Beiträge

Weihnachten Vegan Buch & Zimststern-Rezept

Weihnachten vegan Luger-BazingerIn der Adventzeit denke ich immer etwas wehmütig an die wunderschönen Weihnachten meiner Kindheit zurück…mit genug Zeit zum Basteln, in Ruhe auf Weihnachten einstimmen, Geschichten lesen und gemeinsam Kekse backen. Kein Last-Minute-Geschenke-Kaufrausch, kein Stress, nur kindliche Vorfreude und Staunen. Jedes Jahr versuche ich dieses magische Gefühl von Weihnachten wieder herzuzaubern und dabei sind vegane Weihnachtskochbücher natürlich eine großartige Hilfe 🙂 (Dieser Beitrag enthält Werbung)

Claudia, vom beliebten Blog TotallyVeg, hat ihre erprobten Lieblingsrezepte in dem Buch Weihnachten vegan* zusammengestellt. Unter dem Titel „Neue beste Freunde“ stellt sie für Vegan-Einsteiger ein paar typische Zutaten wie Nußmuse, Hafercuisine und Tofu vor. Dann folgt noch ein kurzer Überblick über die notwendige Küchenausstattung für die Rezepte und schon geht’s mit Kapitel 1 los: Veganes Weihnachtsessen. Hier werden 3 Menüfolgen vorgeschlagen und die Rezepte dazu vorgestellt. Super finde ich, dass dafür kurz ein paar Tipps für den stressfreien Kochablauf gegeben werden, z.B. welche Sachen man schon am Vortag zubereiten kann. Die Speisen sind einfach, machen aber trotzdem Gusto. Wie wär’s z.B. mit Christmas Brownies, Spekulatius-Mousse, Linsenbraten oder steirischen Bruschette?

Der 2. Teil widmet sich der Weihnachtsbäckerei. Die Rezepte sind eine Mischung aus Klassikern à la Linzeraugen und Vanillekipferln und amerikanischen inspirierten wie zimtige Snickerdoodles und Peanutbutter-Cookies. Ausgefallene Zutaten sucht man hier vergeblich, was ich besonders für Neulinge sehr praktisch finde.

Im Kapitel 3 verrät die Autorin ihre Lieblingsrezepte für einen gemütlichen Brunch oder eine Adventjause. Der Großteil der Rezepte ist nicht speziell weihnachtlich und daher rund ums Jahr gekocht werden, wie Erdäpfelkas, Räuchertofuschnecken oder Kokos-Chia-Pudding. Die selbstgemachten Geschenke im 4. Teil kann man natürlich genauso gut behalten – finde ich! Der Body Scrub sticht als einziges Körperpflegeprodukt aus der Reihe, ansonsten kann man sich hier über Kokos-Karamell-Sauce, Erdnuß-Quinoa-Riegel, Marzipan-Schoko-Kastanien oder auch Taco-Gewürz freuen.

Den Abschluß machen die weihnachtlichen Drinks mit einer bunten Mischung von Süßkartoffel-Smoothie bis Eierlikör über Chai bis zu veganem „Baileys“. Gedruckt wurde das Buch in der EU, sonst konnte leider keinerlei Angaben zu einer nachhaltigen Herstellung finden – schade!

Fazit: Weihnachten vegan* ist ein hübsch gestaltetes Buch mit einfachen Rezepten. Einige davon sind – für mich – nicht speziell weihnachtlich – das hat jedoch den Vorteil, dass man sie auch unterm Jahr immer wieder mal kochen kann. Die meisten Zutaten findet man problemlos im Supermarkt, nur für Hefelocken, Kala Namak und Co. muß man wohl in einen Bio- oder Veganladen gehen. Persönlich hätte ich mir von jedem Rezept ein Foto gewünscht, da ich dazu tendiere, Rezepte ohne Foto eher nicht nachzukochen.

Ein unkompliziertes Buch für alle, die neu ins vegane Kochen einsteigen und/oder simple, aber geschmackvolle Speisen mögen. So und hier gibt’s natürlich ein Rezept zum Ausprobieren:

Zimtsterne

Zimtsterne vegan

© Michael Tewes – Fotolia

Für den Teig

1 EL Leinsamen, gemahlen
3 EL Wasser
150 g Staubzucker
1 EL Zimt
1 EL Sojamilch
100 g Mandeln, gemahlen
150 g Wal- oder Haselnüsse
1 Vanilleschote, Mark ausgekratzt

Für die Glasur

70 g Staubzucker, gesiebt
1 EL Sojamilch
1 Prise Zimt (optional, für weiße Glasur weglassen)Zubereitung 1. Leinsamen und Wasser gut vermischen und kurz beiseitestellen, dann mit den restlichen Zutaten für den Teig gut verkneten. Der Teig wird klebrig sein. 15 Minuten kühl stellen.
2. Die Arbeitsfläche mit Backpapier auslegen, Teig darauf legen und wieder Backpapier über den Teig geben, so ausrollen (ansonsten klebt er unglaublich). Mit einer Sternform Sterne ausstechen, sehr vorsichtig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Tablett geben und die Sterne für ca. 3 Stunden kühl stellen.

3. Ofen auf 200°C vorheizen.

4. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und Sterne darauf legen, etwa 8-12 Minuten backen, die Sterne sollten an den Spitzen leicht gebräunt sein. Aus fem Ofen nehmen.

5. Nach etwa 10 Minuten die Sterne an der Unterseite mit einem Messer leicht vom Backpapier lösen und dann komplett auskühlen lassen.

6. Alle Zutaten für die Glasur vermischen und Sterne damit glasieren.

Ergibt etwa 35 Stück

*Dieser Beitrag enthält Affiliate Links. Wenn du über einen dieser Links etwas kaufst, zahlst du keinen Cent mehr,  aber ich bekomme eine kleine Provision. Damit ermöglichst du mir das Betreiben des Blogs. Herzlichen Dank! 🙂

Advent – nachhaltig & vegan

Der Advent ist die klassische Back- & Bastelzeit. Wer Zeit und Freude am Selbermachen hat, kann viel Müll und Geld sparen, aber auch für DIY-Verweigerer haben wir ein paar Tipps 😉

Adventkranz & Deko:

Wie wär’s mit einem unkonventionellen Adventkranz aus Upcycling- oder Naturmaterialien? Hier gibt’s Inspiration.

Zeitlos schön! Statt jedes Jahr dem aktuellen Trend zu folgen, stilvolle, neutrale Dekoration aus nachhaltigen Materialien wählen, die man immer wieder verwenden kann, z.B. aus Holz oder Zimtrinde. Farbe kann man z.B. mit Äpfeln, Beeren und Orangen reinbringen.

Kerzen mit Palmöl (meist Stearin) oder Erdöl (Paraffin) meiden! Eine gute Alternative sind Rapswachskerzen. Aus Wachsresten kann man auch ganz einfach selbst tolle Kerzen gießen.

Wachsreste spenden, wenn man sie nicht verwendet. Bei uns nimmt sie z.B. die Caritas und macht Kerzen daraus.

Adventkalender, Krampus & Nikolo:

Wiederverwendbare Nikolaus-Stiefel oder Säcke aus Stoff verwenden oder selber nähen. Die Wiener Geschenksäcke kann man 3 Wochen später gleich unter dem Christbaum wieder einsetzen. Noch dazu haben sie seit 2018 ein neutrales Design und können jetzt das ganze Jahr verwendet werden! Auch Adventkalender sind am Schönsten selbst gemacht und befüllt.

Süßigkeiten: Unverpacktes Bio-Obst und Maroni kaufen (und dann gemeinsam rösten). Am Markt getrocknete Früchte & Nüsse lose einkaufen (eigene Behälter nicht vergessen!). Bei Schokosachen kommt man um Plastik- oder Aluverpackung kaum herum. Einzige Alternative ist auch hier wieder DIY.

Wie wär’s statt Schoko daher mal mit was Anderem? Zum Beispiel dem lehrreichen Bilderbuch Plastian, der kleine Fisch,* das das Plastikproblem im Meer unter die Lupe nimmt.

Weihnachtsbäckerei:

Auf Bio & Fairtrade achten.

Beim Einkauf den Tieren und der Umwelt zuliebe auf Kekse mit Palmöl verzichten.

Leckerer als aus dem Supermarkt sind hausgemachte Köstlichkeiten, die auf Adventveranstaltungen angeboten werden, z.B. beim Veganen Adventkeller in der Kremser Gegend.

Wie wär’s dieses Jahr mal mit tierleidfreien veganen Süßigkeiten? Hier gibt’s Rezepte für fruchtige Johannisbeer-Lebkuchen, Sahne-Kokos-Trüffeln, Kraftbällchen oder wunderschönen Weihnachtsbäumchen, die gleich auch als Deko fungieren können.

Umweltschonend backen:

  • Auf’s Vorheizen verzichten.
  • Umluft statt Ober- & Unterhitze verwenden.
  • Den Backofen 5-10 Min. vor Ende der Zeit ausschalten und die Restwärme nutzen!
  • Die Backofentür möglichst selten aufmachen, damit keine Wärme entweicht.
  • Statt Backpapier Dauerbackmatte verwenden oder die Bleche einfetten.

Gutes aus Resten:

Mit Apfelschalen läßt sich ganz leicht leckerer Tee oder ‚Saft‘ machen.

Aus Orangenschalen und Essig kann man einen duftenden Reiniger zaubern.

Walnußschalen lassen sich mit Wachsresten schnell in Schwimmkerzen verwandeln.

Erdnußschalen eignen sich statt Kienspänen, in Blumentöpfen als Drainage und auch als Vogelfutter.

Wir wünschen eine wunderschöne, stressfreie Adventzeit und halten schon Tipps für’s nachhaltige Weihnachtsfest bereit.

*Dieser Beitrag enthält Affiliate Links. Wenn du über einen dieser Links etwas kaufst, zahlst du keinen Cent mehr,  aber ich bekomme eine kleine Provision. Damit ermöglichst du mir das Betreiben des Blogs. Herzlichen Dank! 🙂

Mein veganer Adventskalender: Weihnachtsbäumchen

Als ich das Titelbild dieses Buchs gesehen habe, wußte ich gleich, dass ich es haben möchte 🙂 Und weil ich die Weihnachtsbäumchen soooo schön finde, habe ich das Titelrezept auch gleich für Euch zum Nachbacken ausgesucht, aber eins nach dem Anderen…

In Mein veganer Adventskalender* findet man rund 40 Rezepte, eingeteilt in die 4 Adventwochen. Jede Woche hat einen Schwerpunkt: Weihnachtsbäckerei, Wohlfühlgerichte, Last-Minute-Geschenke und festliche Menüs. Die Bandbreite reicht dabei von Thai-Suppe mit Gemüse, über Bratapfel-Lassi und Stollen bis zum Winter-Wohlfühl-Salz. Die meisten Rezepte eignen sich daher auch nicht nur für die Adventzeit.

Das Buch ist liebevoll gestaltet mit einem ruhigen, übersichtlichen Layout und stimmungsvollen Fotos. Auf chlorfreiem FSC-Papier in Deutschland gedruckt. Rundum eine wirklich gelungene Mischung und uneingeschränkt empfehlenswert!

Viel Freude mit den Weihnachtsbäumchen 🙂

© Kosmos Verlag, Franzi Schädel

© Kosmos Verlag, Franzi Schädel

Weihnachtsbäumchen_Rezept

Hier die Angaben für Euren lokalen Buchhändler:
Franziska Schädel
Mein veganer Adventskalender
€/D 12,99 / €/A 13,40 / sFr 16,50
ISBN 978-3-440-14898-3
Kosmos Verlag, Stuttgart

*Dieser Beitrag enthält Affiliate Links. Wenn du über einen dieser Links etwas kaufst, zahlst du keinen Cent mehr,  aber ich bekomme eine kleine Provision. Damit ermöglichst du mir das Betreiben des Blogs. Herzlichen Dank! 🙂

6 Tipps für umweltfreundliche & faire Weihnachten

WeihnachtsbaumUnsere Tipps für ein nachhaltiges Weihnachtsfest fernab von Konsumrausch- und Wegwerf-Orgien:

Geschenke:

Anzahl der Geschenke reduzieren. Innerhalb der Familie kann man z.B. wichteln. Das Los entscheidet dann, wer wen in diesem Jahr beschenkt. Im nächsten Jahr wird neu ausgelost.

Den Beschenkten nach Wünschen fragen, um Brauchbares zu schenken.

Gutscheine für gemeinsame Unternehmungen vergeben oder Zeit schenken.

Beim Neukauf umweltfreundlichen & fairen Geschenken den Vorzug geben.

Geschenk-Verpackung:

Altes wiederverwerten, z.B. alte Tapete oder Wellpappe zum Einpacken.

Stoff-Geschenkverpackungen sind eine elegante, immer wiederverwendbare Alternative zu Papier mit zahlreichen Verpackungsmöglichkeiten.

Recycling-Bänder verwenden oder aus alten T-Shirts mit einer Zackenschere Streifen schneiden, um das Ausfransen zu vermeiden.

Eingepackte Geschenke mit Naturmaterial wie Tannenzweigen und Beeren verzieren.

Christbaum & Schmuck:

Einen lebenden Christbaum mieten, der nach Weihnachten wieder eingepflanzt wird.

Die zweitbeste Alternative ist ein Bio-Christbaum.

Fairer Holz-Deko und Strohsternen den Vorzug vor Kunststoff geben.

Toll ist auch Upcycling-Baumschmuck, Kreative können ihn auch selber machen.

Weihnachtskarten:

Weihnachtskarten aus vorhandenen Materialien selber machen.

Weihnachtsgrüße per Mail verschicken und Papier & Porto sparen.

Festessen:

Realistische Essensmengen planen & mit Familie oder Freunden absprechen, um Überschuß zu vermeiden.

Der Umwelt und den Tieren zuliebe zu Weihnachten ein leckeres veganes Menü auftischen.

Weihnachts-Beleuchtung:

Auf elektrische Beleuchtung draußen & drinnen verzichten oder nur gezielt anschalten.

Baum-Kerzen aus Paraffin (Erdöl) und Stearin (meist aus Palmöl) meiden. Eine gute Alternative sind die in Wien handgemachten Kerzen aus Rapswachs.

Tipps für einen nachhaltigen Advent gibt es hier.

Fruchtige Johannisbeer-Lebkuchen

Edition Fackelträger/Foto Maria Brinkop

Edition Fackelträger/Foto Maria Brinkop

Fruchtige Johannisbeerlebkuchen

 Ergibt 50 Stück mit 5 cm Durchmesser

Für den Teig:
80 g Dinkelvollkornmehl
100 g blanchierte und gemahlene Mandeln
150 g gemischte und gemahlene Nüsse
250 g Marzipanrohmasse
180 g Rohrohrzucker
1 Pck. Bourbon-Vanillezucker
1/2 TL Backpulver
4 EL dunkle Johannisbeermarmelade
60 ml Wassr
50 Backoblaten mit 5 cm DurchmesserFür das Dekor:
200 g Zartbitterkuvertüre
bunte Zuckerstreusel
Das Original: Elisenlebkuchen
Johannisbeer- durch Aprikosenmarmelade ersetzen, je 1 Msp. gemahlenen Zimt und Koriander hinzufügen. Die Lebkuchen mit Kuvertüre und blanchierten Mandelhälften verzieren.
Zubereitung:
Den Backofen auf 180° C Umluft vorheizen.Mehl, Mandeln und Nüsse in eine große Rührschüssel geben, die Marzipanrohmasse mit den Händen hineinbröseln. Zucker, Backpulver, Marmelade und Wasser zugeben und mit den Knethaken zu einem Teig verarbeiten. Es dürfen noch kleine Marzipanstückchen zu sehen sein.Jeweils 1 TL Teig auf eine Backoblate geben und mit feuchten Fingern andrücken. Die Lebkuchen 12-15 Minuten backen, dabei öfter in den Ofen sehen, damit nichts anbrennt.Die Lebkuchen über Nacht auskühlen lassen. Anschließend mit der Kuvertüre im Wasserbad erwärmen und die Lebkuchen damit bestreichen. Wer mag, kann sie bunt verzieren, z.B. mit Zuckerstreuseln.

Das Rezept stammt aus Vegan X-mas* von Stina Spiegelberg. Die Buchvorstellung von Vegan X-mas gibt es hier.

*Dieser Beitrag enthält Affiliate Links. Wenn du über einen dieser Links etwas kaufst, zahlst du keinen Cent mehr, aber ich bekomme eine kleine Provision. Damit ermöglichst du mir das Betreiben des Blogs. Herzlichen Dank! 🙂

Weihnachten…

Bildschirmfoto 2013-12-24 um 09.44.45

Oh Bio-Tannenbaum, wie schön sind Deine Blätter!

weihnachtsbaum_sumsi

Weihnachten naht mit großen Schritten, deswegen habe ich mich heute für das Thema Bio-Christbäume entschieden.

Derzeit gibt es für Bio-Christbäume noch keine eigene Kennzeichnung. Ihr könnt Euch aber an den normalen Bio-Zeichen orientieren, die auch für andere Produkte aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft stammen.

Was spricht für einen Bio-Christbaum?

  • Bäume aus dem Ausland werden oft schon Anfang Oktober geschnitten und dann in energieintensiven Kühlhäusern gelagert. Dazu kommt der lange Transportweg zum Verkaufsort, im Durchschnitt 1000 km, im Vergleich zu 40 km bei einem regionalen Baum.
  • Konventionelle Bäume werden in Intensivkulturen mit Pestiziden behandelt und unerwünschtes Gras wird, unter anderem, mit dem Total-Herbizid Glyphosat vernichtet, das in Zusammenhang mit Gentechnik in Verruf geraten ist.
  • In Deutschland hat der Umweltverband BUND 2011 sogar verbotene Pestizide in den Nadeln der Bäume gefunden. Dass Rückstände der Pestizide in geheizten Räumen entweichen können ist nicht ausgeschlossen.
  • In biologischen Christbaumkulturen werden statt Herbiziden, Insektiziden und Pestiziden Nützlinge eingesetzt. Das Gras wird entweder abgemäht oder von Schafen beweidet.

Wo bekommt man Bio-Christbäume?

Verkaufsadressen für Wien, Nieder- und Oberösterreich findet Ihr auf dem Infoblatt der Umweltberatung. Einen regionalen Baum erkennt Ihr an der Herkunftsschleife. Empfehlenswert sind z.B. die gemeine Fichte (oder Rotfichte) oder die Weißtanne, deren Nadeln lange halten.

Wo es in Deutschland Verkaufstellen gibt, erfahrt Ihr bei

  • Naturland und
  • Bioland gleich auf der Startseite unter Ökologische Weihnachtsbäume.

Solltet Ihr in Eurer Gegend keine Möglichkeit haben, einen Bio-Christbaum zu bekommen, dann ist ein heimischer Christbaum aus der Region die beste Wahl.

Viel Erfolg und vor allem viel Spaß beim Christbaumkauf!

, ,

Weihnachtskarten selber machen

Adventzeit ist Bastelzeit. Daher möchte ich Euch heute ein paar Ideen geben, wie man aus allen möglichen Resten schöne Weihnachtskarten machen kann, die nichts kosten und Ressourcen sparen.

Das braucht Ihr dazu:

  • Einen Papierschneider, notfalls geht’s auch mit einer Schere und einem Lineal
  • Motivlocher Tannenbaum und Stern
  • Wellpappe Reste
  • Altes buntes Papier in weiß, rot und grün (ich habe alte Karton-Registerblätter verwendet)
  • Bänderreste (ich schneide z.B. die Satinbänder aus meinen Shirts, weil ich sie nicht aufhänge)
  • Klebestift (ich verwende den von Tesa Eco)
  • Nadel und bunten Faden

Karte 1:

weihnachtskarte_3

  •  Aus weißem Karton Karte in der gewünschten Größe zuschneiden und der Breite nach in der Mitte falten.
  • Aus Wellpappe einen Baum ausschneiden.
  • Mit dem Motivlocher 3 rote Sterne ausstanzen.
  • Die Sterne mit grüner Nähseide am Baum festmachen. Den Faden auf der Rückseite der Wellpappe mit Tixo fixieren.
  • Baum auf die Karte aufkleben.

Karte 2:

weihnachtskarte_1

  • Aus weißem Karton Karte zuschneiden und der Länge nach in der Mitte falten.
  • Aus rotem Karton ein Rechteck schneiden, dass rundherum ca. 1 cm kleiner ist als die Karte.
  • 6 Bäume aus grünem Karton ausstanzen und auf roten Karton aufkleben.
  • Mit rotem Satinband eine Masche um den roten Karton binden.
  • Roten Karton auf die Karte aufkleben.

Karte 3:

weihnachtskarte_2

  • Aus rotem Karton Karte ausschneiden und der Breite nach in der Mitte falten.
  • Aus Wellpappe ein Quadrat ausschneiden.
  • Aus rotem Karton 2 Bäume ausstanzen.
  • Aus grünem Karton 2 Bäume ausstanzen und den Karton mit den ausgestanzten Bäumen zu Rechtecken zuschneiden.
  • Rote Bäume in die grünen Rechtecke einsetzen.
  • Rotes Satinband der Länge nach um die Wellpappe legen und auf der Rückseite mit Tixo fixieren.
  • Baum-Rechtecke auf der Wellpappe ankleben.
  • Wellpappe auf der Karte festkleben.

Viel Spaß beim Nachbasteln und beim Entwerfen eigener Kartenkreationen!