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Karotten vom Grill

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Gegrillte Karotten
mit Haselnuß-Basilikum-Bröseln

Zutaten für 4 Portionen:
1/3 Topf Basilikum
80 g Haselnüsse
2 EL Olivenöl
1/2 TL Zimtpulver
2 EL Zitronensaft
400 g Karotten im Bund
Salz, Pfeffer, Chilipulver
Pflanzenöl zum Grillen

Zubereitung: 25 Minuten zzgl. Grillzeit

1. Basilikum waschen, trocknen und die Blättchen abzupfen. Basilikum, Haselnüsse, Olivenöl, Zimt und Zitronensaft in einer Küchenmaschine mit Hackeinsatz zu feinen Bröseln mischen. Alternativ die Haselnüsse mit dem Basilikum in einem Mörser zermahlen und mit den restlichen Zutaten mischen. Mit dem Chilipulver abschmecken.

2. Karotten putzen und vierteln. Ein Gefäß zum indirekten Grillen auf den Grill stellen. Hier eignet sich z.B. eine gusseiserne Pfanne oder Schalen aus Edelstahl. Die Karotten rundherum mit dem Öl bestreichen, nebeneinander in das Gefäß legen und mit Wasser bedecken. Sobald das Wasser verkocht ist, die Karotten eventuell nochmals mit etwas Öl bestreichen und unter Wenden knusprig grillen. Dies dauert insgesamt etwa 7-8 Minuten, ab dem Moment, in dem das Wasser zu kochen beginnt.

3. Karotten in eine Schüssel geben, mit Salz und Pfeffer würzen und mit den Bröseln bestreuen.

Das Rezept stammt aus dem Buch Vegan BBQ,* das wir hier näher vorgestellt haben.

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Buchvorstellung: Vegan BBQ

Vegan BBQ

Auf das Grillvergnügen will man natürlich auch als VeganerIn nicht verzichten. Gut, dass es zu dem Thema jetzt schon einige Bücher gibt. Wir haben mal einen Blick in Vegan BBQ geworfen. Super finden wir den Hinweis gleich am Anfang, der Umwelt zuliebe auf Aluschalen zu verzichten (und für die Gesundheit ist es auch besser!).

Jedes Kapitel hat eine eigene Farbe, sodaß man mit dem Farbcode in der Umschlagklappe ganz leicht zum gewünschten Buchteil kommt, sehr praktisch 🙂

Den Anfang machen Vorspeisen & Beilagen: Hier finden sich großteils kreative Salate, die man sich genauso mal auch ohne zu grillen gönnen kann. Die Bandbreite reicht von Reispapier-Rollen mit Mango bis zu Quinoasalat mit Himbeer-Dressing.

Gleich darauf folgen gegrillte Kleinigkeiten: Auch hier werden Salate vorgestellt, aber auch mediterrane Crostini, Baguette mit Tomatenbutter und gegrillte Karotten mit Bröseln.

Zur Sache geht’s schließlich bei den Hauptgerichten: Von Karfiol-Steaks mit Erbsen-Pesto über Hotdog mit Gurkenrelish bis zu gegrillter Pizza ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Aufgepeppt werden die Speisen mit Saucen für alles: Ob mit Apfel-Haselnuss-Pesto, Mais-Salsa und Hoisin-Marinade oder Klassikern wie Ketchup & Mayonnaise. Die Saucen bringen richtig Geschmack rein von mexikanisch bis orientalisch.

Zum Abschluß gibt’s natürlich auch was Süßes vom Grill: Wie wär’s mit Bananen-Frühlingsrollen mit Kokossahne oder Pfirsiche mit Keksbröseln & Eis?

Vervollständigt werden die Rezepte mit dem Getränke Kapitel: Ob Heidelbeer-Cooler oder Rhabarber-Eistee, auch hier ist sicher für jeden was dabei.

Zu guter Letzt gibt’s noch Rezepte für Basics wie Tortilla, Sauerteigbrot & Co.

Fazit: Ein peppig aufgemachtes Buch mit hübschen Fotos und 54 einfallsreichen Rezepten. Gut finde ich, dass kaum Fleisch-Ersatzprodukte wie Tofu-Würstchen & Co. verwendet werden. Persönlich hätte ich mir bei den Hauptspeisen mehr Rezepte für Patties gewünscht. Wie immer gibt es Abzug für die Tatsache, dass das Buch ‚Printed in China‘ ist. Ansonsten ist Vegan BBQ* auf jeden Fall für alle geeignet, die mal ungewöhnlich statt 08/15 grillen wollen.

Zum Ausprobieren gibt’s hier das Rezept für gegrillte Karotten mit Haselnuß-Basilikum-Bröseln.

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Veganista Eis für zu Hause + Rezept

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Wer, wie ich, die cremigen, kreativen Eissorten von Veganista liebt, aber selten nach Wien kommt, der kann sich jetzt freuen.

Cecilia_Havmoeller_Susanna_PallerDas Schwestern-Duo Cecilia Havmöller & Susanna Paller verrät in Veganista – Pionierinnen der neuen Eiszeit 30 ihrer leckeren Eis-Kreationen. Von meiner persönlichen Lieblingssorte – Maple Pecan – über Fudge-Karamell bis zu Matcha und Klassikern wie Schoko und Vanille. Das Tolle daran: Die Zutaten sind leicht erhältlich und notfalls geht’s auch ohne Eismaschine.

 

Veganista_EisboxNeben den unterhaltsamen Hintergrundinfos zur Entstehung von Veganista gibt’s auch jede Menge Tipps & Tricks zu Zutaten, Herstellung und Lagerung. Als Bonus gibt’s oben drauf auch noch Rezepte für verschiedene Toppings und die Anleitung für die Inbetwiener Eis-Sandwiches.

Auch wenn’s bis zur Saison noch ein bißchen dauert, verraten wir Euch heute schon das Rezept für das Marilleneis zum Ausprobieren:

 

 Marilleneis

Zutaten:
200 g Wasser * 140 g Zucker * 250 g Marillen * 2 g Zitrone * 0,5 g Johannisbrotkernmehl * 0,5 g Guarkernmehl

Zubereitung:
1. Marillen waschen & abtrocknen. Anschließend halbieren & den Kern entfernen. Die Marillenhälften abwiegen und in einer Schüssel zur Seite stellen.

2. In einem größeren Messbecher oder einem Krug Wasser und Zitrone abwiegen und vermischen. Die Marillen dazugeben und mit dem Stabmixer pürieren (wer es ganz fein mag, kann dann die Mischung durch ein Sieb geben, allerdings its es dann gleich viel weniger Masse, sodass man vielleicht die doppelte Menge machen sollte). In einer Schüssel Zucker, Johannisbrotkernmehl und Guarkernmehl abwiegen und vermischen.

3. Nun kann man beginnen, nach und nach die trockene Mischung mit einem Stabmixer in die flüssige Mischung einzumixen. Wenn alle Zutaten gut vermischt sind kann man die Mischung in die Eismaschine geben.

4. Sobald die Eismaschine stoppt, das Eis entweder sofort geniessen oder für ca. 3 Stunden in den Tiefkühler geben.

Fazit: Veganista* ist ein absolut empfehlenswertes Buch für alle, die leckeres veganes, laktosefreies Eis zuhause herstellen möchten. Auch optisch ein Augenschmaus!

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Dinkel-Nuss-Brot

© Alexander Walter/GU

© Alexander Walter/GU

Dinkel-Nuss-Brot

Zutaten für 1 Laib
(ca. 15 Scheiben):

400 g Dinkel-Vollkornmehl
100 g helles Dinkelmehl
(+ etwas mehr zum Arbeiten)
1 gestr. EL Salz
1 Würfel Hefe (ca. 40 g)
1 TL Zucker
2 EL Nußöl
150 g Nüsse und/oder Kerne
(eine Sorte oder gemischt: z.B. Walnüsse, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne)

Zubereitungszeit:

+1 1/4 Std. Ruhen
+1 1/4 Std. Backen
Kalorien pro Scheibe: 215 kcal

Basic-Tipps:
Auf Hefebrote können – wie Brote mit Sauerteig – aus Vollkornmehl zubereitet werden & gehen sehr schön auf.Frische Hefe läßt sich gut einfrieren, sodass man sie so immer im Vorrat haben kann. Dann einfach noch gefroren mit dem lauwarmen Wasser anrühren & stehen lassen, bis sie darin aufgetaut istWer das Brot abwandeln mag, hier ein paar Ideen dazu: Statt der Nüsse schmecken auch Trockenfrüchte im Teig, besonders fein sind Feigen & Rosinen (So ein Brot passt dann aber trotzdem nicht nur zu Süßem, sondern auch zu Pikantem). Oder auch einmal zusammen mit den Nüssen Kräuter wie Oregano oder rosmarin oder Gewürze wie Koriander mit unter den Teig kneten.
Zubereitung
1. Die beiden Mehlsorten mit dem Salz in einer Schüssel mischen & in der Mitte eine Mulde formen. Die Hefe fein zerkrümlen & mit dem Zucker & 100 ml lauwarmem Wasser verrühren. Hefewasser in die Mulde gießen und mit wenig Mehl bestäuben. Diesen Vorteig ca. 10 Minuten gehen lassen.
2.
Dann noch ca. 175 ml lauwarmes Wasser und das Öls zum Mehl geben & alles mit einem Kochlöffel gründlich vermischen. Die Mischung auf die leicht mit Mehl bestäubte Arbeitsfläche geben & mit den Händen so lange kräftig durchkneten, bis ein geschmeidiger, glatter Teig entstanden ist. 
3.
Den Brotteig wieder in die Schüssel legen. Ein Küchentuch unter den kalten Wasserstrahl halten & auswringen. Das Tuch über die Schüssel legen. Den Teig an einem warmen und zugfreien ort ca. 1 Stunde gehen lassen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat.
4.
Die Walnußkerne in grobe Stücke brechen, mit den Sonnenblumen- & Küriskernen zu dem Teig geben & gründlich durchkneten.
5.
Backblech mit Backpapier auslegen. Aus dem Brotteig einen länglichen Laib formen & aufs Blech legen. Den Teig mit dem Tuch bedecken & weitere 15 Minuten gehen lassen. Inzwischen den Backofen auf 230 Grad vorheizen. 
6.
Den Teiglaib gleichmäßig dünn mit Wasser einpinseln & im Ofen (unten) ca. 1 Min. backen. Dann die Ofentemperatur auf 180 Grad runterschalten & das Dinkelbrot in ca. 1 Stunde fertig backen. Dabei immer wieder mal mit Wasser einpinseln.
7.
Zum Gartest das Brot mit den Topflappen oder einem dicken Tuch aus dem Ofen nehmen, umdrehen & mit den Fingerknöcheln nleicht auf die Unterseite klopfen. Klingt es hohl, ist das Brot durchgebacken. auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Das Rezept stammt aus dem GU Buch Vegan Basics* von Cornelia Schinharl. Mehr zu dem Buch erfährst Du hier.

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Buchvorstellung: Vegan Basics

©Thomas Jankovic

Dieses vegane Kochbuch kommt im altbekannten Stil der GU Basics-Reihe daher: Quadratformat, peppiges Layout & schöne Fotos, die Gusto machen. Im Buch verstreut finden sich Infoboxen mit Tipps, welche Speisen aus welchem Land vegan sind, wie man sich mit Kalzium & Co. versorgt oder was eigentlich vegane Margarine ist.

In der Einführung werden neben 17 veganen Lieblings-Lebensmitteln verschiedene typische Zutaten der veganen Küche wie Eiweißprodukte, Hülsenfrüchte, Getreide, Nüsse & Kerne ausführlich vorgestellt.

Die Rezepte teilen sich in

  • Frühstück & Snacks
  • Vorspeisen, Mezze, Antipasti
  • Salate & Suppen
  • Zum Sattessen
  • Süßes

Die Bandbreite reicht von mediterran und orientalisch über asiatisch bis bodenständig. Neben Klassikern, die sich in zahlreichen veganen Kochbüchern finden, wie z.B. Pancakes, Spaghetti mit Sugo & Schoko-Nußcreme finden sich aber auch viele neue Rezept-Ideen wie Mango-Kokos-Mus mit Amaranth, Rote-Beete-Tramezzini, Dattel-Tamarinden-Chutney oder Toast mit Nori-Gurken-Tatar.

Ganz zum Schluß gibt es noch ein paar Tausch-Tipps zum Veganisieren von alten Lieblingsrezepten.

Fazit: Vegan Basics* ist ein hübsches Buch mit vielfältigen Rezepten & hilfreichen Tipps, mit dem auch Neulinge problemlos vegane Köstlichkeiten auf den Tisch zaubern können.

Zum Ausprobieren gibt’s das Rezept für ein Dinkel-Nuss-Brot.

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Buchvorstellung: Vegane Versuchung

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Das wunderschön gestaltete Cover hat mir sofort Gusto auf die Rezepte gemacht. Im Innenteil geht es mit einem liebevoll gestalteten Layout & (großteils) tollen Fotos weiter.

Schon das Inhaltsverzeichnis klingt vielversprechend:

  • Selber schlemmen
  • Süßes zum Verschenken
  • Geschenkverpackungen (Kopiervorlagen für Geschenkanhänger & -schachteln)
  • Info (zu den Zutaten, Kochutensilien & dem Thema Veganismus)

Zu Weihnachten konnten wir bereits mit den äußerst dekorativen & genauso leckeren Nougat-Cups punkten. Bei den Männern in der Familie kamen die Whisky-Sahne-Trüffeln besonders gut an.

Alle Rezepte sind frei von Soja & Weizen, auch für Rohkost-Fans ist einiges dabei. Die Bandbreite reicht von Banoffee-Pie, Mandel-Kastanien-Hörnchen mit Quinoa über Pistazien-Cranberry-Marzipan-Konfekt und Mohnschnecken am Stiel bis zu Blaubeer-Eis auf Ananas.

Fazit: Wer ein hübsch gestaltetes Kochbuch für kreative süße Köstlichkeiten sucht und auch gerne ein bißchen bastelt, der wird mit Vegane Versuchung* sehr viel Freude haben. Definitiv eines meiner Lieblings-Kochbücher!

P.S.: Hier geht’s zum Rezept für die schokoladigen Karamellriegel zum ausprobieren!

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Schokoladige Karamellriegel

© D. Friedl/M. Emme

© D. Friedl/M. Emme

Schokoladige Karamellriegel

Für ca. 20-25 Stück

Zutaten Knusperteig
180 g Dinkelmehl, Typ 630
1 TL Backpulver
1 TL Maisstärke
100 g vegane Butter
3 EL Wasser
1 Prise Salz

Zutaten Karamell

120 g Rohrzucker
1 EL Ahornsirup
40 g vegane Butter
80 g Hafersahne
1 Msp. Vanillepulver

Zutaten Schokoladeglasur

200 g Zartbitterschokolade
Zubereitung
1. Alle trockenen Zutaten für den Teig in einer ausreichend großen Schüssel miteinander vermischen.
2.
Die Butter in Würfel schneiden & mit dem Wasser zu den trockenen Zutaten geben. Anschließend zügig zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten & 1/2 Std. lang kalt stellen. Das Backrohr auf 180 °C vorheizen.
3.
Den Teig zwischen Backpapier & Frischhaltefolie möglichst rechteckig ausrollen (ca. 30x 20 cm). Folie abnehmen & den Teig in schmale Streifen (Riegelbreite) schneiden, die Streifen dabei jedoch nebeneinander lassen. Noch mal quer halbierene, sodass eine schmale Riegelform entsteht.
4.
Auf der mittleren Schiene ca. 10-12 Min. lang backen, bis der Teig an den Rändern leicht braun wird. Danach herausnehmen & die Riegelkanten mit einem Messer vorsichtig nachziehen. Anschließend auf dem Backblech abkühlen lassen.
5.
Alle Zutaten für das Karamell in einen kleinen Topf geben & ca. 10-12 Min. lang bei mittlerer bis schwacher Hitze einkochen lassen, bis die Masse eine goldbraune, satte Farbe gewonnen hat. Die Masse sollte nach kurzem Abkühlen noch formbar sein. Dazu einen kleinen Tropfen auf einem Unterteller kurz abkühlen lassen & vorsichtig zwischen den Fingern formen (Vorsicht, Zuckermasse kann extrem heiß sein!).
6.
Die Karamellmassse über den Keksboden geben & nach dem Erkalten entlang der vorgefertigten Streifen zu Riegeln auseinanderschneiden.
7.
Die Schokolade hacken & über einem Wasserbad schmelzen. Danach die Riegel einzeln eintauchen oder mit der Schokolade überziehen.

Das Rezept stammt aus dem Buch Vegane Versuchung – soja- & weizenfrei,* das wir hier näher vorgestellt haben.

Eingepackt in einer kleinen Edelstahl-Lunchbox kann man die Riegel super mitnehmen und sie ohne Krümel transportieren 😉

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Blumenkohlburger

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Blumenkohlburger

Für 6 mittelgroße Burger
Zubereitungszeit 15 Min.
zzgl. 45 Min. Koch- & Backzeit

Zutaten:

1 kleiner Blumenkohl
300 g Kartoffeln
1 Handvoll Petersilie
3 Knoblauchzehen
2 EL grüne Oliven ohne Stein
2 EL eingelegte Kapern
3-4 EL Olivenöl zum Braten
100 g Semmelbrösel
2 EL Kürbiskerne
frisch gemahlene Muskatnuss
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Zubereitung:
Den Backofen auf 180 °C vorheizen. Den Blumenkohl in Röschen teilen. Die Kartoffeln schälen & reiben. Petersilie, Knoblauch, Oliven & Kapern fein hacken.
In einem großen Topf das Olivenöl erhitzen und Petersilie, Knoblauch, Oliven & Kapern darin anbraten. Die geriebenen Kartoffeln dazugeben und alles bei erhöhter Temperatur einige Min. weiterbraten.Dann den Blumenkohl hinzugeben, alles reichlich mit Muskatnuss, Salz & Pfeffer würzen. Umrühren, ein halbes Glas Wasser darübergießen und zugedeckt bei niedriger Temperatur 15 Min., oder bis der Blumenkohl gar ist, schmoren. Bei Bedarf noch etwas Wasser hinzufügen.Das Gemüse zerstampfen, Semmelbrösel & Kerne untermischen. Diesen Teig etwas abkühlen lassen & nochmals abschmecken. Dann Burger daraus formen & auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. In etwa 15 Min. goldbraun backen.Dazu schmeckt ein grüner Salat & asiatische Sweet-Chili-Sauce.

Mehr zum Buch Lunchbox Revolution* findest Du hier.

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Buchvorstellung: Lunchbox Revolution

Lunchbox Revolution Cover

 Die gebürtige Italienerin Micaela Stermieri wuchs mit frischgekochten Speisen ohne Zusatzstoffe und Geschmacksverstärker auf. Auch in Ihrem Kochbuch Veggie to go – Lunchbox Revolution* sucht man ungesundes Fastfood vergeblich. Neben leckeren Rezepten propagiert die Autorin auch Food-Sharing unter Kollegen: Abwechselnd kochen macht weniger Arbeit und zusammen essen  mehr Spaß 🙂

Kartoffeln & Reis werden am Abend vorgekocht , Zutaten auf Vorrat in größerer Menge produziert. So sind die Gerichte in der Früh schnell fertig gestellt. Die Rezepte sind großteils vegetarisch, haben aber fast alle schon Ideen zum Veganisieren dabei.

Zum Mitnehmen der Speisen empfiehlt Stermieri Thermosbehälter, Schraubgläser oder Bento-Boxen. Zur kompletten müllfreien Lunchbox-Ausstattung gehört natürlich auch das eigene Besteck und eine Stoff-Serviette.* Damit das Essen auch gut für Gesundheit & Umwelt ist, empfehlen wir auf herkömmliches Plastik zu verzichten und Alternativen wie Edelstahl-Behältern & Co. den Vorzug zu geben.

So, aber jetzt zu den Rezepten! Den Anfang machen Grundrezepte wie Tofu-Marinaden, Barbecue-Sauce und Erbsenpesto. Im Kapitel ‚Auf die Hand‘ gibt’s leckeres Fingerfood, von Reispapierröllchen bis zu Spinat-Calzone. Als nächstes locken Gemüse-, Pasta- & Reisgerichte, von Pennette in Zitronensauce bis zu Sushi in der Schale.

Auch im Salate- und Suppen-Kapitel ist für Abwechslung gesorgt mit Orangen-Avocado-Seitan-Salat oder indischer Linsensuppe. Natürlich darf auch was Süßes in der Lunchbox nicht fehlen, z.B. Energiebällchen oder Kürbis-Cupcakes. Den Abschluß machen noch ein paar Notfall-Rezepte, wenn die Zeit wirklich knapp ist.

Einen Minuspunkt gibt’s von uns dafür, dass das Buch in China gedruckt wurde 🙁 Zumindest wurde FSC Papier verwendet. Ansonsten ist Lunchbox Revolution ein schön gestaltetes Buch, das mit seinen Rezepten sicher Abwechslung in die Jausenbox bringt.

Das Rezept für Blumenkohlburger zum Ausprobieren gibt’s hier.

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Schilllingers Swing Kitchen – veganes Fastfood

Ein neues veganes Fastfood-Restaurant, mit dem klingenden Namen, „Swing Kitchen“ hat vor kurzem seine Türe in Wien eröffnet. Hinter diesem neuen Fastfood-Restaurant steht Karl „Charly“ Schillinger, der schon in Großmugl ein sehr gut gehendes Gasthaus mit reiner veganer Küche betreibt. Fokus liegt dort auf sonst typischen Fleischspeisen, die mit rein veganen Zutaten gekocht werden.

Swing Kitchen - vegan in Wien

In seiner „Swing Kitchen,“ die sich in der Schottenfeldgasse 3 in Wien ganz in der Nähe des Westbahnhof befindet, führt er diesen veganen Ansatz konsequent weiter und serviert 3 unterschiedliche vegane Burger, die man entweder einzeln oder in der Menü-Kombi nehmen kann. Beim Menü wählt man zwischen Pommes oder Cole Slaw oder Garden Salad und dann gibt’s noch einen kleines Getränk dazu. Man kann hier auch einen frisch gepressten Orangensaft nehmen, der kostet dann noch mal 80 Cent extra.

Neben Burgern gibt es auch 2 Wraps und Salate zur Auswahl. Als Sides stehen  Pommes, Vegan Nuggets und Onion Rings zur Auswahl. Für Naschkatzen gibt es natürlich auch vegane Nachspeisen  und Kaffee & Bio-Softdrinks fehlen ebenfalls nicht auf der Speisekarte. Extra zu erwähnen ist die eigens kreierte Swing-Cola, die wir aber erst beim nächsten Besuch verkosten werden.
Genial finden wir auch die „Fantastic without plastic“ Einstellung. Alles an Verpackung, Gabeln,  Löffeln, etc. ist kompostierbar oder aus Recycling-Material.

Essen in der Swing Kitchen
Vom Bestellvorgang funktioniert es ähnlich wie in anderen Fastfoodlokalen. Man stellt sich an, macht seine Bestellung, bezahlt und muss dann einige Minuten auf seinen Burger warten.

Veganer Burger in der Swing Kitchen in Wien
Aber jetzt mal zum Essen in der „Swing Kitchen“. Wir haben uns für den Swing Burger entschieden, einmal mit Pommes und einmal mit Cole Slaw. Der Burger selbst war überraschend groß, mit leckerem Brötchen, knackigem Salat, köstlicher Gurke, Tomatenscheibe und schmackhafter – von Charly selbst ausgetüftelter – BBQ-Sauce. Der Burger war sehr lecker und kann uneingeschränkt empfohlen werden.

Pommes in der Swing Kitchen

Die Pommes waren genau richtig und die Portion war mehr als ausreichend.

Cole Slaw in der Swing KitchenMeister Cole Slaw war ebenfalls ein voller Erfolg.

Natürlich haben wir für Euch auch die Nachspeisen verkostet und uns hierbei auf den Cheesecake und das Tiramisu konzentriert. Natürlich alles vegan und da muss man sagen, dass die Latte schon sehr hoch liegt. Wir hatten vorab speziell schon sehr viel Gutes über das Tiramisu gehört. Hier wurden unsere Erwartungen dann nicht ganz erfüllt. Es schmeckt gut, aber nicht wie ein herkömmliches Tiramisu mit Mascarpone-Creme und Biskotten.
Veganer Cheesecake in der Swing Kitchen in WienDer vegane Cheesecake war gut, hat aber noch Potential nach oben.
Alles in Allem waren wir vom Burgermenü sehr angetan und können dies uneingeschränkt empfehlen. Auch mit den Nachspeisen kann man nicht wirklich was falsch machen.

Sehr toll fanden wir auch, dass einem Mädel am Nebentisch, der ihr Tablett mit dem Essen durch ein Mißchgeschick auf den Boden fiel, alles gratis ersetzt wurde. Es war sofort ein Mitarbeiter da, der den Boden aufgewischt hat, fragte, was sie bestellt hatte und sofort alles neu zubereiten hat lassen. Das war wirklich top Kundenservice!!

Ambiente in der Swing Kitchen
Einrichtung und Aufmachung sind sehr stimmig. Sitzmöglichkeiten sind vorhanden, wobei beim abendlichen Ansturm gestern dann doch zu wenig. Aufgrund der Menge an hungrigen Kunden war es auch ziemlich laut im Lokal. Grundsätzlich lädt das Lokal deshalb eher zum kurzen Verweilen ein, was perfekt zum Fastfood Konzept paßt.

Uns hat es sehr gefallen und super geschmeckt, Schillingers Swing Kitchen wird uns sicher wiedersehen.

Daten & Fakten Swing Kitchen:

Schottenfeldgasse 3,
1070 Wien
www.swingkitchen.com