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DIY Putzmittel: Allesreiniger-Tücher

DIY Putzmittel BuchZum Glück verbreitet sich die Idee von Zero Waste immer mehr und da bieten sich selbstgemachte Putzmittel – großteils mit Haushaltsmitteln – perfekt an. In Ihrem Büchlein DIY Putzmittel* hat Tatiana Warchola rund 50 ihrer bewährten Rezepte -alle vegan – zusammengestellt. Die Bandbreite reicht vom Weichspüler über Scheuermilch bis zur Möbelpolitur und deckt wirklich alles ab, was man braucht.

Vorab erklärt die Autorin die Zutaten wie Kernseife, ätherische Öle und, wo man sie bekommt. Fröhlich bunt gestaltet macht dieses gelungene Büchlein Lust auf’s selber rühren. Sehr empfehlenswert! Hier gleich eine Anleitung zum Ausprobieren:

 

Allesreiniger-Tücher

Zutaten:
• ½ Tasse Wasser
• ½ Tasse Essigessenz
• 6 Tropfen ätherisches Limonen- bzw. Zitronenöl
• alte T-Shirts oder Microfasertücher (in kleine Teile zerschneiden)

1. Zutaten bis auf die Tücher in ein verschließbares Gefäß geben und kurz rühren/schütteln.

Tücher zurecht schneiden
2. Tücher hineingeben.

Tücher hineingeben
3. Vor jedem Gebrauch einmal auswringen.

Tücher auswringen

Info:
Tücher können normal in der Waschmaschine gewaschen werden und dann wieder in die Flüssigkeit gegeben werden.

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Blick ins Buch:

Details zum Buch: DIY Putzmittel. Natürlich sauber.
Autorin: Tatiana Warchola, ISBN: 978-3-99025-191-1, Bildcredits: © Christina Diwold bzw. fotolia.de

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Buchvorstellung: Vegane „Milch“-Produkte + Rezept

Vegane Milchprodukte

Warum Milchprodukte selber machen, wenn Sojajoghurt, Reismilch & Co. bei uns schon in jedem Supermarkt zu finden sind? Wir finden, die besten Gründe sind, dass man genau weiß was drinnen ist und beim selber machen jede Menge Müll sparen kann. Obendrein macht selber machen natürlich auch noch viel Spaß! In dem Buch Vegane Milchprodukte aus Pflanzen* wird wirklich die ganze Palette abgedeckt: Von veganen Drinks über Joghurts, Nußbuttern, Käse, Sahne, Tofu, „Milch“-Desserts, Smoothies, Milchshakes und Eis.

Zuerst werden einige Zutaten erklärt. Viele Dinge sind problemlos erhältlich, wie Getreide, Nüsse und Samen. Um Quinoa-Schleim, Perlsago und Kastanienmehl zu bekommen, muß man sich wahrscheinlich etwas länger umschauen.

Beim Zubehör sollte man neben Meßbecher, Seihtuch, luftdichten Behältern und einem feinmaschigen Sieb auch einen starken Standmixer besitzen (wir selbst sind mit unserem Vitamix* sehr zufrieden). Bei vereinzelten Rezepten sind auch ein Entsafter oder eine Eismaschine notwendig.

Blick ins Buch:

Sehr praktisch sind die bei den Rezepten angeführten Symbole für die benötige Zeit und das Zubehör. Etwas unerwartet – aufgrund des Titels – sind die vereinzelten Rezepte in denen Eier zum Einsatz kommen. Ansonsten ist es ein hübsch gestaltetes Buch mit übersichtlichem Layout und spannenden Rezepten zum Ausprobieren. Hier könnt Ihr gleich mal eins probieren:

Sonnenblumenkernbutter

Sonnenblumenkernbutter eignet sich gut für salzige Brotaufstriche. Mit einer Handvoll Keimlingen, ein paar Radieschenscheiben oder Salatblättern sehen sie zudem sehr appetitlich aus!

Zutaten für ein halbes Glas Sonnenblumenkernbutter
– ein Glas Sonnenblumenkerne, ohne Schale, ungesalzen
– eine Prise Salz
– eine Prise gemahlener Kümmel
– je nach Belieben gegartes Gemüse (rote Bete, rote Paprika usw.)

Benötigte Küchengeräte
– eine Schüssel
– eine Küchenmaschine
– ein Teigschaber

1. Die Sonnenblumenkerne etwa 12 Stunden einweichen. Das Wasser abgießen, die Kerne abspülen. Dann die Kerne zwischen den Fingern reiben, um möglichst viel von den Häutchen zu entfernen.

Sonnenblumenkerne

2. Die Kerne einige Minuten in der Küchenmaschine zerkleinern, dabei das Gerät regelmäßig ausschalten, um die Kerne vom Schüsselrand wieder zum Messer in der Mitte zu schieben.

Vegane Aufstriche

3. Eine Prise Salz und gemahlenen Kümmel dazugeben. Man kann auch gegartes, farbiges Gemüse zugeben und so die Butter zu einem farbenfrohen Brotaufstrich machen.

Aufstriche

Tipp
Im Gegensatz zu Erdnüssen, Sesam und Cashewkernen wachsen Sonnenblumen bei uns, sodass Sie ein Ölfrüchtemus aus hiesigem Anbau zubereiten können. Schade ist allerdings, dass es selbst bei Bio-Erzeugnissen so schwierig ist, geschälte Sonnenblumenkerne zu finden, die nicht schon um die halbe Welt gereist sind, bevor sie auf unseren Teller gelangen. Ich weise jedoch darauf hin, dass „Sonnenblumenkerne zum Essen“ aus biologischem Anbau durchaus zu bekommen sind. Fragen Sie einfach bei Ihrem Biobauern oder in Bioläden nach, ob vielleicht in Ihrer Gegend solche Sonnenblumen angebaut werden. Wahrscheinlich kann man Ihnen welche anbieten.

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