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Gastbeitrag: Vegan Daily

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Vegan Daily – Vegane Küche für jeden Tag. So lautet der Titel des beim AT Verlag neu erschienen Buches von Surdham Göb, langjährigem Chefkoch in diversen veganen Restaurants und heutigem Betreiber einer eigenen Catering-Firma.

Nach einem kurzen Vorwort und einem Aufruf zum gemeinschaftlichen Kochen samt drei exemplarischen
Wochenplänen mit jeweils Frühstück, Mittag- und Abendessen, welche eine ausgewogene Ernährung ergeben,
geht’s auch schon los mit den Rezepten gegliedert in Frühling, Sommer, Winter und Kuchen, Kekse & veganes
Eis. Von bodenständiger Küche wie Karotten-Sauerteigbrot, über Mediterranes wie Gebackene Risottobällchen und Asiatisches wie Reispäckchen mit Kokosflocken und Bananen ist für jeden etwas dabei.

Das Buch besticht durch seine appetitlich aussehenden Fotos und abwechslungsreichen Gerichte, die garantiert
keine Langeweile auf dem Teller aufkommen lassen. Die Zutatenlisten bei den Rezepten sind oft sehr umfangreich
und einige Zutaten sind doch eher ausgefallen und in regulären Supermärkten nicht erhältlich (z.B. Kakaonibs, Zitronengras oder Pak Choi).

Bei allen Gerichten verzichtet der Autor auf die Verwendung von Zwiebeln, Knoblauch, Schnittlauch und Lauch, da
diese oft den Grundgeschmack von Speisen übertünchen und nicht so bekömmlich sind.

Zur schnellen Übersicht sind bei jedem Rezept Symbole angegeben, z.B. für die verschiedenen Kochzeiten, längere Wartezeiten, Rohkost, glutenfrei, zuckerfrei, sojafrei und nussfrei.

Etwas ungewöhnlich ist bei Speisen mit mehreren Komponenten die Beschreibung der Zubereitung jeder einzelnen Komponente für sich statt dem zeitlichen Ablauf des Gesamtgerichtes, was für ungeübte Köche nicht so einfach erscheint.

Fazit: Vegan Daily* ist – meiner Meinung nach – nur  für den Alltag geeignet, wenn man viel Zeit hat. Die Rezepte enthalten umfangreiche Zutatenlisten und bestehen oft aus mehreren Elementen, deren Zubereitung aber immer separat beschrieben wird. Das Buch eignet sich eher für erfahrene Köche oder für gemütliche Sonntagsessen im Kreise der Familie, wenn man sich Zeit nehmen kann. Alles in allem aber ein liebevoll gestaltetes Buch, welches zeigt, dass vegane Küche lecker und abwechslungsreich ist.

Hier findet Ihr das Rezept Seitan mit Auberginen zum Ausprobieren.

Gastbeitrag von Dagmar von Homemade Charms

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Seitan mit Auberginen

AT Verlag/Oliver Brachat

AT Verlag/Oliver Brachat

Seitan mit Auberginen
Schwarzwurzeln, Grünkohlgemüse und Quinoa

Für 4 Personen

  • 300 g Quinoa
  • 300 ml Wasser
  • 2 EL Olivenöl
  • Meersalz
Quinoa
Das Quinoa waschen, abtropfen lassen und mit dem Wasser zum Kochen bringen. Im geschlossenen Topf 10 Minuten leise kochen lassen. Von der Herdplatte nehmen und 10 Minuten quellen lassen. Mit Olivenöl und Salz abschmecken, mit einer Gabel auflockern und ohne Deckel ausdampfen lassen.
  • 400 g Schwarzwurzeln
  • 8 EL Apfelessig
  • 30 g Ingwer
  • 2 Stängel Zitronengras
  • 4 EL Sesamöl
  • Meersalz
Gebackene Schwarzwurzeln
Den Backofen auf 220°C vorheizen. Die Schwarzwurzeln unter fließendem Wasser schälen und in eine Schüssel mit Essigwasser legen. Den Ingwer mit einem kleinen Löffel schälen und fein hacken. Das Zitronengras mit dem Messerrücken klopfen, bis er aufspringt. Eine Backform mit dem Zitronengras auslegen. Die Schwarzwurzeln in 5 cm lange Stücke schneiden und in die Form geben. Ingwer, Öl und Salz hinzufügen. Im Ofen 12 Minuten garen.
  • 2 Auberginen
  • 2 EL Sesamöl nativ
  • 50 ml Weißwein
  • 30 ml Wasser
  • Meersalz
  • 400 g Seitan in Stücken (Yakso)
  • 4 EL Olivenöl
  • 5 EL Shoyu (Sojasauce)
  • 1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • 1/2 TL Paprikapulver edelsüß
Seitan mit Auberginen
Die Auberginen waschen und in 3 cm dicke Scheiben schneiden. In einer beschichteten Pfanne in Sesamöl, Weißwein und einem Schuss Wasser mit geschlossenem Deckel 5 Minuten garen. Wenden und weitere 4 Minuten ohne Deckel braten lassen, bis die Flüssigkeit verdampft ist und die Auberginen leicht Farbe bekommen haben. Zum Auskühlen auf einen Teller legen.
Den Seitan grob zerkleinern und in der gleichen Pfanne mit heißem Olivenöl zusammen mit dem Shoyu scharf anbraten. Kreuzkümmel und Paprika beifügen und die Auberginenscheiben unterheben. Von der Herdplatte nehmen.
  • 350 g Grünkohl
  • Meersalz
  • 1 Msp. Natron
  • 50 g frischer Meerrettich
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • Saft von 1/2 Zitrone
Grünkohl-Meerrettich-Gemüse
Den Grünkohl waschen, abtropfen lassen und die Blätter mit Daumen und Zeigefinger von den Rispen ziehen. In reichlich kochendem Salzwasser mit Natron 4 Minuten garen. Abgießen, kurz abschrecken, abtropfen lassen und den Grünkohl mit den Händen auspressen. Den Meerrettich schälen und über den Grünkohl reiben. Mit Öl, Zitronensaft und Salz würzen und gut vermengen.

vegan_daily_cover-1Das Rezept stammt aus dem neuen Kochbuch von Surdham Göb Vegan Daily.* Die ausführliche Buchvorstellung von Vegan Daily findest du hier.

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