigen

Zutaten pro Person: 1 Tomate, 1 grüne Feige, ½ Kugel Mozzarella, 1 Schuss Olivenöl, 1 Schuss Balsamico-Essig, Kräuter, Salz und Pfeffer.

Tipps: Dieser Mozzarella schmilzt hervorragend und zerläuft richtig gut. Er eignet sich daher perfekt für Pizza, zum Gratinieren und für köstliche auf dem Grill überbackene Brote.

Fotos © Marie Laforet

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Haushaltsreiniger, Pflegeprodukte & Co selbst gemacht + Rezept

Cover Buch Haushaltsreiniger selber machen

Wer versucht plastikfrei oder gar Zero Waste zu leben, findet in Haushaltsreiniger, Pflegeprodukte & Co.* einige hilfreiche Anregungen. In den 5 Kapiteln Allzweckreiniger, Küche, Bad, Toilette und Waschküche verrät die französische Autorin ihre Alltagsrezepte. Vom Spülmittel über Tonerde-Zahnpasta und Schutzcreme, bis zum Weichspüler ist alles abgedeckt.

Neben den Rezepten macht Laetitia Royant immer auch einen Kostenvergleich und erkärt, welche bedenklichen Stoffe in herkömmlichen Mitteln enthalten sind. Achtung Veganer: In ein paar Rezepten kommt Bienenwachs vor, in einem Shampoo-Rezept Ei!

Gut gefallen haben uns die Angaben zum Druck: Auf chlorfrei gebleichtem Papier in Österreich gedruckt. Die Einschweißfolie ist recycelbar bzw. verbrennt ungiftig. Leider ist das Layout unruhig und unübersichtlich. Von der Aufmachung her haben wir, auch was die Fotos betrifft, schon ansprechendere Bücher zu dem Thema gesehen.

Trotzdem ist es, alles in allem, ein interessantes und informatives Buch mit guten Ideen. Zum Ausprobieren stellen wir daraus das Toilettenmittel vor.

Toilettenreinigungsmittel

In einem Glas 30 g geriebene Seife mit 30 Tropfen Zitronenöl und 1 l kochendem Wasser vermischen und gut schütteln. Eine Nacht ruhen lassen, bis die Mischung fest wird. Ist sie nicht flüssig genug, kann sie weiter verdünnt werden, bis sie die gewünschte Konsistenz hat. 2 Esslöffel genügen für eine WCReinigung.

Variante: Für eine Expresspräparation kann die geriebene Seife auch durch 7 Esslöffel Schmierseife ersetzt werden.

Herstellung in Bildern:

Seife reiben:
Seife

Zitronenöl dazu geben:

Zitronenöl

Kochendes Wasser dazu geben:

Kochendes Wasser

Ruhen lassen:

Ruhen lassen

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Blick ins Buch:

Mein veganer Adventskalender: Weihnachtsbäumchen

Als ich das Titelbild dieses Buchs gesehen habe, wußte ich gleich, dass ich es haben möchte 🙂 Und weil ich die Weihnachtsbäumchen soooo schön finde, habe ich das Titelrezept auch gleich für Euch zum Nachbacken ausgesucht, aber eins nach dem Anderen…

In Mein veganer Adventskalender* findet man rund 40 Rezepte, eingeteilt in die 4 Adventwochen. Jede Woche hat einen Schwerpunkt: Weihnachtsbäckerei, Wohlfühlgerichte, Last-Minute-Geschenke und festliche Menüs. Die Bandbreite reicht dabei von Thai-Suppe mit Gemüse, über Bratapfel-Lassi und Stollen bis zum Winter-Wohlfühl-Salz. Die meisten Rezepte eignen sich daher auch nicht nur für die Adventzeit.

Das Buch ist liebevoll gestaltet mit einem ruhigen, übersichtlichen Layout und stimmungsvollen Fotos. Auf chlorfreiem FSC-Papier in Deutschland gedruckt. Rundum eine wirklich gelungene Mischung und uneingeschränkt empfehlenswert!

Viel Freude mit den Weihnachtsbäumchen 🙂

© Kosmos Verlag, Franzi Schädel

© Kosmos Verlag, Franzi Schädel

Weihnachtsbäumchen_Rezept

Hier die Angaben für Euren lokalen Buchhändler:
Franziska Schädel
Mein veganer Adventskalender
€/D 12,99 / €/A 13,40 / sFr 16,50
ISBN 978-3-440-14898-3
Kosmos Verlag, Stuttgart

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Gesund backen mit Veganpassion: Gemüsetarte tricolore

gemuesetarte

gesund_backen_coverDas Rezept stammt aus dem Buch Gesund Backen mit Veganpassion.* Stina Spiegelberg hat darin alle Rezepte praktisch gekennzeichnet z.B. wenn sie glutenfrei, Vollwert, sojafrei oder zuckerreduziert sind. Neben Warenkunde zu Süßungsmöglichkeiten, Mehlarten, etc. folgen Tipps zum Ersetzen von Zutaten und zum Verzieren. Dann geht’s los mit den Rezepten in den Kapiteln Teegebäck & Cookies, Kleines & Feines, Kuchen & Troten, Backen ohne Backen und Herzhaftes. Im Anhang findet man noch hilfreiche Tipps zu Haltbarkeit & Verpackung, hübsche Bastelvorlagen zum Dekorieren, ein kleines Glossar und den Rezept-Index.

Das hochwertig Buch mit Hardcover und Fadenbindung ist optisch sehr ansprechend und übersichtlich gestaltet und überzeugt mit schönen Fotos. Die große Bandbreite an kreativen Rezepten – von Matcha-Mandel-Swirls über Aronia-Energiekugeln bis zu Rote-Bete-Madeleines – lädt zum Ausprobieren ein. Alles in allem ein super Buch, das wir guten Gewissens empfehlen können! Ganz besonders toll finden wir auch das Umwelt-Engagement des Neun Zehn Verlags, auf das wir hier noch explizit hinweisen möchten: Druck auf FSC-Papier in Deutschland, CO2 Ausgleich und nachhaltiger Bürobetrieb.

So, aber jetzt hier das Rezept zum Ausprobieren:

Gemüsetarte Tricolore

Ergibt eine Tarte von 18 cm Durchmesser für 4 Stücke.

Für den Boden
320 g Blätterteig

Für die Gewürzcreme
150 g Sojajoghurt
60 g (2 EL) Cashewmus
1/4 TL Senfkörner
2 Wacholderbeeren
1 EL Hefeflocken
1 gehäufter TL Speisestärke
Je 1 Msp. Muskatnuss, Paprika,
Salz, Pfeffer

Für die Gemüsefüllung:
1 Zucchini, klein
1 Karotte
Etwas Wasser
1 TL Zitronensaft
1 Rote Bete, roh
Salz, Pfeffer
1 rote Zwiebel
100 g Räuchertofu

 

Den Blätterteig auf ein Quadrat von 24×24 cm zurechtnschneiden und mit Backpapier in eine Springform legen. Den Rand leicht andrücken und überstehenden Teig abschneiden.

In einer Schüssel Joghurt und Cashewmus verrühren. Senfkörner und Wacholderbeeren im Mörser zermahlen, dann mit den Hefeflocken, der Stärke und den weiteren Gewürzen zur Joghurtmischung geben und glatt rühren. Die Creme auf dem Blätterteigboden glatt streichen.Zucchini und Karotten hobeln und in etwas Zitronenwasser legen. Die rote Bete auch in Streifen hobeln und in Salzwasser leicht vorgaren, dann abkühlen und abtropfen lassen. Zwiebeln und Räuchertofu in feine Scheiben schneiden. Nun die Gemüsestreifen mit leichter Überlappung auf die Arbeitsfläche legen, sodass sie sich einrollen lassen. Mit Salz unf Pfeffer bestreuen. Hin und wieder mit Zwiebeln und Räuchertofu spicken. Dann das Gemüse zu einer Spirale einrollen und in den vorbereiteten Blätterteigboden, auf die Creme legen. Die Tarte bei 180 °C Ober-/Unterhitze 30-40 Minuten backen.

Fotos: Rezept – Veganpassion, Stina Spiegelberg, Cover – Sven Cichowitz

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DIY Putzmittel: Allesreiniger-Tücher

DIY Putzmittel BuchZum Glück verbreitet sich die Idee von Zero Waste immer mehr und da bieten sich selbstgemachte Putzmittel – großteils mit Haushaltsmitteln – perfekt an. In Ihrem Büchlein DIY Putzmittel* hat Tatiana Warchola rund 50 ihrer bewährten Rezepte -alle vegan – zusammengestellt. Die Bandbreite reicht vom Weichspüler über Scheuermilch bis zur Möbelpolitur und deckt wirklich alles ab, was man braucht.

Vorab erklärt die Autorin die Zutaten wie Kernseife, ätherische Öle und, wo man sie bekommt. Fröhlich bunt gestaltet macht dieses gelungene Büchlein Lust auf’s selber rühren. Sehr empfehlenswert! Hier gleich eine Anleitung zum Ausprobieren:

 

Allesreiniger-Tücher

Zutaten:
• ½ Tasse Wasser
• ½ Tasse Essigessenz
• 6 Tropfen ätherisches Limonen- bzw. Zitronenöl
• alte T-Shirts oder Microfasertücher (in kleine Teile zerschneiden)

1. Zutaten bis auf die Tücher in ein verschließbares Gefäß geben und kurz rühren/schütteln.

Tücher zurecht schneiden
2. Tücher hineingeben.

Tücher hineingeben
3. Vor jedem Gebrauch einmal auswringen.

Tücher auswringen

Info:
Tücher können normal in der Waschmaschine gewaschen werden und dann wieder in die Flüssigkeit gegeben werden.

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Blick ins Buch:

Details zum Buch: DIY Putzmittel. Natürlich sauber.
Autorin: Tatiana Warchola, ISBN: 978-3-99025-191-1, Bildcredits: © Christina Diwold bzw. fotolia.de

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Buchvorstellung: Vegane „Milch“-Produkte + Rezept

Vegane Milchprodukte

Warum Milchprodukte selber machen, wenn Sojajoghurt, Reismilch & Co. bei uns schon in jedem Supermarkt zu finden sind? Wir finden, die besten Gründe sind, dass man genau weiß was drinnen ist und beim selber machen jede Menge Müll sparen kann. Obendrein macht selber machen natürlich auch noch viel Spaß! In dem Buch Vegane Milchprodukte aus Pflanzen* wird wirklich die ganze Palette abgedeckt: Von veganen Drinks über Joghurts, Nußbuttern, Käse, Sahne, Tofu, „Milch“-Desserts, Smoothies, Milchshakes und Eis.

Zuerst werden einige Zutaten erklärt. Viele Dinge sind problemlos erhältlich, wie Getreide, Nüsse und Samen. Um Quinoa-Schleim, Perlsago und Kastanienmehl zu bekommen, muß man sich wahrscheinlich etwas länger umschauen.

Beim Zubehör sollte man neben Meßbecher, Seihtuch, luftdichten Behältern und einem feinmaschigen Sieb auch einen starken Standmixer besitzen (wir selbst sind mit unserem Vitamix* sehr zufrieden). Bei vereinzelten Rezepten sind auch ein Entsafter oder eine Eismaschine notwendig.

Blick ins Buch:

Sehr praktisch sind die bei den Rezepten angeführten Symbole für die benötige Zeit und das Zubehör. Etwas unerwartet – aufgrund des Titels – sind die vereinzelten Rezepte in denen Eier zum Einsatz kommen. Ansonsten ist es ein hübsch gestaltetes Buch mit übersichtlichem Layout und spannenden Rezepten zum Ausprobieren. Hier könnt Ihr gleich mal eins probieren:

Sonnenblumenkernbutter

Sonnenblumenkernbutter eignet sich gut für salzige Brotaufstriche. Mit einer Handvoll Keimlingen, ein paar Radieschenscheiben oder Salatblättern sehen sie zudem sehr appetitlich aus!

Zutaten für ein halbes Glas Sonnenblumenkernbutter
– ein Glas Sonnenblumenkerne, ohne Schale, ungesalzen
– eine Prise Salz
– eine Prise gemahlener Kümmel
– je nach Belieben gegartes Gemüse (rote Bete, rote Paprika usw.)

Benötigte Küchengeräte
– eine Schüssel
– eine Küchenmaschine
– ein Teigschaber

1. Die Sonnenblumenkerne etwa 12 Stunden einweichen. Das Wasser abgießen, die Kerne abspülen. Dann die Kerne zwischen den Fingern reiben, um möglichst viel von den Häutchen zu entfernen.

Sonnenblumenkerne

2. Die Kerne einige Minuten in der Küchenmaschine zerkleinern, dabei das Gerät regelmäßig ausschalten, um die Kerne vom Schüsselrand wieder zum Messer in der Mitte zu schieben.

Vegane Aufstriche

3. Eine Prise Salz und gemahlenen Kümmel dazugeben. Man kann auch gegartes, farbiges Gemüse zugeben und so die Butter zu einem farbenfrohen Brotaufstrich machen.

Aufstriche

Tipp
Im Gegensatz zu Erdnüssen, Sesam und Cashewkernen wachsen Sonnenblumen bei uns, sodass Sie ein Ölfrüchtemus aus hiesigem Anbau zubereiten können. Schade ist allerdings, dass es selbst bei Bio-Erzeugnissen so schwierig ist, geschälte Sonnenblumenkerne zu finden, die nicht schon um die halbe Welt gereist sind, bevor sie auf unseren Teller gelangen. Ich weise jedoch darauf hin, dass „Sonnenblumenkerne zum Essen“ aus biologischem Anbau durchaus zu bekommen sind. Fragen Sie einfach bei Ihrem Biobauern oder in Bioläden nach, ob vielleicht in Ihrer Gegend solche Sonnenblumen angebaut werden. Wahrscheinlich kann man Ihnen welche anbieten.

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Zahnpulver selbst gemacht

Dieses Zahnpulver mineralisiert die Zähne, verschiebt den pH-Wert in den basischen Bereich, stärkt das Zahnfleisch, wirkt entzündungshemmend und desodorierend.

Sven Falk © 2015 Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern

Sven Falk © 2015 Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern

Salbei-Zahnpulver

Zutaten für einen Tiegel: 3 Blatt Salbei und 50 g Salz

Zubereitung:

  • Salbeiblätter zerkleinern.
  • Salbeiblätter und Salz im Mini-Blender pulverisieren.
  • Salbeisalz in ein Gefäß füllen und geschlossen aufbewahren.

Anwendung:

Eine kleine Prise Salbeisalz im Mund verteilen, bis sich die Salzkristalle auflösen. Die Zähne wie gewohnt putzen.

Weitere Anwendungen:

  • Halsschmerzen: 1/2 TL Salbeisalz in warmem Wasser auflösen und damit gurgeln.
  • Vitalsalz: Gerichte mit dem Kräutersalz am Tisch aromatisieren.
  • Fussbad: Bei übermäßigem Schwitzen 50g Salbeisalz in einem Fußbad auflösen und die Füße 30 Minuten darin baden.

Haltbarkeit:
6 Monate bei Zimmertemperatur

Das Rezept stammt aus dem Buch Biokosmetik – vegan frisch naturbelassen,* das ich in der Buchvorstellung ausführlich vorstelle. Wer nicht so gerne selber rührt, kann sich auch einfach eine fertige Zahnkreide* im Schraubglas kaufen.

Hier gibt’s noch mehr Tipps für die plastikfreie Körperpflege. Ganz einfach geht z.B. der Umstieg auf eine kompostierbare Bambus-Zahnbürste und einen Fairtrade Holz-Zahnputzbecher.

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