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Lunchbox-Rezept: Heidelbeerschnitte

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Vegane Heidelbeer-Streuselschnitten

Ergibt ca. 20 Stück

 Zutaten für Boden und Streusel:

  • 200 g Dinkelmehl
  • 200 g Dinkel-Vollkornmehl
  • 1 TL Backpulver
  • 2 TL Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL getrocknete Zitronenschale
  • 180 g Zucker
  • 225 g Margarine, zimmerwarm
  • 3-4 EL Pflanzenmilch

 Zutaten für die Füllung:

  • 500 g Heidelbeeren
  • 100 g Zucker
  • 4 TL Maisstärke
  • 2 EL kaltes Wasser
  • 1 TL Vanillepulver (z.B. aus dem Weltladen)

Zubereitung:

  • Backrohr auf 180° Grad vorheizen.
  • Eine Backform mit ca. 24×34 cm einfetten.
  • In einer Rührschüssel Mehl, Zucker, Backpulver, Gewürze und Salz vermischen.
  • Löffelweise Margarine zugeben und mit dem Handmixer mit Knethaken einrühren.
  • Wenn der Teig krümelig wird, die Pflanzenmilch eßlöffelweise hinzufügen. Mit der Hand in den Teig kneten und wieder Milch zugeben.
  • In einer zweiten Schüssel Heidelbeeren, Zucker, Maisstärke, Wasser und Vanillepulver verrühren.
  • 2/3 des Teiges in die gefettete Backform geben, fest und flach drücken.
  • Heidelbeermischung  darüber geben und verteilen.
  • Zuletzt die Teigkrümel über die Heidelbeeren verteilen.
  • Rund 45 Minuten backen. Wenn die Schnitten fertig sind, sollten die Heidelbeeren köcheln.
  • Vollständig auskühlen lassen, dann in Schnitten schneiden.

Super zum Mitnehmen für Picknick, Schuljause und Büro. Einfach in die Lunchbox packen und los geht’s!

Vegan in Wien

VeganWien_coverDas Stichwort Vegan ist derzeit in aller Munde. Das Angebot an veganen Produkten von Kosmetik über Kleidung und Lebensmittel wird immer größer und unübersichtlicher. Mit dem Büchlein ‚Vegan in Wien‘ aus der Serie Stadtbekannt hat der Holzbaum-Verlag hier Abhilfe geschaffen.

Das A6 große Taschenbüchlein mit knapp 130 Seiten bietet wesentlich mehr als einen reinen Einkaufsführer:Von Gründen, die für eine vegane und biologische Lebensweise sprechen, Erklärung von Gütesiegeln, einem 1-wöchigen Speiseplan (Rezepte dazu findet man auf stadtbekannt.at) bis zu einer Auflistung von Food Co-ops, Bio-Kistl-Lieferanten und mehr.

Nach einem knapp 30-seitigen Lokalführer folgt der Shopping-Guide, der quer durch den Gemüsegarten Reformhäuser, Bäckereien, Online-Shops, Mode- und Beautyadressen preisgibt.

Fazit: Alles in allem bietet ‚Vegan in Wien‘ eine ganz gute Übersicht für Neulinge. Fakt ist, dass ein Druckwerk heutzutage von der Aktualität her nicht mit elektronischen Medien konkurrieren kann. Für diejenigen, die immer auf dem letzten Stand sein möchten, empfehlen wir die App von animal fair. Alle, die das Gedruckte bevorzugen, bekommen für knappe € 10,- mit Vegan in Wien* eine gute erste Übersicht.

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Vegan für Einsteiger

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Werd‘ ich mit veganem Essen richtig satt? Bekomme ich alle Nährstoffe, die ich brauche?

Diese und viele andere Fragen sind typisch für die Anfangszeit, wenn man mit der veganen Küche liebäugelt. Hier soll Vegan für Einsteiger Abhilfe schaffen. Das neue Buch von Rüdiger Dahlke kärt auf, liefert fundierte Infos, nimmt die Angst und erleichtert den Umstieg mit zahlreichen leckeren Rezepten.

In der vorderen Umschlagklappe findet man Quellen für die wichtigsten Nährstoffe für Veganer, wie Eisen oder Omega-3-Fettsäuren. Der erste Teil des Buches widmet sich ausführlich gesundheitlichen & ethischen Fragen, wie

  • Was hat Fleisch mit dem Welthunger zu tun?
  • Warum sind tierische Produkte ungesund?
  • Welche positiven Nebenwirkungen hat vegane Ernährung?

Wer mehr zu diesen Themen wissen möchte, dem sei auch Dahlkes Bestseller Peace Food* ans Herz gelegt.

Im Praxisteil werden zuerst Alternativen für Fleisch- und Milchprodukte vorgestellt. Eine praktische Austauschtabelle zeigt auf einen Blick, womit man  z.B. ein Ei ersetzen kann. Die ‚Einkaufsliste für Pflanzenesser‘ sorgt dafür, das man alle notwendigen Basiszutaten zuhause hat. Die Rezepte sind in die 4 Wochen des Programms unterteilt. Gestartet wird mit Fleisch-Ersatz Rezepten, mit der Zeit folgen mehr Schmankerln der echten Pflanzenküche. In der hinteren Umschlagklappe werden zum Schluß Spezialitäten der veganen Küche, wie Süßlupinen, vorgestellt.

Fazit: Viel hilfreiches Hintergrundwissen für ‚Anfänger‘,  teils leicht esoterisch angehaucht. Die Fotos machen Appetit, leider sind nicht alle Rezepte bebildert. Die Rezepte haben eine gute Bandbreite von Fleisch imitierenden Gerichten wie ‚Steak-Sandwich‘ bis zu originellen pflanzlichen Leckerbissen wie ‚Tomaten-Bruschetta mit Aprikosen‘. Zu einem Preis von rund 13,- € definitiv eine empfehlenswerte Starter-Lektüre für Vegan-Interessierte.

Bildnachweis: GU / Ulrike Holsten

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Polenta? Pizza? Polentapizza!

25_Polenta-Pizza_13140Hier ein kleiner Vorgeschmack auf die Vorstellung von Vegan für Einsteiger.

Für 2 Personen
40 Min. Zubereitung

Polenta-Pizza mit Rucola und Tomaten

Zutaten

  • 600 g Polenta
  • 1,5 l Gemüsebrühe
  • 1 TL Salz
  • 2 EL Sojasauce**
  • 4 EL getr. Oregano
  • 10-12 Kirschtomaten
  • 5 Champignons
  • 1 kleiner Zucchino
  • 10 schwarze Oliven (ohne Stein)
  • 4 EL Tomatenmark
  • 20 g Pinienkerne
  • 2 Handvoll Rucola

Zubereitung

1. Für den Pizzaboden die Gemüsebrühe in einen Topf gießen und mit Salz und Sojasauce mischen. Zum Kochen bringen und sofort den Oregano und die Polenta kräftig mit einem Holzlöffel unterrühren. Noch einmal kurz aufkochen, dann den Topf vom Herd ziehen und die Polenta 10 Min. unter Rühren quellen lassen. Die Masse gleichmäßig auaf einem Backbleck verteilen und in 10 Min. fest werden lassen.

2. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Für den Belag die Kirschtomaten waschen. Die Pilze putzen und den Zucchino waschen. Tomaten, Pilz, Zucchino und Oliven in Scheiben schneiden. Das Tomatenmark auf den Pizzaboden streichen und die Pizza nacheinander mit Tomaten und Zucchinoscheiben belegen und die Oliven darüberstreuen.

3. Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten und über den Belag streuen. Im Ofen (Mitte) ca. 15 Min. backen. Den Rucola verlesen, waschen, trocken schleudern und locker über die heiße Pizza streuen. Die Polenta-Pizza in Stücke schneiden und servieren.

3796_Vegan-Cover.inddVariante: Die Pizza schmeckt pur, aber auch mit Käse. Veganen Streukäse gibt es im Bioladen.

Und so schaut Vegan für Einsteiger* aus…Hier geht’s zur Buchvorstellung, aber jetzt erstmal gutes Gelingen und Mahlzeit!

Bildnachweis: GU / Ulrike Holsten

**Wenn Du die Sojasauce durch Tamari ersetzt, ist dieses Gericht glutenfrei!

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Rührei ohne Ei?

ruehrei-1Der nächste Lebensmittelskandal? Wurde ahnunglosen Konsumenten wieder mal etwas vorgekaukelt? Nein, diesmal zum Glück nicht. Des Rätsels Lösung ist einfach. Heute gibt’s, wie versprochen, das Rezept für vegane ‚Eierspeis‘. Die Anregung dazu stammt aus dem Buch Vegan für Einsteiger, wir haben das Rezept leicht abgeändert* Die Buchvorstellung von Vegan für Einsteiger findest du hier.

Würziges Rührei

Zutaten für 2 Personen, Zubereitungszeit ca. 20 Minuten

  • 200 g Tofu (kein Seidentofu!)
  • 2 EL Sojadrink
  • 1 TL Kurkuma
  • 2 Msp. Paprikapulver edelsüß
  • 1 kleine Zwiebel
  • 10 Kirschtomaten
  • 100 g Räuchertofu**
  • Kala Namak Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 4 EL Rapsöl

1. Tofu in einem tiefen Teller mit einer Gabel zerdrücken. In einer kleinen Schüssel den Sojadrink mit Kurkuma und Paprikapulver verrühren und über den Tofu leeren. Gut durchmischen, sodaß der ganze Tofu gefärbt ist. 10 Minuten ziehen lassen.

2. Zwiebel schälen und fein hacken. Räuchertofu in kleine Würfeln schneiden. Kirschtomaten halbieren oder vierteln, je nach Größe.

3. 2 EL Öl in einer Pfanne erhitzen.  Zwiebel und Räuchertofu ca. 4 Minuten anrösten Dann herausnehmen und zur Seite stellen.

4. In den restlichen 2 EL Öl den Tofu mit der Gewürzmischung 2 Minuten anbraten. Mit Kala Namak Salz und Pfeffer abschmecken.

5. Zwiebel, Räuchertofu und Kirschtomaten dazugeben und nochmal 2 Minuten unter Rühren braten.

Guten Appetit!

**Achtung: In Räuchertofu versteckt sich gerne Sojasauce, die Weizen enthält. Bei Räuchertofu mit Tamari sind Gluten-Vermeider auf der sicheren Seite.

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Wir kochen vegan

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Unter diesem Titel haben der bekannte Spitzenkoch Siegfried Kröpfl und seine Tochter Melanie vor kurzem ein gemeinsames Kochbuch herausgebracht.

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Getreu dem Untertitel des Buches ‚Veganer Genuß für die ganze Familie‘ stellt das Vater-Tochter-Gespann über 90 Rezepte vor, die großteils bodenständig und auch für Kinder geeignet sind. Wer auf der Suche nach veganisierten österreichischen Hausmannskost-Gerichten ist, wird hier fündig: Von der Frittatensuppe über Faschierte Laibchen, Käsespätzle & Krautfleckerl bis zu Mohnnudeln & Marmorguglhupf.

Damit haben sich die Kröpfls – meiner Meinung nach – auf schwieriges Terrain begeben. Denn alle von uns kennen diese Klassiker in ihren ursprünglichen Versionen mit Fleisch- und oder Milchprodukten. Fast automatisch fängt man also an, die veganen Varianten mit den Originalen zu vergleichen.

Wir haben deshalb als Erstes gleich mal die Frittatensuppe, den Kaiserschmarrn und den Marmorkuchen ausprobiert.

Alle Rezepte haben uns geschmeckt, auf ihre Art. Eine exakte Kopie des Originals darf man sich nicht erwarten. Es finden sich aber auch noch ganz andere spannende Rezepte in Wir kochen vegan,* z.B. Ahorn-Bananen-Eis mit karamelisierten Pekannüssen, Kürbis in Kokos-Safran-Sauce mit Basmatireis und Kirschen-Rhabarber-Kokos-Smoothie.

Das Buch ist nett aufgemacht und hat mich vom Layout her gleich angesprochen. Die Rezepte sind kurz und bündig erkärt. Den Großteil der Zutaten bekommt man in regulären Supermärkten, den Rest in Bioläden. Für alle Neulinge gibt es vorne eine kurze Erklärung zum Veganismus, speziellen veganen Zutaten und wo sie erhältlich sind. Was für Anfänger sicher ein Vorteil ist. Zubereitungszeiten werden leider keine angegeben.

Fazit: Wer gerne gute österreichische und internationale klassische Gerichte isst und nicht erwartet, dass sie genau wie das Original schmecken, wird mit diesem Buch sicher Freude haben.

Zum Abschluß wie immer ein Rezept zum Nachkochen. Der Ei-Aufstrich hat uns wirklich überzeugt und dabei kann man gleich das Kala Namak Salz ausprobieren 🙂

Ei Aufstrich für 4 Portionen

Zutaten:

  • 150 g Naturtofu
  • 1/4 Zwiebel
  • 2 Essiggurkerl
  • Schnittlauch
  • 4 EL vegane Mayonnaise (z.B. von Plamil)
  • 1 TL Kurkuma
  • 1/2 TL Kala Namak (Schwarzes Salz)
  • 1 TL Paprikapulver

Den Naturtofu gut ausdrücken. Zwiebel und Gurkerl klein schneiden und untermengen. Mit dem Stabmixer pürieren. Die restlichen Zutaten dazugeben und mischen. Je nach Vorliebe mit Paprikapulver abschmecken.

Tipp: In ausgehöhlte Tomaten gefüllt und mit Petersilie dekoriert, sieht der Aufstrich besonders lecker aus.

Unser Tipp: Wir mögen den Eiaufstrich lieber mit Stückchen statt püriert. Deshalb lassen wir das Pürieren mit dem Stabmixer einfach weg.

Wer jetzt Lust bekommen hat, das Buch zu kaufen, hier noch die bibliografischen Daten:

Siegfried & Melanie Kröpfl
Wir kochen vegan
Hubert Krenn Verlag – www.hubertkrenn.at
ISBN 978-3-99005-181-8
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Ostern ohne Eier…

kala_namak_gewinnspiel_neu-1Ostern naht – und wie jedes Jahr steigt damit auch der Ei-Konsum stark an. Über die Gründe, warum wir keine Eier mehr essen, habe ich vor längerer Zeit schon mal in Faule Eier geschrieben. Besonders das Zerhäckseln oder Vergasen der vielen Millionen männlichen Küken bei vollem Bewußtsein hat uns den Appetit auf Eier verdorben 🙁

Seitdem haben wir uns ausführlich mit Alternativen beschäftigt und viele leckere Speisen entdeckt und ausprobiert, die ganz ohne Eier auskommen. Unsere wichtigste Zutat für alles, was einen Ei-ähnlichen Geschmack haben soll, ist das sogenannte Kala Namak Salz. Dabei handelt es sich um eine indische Salz-Spezialität, die auch als Schwarzsalz bekannt ist. Der leicht schwefelige Geschmack erinnert wirklich überraschend an Ei und hat auch meinen Mann, der sehr gerne Eier gegessen hat, voll überzeugt.

Wir kaufen unser Kala Namak Salz im veganen Supermarkt Maran Vegan in Wien. Dort haben wir auch das praktische Hickorysalz oder Rauchsalz entdeckt mit dem man Speisen ganz einfach eine leichte Räuchernote geben kann. Natürlich gibt es beim Maran Vegan noch ganz viele andere spannende Zutaten und Produkte zu entdecken: Vegane Kochbücher oder die tollen Rohkost-Süßigkeiten der Simply Raw Bakery. Besonders toll finde ich auch, dass man sich einige Sachen mit mitgebrachten Behältern selbst abfüllen kann. Sowas würde ich mir noch viel mehr wünschen.

Aber zurück zu den Eiern. Wir wollen die Osterzeit zum Anlaß nehmen, um noch mehr Leute zu motivieren eifreie Rezepte zu probieren. Deswegen stellen wir Euch in den nächsten 3 Wochen ein paar unserer Lieblingsrezepte vor: Vom Eiaufstrich über Rührei bis zu einer super einfachen und leckeren Karottentorte – perfekt für die Kaffejause am Ostersonntag.

Das Tolle ist, dass uns Maran Vegan dafür 3 Packungen Kala Namak Salz zum Verlosen zur Verfügung gestellt hat. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle nochmal ganz herzlich bei Herrn Maran bedanken, der meine Idee sofort unterstützt hat!

Jetzt fragt Ihr Euch wohl, wie Ihr ein Schwarzsalz ergattern könnt 🙂 Also, wir würden gerne von Euch wissen, welches vegane Produkt aus dem Beechange Webshop Euch am Besten gefällt und warum. Unter allen Kommentaren auf Facebook und dem Blog werden dann die 3 Salze verlost. Teilnehmen könnt Ihr bis Freitag, 11. April. Wer die Salze bekommt, verraten wir dann hier im Blog.

Update: Unsere Gewinner stehen fest! Wir gratulieren Anna, Kahtrin und Martin. Infos zur Zusendung erhaltet Ihr per Email.

 

Vegane Hirsetaler mit Tomaten, Vanille & Co

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 Wie versprochen, hier das Rezept aus Vegan vom Feinsten,* das ich hier vorgestellt habe.

Für 4 Personen
50 Min. Zubereitungszeit
Pro Portion ca. 25 kcal

Hirsetaler mit Spinat & Tomaten-Orangen-Sauce

Zutaten

  • 150 g Hirse
  • Salz
  • 2 EL Sojamehl
  • 250 ml Orangensaft
  • 1 TL scharfer Senf
  • 1 TL getrockneter Thymian
  • 250 g Cocktailtomaten
  • 4 Schalotten
  • 20 g frischer Ingwer
  • 8 EL neutrales Pflanzenöl
  • 1 getrocknete Chilischote
  • 1/3 ausgekratzte Vanilleschote
  • 250 g junger Spinat (ersatzweise TK-Blattspinat aufgetaut)
  • 70 ml Hafersahne
  • 1-2 EL Aceto balsamico bianco
  • Cayennepfeffer
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung

1. Die Hirse mit 400 ml Wasser zum Kochen bringen. Bei mittlerer Hitze zunächst im geschlossenen Topf 5 Min. kochen, dann salzen und offen 10-15 Min. weiterkochen, bis das gesamte Wasser verdampft ist. Sojamehl, 50 ml Orangensaft, Senf und Thymian untermischen und die Hirse zugedeckt bis zur Verwendung ziehen lassen.

2. Die Tomaten waschen und halbieren. Die Schalotten schälen und würfeln. Den Ingwer schälen. Die Hälfte in Scheiben schneiden, den Rest fein würfeln. In einer Pfanne 1 EL Öl erhitzen. Die Tomaten darin runderhum bei mittlerer Hitze 4-5 Min. anbraten und wieder herausnehmen.

3. Die Hälfte der Schalottenwürfel, Chilischote, Ingwerscheiben und Vanilleschote in die Pfanne geben und kurz andünsten. 150 ml Orangensaft angießen und in 3-4 Min. etwas einkochen. Die Sauce durch ein Sieb gießen und zurück in die Pfanne geben. Die Tomaten in die Sauce geben, alles mit Salz abschmecken und zugedeckt warm halten.

4. Den Spinat gründlich waschen und trocken schleudern, grobe Stiele entfernen (TK-Spinat abtropfen lassen). Den übrigen Orangensaft mit Hafersahne und Speisestärke verrühren. Die restlichen Schalottenwürfel mit den Ingwerwürfeln in 1 EL Öl in einem Topf 3 Min. andünsten.

5. Den Spinat zu den Ingwer-Schalotten geben, bei geschlossenem Deckel zusammenfallen lassen und salzen. Die Orangensahne unterrühren und etwas einkochen. 1 EL Essig einrühren, den Spinat mit Salz, Essig und Cayennepfeffer abchmecken und zugedeckt warm halten.

6. Die Hirsemasse mit Salz und Pfeffer abschmecken und daraus zwölf Taler formen. 2 EL Öl in einer Pfanne erhitzen. Die Hälfte der Taler in 3-4 Min. sehr knusprig anbraten, wenden, 1 weiteren EL Öl zugeben und die andere Seite ebenfalls in 3-4 Min. knusprig braten. Fertige Taler auf Küchenpapier entfetten und die übrigen ebenso braten. Je drei Hirsetaler mit Spinat und Tomaten anrichten und sofort servieren.

Viel Spaß beim Kochen & vor allem guten Appetit!

Bildnachweis: GU / Foto: Mona Binner

*Dieser Beitrag enthält Affiliate Links. Wenn du über einen dieser Links etwas kaufst, zahlst du keinen Cent mehr,  aber ich bekomme eine kleine Provision. Damit ermöglichst du mir das Betreiben des Blogs. Herzlichen Dank! 🙂

Vegan kochen für Feinschmecker

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Derzeit schießen neue vegane Kochbücher wie Schwammerln aus dem Boden. Ständig gibt es Neue, da ist es nicht leicht, den Überblick zu behalten. Deswegen hab‘ ich mich genau umgeschaut und wieder mal ein besonders schönes Exemplar für Euch herausgesucht und getestet:

Vegan vom Feinsten von Nicole Just & Martin Kintrup. Nicole ist treuen Blog-Lesern sicher schon durch ihre ersten beiden Kochbücher La Veganista & Vegan backen ein Begriff. Martin Kintrup ist auch der Autor eines unserer Lieblingskochbücher: Zur Buchvorstellung von Vegan für Faule geht’s hier.

Visuell fixiert wie ich bin, haben mich sofort die professionellen, Gusto machenden Bilder und das übersichtliche & ansprechende Layout begeistert. Auch das robuste Hardcover trägt zum qualitativ hochwertigen Eindruck dieses Kochbuchs bei.

Inhaltlich geht’s gleich mal mit kreativen Würzmittel-Ideen wie Tonkasalz los. Sehr spannend fand ich auch die Anleitung zum selbst Räuchern zuhause mit einfachen Mitteln. Nur der massige Einsatz von (umwelt- & gesundheitstechnisch umstrittener) Alufolie hat mich bisher vom Ausprobieren abgehalten.

Danach folgen kreative Rezepte wie Dulce de Leche (ja, auch das geht vegan!) und Haselnuss-Chili-Topping. Gleich im Anschluß kommen die kalten Vorspeisen & Salate. Hier kann man zwischen etwas einfacheren Speisen wie Mandel-Tomaten und aufwendigeren Kreationen wie Getrüffelten Rote-Bete-Röllchen mit Merrettich-Reis-Füllung wählen. Weiter geht’s mit den warmen Vorspeisen und Suppen. Die ausgefallene Speisen wie Süßkartoffel-Paprika-Lasagne mit Räuchertofu und Mojo oder Tomaten-Linsen-Confit mit Kichererbsenplätzchen verlocken definitiv zum Nachkochen.

Auch die Haupstpeisen lassen einem das Wasser im Mund zusammenlaufen. Optisch hat es mir sofort das Granatapfel-Nuss-Couscous mit gebratenen Kürbisspalten angetan mit den leuchtenden Orange- und Rot-Tönen. Genau wie in den anderen Kapiteln, gibt es auch hier asiatisch inspirierte Gerichte, wie Gebratenen Tempeh und Gurken-Wakame-Gemüse.

Das letzte Rezept-Kapitel widmet sich erwartungsgemäß den Desserts. Auch hier findet man Einfallsreiches wie etwa Plfaumen-Chai-Tarte mit Kokos-Topping oder Johannisbeer-Tonka-Terrine im Crepemantel. Im Anschluß an die Getränke-Tipps und Menü-Vorschläge schließt das Buch mit der Erklärung einiger veganer Zutaten.

Fazit:
Wer Wert auf eine schöne Aufmachung und einfallsreiche, ungewöhnliche Rezepte legt, wird mit diesem Buch viele tolle Geschmackserlebnisse haben.

Hier geht es nicht um schnelle Alltagsküche, sondern darum zu genießen und sich etwas Besonderes zu gönnen. Dafür sollte man sich Zeit nehmen und eine gewisse Koch-Erfahrung kann auch nicht schaden. Um die 4 Eis-Rezepte aus dem Dessert-Teil zu machen, braucht man eine Eismaschine. Auch sonst ist es sicher ein Vorteil, wenn man eine gut ausgestattete Küche hat.

Für anspruchsvolle Köche mit Muße definitiv zu empfehlen 🙂

P.S.: Wie immer wollen wir Euch auch diesmal ein Rezept zum Nachkochen nicht vorenthalten. Ihr dürft Euch jetzt schon auf Hirsetaler mit Spinat und Tomaten-Orangen-Sauce freuen…

Bildnachweis: GU / Foto: Mona Binner

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Hereinspaziert!

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Es ist soweit! Ab sofort ist der Beechange-Webshop geöffnet & es darf eingekauft werden. Wir sind gespannt, wie Euch die Produkte gefallen & freuen uns, wenn Ihr uns Feedback gebt, den Shop bewertet & den Shop-Start auf Facebook in die Welt hinauspostaunt.

Herzlichen Dank & viel Spaß,

Euer Beechange-Team