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Muso Koroni kommt nach Wien!

Wer sich gerne trendy kleidet und dabei Wert auf faire & vegane Ökomode legt, der ist bei Muso Koroni richtig.

Im Juni 2008 wurde Muso Koroni von der Steirerin Jasmin Schister als Onlineshop gegründet.

Der Name Muso Koroni kommt von einer westafrikanischen Göttin, die als Mutter aller Lebewesen gilt, die Tiere und Pflanzen erschafft. Passend für ein Unternehmen dessen Philosophie es ist, nur Produkte in Harmonie von Mensch, Tier und Umwelt anzubieten.

Über die Jahre ist der Muso Koroni Onlineshop gewachsen und bietet mittlerweile neben Mode für Mann und Frau auch Schuhe, Accessories und Kosmetik an.

Ursprünglich hat Jasmin Muso Koroni gegründet, um Veganern den Einkauf von passender Kleidung zu erleichtern, die auch hip ist. Die Mode ist aber auch ideal für Menschen, denen ein ökologischer Lebensstil wichtig ist oder, die z.B. kein Leder vertragen.

Bei Muso Koroni wird Nachhaltigkeit, unter anderem, wie folgt gelebt:

  • Die Produkte stammen, wenn möglich, von europäischen Firmen, um lange Transportwege zu vermeiden.
  • Fairtrade Unternehmen werden unterstützt.
  • Müll wird durch Rechnungen per Mail und das Wiederverwerten von Verpackungen vermieden.
  • Der Webserver wird natürlich mit Ökostrom betrieben.

In Kürze eröffnet in Wien der erste Muso Koroni Shop. Am 10. August 2012 öffnet das Geschäft in der Josefstädter Straße 33, im 8. Bezirk seine Pforten.

Die aktuellen Infos dazu findet Ihr auf der Facebook-Seite von Muso Koroni.

Liebe Jasmin, auf diesem Weg alles Gute für die Eröffnung des Shops und weiterhin viel Erfolg!

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Lecker backen ohne Eier

Letztes Mal habe ich Euch ja schon einiges über das Schicksal der Tiere in der Eierproduktion erzählt.

Es gibt aber noch mehr Gründe, die gegen den Konsum von Eiern sprechen.

Zum Einen bestehen Eier zu 70% aus ungesundem, weil gesättigtem Fett, zum Anderen sind sie voller Cholesterin. Darüber hinaus sind Eier der perfekte Wirt für Salmonellen auf Grund ihrer porösen und zerbrechlichen Schale, die wiederum auf die schlechten Haltungsbedinungen der Hühner zurückzuführen ist (Quelle: Vebu).

Auch für die Umwelt ist die Eierproduktion eine Katastrophe. Es entstehen riesige Mengen Mist, die ungeklärt in den Wasserkreislauf gelangen und damit auch ein erhebliches Fischsterben verursachen können. In den USA produzieren die Hühnerfarmen bereits heute mehr Ausscheidungen als die menschliche Bevölkerung, in Deutschland ist es ähnlich (Quelle: Peta).

So, jetzt aber, wie versprochen, ein paar Möglichkeiten, um Eier in Backsachen zu ersetzen.

Für feuchte Teige und Muffins eignet sich Apfelmus sehr gut. 3 EL entsprechen einem Ei. Den Apfel schmeckt man kaum.

Für Kuchen sind reife Bananen gut geeignet, man schmeckt sie allerdings schon heraus. Eine halbe Banane ersetzt ein Ei.

Für Vollkorn-Backsachen ist Leinsamen sehr gut. Ein Ei wird durch 2 gemahlene EL Leinsamen, vermsicht mit 3 EL Wasser ersetzt.

In Kuchen und Gebäck kann man Eier auch mit Sojamehl oder Stärkemehl ersetzen. 1 EL ersetzt ein Ei.

Bratlinge, Kuchen und leichtes Gebäck kann man auch gut mit Ei-Ersatzpulver machen, das aus Maisstärke und Lupinenmehl besteht. Man bekommt es in Bio-Geschäften oder Reformhäusern. Statt 1 Ei kann man einfach 1 TL Ei-Ersatzpulver mit 40 ml Wasser vermischen (Quelle: Vebu).

Noch mehr hilfreiche Infos und leckere Rezepte findet Ihr bei Peta und Vebu.

Viel Spaß und gutes Gelingen!

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Faule Eier…

Ostern steht vor der Tür…Ostereier färben, Ostereier suchen, viele Schoko-, Marzipan- und sonstige Eier mampfen. Wenn ich an meine Kindheit zurückdenke, verbinde ich mit dieser Zeit sehr positive Erinnerungen. Warum ich heute trotzdem mit der Eierproduktion nichts mehr zu tun haben möchte, erzähle ich Euch heute.

Der ständig steigende Verbrauch von Eiern hat dazu geführt, dass spezialisierte Hybridhühner gezüchtet werden, die sich zwar nicht fortpflanzen, dafür aber unnatürlich viele Eier legen. Diese Hochleistungshühner werden vor allem von 2 Großkonzernen gezüchtet. Der eine davon, Hendrix Genetics, behauptet, dass weltweit bereits 50% der Eierproduktion mit Hennen aus ihren Brütereien erfolgt.

Beim sogenannten Sexen werden die Küken nach Geschlecht sortiert. Die männlichen Küken werden dabei aussortiert und danach lebendig geschreddert oder vergast. In Österreich sind das jährlich 6,3 Millionen männliche Küken, in Deutschland sogar 50 Millionen pro Jahr. Diese Praxis ist auch in Biobetrieben gängig!

Viel schlechter als den Hühnern in Freilandhaltung geht es den Legehennen in der Käfighaltung. Weiblichen Küken wird mit einem glühenden Eisen der Schnabel gekappt und dann werden sie zu dritt oder viert in winzige Käfige gezwängt, wo sie nicht mal ihre Flügel spreitzen können. 18 Monate und rund 400 Eier später werden die völlig ausgemergelten Tiere geschlachtet und enden in Hühnersuppen oder als Tierfutter.

Die Kontrolle darüber, aus welcher Haltung ein Ei stammt endet, sobald ein Ei zum Inhaltsstoff in in einem verarbeiteten Lebensmittel (wie Nudeln, Aufstriche, Mehlspeisen, etc.) oder in einer Mahlzeit in einem Restaurant wird. Als Verbraucher kann ich nur erkennen, dass Eier in dem Produkt enthalten sind.*

Kein Grund zum Verzweifeln! Wie Ihr Eier in Euren Speisen ganz leicht ersetzen könnt, verrate ich Euch das nächste Mal.

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*Quellen: Vebu, Peta und Vier Pfoten

 

 

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Bärlauch einmal anders

Ganz nach dem Motto ‚regional & saisonal‘ heute was Kulinarisches zur Bärlauchsaison…

Bärlauchsalz

50 g Bärlauchblätter

500 g Salz

Die Bärlauchblätter waschen, trocken tupfen und mit 50 g Salz im Standmixer pürieren. Diese relativ flüssige Paste unter das restliche Salz mengen und gut vermischen, sodaß möglichst alle Klümpchen weg sind.

Das Bärlauchsalz auf einem Tablett oder Backblech ausbreiten und vollständig durchtrocknen lassen. Am Besten geht das an der frischen Luft bei Sonnenschein. Drinnen riecht’s sonst doch recht knoflig 🙂 Je nachdem wie warm es ist, dauert das 1-2 Tage.

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 Schweinhundfaktor: niedrig

Kostenfaktor: niedrig

Das war die Veggie Planet 2012!

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Hier ein kleiner Erfahrungsbericht von unserem Besuch der Veggie Planet in Salzburg mit ein paar Fotos.

Bei den Ständen der Veggie Planet herrschte eindeutig mehr Andrang als bei den Ständen der parallel stattfindenden Paracelsus-Messe. Das Besucherinteresse war groß, vor allem bei den Kochshows und den Verkostungen herrschte großer Andrang.

Am Besten hat uns der Vortrag über Grüne Smoothies von Dr. Christian Guth gefallen. Da wir von den grünen Smoothies so begeistert sind, folgt in Kürze ein eigener Beitrag dazu.

Daniela Petschl von Vegcook hat ein leckeres grünes Nudelnest gekocht.

Der Cake-Artist und Konditormeister Chris Geiser begeisterte mit seiner veganen Riesenschaumrolle und verwöhnte alle Schleckmäuler mit Petits Fours.

Bei beim Muso Koroni Stand aus der schönen Steiermark konnte man coole und fair gehandelte Kleidung und vegane Schuhe kaufen. Es gab auch eine tolle Auswahl an veganer und fair gehandelter Kosmetik.

Auch die österreische Marke Ringana hat uns mit Ihrer Frische-Kosmetik begeistert.

Neben einer interessanten Auswahl an Produkten aus Bio-Kokosnüssen (von Dr. Goerg) und kritischer Literatur am Stand der Veganen Gesellschaft Österreichs, waren wir auch von der neu entwickelten Zahnpasta von Sante mit B 12 begeistert.

Auf zur Veggie Planet

Dieses Wochenende findet in Salzburg im Kongresshaus die Veggie Planet, Österreichs allererste Messe für fleischfreien Genuss statt.

Gleichzeitig findet auch die Paracelsus-Gesundheitsmesse statt und die Eintrittskarte gilt für beide Messen. Mit der Vegan-card gibt’s 3 € Ermäßigung auf den Eintritt.

Was erwartet Euch?

Das Wichtigste zuerst: Es gibt was Leckeres zu essen! Unter Anderem ist Spar mit seiner neuen Veggie-Produktlinie vor Ort und Wojnar mit seinen veganen Green Heart Aufstrichen. Auch Kokosblütenzucker und andere exotische Kokosprodukte von Dr. Goerg gibt es zu entdecken. Das kulinarische Programm wird durch Kochshows rund um Grüne Smoothies, vegane Desserts und spannende Vorträge abgerundet.

Bei der Veggie Planet geht es aber nicht nur ums Essen.

Beim Vegetarierbund, den Vier Pfoten und der Veganen Gesellschaft Österreich kann man dann jede Menge interessante Infos zum veganen Lebensstil und zu Tierschutz und Tierrechten erfahren.

Muso Koroni ist mit Ökomode, veganen Schuhen & Büchern und Naturkosmetik vor Ort und auch Ringana ist mit ihrer Frischekosmetik vertreten.

Zum Schluss noch ein Tipp: Die Westbahn bietet bis Ende März Wochenendtickets (nur Samstag und Sonntag) nach Salzburg um 9,- € pro Strecke an. Ideal für die umweltfreundliche Anreise nach Salzburg.

Wir werden uns auf der Veggie Planet für Euch umschauen und berichten…

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Süße Fairlockung…

Ich bin süchtig nach diesen super einfachen, veganen Leckerbissen!

Nyukis faire Kraftbällchen

  • 50 g            Bio-Mandeln (am Besten aus Europa, z.B. von Rapunzel aus dem Bio-Supermarkt)
  • 50 Stk.        Bio-Datteln, entsteint
  • 100 g          Bio-Fairtrade Kakaopulver (z.B. erhältlich bei Interspar)
  • 100 ml        Bio-Agaven-Dicksaft
  • 100 g          Bio-Mandelmus (aus dem Bio-Laden)
  • 1 Msp.        vom Mark einer Bio-Vanilleschote (oder echtes Vanillepulver aus dem Weltladen)
  • 1/4 TL         feines Meersalz
  • 1                 Handvoll Bio-Mandeln
  • 50 g            Bio-Fairtrade Kokosraspeln (z.B. erhältlich in den Weltläden oder im Bio-Supermarkt)

Die Mandeln im Mixer grob zerkleinern. Dann die Datteln dazugeben und mixen, bis sie gut mit den Nüssen vermischt sind. Kakaopulver, Agaven-Dicksaft, Mandelmus, Vanillemark und Salz hinzufügen und solange mixen, bis die Mischung dick und glatt ist. Zuletzt die Handvoll Mandeln dazugeben und ein paar Mal mixen, bis alles gut durchgemischt ist, aber die Mandeln noch Biss haben. Mit den Händen Kugerl formen und in den Kokosraspeln wälzen. Wer will kann sie in einem verschlossenen Behälter kühl stellen, bis sie fest sind. Mmmmhh!

Das Originalrezept (das ich etwas abgeändert habe) stammt aus Alicia Silverstones Buch, Meine Rezepte für eine bessere Welt. Neben den veganen Rezepten bekommt man in dem Buch sehr viele fundierte Infos, wie sich unsere Essgewohnheiten auf die Umwelt auswirken. Auch wenn der Schreibstil gewöhnungsbedürftig ist, kann ich es sehr empfehlen!

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Schweinehundfaktor: niedrig

Kostenfaktor: mittel